Tierseuchenübung: Länderübergreifende Übung zum Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 20. November 2018 KIEL - Das Land wappnet sich weiter gegen die Afrikanische Schweinpest (ASP): (WK-intern) - Um sich auf einen möglichen Ausbruch der Tierseuche vorzubereiten, hat Schleswig-Holstein zusammen mit der Freien und Hansestadt Hamburg heute (20. November) eine umfassende Tierseuchenübung durchgeführt. "Schleswig-Holstein muss für den Ernstfall gerüstet sein. Gerade mit Blick auf die ASP-Situation in Europa ist dieses behördenübergreifende Training eines gemeinsamen Krisenmanagements von größter Wichtigkeit. Wir müssen alle an einem Strang ziehen. Die Bekämpfung der Seuche im Falle eines Ausbruchs in einer Wildschweinpopulation ist besonders anspruchsvoll und erfordert eine gute Einbindung und Abstimmung aller Beteiligten" sagte Umweltminister Jan Philipp Albrecht. Bei der Übung lag
Bundesnetzagentur gewinnt bei Ausschreibung von Windanlagen an Land nur noch ein Gebot Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Solarenergie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 20. November 2018 Ergebnisse der zweiten gemeinsamen Ausschreibung von Wind- und Solaranlagen Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der zweiten gemeinsamen Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land und Solaranlagen erteilt. (WK-intern) - "Auch diesmal wurden ausschließlich Gebote für Solaranlagen bezuschlagt", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Es gab nur ein Gebot für Windenergieanlagen an Land, das jedoch über der Zuschlagsgrenze lag", so Homann weiter. Durchschnittlicher Zuschlagswert 5,27 ct/kWh Es wurden 36 Zuschläge für Gebote in einem Umfang von 201 Megawatt erteilt. Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 5,27 ct/kWh. In der letzten gemeinsamen Ausschreibung lag dieser bei 4,67 ct/kWh. Der niedrigste Zuschlagswert liegt bei 4,65 ct/kWh; der höchste Zuschlagswert
Grober Rechenfehler gefährdet 30.000 Arbeitsplätze in der Solarbranche Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 18. November 2018 In dem vom BMWi am 1. November 2018 vorgelegtenund vom Kabinett nur wenige Tage später beschlossenen Gesetzesentwurf für das Energiesammelgesetz (EnSaG) kündigt die Bundesregierung eine Sonderkürzung der Vergütung für Solarstrom aus Dachanlagen ab einer Größe von 40 kWp um 20% an. (WK-intern) - Hinter verschlossenen Türen im Ministerium vorbereitet, sollen die Kürzungen im Hauruckverfahren noch vor Weihnachten vom Bundestag verabschiedet werden und bereits ab 1. Januar 2019 gelten. Eine öffentliche Debatte ist anscheinend unerwünscht. Begründet wird dieser gravierende Einschnitt mit dem EU-Beihilferecht. So läge eine Überförderung vor, die der EU-Kommission gemeldet worden sei und nun beseitigen werden müsse. Man beruft sich dabei auf
Oberverwaltungsgericht: Bebauungsplan für neues Braunkohlekraftwerk in Niederaußem unwirksam Behörden-Mitteilungen Ökologie 16. November 201816. November 2018 Der Bebauungsplan „Anschlussfläche Braunkohlenkraftwerk Niederaußem“ der Stadt Bergheim, der Grundlage für die Errichtung eines modernen Braunkohlekraftwerks sein sollte, ist unwirksam. (WK-intern) - Dies hat das Oberverwaltungsgericht heute in einem Normenkontrollverfahren entschieden, das zwei Anwohner angestrengt hatten. Mit dem Bebauungsplan Nr. 261/Na „Anschlussfläche Braunkohlenkraftwerk Niederaußem“ wollte die Stadt Bergheim die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung eines neuen Braunkohlekraftwerks mit hohem Wirkungsgrad und einer elektrischen Leistung von 1.100 MW durch die RWE Power AG schaffen. Die von der Stadt Bergheim vorgesehene Fläche schließt an bestehende Kraftwerksblöcke zur Braunkohleverstromung in Niederaußem an, die nach Errichtung des neuen Kraftwerks teilweise stillgelegt werden sollten. Gegen den Bebauungsplan hatten
