ISPEX veröffentlicht Energiepreisindex für Industrie und Gewerbe Behörden-Mitteilungen 1. April 2015 Die ISPEX AG, führender Dienstleister für energiewirtschaftliche Beratung mit Hauptsitz in Bayreuth, hat den ISPEX-Energiepreisindex für den Monat März veröffentlicht. (WK-intern) - Sowohl für Strom als auch für Gas blieben die Preise bei den Lieferangeboten mit nur sehr geringen Aufschlägen weitgehend stabil. Preisindex für Industriestrom ist leicht gestiegen Im März blieb der ISPEX-Energiepreisindex für Strom wie schon im Vormonat auf nahezu gleichbleibend niedrigem Niveau. Als Durchschnitt für die jeweils besten aller teilnehmenden Stromanbieter ergab sich aus den online durchgeführten Auktionen und Ausschreibungen ein Preis von 3,73 Cent je Kilowattstunde nach 3,68 Cent je Kilowattstunde im Februar. „Aktuell nutzen viele Unternehmen das noch günstige Preisniveau
Bundeskabinett bringt Fracking auf den Weg Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. April 20151. April 2015 Kabinett beschließt weitgehende Einschränkungen für Fracking (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute strenge Regelungen zum Fracking auf den Weg gebracht. Das Gesetzespaket sieht Verbote zum Schutz von Trinkwasser, Gesundheit und Natur in bestimmten Regionen sowie generell weitgehende Einschränkungen für Fracking-Maßnahmen in Schiefer-, Ton-, Mergel- oder Kohleflözgestein vor. Das Paket enthält zudem ergänzende strengere Regelungen zur konventionellen Erdgas- und Erdölförderung. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Ich bin froh, dass wir nach langer Diskussion endlich Regelungen beschlossen haben für die bislang ungeregelte Fracking-Technologie. Mit diesem Gesetzespaket können wir Fracking so weit einschränken, dass es für Mensch oder Umwelt keine Gefahr mehr ist. Soweit Risiken nicht zu verantworten sind
Zubau und Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen sinken erneut Behörden-Mitteilungen Solarenergie 1. April 2015 Homann: „Zubau von Photovoltaik-Anlagen geht weiter zurück.“ (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur gibt bekannt, dass die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen im Zeitraum vom 1. April 2015 bis zum 1. Juni 2015 jeweils zum Monatsersten um 0,25 Prozent sinken. „Die Zubauzahlen der vergangenen zwölf Monate liegen mit 1.811 Megawatt unterhalb des im EEG angestrebten Zubaukorridors von 2.400 bis 2.600 Megawatt“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur und ergänzt: „Der Zubau von Photovoltaik-Anlagen geht weiterhin konstant zurück.“ Die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen wird seit 2012 monatlich angepasst. Der sog. Zubaukorridor bei der Berechnung der Einspeisevergütung soll eine kostengerechte Förderung der Anlagen ermöglichen, die auf Preissenkungen bei
Offshore: Zweites Zuweisungsverfahren für Anschlusskapazitäten eröffnet Behörden-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 1. April 2015 Homann: „Das Verfahren sichert objektive, transparente und diskriminierungsfreie Zuweisung der verfügbaren Anschlusskapazität in Nord- und Ostsee.“ (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute das zweite Verfahren zur Zuweisung von Anschlusskapazität für Windenergieanlagen in Nord- und Ostsee eröffnet. Ziel des Zuweisungsverfahrens ist die objektive, transparente und diskriminierungsfreie Zuweisung der verfügbaren Kapazität für den Anschluss von Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee. Bei der Bestimmung der noch zur Verfügung stehenden Kapazität von 211,1 Megawatt waren drei Aspekte relevant. Erstens die gesetzliche maximal zuweisbare Anschlusskapazität in Höhe von 7.700 Megawatt. Zweitens die bestehenden unbedingten Netzanbindungszusagen in Höhe von 5.977,3 Megawatt. Drittens die bereits im ersten Zuweisungsverfahren vergebene Anschlusskapazitäten
