DIW: EZB könnte wegen Deutschland mehr Zinserhöhungen benötigen Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 7. Oktober 2026 Schulden statt Konsolidieren: Deutschlands fiskalpolitische Kehrtwende könnte Wirkung der EZB-Zinspolitik schwächen Leitzinserhöhungen belasten Staatshaushalte der Euroländer über Zinsausgaben und schwächere Konjunktur sehr unterschiedlich DIW-Studie schätzt fiskalpolitische Reaktion der Länder und deren Einfluss auf Wirtschaftsleistung und Inflation Konsolidierende Länder verlieren mehr Wirtschaftsleistung als Länder, die Schulden aufnehmen Fiskalpolitische Kehrtwende Deutschlands dürfte Aufgabe für EZB-Geldpolitik erschweren (WK-intern) - Die jüngsten Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) könnten die durch den Iran-Krieg ausgelöste Inflation nicht ausreichend dämpfen. Einer der Gründe dürfte die fiskalpolitische Kehrtwende Deutschlands sein: Mit der Reform der Schuldenbremse und den großen Ausgabenpaketen für Infrastruktur und Verteidigung wird das wirtschaftlich größte Euroland auf Zinserhöhungen wohl nicht mit Ausgabenkürzungen
An den europäischen Strom-Spotmärkten stieg das Handelsvolumen im September Aktuelles Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 7. Oktober 2026 Die EEX Group veröffentlicht ihre Handelsvolumina für September mit folgenden Entwicklungen: (WK-intern) - Im September stieg das Handelsvolumen an den globalen Strommärkten der EEX Group gegenüber dem Vorjahr um 27 % auf 1.499,5 TWh. An den europäischen Strom-Spotmärkten stieg das Handelsvolumen im September um 21 % auf insgesamt 88,0 TWh. Neue Monatsrekorde wurden in den deutschen, britischen, dänischen, finnischen und schwedischen Intraday-Märkten sowie im kombinierten nordischen Intraday-Markt erzielt. Das Handelsvolumen an den europäischen Strom-Terminmärkten stieg im Vergleich zu September 2025 um 39 % auf 1.112,4 TWh. Die deutschen Stromfutures legten um 38 % auf 711,4 TWh zu, während die französischen Stromfutures um 58
Günstige Strompreise erreichen viele Haushalte nicht Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 6. Oktober 20266. Oktober 2026 Octopus Energy Wechselmonitor 2026: Zwei Drittel wechseln ihren Stromanbieter selten oder nie Menschen mit niedrigem Einkommen wechseln deutlich seltener als Haushalte mit höherem Einkommen Große Mehrheit fordert günstigere Tarife auch für bestehende Kund*innen und mehr Transparenz (WK-intern) - Wer zu viel für Strom oder Gas bezahlt, kann einfach den Anbieter wechseln – so lautet eine weitverbreitete Annahme. Der Wechselmonitor 2026 von Octopus Energy zeigt jedoch: Für viele Menschen funktioniert das in der Praxis nicht. Besonders Menschen mit niedrigem Einkommen, niedriger formaler Bildung, ältere Menschen und Mieter*innen wechseln ihren Stromanbieter seltener als andere Bevölkerungsgruppen. Der Wechselmonitor ist eine neue Studienreihe von Octopus Energy, die jährlich untersuchen wird, wie
Bundesgerichtshof stellt Amtshaftungsansprüche wegen Corona-Schutzimpfung fest Aktuelles Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 6. Oktober 2026 Verhandlungstermin am 19. November 2026 um 10:00 Uhr in Sachen III ZR 101/26 (WK-intern) - Gegen wen sind Amtshaftungsansprüche wegen etwaiger Impfschäden nach einer Corona-Schutzimpfung geltend zu machen? Der unter anderem für das Amts- und Staatshaftungsrecht zuständige III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs wird darüber zu entscheiden haben, ob die Bundesrepublik Deutschland richtiger Anspruchsgegner für Amtshaftungsansprüche wegen etwaiger Impfschäden nach einer Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 ist, wenn die Impfung in einer Arztpraxis erfolgte. Sachverhalt: Der Kläger nimmt die Bundesrepublik Deutschland aufgrund einer seines Erachtens fehlerhaften Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 auf Schadensersatz in Anspruch. Nach zwei vorangegangenen Impfungen im Juni und Juli 2021 wurde ihm