EU plant größeren Haushalt Behörden-Mitteilungen Ökologie 15. November 2018 Ein größerer EU-Haushalt muss mutigere Maßnahmen gegen den Klimawandel ergreifen (WK-intern) - Das Europäische Parlament hat einen mehrjährigen Finanzrahmen gefordert, der 1,3% des Bruttonationaleinkommens der EU ausmacht, und für neue Eigenmittel. Bigger EU budget must entail bolder action on climate change The European Parliament has called today in its plenary session for a larger long-term EU budget than that proposed by the European Commission. They also ask for the share of the EU’s budget dedicated to climate action to increase from 25% to 30%. The European Parliament has called for a Multiannual Financial Framework that represents 1.3% of the EU’s Gross National Income and
NRW schaltet erstes landesweites Solarkataster online Behörden-Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 12. November 2018 Minister Pinkwart: Strom aus Dachflächen-Photovoltaik birgt große Potenziale für Nordrhein-Westfalen (WK-intern) - Auf den rund elf Millionen Dächern von Nordrhein-Westfalen schlummert ein großes Potenzial zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie durch Photovoltaik: Rund 68 Terawattstunden Strom könnten pro Jahr produziert werden, aktuell erzeugen solche Anlagen 3,9 TWh. Auf den rund elf Millionen Dächern von Nordrhein-Westfalen schlummert ein großes Potenzial zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie durch Photovoltaik: Rund 68 Terawattstunden Strom könnten pro Jahr produziert werden, aktuell erzeugen solche Anlagen 3,9 TWh. Das ist das Ergebnis des landesweiten Solarkatasters, welches das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) erstellt hat. „Strom dort zu produzieren, wo er verbraucht
Planungsausschuss: Wir sind für Windkraft, aber an guten Standorten und nicht gegen den Bürger Behörden-Mitteilungen Windenergie Windparks 11. November 2018 Regionalplan soll bei Windenergie aktualisiert werden (WK-intern) - Anpassung an neue Erkenntnisse aus behördlichen Prüfungen und dem neuen Windatlas Baden-Württemberg Der Planungsausschuss hat heute zur Kenntnis genommen, dass sieben geplante Vorranggebiete sowie die Teilfläche eines weiteren geplanten Vorranggebietes für eine förmliche Festlegung nicht in Betracht kommen. Die Geschäftsstelle des Verbands soll einen Verfahrensvorschlag für eine Teilfortschreibung des Regionalplans im Bereich Windkraft erarbeiten, sobald die neuen Grundlagen vom Land vorliegen. Die Fraktionen von FDP und CDU hatten jeweils Anträge zur Teilfortschreibung „Windenergie" eingebracht. Hintergrund ist zum einen, dass sich zunächst ausgewiesene mögliche Gebiete für Windenergienutzung in Grünzügen beziehungsweise Landschaftsschutzgebieten bei der Detailprüfung durch die jeweils zuständigen
Statuskonferenz: Die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle geht weiter Aktuelles Behörden-Mitteilungen Ökologie 10. November 201810. November 2018 Das Verfahren zügig mit "Leben" füllen (WK-intern) - Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren zum Stand der Endlagersuche bei der ersten Statuskonferenz Endlagerung des BfE in Berlin Die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle lebt vom Austausch unterschiedlicher, teils auch sich widersprechenden Positionen. „Beim Standortauswahlverfahren betreten wir alle neues Terrain. Das Ziel ist bekannt und für den richtigen Weg hat das Standortauswahlgesetz die notwendigen Leitplanken gesetzt. Nun liegt es in der Verantwortung aller Beteiligten – ob Aufsicht, Betreiber, Begleitgremium, Landesbehörden, Wissenschaftler*innen oder Bürger*innen – das Verfahren auf Grundlage der ‚weißen Landkarte‘ zügig mit Leben zu füllen“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium
