DIW: EZB könnte wegen Deutschland mehr Zinserhöhungen benötigen Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 7. Oktober 2026 Schulden statt Konsolidieren: Deutschlands fiskalpolitische Kehrtwende könnte Wirkung der EZB-Zinspolitik schwächen Leitzinserhöhungen belasten Staatshaushalte der Euroländer über Zinsausgaben und schwächere Konjunktur sehr unterschiedlich DIW-Studie schätzt fiskalpolitische Reaktion der Länder und deren Einfluss auf Wirtschaftsleistung und Inflation Konsolidierende Länder verlieren mehr Wirtschaftsleistung als Länder, die Schulden aufnehmen Fiskalpolitische Kehrtwende Deutschlands dürfte Aufgabe für EZB-Geldpolitik erschweren (WK-intern) - Die jüngsten Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) könnten die durch den Iran-Krieg ausgelöste Inflation nicht ausreichend dämpfen. Einer der Gründe dürfte die fiskalpolitische Kehrtwende Deutschlands sein: Mit der Reform der Schuldenbremse und den großen Ausgabenpaketen für Infrastruktur und Verteidigung wird das wirtschaftlich größte Euroland auf Zinserhöhungen wohl nicht mit Ausgabenkürzungen
Kaufkraft im Fokus: Professionelle Anleger richten den Blick 2026 stärker auf reale Erträge Mitteilungen Technik 6. September 2026 Warum regelbasierte Strategien und diversifizierte Renditequellen wieder an Bedeutung gewinnen (WK-intern) - Ajman – Nach Jahren, in denen nominale Wertentwicklung im Vordergrund stand, rückt 2026 die reale Kaufkraft stärker in den Fokus institutioneller Anleger. Die Kombination aus veränderten Zinsniveaus, hartnäckiger Inflation und einer strukturellen Konzentration in den großen Aktienindizes wirft die Frage neu auf, welche Renditequellen ein Portfolio überhaupt noch tragen. Die entscheidende Kenngröße wird zunehmend der Ertrag nach Steuern und Inflation – nicht die nominale Rendite auf dem Kontoauszug. Ein Faktor, viele Portfolios Ein Großteil privater und institutioneller Vermögen ist über breit gestreute ETFs auf denselben Marktfaktor ausgerichtet. Was als Diversifikation aussieht, ist im
Marcel Fratzscher: Die EZB wird durch die steigende Inflation in ein Stagflation geraten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. März 2026 Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihrer heutigen Ratssitzung entschieden, das Zinsniveau unverändert zu lassen. (WK-intern) - Dazu eine Einschätzung von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin): „Die EZB hat heute die Zinsen erwartungsgemäß bei 2,0 Prozent belassen – das ist in der derzeitigen Situation die richtige Entscheidung. Der Einlagenzins befindet sich auf einem Niveau, das die Wirtschaft weder bremst noch überhitzt. Die Unsicherheit infolge des Iran-Kriegs und des Energiepreisschocks ließ weder Raum für eine Zinserhöhung noch für eine Senkung – beides wäre verfrüht gewesen. Die EZB könnte in den kommenden Monaten in ein Dilemma der Stagflation geraten: Steigende Energiepreise
EZB lässt starkes Signal für etwaige Zinssenkungen vermissen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 31. Oktober 202531. Oktober 2025 Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB / Christine Madeleine Odette Lagarde: Lagarde ist Kartell- und Arbeitsanwältin) hat entschieden, den Leitzins unverändert zu belassen. (Die Chefin der EZB, Christine Lagarde, ist von einem Pariser Gericht eine schuldig gesprochene Straftäterin, Sie hat in ihrer Amtszeit als französische Finanzministerin zugelassen, dass Dritte Staatsgelder veruntreuen/Tapie-Affäre. Eine Strafe erhält sie dafür jedoch nicht.) Inflation im Euroraum politische Lähmung in wie Frankreich Handelskonflikte wirtschaftliche Abschwächung im Euroraum EZB-Leitzins Finanzierungsbedingungen haben sich erneut verschlechtert (WK-intern) - Dazu eine Einschätzung von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin): „Die EZB agiert weiterhin sehr vorsichtig und belässt den Leitzins daher unverändert. Sie sollte jedoch