dSPACE erweitert DARTS-Familie für präzise Multitarget-Erkennung Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 6. Oktober 2026 dSPACE erweitert DARTS-Familie um neues Testsystem mit 5-GHz-Bandbreite für präzise Multitarget-Erkennung (WK-intern) - Mit dem DARTS 9050-DG erweitert dSPACE sein Portfolio für die Radarzielsimulation um eine neue digitale Plattform für anspruchsvolle Entwicklungs- und Validierungsaufgaben moderner Radarsysteme. Entwickelt wurde die Lösung für Testszenarien, in denen Radarsensoren zahlreiche Objekte gleichzeitig präzise erkennen, verfolgen und unterscheiden müssen. Der DARTS 9050-DG ermöglicht die realitätsnahe Simulation komplexer Verkehrs- und Umgebungsszenarien und unterstützt die Entwicklung sowie Absicherung radarbasierter Funktionen. Die Besonderheit: Die durchgängige 5-GHz-Bandbreite ist über den gesamten Signalpfad vom Ein- bis zum Ausgang des Systems verfügbar. Der DARTS 9050-DG basiert auf einer vollständig digitalen, softwaredefinierten Plattformarchitektur. Neue Funktionen und
Akzeptanz von Windenergie: Politische Orientierung wichtiger als Stadt-Land-Unterschiede Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 5. Oktober 2026 Die Einstellungen zum Ausbau der Windenergie unterscheiden sich deutlich nach politischer Orientierung. (WK-intern) - Ob Menschen in der Stadt oder auf dem Land leben, spielt hingegen nur eine geringe Rolle. Für die konkrete Planung sind vor allem Vertrauen, nachvollziehbare Informationen und als fair wahrgenommene Verfahren relevant, zeigt eine in der Fachzeitschrift Energy Policy veröffentlichte Studie. Warum stößt der Ausbau der Windenergie vor Ort teilweise auf Widerstand, obwohl erneuerbare Energien grundsätzlich breite Zustimmung finden? Jörg Radtke vom Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit am GFZ hat anhand einer repräsentativen Befragung von 6.284 Menschen in Nordrhein-Westfalen untersucht, welche gesellschaftlichen Merkmale mit der Akzeptanz von Windenergie zusammenhängen. Das zentrale Ergebnis:
Vattenfall-Gasbarometer: Viele Hauseigentümer schieben den Heizungswechsel zu lange auf Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 5. Oktober 2026 Viele Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer wissen, dass die Frage nach der künftigen Wärmeversorgung früher oder später auf sie zukommt. (WK-intern) - Trotzdem zögern sie. Das zeigt eine aktuelle Befragung unter mehr als 12.000 Gaskundinnen und Gaskunden von Vattenfall mit Ein- oder Zweifamilienhäusern. „Viele Menschen beschäftigen sich bereits mit ihrer zukünftigen Wärmeversorgung. Bei der konkreten Entscheidung für die passende Heizungslösung besteht jedoch häufig noch Orientierungsbedarf“, erklärt Carsten Gerasch, leitender Produktmanager bei Vattenfall. „Solange die bestehende Heizung zuverlässig funktioniert, wird die Frage nach einem Wechsel oft vertagt – obwohl sich der Wechsel zur Wärmepumpe angesichts steigender Gaspreise oft schon vorher lohnt.“ Konkret verfügen 38 Prozent der
Ankunft neuer Ölbohrplattform vor Usedom Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 4. Oktober 20264. Oktober 2026 DUH fordert umgehende Absage aller fossilen Projekte in der Ostsee (WK-intern) - Nur knapp sechs Kilometer von der deutschen Grenze entfernt will der kanadische Konzern Central European Petroleum (CEP) im Lizenzgebiet Wolin West erneut mögliche Öl- und Gasvorkommen erkunden. Gestern ist vor den Ostseeinseln Usedom und Wolin eine mobile Bohrplattform angekommen. DUH fordert eine umgehende Absage für großflächige fossile Industrieprojekte. Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: "Dass der Konzern CEP erneut vor der Küste Usedoms nach Öl und Gas bohrt, ohne die deutschen Behörden zu informieren, ist ein weiterer Vertrauensbruch. Die Anwohner und Urlauberinnen vor Ort haben wieder überraschend eine Bohrplattform vor die Nase gesetzt