Stromproduktion in Schleswig-Holstein trotz massiven Windkraftausbau deutlich gesunken Behörden-Mitteilungen Bioenergie Offshore Solarenergie Windenergie Windparks 10. November 2018 Mehr als zwei Drittel Strom aus erneuerbaren Energien (WK-intern) - Statistikamt Nord informiert ... Nr. 164/2018 Im Jahr 2017 sind in Schleswig-Holstein 22,6 Mio. Megawattstunden (MWh) Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt worden. Das sind 69,3 Prozent der gesamten Stromproduktion und 18 Prozent mehr als im Vorjahr, so das Statistikamt Nord. Rechnerisch konnte somit der Stromverbrauch in Schleswig-Holstein (rund 14,4 Mio. MWh) zu mehr als 150 Prozent gedeckt werden. Der Anteil der Stromerzeugung aus Kernenergie betrug aufgrund einer längeren Revisionsphase nur 17,7 Prozent. Die fossilen Energieträger erreichten einen Anteil von 12,1 Prozent, wobei eine Substitution von Kohle durch Erdgas erkennbar ist. Aufgrund des vollständigen Netzzugangs eines
Trotz Energiewende, Hamburg erzeugt immer mehr Kohlestrom um Bedarf zu decken Behörden-Mitteilungen Ökologie 10. November 2018 Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern gegenüber dem Vorjahr auf 94,0 Prozent gestiegen (WK-intern) - Statistikamtes Nord informiert ... Nr. 163/2018 In Hamburg sind im vergangenen Jahr 10,3 Mio. Megawattstunden (MWh) Strom aus fossilen Energieträgern erzeugt worden. Das sind neun Prozent mehr als im Jahr zuvor und entspricht 94,0 Prozent der gesamten Stromerzeugung in der Hansestadt, so das Statistikamt Nord. Die Stromerzeugung aus Kohle stieg dabei gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Mio. MWh auf 9,3 Mio. MWh Die Menge des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms stieg um 13 Prozent und lag damit wie im Vorjahr bei rund 0,5 Mio. MWh. Das entspricht 4,8 Prozent der gesamten Hamburger
Umweltminister Albrecht spricht sich für einen stärkeren Netzausbau, Dieselfahrverbote und Wolfesschutz aus Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 10. November 2018 Umweltministerkonferenz spricht sich für einen stärkeren Netzausbau aus und konkretisiert den Umgang mit Wölfen in Deutschland (WK-intern) - Die Umweltministerinnen und Umweltminister der Länder haben sich auf der jüngsten Umweltministerkonferenz (UMK) heute (9. November 2018) in Bremen für einen zügigen Netzausbau ausgesprochen. Einen entsprechenden Antrag hatte Schleswig-Holstein eingebracht. "Wir wollen es mit unserem Potential im Bereich der Erneuerbaren Energien möglich machen, dass in ganz Deutschland schneller aus fossilen Energieträgern ausgestiegen wird", sagte Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht nach der gemeinsamen Entscheidung. Schleswig-Holstein leiste bereits einen großen Beitrag, der mit stärkeren Netzen noch größer werden könne. Konkret wollen die Umweltministerinnen und Umweltminister der Länder unter
Der Netzausbau wirkt sich endlich aus – Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien steigt deutlich Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 9. November 2018 Der aus Erneuerbaren Energien gewonnene Strom ist im Jahr 2017 in Schleswig-Holstein deutlich gegenüber dem Vorjahr gestiegen. (WK-intern) - Diese Entwicklung wird seit heute auch ganz offiziell durch die Statistik zur Stromerzeugung 2017 des Statistikamtes Nord belegt. „Die Zahlen zeigen, dass die in die Netze aufgenommene Strommenge aus den Erneuerbaren Energien deutlich weiter zulegt und den Atom- und Kohlestrom zunehmend ersetzt“, bilanziert Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht. „Unser Netzausbau zeigt also eine deutliche Wirkung.“ Die in die Stromnetze aufgenommene Strommenge aus Erneuerbaren Energien ist der Veröffentlichung zufolge 2017 gegenüber dem Vorjahr um 3,4 TWh auf nunmehr 22,6 TWh deutlich angestiegen. Für den Klimaschutz ist auch