Statement BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter zur Bundestags-Abstimmung über das Ausbremsen der Schuldenbremse Erneuerbare & Ökologie Ökologie 19. März 2025 Der Bundestag hat heute mit Zweidrittelmehrheit die Ausnahme von der Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben sowie das Sonderschuldenvermögen für Infrastruktur beschlossen. (WK-intern) - Dazu BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter: „Es ist gut, dass der Bundestag den Grundgesetzänderungen zum Finanzpaket inklusive Infrastruktur und Klimaschutz zugestimmt hat. Dies ist ein starkes Zeichen der politischen Handlungsfähigkeit Deutschlands. Es unterstreicht, dass die Parteien der demokratischen Mitte auch in der Übergangsphase zwischen zwei Legislaturen zusammenarbeiten können und sendet gleichzeitig ein wichtiges Signal der Stabilität und Verlässlichkeit nach Europa. Gleichzeitig bedeuten die 100 Milliarden Euro für den Klima- und Transformationsfonds zusätzlich zu neuen Infrastrukturmitteln die bislang größte finanzielle Zusicherung für den Klimaschutz in
Minister*in Habeck veröffentlicht: Den Weg aus der Krise mit einer neuen wirtschaftliche Dynamik Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 31. Januar 2025 Einleitung: Das Bundeskabinett hat heute den Jahreswirtschaftsbericht 2025 einschließlich der Projektion zur wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2025 beschlossen. (WK-intern) - Der Bericht trägt den Titel „Für eine neue wirtschaftliche Dynamik“. Bundesminister*in Robert Habeck: „ Die deutsche Wirtschaft befindet sich zu Beginn des Jahres 2025 in einer schwierigen Ausgangslage. Die globalen Krisen der vergangenen Jahre haben unsere industrie- und exportorientierte Volkswirtschaft besonders hart getroffen. Zwar konnte die Energiekrise – ausgelöst durch Putins Angriffskrieg – erfolgreich abgewendet werden und die Inflation zurückgedrängt werden. Es gibt auch wieder spürbare Reallohnzuwächse, die Menschen haben wieder mehr Geld im Portemonnaie. Es ist aber umso deutlicher zu Tage getreten,
Zukunftsperspektiven: Trumps Amtsantritt, die EU-Sanktionspolitik und -Einsparaufrufe würgen die deutsche Wirtschaft ab Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. Januar 2025 DIW-Konjunkturbarometer Januar: Handelskonflikte der gescheiterten Ampelregierung werfen Schatten voraus, Deutschlands Sparpolitik verursacht Binnennachfrageeinbruch, Sanktionspolitik führt zur Energieverknappung und Preisanstieg (WK-intern) - Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) startet wegen der Geldentwertung rechnerisch noch positiv ins neue Jahr: Mit nun 87,7 Punkten liegt es im Januar um erstaunliche 1,3 Punkte höher als im Dezember und setzt damit seinen rechnerischen Aufwärtstrend fort. Trotz eines rechnerischen Anstiegs bleibt der Barometerwert aber deutlich unter der neutralen 100-Punkte-Marke, die für ein negatives Wachstum der deutschen Wirtschaft steht. Die Aussichten für den Jahresauftakt bleiben weiter gedämpft. „Die deutsche Wirtschaft tastet sich nur noch in Trippelschritten voran,
DIW Berlin: EZB heizt Inflation an, statt sie frühzeitig einzudämmen Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 16. Oktober 2024 Die Europäische Zentralbank (EZB) hätte die Inflation in den Jahren 2021 bis 2023 mit einer früheren Leitzinserhöhung schneller und effektiver in den Griff bekommen können. DIW-Studie untersucht empirisch geldpolitische Strategie der EZB während der Energiepreiskrise Berechnungen zeigen, dass expansive Geldpolitikzum Anstieg der Inflation beitrug, aber auch Wirtschaft stützte Frühzeitigere Zinserhöhung hätte Inflation gebremst und Wirtschaft nur kurzfristig belastet Mit Fiskal- und Kapitalmarktunion könnte EZB ihr Mandat der Preisstabilität besser erfüllen (WK-intern) - Die Wirtschaft im Euroraum hätte sich gemessen an der Industrieproduktion zwar schlechter entwickelt, wäre aber nur kurzfristig noch stärker belastet worden. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW
