DIW: EZB könnte wegen Deutschland mehr Zinserhöhungen benötigen Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 7. Oktober 2026 Schulden statt Konsolidieren: Deutschlands fiskalpolitische Kehrtwende könnte Wirkung der EZB-Zinspolitik schwächen Leitzinserhöhungen belasten Staatshaushalte der Euroländer über Zinsausgaben und schwächere Konjunktur sehr unterschiedlich DIW-Studie schätzt fiskalpolitische Reaktion der Länder und deren Einfluss auf Wirtschaftsleistung und Inflation Konsolidierende Länder verlieren mehr Wirtschaftsleistung als Länder, die Schulden aufnehmen Fiskalpolitische Kehrtwende Deutschlands dürfte Aufgabe für EZB-Geldpolitik erschweren (WK-intern) - Die jüngsten Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) könnten die durch den Iran-Krieg ausgelöste Inflation nicht ausreichend dämpfen. Einer der Gründe dürfte die fiskalpolitische Kehrtwende Deutschlands sein: Mit der Reform der Schuldenbremse und den großen Ausgabenpaketen für Infrastruktur und Verteidigung wird das wirtschaftlich größte Euroland auf Zinserhöhungen wohl nicht mit Ausgabenkürzungen
Berliner Makroökonom stellen fest: Sinkende Zinsen beeinflussen die Verteilung zugunsten der ArbeitnehmerInnen Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 8. September 2021 Umverteilungseffekt der EZB-Geldpolitik auf Lohnquote in DIW-Studie erstmals empirisch bestätigt (WK-intern) - EZB-Geldpolitik verteilt Einkommen um Sinkende Zinsen beeinflussen die Verteilung zugunsten der ArbeitnehmerInnen Umverteilungseffekt der EZB-Geldpolitik auf Lohnquote in DIW-Studie erstmals empirisch bestätigt Insbesondere arbeitsintensive Unternehmen senken bei Leitzinserhöhung ihre Lohnkosten Unternehmen mit viel Fremdkapitaleinsatz erhöhen Wertschöpfung, was sich ebenfalls ungünstig auf die Lohnquote auswirkt Geldpolitik wirkt in Euro-Ländern sehr heterogen, der Asymmetrie sollte entgegengewirkt werden Die Leitzinsveränderungen der Europäischen Zentralbank (EZB) haben nicht nur eine Wirkung auf die Preisstabilität, sondern einen deutlichen Umverteilungseffekt. In einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat DIW-Ökonom Jan Philipp Fritsche diesen Effekt erstmals empirisch untersucht. Dazu standen