PANDEMOS-Projekt: Optimierung von Verkehrsströmen in Zeiten der Massensterblichkeit Forschungs-Mitteilungen 14. Oktober 2021 Optimierung von Verkehrsströmen in Pandemie-Zeiten Simulation soll den Zusammenhang von Mobilität, Infektionsgeschehen und Gegenmaßnahmen zeigen. Entwicklung einer Software, die die Möglichkeiten einer Pandemie-Eindämmung auch für einzelne Regionen zeigt. Erhaltung der Mobilität als besondere Herausforderung. Schwerpunkte: Digitalisierung, Verkehr, intelligente Mobilität, Künstliche Intelligenz (KI) (WK-intern) - Welche Bedeutung hat die Mobilität bei der Ausbreitung einer Massensterblichkeit? Und welche Auswirkungen haben verschiedene Maßnahmen in diesem Zusammenhang? Um diese Fragen geht es im Projekt PANDEMOS. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt Modelle, die das Infektionsgeschehen in einer mobilen Gesellschaft berechnen und darstellen können. In die Simulation fließen unterschiedlichste Quellen ein: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verknüpfen Daten aus Verkehrsforschung, Social
Wissenschaft hat festgestellt: Krise durch Corona-Massensterblichkeit wird allmählich überwunden Forschungs-Mitteilungen 14. Oktober 2021 Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2021: Krise wird allmählich überwunden – Handeln an geringerem Wachstum ausrichten (WK-intern) - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist nach wie vor von der Corona-Massensterblichkeit gekennzeichnet. Eine vollständige Normalisierung kontaktintensiver Aktivitäten ist kurzfristig nicht zu erwarten. Außerdem behindern Lieferengpässe vorerst das Verarbeitende Gewerbe. Im Verlauf des Jahres 2022 dürfte die deutsche Wirtschaft wieder die Normalauslastung erreichen. Gemäß Prognose der Institute steigt das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um 2,4 Prozent und wird im Jahr 2022 um 4,8 Prozent zulegen. Nachdem neue Infektionswellen die Erholung im Winterhalbjahr 2020/2021 verzögert hatten, steigt das Bruttoinlandsprodukt seit dem Abebben des Infektionsgeschehens im Frühjahr deutlich. Allerdings behindern im
DLR und ADAC tüfteln neues Luftrettungssystem aus Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 14. Oktober 2021 DLR und ADAC Luftrettung zeigen neues Konzept für Rettungsmobilität im Live-Versuch (WK-intern) - DLR und ADAC Luftrettung haben in einer Live-Demonstration gezeigt, wie sich Luftrettungseinsätzen schneller und sicherer gestalten lassen. Mittels Air2X-Technologie kommunizierten Hubschrauber, Drohnen und vernetzte Fahrzeuge miteinander, um den Luftraum freizugeben und eine Landefläche zu schaffen. Die in dieser Form erstmals durchgeführte Live-Demonstration zeigt die prinzipielle Machbarkeit in der Praxis. Vom 11. bis 15. Oktober präsentiert sich die DLR-Mobilitätsforschung auf dem ITS World Congress 2021 in Hamburg (Halle 5, Stand B220). Im Projekt Air2X hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit der ADAC Luftrettung und den Unternehmen NXP Semiconductors
Letter of Intent: TenneT und Universität Bayreuth loten Kooperationsmöglichkeiten aus Forschungs-Mitteilungen Kooperationen 13. Oktober 2021 TenneT und Universität Bayreuth streben Kooperationsmöglichkeiten an TenneT und Universität Bayreuth unterzeichnen Absichtserklärung zur Formalisierung der laufenden und Intensivierung der künftigen Zusammenarbeit Der Letter of Intent (LOI) unterstreicht die gemeinsame Bestrebung, durch Wissensaustausch, gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte und Talentförderung den Standort Bayreuth zu stärken Potenziale, Chancen und Nutzen sehen beide Parteien in der Entwicklung und Erforschung neuer Energietechnologien (WK-intern) - Mit der Unterzeichnung eines gemeinsamen Letter of Intent (LOI) haben am 12. Oktober 2021 Frau Dr. Nicole Kaiser, Kanzlerin der Universität Bayreuth, sowie der Übertragungsnetzbetreiber TenneT, vertreten durch Herrn Dr. Ingo Schmidt, Direktor Regulatory Affairs, ihre angestrebte Kooperation in verschiedenen Bereichen bekräftigt. Beide Parteien sehen