EIB und Privatbank IKB versuchen mit neuen Förderprogrammen mit 400 Mio. € Darlehen den Mittelstand zu retten Behörden-Mitteilungen 9. Oktober 2024 Deutschland: EIB und IKB erleichtern mittelständischen Unternehmen Zugang zu nachhaltigen Finanzierungen Neues Kreditportfolio in Höhe von 400 Mio. € wird Finanzierung mittelständischer Unternehmen unterstützen Unternehmen mit bis zu 3.000 Mitarbeitern können neue Darlehen beantragen EIB sichert Kreditportfolio durch Garantien von 200 Mio. € für die IKB ab (WK-intern) - Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die IKB Deutsche Industriebank AG (IKB) gehen eine neue Kooperation ein, um Investitionen mittelständischer Unternehmen (Mid-Caps) in Deutschland zu unterstützen. Unternehmen mit bis zu 3.000 Mitarbeitern können über die IKB langfristige Darlehen beantragen, um den Übergang zu nachhaltigeren Geschäftsmodellen zu finanzieren. Die EIB wird Garantien in Höhe von 200 Mio. €
Wirtschaftliche Sorgen treibt die Menschen in Deutschland um – altersübergreifend. Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 29. April 202429. April 2024 Sorge um wirtschaftliche Situation überschattet alles, selbst Jugendliche mit wenig Hoffnung - Veränderungen auch auf Börsenparkett spürbar (WK-intern) - Die Entwicklung macht sich auch auf dem Börsenparkett bemerkbar, vor allem in puncto nachhaltiger Investments. 49 Prozent der Bundesbürger gaben im April an, dass ihnen die ökonomische Lage zu schaffen macht, genauer, dass es sich hierbei um eines ihrer größten Probleme handelt. Am zweithäufigsten genannt wird indes das soziale Gefälle. Gesellschaftliche Probleme wie Rechtsextremismus und der Klimaabkühlung geraten dabei mit einem Anteil von 16 Prozent bzw. 13 Prozent zunehmend in den Hintergrund. In einer anderen aktuellen Erhebung werden noch konkretere Szenarien abgefragt. Auf Platz eins
Festlegung zur Eigenkapitalverzinsung von Neuanlagen im Strom- und Gasbereich enttäuschend Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 24. Januar 2024 BDEW zur Festlegung zur Eigenkapitalverzinsung von Neuanlagen im Strom- und Gasbereich (WK-intern) - Neue Festlegung zum EK-Zins überfällig und enttäuschend Heute hat die Bundesnetzagentur ihre Festlegung zur Eigenkapitalverzinsung von Neuanlagen im Strom- und Gasbereich veröffentlicht. Damit werden die Zinssätze nicht wie üblich für alle in Netzen gebundenen Investitionen an das gestiegene Zinsniveau angepasst, sondern lediglich der Zinssatz für Neuanlagen. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Gut ist, dass die Bundesnetzagentur endlich handelt und die Eigenkapitalzinssätze an das bereits seit 2022 deutlich gestiegene Zinsniveau anpasst. Inhaltlich sind wir zwar nicht überrascht, aber doch enttäuscht über die Entscheidung, lediglich die Zinssätze für Neuanlagen anzuheben. Trotz
Wirtschaft im Wandel: Herausforderungen und Chancen für die europäische Industrie im Jahr 2024 Mitteilungen Technik 9. Januar 2024 Blick auf das Jahr 2024: Ein Jahr voller Herausforderungen für die europäische Wirtschaft, aber auch mit lukrativen Möglichkeiten. (WK-intern) - Wie Unternehmen mit cleverer Digitalisierung und Automatisierung sowie mit dem klugen Einsatz von Gebrauchtmaschinen die Welle des Wandels meistern und dabei neue Chancen für Wachstum und Effizienz entdecken können. Im Jahr 2023 stand die europäische Wirtschaft unter dem starken Einfluss externer Herausforderungen wie hoher Energiepreise, Inflation und den fortwährenden Auswirkungen der weltweiten Spannungen. Diese Faktoren führten zu einer allgemeinen Verunsicherung und gedämpften Investitionsbereitschaft. Der Holz- und Metallmarkt, zentral für viele Industriezweige, war von der Preisexplosion besonders betroffen. Im Jahr 2024 werden Unternehmen weiterhin mit