BAFA veröffentlicht Merkblattentwurf für Energieaudits Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 1. April 2015 Konsultationsprozess zum Merkblatt für Energieaudits nach dem EDL-G (WK-intern) - Merkblattentwurf für Energieaudits Die Energieeffizienz-Richtlinie sieht zahlreiche Maßnahmen vor, die von den Mitgliedstaaten umgesetzt werden müssen. U.a. ist in der Energieeffizienz-Richtlinie geregelt, dass alle Mitgliedstaaten die Verpflichtung für Unternehmen, die kein kleines und mittleres Unternehmen (KMU) sind, ein Energieaudit durchzuführen, vorsehen müssen. Zur Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie in das nationale Recht wurde u.a. eine Anpassung des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) vorgenommen. PM: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Französischer Staatssekretär besucht EU-Strombörse Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 31. März 2015 Französischer Staatssekretär für Europafragen Harlem Désir besucht Europäische Strombörse (WK-intern) - „Die Schaffung der Energieunion ist teilweise auch EPEX SPOT zu verdanken“ Paris - Der französische Staatssekretär für Europafragen, Harlem Désir, hat die Europäische Strombörse EPEX SPOT besucht. Der Besuch fand am 30. März in Paris statt, am Vortag des deutsch-französischen Ministerrats, der unter anderem die deutsch-französische Energiekooperation zum Thema hat. Jean-François Conil-Lacoste, Vorstandsvorsitzender der EPEX SPOT, erklärte die Funktionsweise der Strombörse und die Relevanz der Preisfindung auf den europäischen Strommärkten. Désir erörterte auch mit Mitarbeitern der EPEX SPOT die Erkenntnisse aus dieser fruchtbaren deutsch-französischen Kooperation im Energiesektor. „Die Energieunion begründet eine neue Etappe
Regierung will Kommunen und Unternehmen beim Energiesparen unterstützen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 30. März 2015 Neues KfW-Förderangebot für energieeffizientes Bauen und Sanieren von Nichtwohngebäuden startet im Juli 2015 (WK-intern) - Ab dem 1. Juli 2015 fördert die KfW Bankengruppe im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) verstärkt die energetische Sanierung und den energieeffizienten Neubau von Nichtwohngebäuden aus Mitteln des CO2-Gebäudesanierungsprogramms. Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: "Wir wollen bis zum Jahr 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand erreichen. Hierzu brauchen wir weitere Effizienzfortschritte im Gebäudebereich und zwar nicht nur bei den Wohngebäuden, sondern auch bei gewerblichen Gebäuden und kommunalen Einrichtungen. Deshalb unterstützen wir mit der neuen KfW-Förderung Unternehmen und Kommunen bei energieeinsparenden Bauinvestitionen und
EU-Gipfel gibt Startschuss für europäische Energieunion Behörden-Mitteilungen 28. März 2015 Vergangene Woche haben die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union den Kommissionsplänen für eine europäische Energieunion zugestimmt. (WK-intern) - Der Fokus während des EU-Gipfels lag auf der Steigerung der Energieversorgungssicherheit innerhalb der EU. Laut den Schlussfolgerungen des Rates kann diese durch robuste Netze, erhöhte Energieeffizienz, die Nutzung heimischer Quellen und den Rückgriff auf sichere und nachhaltige CO₂-arme Technologien verbessert werden. Diese Position traf auf große Kritik bei der grünen Industrie und Nichtregierungsorganisationen. Sie verstehen insbesondere die letzten beiden Punkte als einen Freifahrtschein für Fracking und Atomenergie. Generell kritisierten NGOs den großen Fokus auf die Sicherstellung der Versorgungssicherheit durch die Diversifizierung von Gasimporten. Um