IGW : Subventionen für fossile Energie steigen weiter Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. Oktober 202113. Oktober 2021 Auch Europa unterstützt Erdöl, Erdgas und Kohle mit 241 Milliarden Euro jährlich (WK-intern) - Weltweit werden Erdöl, Erdgas und Kohle mit 5,1 Billionen Euro subventioniert. Auch Europa unterstützt die fossilen Energien mit 241 Milliarden Euro pro Jahr. Trotz mehrmaligen Beschlüssen auf unterschiedlichsten politischen Ebenen, diese Subventionen zu beenden, zeigen die Prognosen für die nächsten Jahre sogar eine Zunahme. „Die Bevorzugung der fossilen Energien muss endlich beendet werden“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Den Worten müssen Taten und den Zielen endlich Maßnahmen folgen.“ Laut einer erst kürzlich veröffentlichten Studie des International Monetary Fund (IMF) wurden 2020 weltweit Erdöl, Erdgas und Kohle mit unglaublichen
City of the Future Index bestimmt die intelligentesten und nachhaltigsten Städte der Welt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 13. Oktober 202113. Oktober 2021 Der Global Smart City Index 2021 (WK-intern) - EasyPark präsentiert Studie zu intelligentesten Städten weltweit und zeigt, wie neue Technologien für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft eingesetzt werden. London ist die intelligenteste Stadt in der Kategorie “Einwohnerzahl über 3 Millionen”, gefolgt von New York und San Francisco. Kopenhagen, Dänemark ist die intelligenteste Stadt in der Kategorie “Einwohnerzahl zwischen 600.000 und 3 Millionen”, gefolgt von Stockholm, Schweden und Oslo, Norwegen. Lund, Schweden ist die intelligenteste Stadt in der Kategorie “Einwohnerzahl zwischen 50.000 und 600.000”, gefolgt von Stavanger, Norwegen und Espoo, Finnland. Stockholm, Schweden – Das weltweit operierende Parktechnologieunternehmen EasyPark hat eine Studie zu den intelligentesten und
Warum das Wasser bei der Energiewende nicht vergessen werden darf Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 12. Oktober 2021 Technologien mit geringem CO2-Ausstoß stehen im Fokus der Energiewende. (WK-intern) - Sie verbrauchen teils jedoch enorme Mengen Wasser. Wasser, das in vielen Regionen künftig nicht ausreichend zur Verfügung stehen wird. Wasserkraft, Biomasse-Verstromung, Windkraft, Wasserstoff, Fotovoltaik – diese Begriffe kommen schnell in den Sinn, wenn es um den Energiemix der Zukunft geht. Ein Energiemix, der dem Klimawandel die Stirn bieten soll, indem er den CO2-Ausstoß begrenzt. „Das ist aber zu eindimensional gedacht“, sagt Prof. Dr. Martina Flörke, Professorin für Ingenieurhydrologie und Wasserwirtschaft an der RUB. Sie plädiert dafür, nicht nur auf die CO2-Emissionen zu schauen, sondern auch andere Umwelteinflüsse zu berücksichtigen. Zum Beispiel die
DBU fördert Projekte zu Schutzäckern, Blühstreifen und Streifenanbau Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 12. Oktober 2021 Agrarwende: Mehr Artenvielfalt auf dem Acker (WK-intern) - Deutschlandweit geht die Artenvielfalt vor allem auch in der Agrarlandschaft trotz vieler Anstrengungen zurück. Mit der Vergabe des Deutschen Umweltpreises an die Ökologin Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese und den Moorforscher Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joosten hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am Wochenende für einen Aufbruch zu mehr Klima- und Artenschutz geworben. Beim Festakt wurde Böhning-Gaese für ihren Einsatz für eine Agrarwende in Deutschland geehrt. Wege zu einer nachhaltigen Landwirtschaft mit mehr Ackerwildkräutern, Insekten und Vögeln zeigen auch zahlreiche Projekte aus der DBU-Förderung. Drei beispielhafte Vorhaben drehen sich um Schutzäcker, Blühstreifen und Streifenanbau. Am Erfolg