Smart-Meter-Rollout: 41 Netzgebiete bleiben ohne einen einzigen Einbau E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Solarenergie Technik Verbraucherberatung 2. Oktober 20262. Oktober 2026 Die Zahl der Messstellenbetreiber ohne Smart-Meter-Einbauten hat sich fast halbiert, aber trotz gesetzlicher Pflicht bleiben 41 Netzgebiete ohne einen einzigen Smart Meter. (WK-intern) - Das zeigt eine Analyse der Smart-Meter-Initiative (SMI) zu den aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur Strukturelles Problem bleibt vorerst bestehen: Große Messstellenbetreiber mit mehr als 500.000 Messlokationen haben im Schnitt höhere Quoten als die kleinen Einige regionale Netzbetreiber holen jedoch auf und gehören jetzt vermehrt zu den Spitzenreitern beim Pflichteinbau Die SMI fordert weiterhin eine schnellere und günstigere Abdeckung durch Konsolidierung kleinerer Messstellenbetreiber und die Einführung von Smart Meter Light Beim Pflichtrollout erreichen die größten Messstellenbetreiber im Durchschnitt weiterhin eine höhere Quote an
Erneuerbare decken 14,64 Prozent des Energieverbrauchs ab Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Offshore Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie Windparks 1. Oktober 2026 Erneuerbare Energien deckten in den ersten drei Quartalen 2026 60,7 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland. Der Stromsektor macht in Deutschland etwa 24 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs aus (WK-intern) - Mit einem deutlichen Plus von vier Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein neuer Rekord, und das bei gleichzeitigem Anstieg des Bruttostromverbrauchs um 1,6 Prozent. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Insgesamt erzeugten Erneuerbare-Energien-Anlagen von Januar bis September 237,5 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom, das sind 8,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist insbesondere auf die
Der neue Techem Atlas für Energie, Wärme & Wasser 2026 Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 1. Oktober 2026 Kältere Witterung treibt Heizkosten trotz stabiler Energiepreise Heizkosten steigen trotz Sparverhalten weiter: Kältere Witterung trieb den Verbrauch 2025 nach oben. Pro m² liegen die Kosten inzwischen 45 Prozent über dem Niveau von 2021. Große regionale Unterschiede: Bielefeld verzeichnet die niedrigsten, Ravensburg die höchsten Heizkosten. Im Ländervergleich hat Berlin die niedrigsten Heizkosten, das Saarland die höchsten. Wärmepumpen verursachen die niedrigsten Wärmekosten im untersuchten Gebäudebestand und bieten zusätzliches Optimierungspotenzial. (WK-intern) - Eschborn - Wie entwickeln sich Heizkosten, Energieverbrauch und Wassernutzung in deutschen Mehrfamilienhäusern? Welche Rolle spielen Wärmepumpen im Gebäudebestand? Und wie weit ist die Digitalisierung bei Mess- und Abrechnungsprozessen fortgeschritten? Zum Start der Heizsaison liefert der neue Techem
Beschleunigung des Verteilernetzausbaus durch mehr Verfahrensfreiheit? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 30. September 2026 Neue Studie zeigt europarechtliche Spielräume (WK-intern) - Der Ausbau der Verteilernetze soll schneller vorankommen. Eine neue Studie der Stiftung Umweltenergierecht untersucht, inwieweit mehr Verfahrensfreiheit zur Beschleunigung der Ertüchtigung von bestehenden Netzen möglich ist – und welche Grenzen das Europarecht dabei setzt. Die Kapazitäten im Stromverteilernetz müssen in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Ertüchtigung bestehender Netze durch Ersatzneubauten, Änderungen und Erweiterungen. Neben technischen und planerischen Herausforderungen erschweren jedoch auch langwierige Genehmigungsverfahren den Verteilernetzausbau. Welche europarechtlichen Spielräume bestehen, um die Ertüchtigung des Verteilernetzes durch mehr Verfahrensfreiheit zu beschleunigen, untersucht die Stiftung Umweltenergierecht in ihrer heute veröffentlichten Würzburger Studie zum Umweltenergierecht