Gabriel und Yousfi gründen deutsch-algerische Energiepartnerschaft Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 27. März 2015 Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, und der algerische Energieminister, Youcef Yousfi, haben heute bei ihrem Treffen in Berlin eine Gemeinsame Absichtserklärung zur Gründung einer deutsch-algerischen Energiepartnerschaft unterzeichnet. (WK-intern) - Schwerpunktthemen der Partnerschaft, in die auch die Wirtschaft eingebunden werden soll, sind insbesondere die Diversifizierung des Energiemixes, der Ausbau erneuerbarer Energien und die Verbesserung der Energieeffizienz. Bundesminister Gabriel: "Mit der Einrichtung einer Energiepartnerschaft zwischen Deutschland und Algerien schaffen wir den Rahmen für einen intensivierten energiepolitischen Austausch und für eine verstärkte Kooperation im Energiesektor. Algerien ist aufgrund seiner günstigen Bedingungen für Solar- und Windenergie sowie seiner ehrgeizigen Ziele beim Ausbau erneuerbarer Energien
Gabriel veröffentlicht 10-Punkte-Energie-Agenda Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 27. März 2015 Bundesminister Gabriel stellt Eckpunktepapier Strommarkt vor (WK-intern) - Konzeptvorschläge zur Weiterentwicklung des Strommarktes Klimaschutzbeitrag und zur zukünftigen Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wir systematisieren und planbar gestalten. Dazu haben wir eine 10-Punkte-Energie-Agenda veröffentlicht, die die einzelnen Schritte für Jedermann nachvollziehbar darlegt. Im vergangenen Jahr wurde mit der EEG-Reform 2014 erfolgreich ein ganz wesentlicher Schritt zur weiteren Umsetzung der Energiewende getan. In diesem Jahr sollen wichtige Weichenstellungen für einen verlässlichen und kostengünstigen Strommarkt getroffen werden, der den Anforderungen der Energiewende gerecht wird. Zur Vorbereitung dieser Entscheidungen dient das nun vorgelegt Eckpunktepapier Strommarkt (PDF: 68 KB). Dieses adressiert die vier fachlich eng
Nationaler Klimaschutzbeitrag der deutschen Stromerzeugung Behörden-Mitteilungen 27. März 2015 Umweltminister Wenzel: Kraftwerke mit den schlechtesten Wirkungsgraden müssen vom Netz (WK-intern) - Als einen "ersten Schritt in die grundsätzlich richtige Richtung" hat der Stefan Wenzel die Initiative von Sigmar Gabriel für einen "nationalen Klimaschutzbeitrag der deutschen Stromerzeugung" begrüßt. Wenn die Kraftwerke mit den schlechtesten Wirkungsgraden früher vom Netz gehen, schlage man mehrere Fliegen mit einer Klappe, sagte der Minister am Donnerstag (gestern) in Hannover. Gabriels Vorschlag verringere das Stromangebot aus schmutzigen Quellen und sei daher auch geeignet, die effizienteren und umweltfreundlicheren Gaskraftwerke im Markt zu halten. Damit würden auch die Stadtwerke als wichtige Akteure der Energiewende gestärkt. Als "unzureichend und dringend nachbesserungsbedüftig" bezeichnete Wenzel
Gabriels Pläne zur Kohle Abgabe können nur ein Anfang sein Behörden-Mitteilungen Ökologie 27. März 2015 Deutschland muss seine Klimaziele erreichen. (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck sieht in den Plänen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zum Klimaschutz nur einen ersten Schritt in die richtige Richtung. KIEL - „Der Vorschlag ist zu weich, um die Klimaziele zu erreichen. Dabei kann es sich Deutschland als Energiewendeland nicht leisten, hier zurückzufallen“, sagte Minister Habeck nach einem Treffen des Bundeswirtschaftsministers mit den Energiestaatssekretären der grün mitregierten Länder heute (27. März 2015) in Berlin. „Nicht einmal die Umweltkosten, die durch die Kohleverbrennung entstehen, werden durch die geplante Kohle-Abgabe ausgeglichen. Das gilt umso mehr, als die Emissionen der Braunkohle seit 2000 sogar zugenommen haben“, betonte