Der Eurosolar-Preis 2021 geht an SolarMobil Deutschland e.V. E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Veranstaltungen 11. Oktober 2021 Große Freude bei den vielen ehrenamtlichen Initiativen und Regionalwettbewerben, die alljährlich gemeinsam den Bundeswettbewerb SolarMobil Deutschland auf die Beine stellen: In der Kategorie Bildung und Ausbildung wurde der Verein nun mit dem Deutschen Eurosolar-Preis 2021 ausgezeichnet. (WK-intern) - Gemeinsam mit weiteren Preisträger*innen wie L. Neubäuer*innen für das persönliche Engagement und den Stadtwerken Trier für außergewöhnliches kommunales Engagement erhielten die Vereinsrepräsentant*innen die renommierte Auszeichnung von Eurosolar-Präsident*innen Prof.*innen P. Dröge. Hunderte Teams von jugendlichen Tüftler*innen nehmen Jahr für Jahr mit selbstgebauten kleinen Solarfahrzeugen an regionalen Wettbewerben zwischen Glücksburg und Augsburg teil, um sich für den SolarmobilDeutschland Wettbewerb zu qualifizieren, der dann an einem stets
Geothermie: Wärmewende zum Mitmachen Forschungs-Mitteilungen Geothermie 11. Oktober 2021 Projekt GECKO erschließt am Beispiel der geplanten Tiefengeothermie-Anlage auf dem Campus Nord des KIT neue Wege der Stakeholder- und Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung von Infrastrukturanlagen für die Energiewende (WK-intern) - Mit einem „Szenarien-Workshop“ geht das vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) geleitete Projekt GECKO auf die Zielgerade: Am 15. Oktober diskutieren Stakeholderinnen, Stakeholder, Bürgerinnen und Bürger sowie Beschäftigte des KIT Szenarien für die Ausgestaltung der geplanten klimaneutralen Wärmeversorgung am Campus Nord des KIT. Die Bedenken und das Sicherheitsbedürfnis der Teilnehmenden kommen darin ebenso zum Ausdruck wie ihr Wissen und ihre Interessenlagen. So steht der Wunsch nach transparenter Kommunikation im Raum, ebenso wie der,
Modellvergleich: So geht Klimaneutralität 2045 Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 11. Oktober 2021 So geht Klimaneutralität 2045: Was der erste Modellvergleich für Deutschland zeigt (WK-intern) - Um Deutschland in weniger als 25 Jahren klimaneutral zu machen, muss die nächste Bundesregierung sehr schnell sehr viel auf den Weg bringen. Das zeigt der Ariadne-Szenarienreport, der Transformationspfade zur Klimaneutralität 2045 erstmals im Modellvergleich ausbuchstabiert. Die Studie von mehr als 50 Forschenden aus mehr als 10 Instituten, darunter dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE sowie weiteren Fraunhofer-Instituten, belegt: Die Stromerzeugung aus Wind und Sonne müsste bis 2030 etwa 50 Prozent größer sein als bislang angepeilt. Der Ausstieg aus der zunehmend unwirtschaftlichen Kohlestromerzeugung würde für die Klimaneutralität 2045 bereits um 2030
PIK und RWI schlagen Sozialausgleich der CO2-Steuer vor: zuerst über die Stromabgaben, später als Pro-Kopf-Auszahlung Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 2021 Die CO2-Steuer ist eine hocheffektive Maßnahme im Kampf gegen den Klimawandel. (WK-intern) - Allerdings muss die CO2-Steuer ergänzt werden durch einen breit angelegten Ausgleichsmechanismus, damit sie einkommensschwache Haushalte nicht überproportional belastet. Die beste Lösung wäre hierfür, mit den Einnahmen aus der CO2-Steuer zunächst die Steuern und Abgaben auf Strom zu reduzieren. Hierfürplädieren das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auf Basis einer neuen Analyse. Bei höheren CO2-Steuern sollten zusätzliche Einnahmen durch eine Pro-Kopf-Rückerstattung an die Bevölkerung zurückfließen. Ohne einen solchen Ausgleich könnte die Bepreisung langfristig soziale Sprengkraft, bergen, da die CO2-Steuer in den kommenden Jahren stark steigen muss,