Verbraucherportal Lebensmittelwarnung.de wird erweitert Verbraucherberatung 20. Oktober 201220. Oktober 2012 (WK-news) - Ein Jahr nach dem Start ziehen die Betreiber eine positive Bilanz Im Oktober 2011 ging das Portal www.lebensmittelwarnung.de an den Start. Seit einem Jahr können sich Verbraucherinnen und Verbraucher im Internet zentral über Warnungen zu gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln und über Rückrufaktionen in Deutschland informieren. Mehr als drei Millionen Mal wurde die Seite seit ihrem Bestehen aufgerufen. Die große Resonanz ist für die Betreiber des Portals, die Bundesländer und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), ein Grund, das Angebot zu erweitern: So wird in Zukunft auch vor gesundheitsschädlichen Bedarfsgegenständen wie Geschirr, Spielzeug, Reinigungsmittel oder Kosmetika gewarnt. Das Portal www.lebensmittelwarnung.de ist ein
Die Strompreise werden zum Preisschocker durch EEG-Umlage und Netzentgelte Verbraucherberatung 18. Oktober 2012 (WK-intern) - Netzentgelte treiben Strompreise auf Rekordwerte EEG-Umlage und Netzentgelte erhöhen Preise um 13 Prozent Heidelberg - Die Strompreisentwicklung wird zum Preisschocker. Zum Anstieg der EEG-Umlage kommen Erhöhungen der Netzentgelte hinzu, was zu Preiserhöhungen von durchschnittlich 13 Prozent führen wird. Für einen Musterhaushalt bedeutet dies eine jährliche Mehrbelastung von rund 135 Euro. Die Netzbetreiber veröffentlichen derzeit voraussichtliche Netzentgelte, die ab Januar 2013 gelten werden. Im Durchschnitt erhöhen sich die Netzentgelte um 10 Prozent. Besonders stark erhöhen die DREWAG (24 Prozent) und die Gemeindewerke Nüdlingen (27 Prozent). Als Grund für die starken Erhöhungen geben sie in der Regel höhere Ausgaben für den Anschluss von Erzeugungsanlagen
Netzbetreiber Vattenfall hält Daten über Berliner Netz zurück und setzt Kaufpreis zu hoch Berlin Mitteilungen Verbraucherberatung 17. Oktober 2012 (WK-intern) - Stromnetz: Vattenfall spielt falsch mit der BürgerEnergie Berlin Der Berliner Stromnetzbetreiber Vattenfall veröffentlicht ein Gutachten, das den Wert des Berliner Stromnetzes auf mindestens 2,5 Milliarden Euro schätzt. Dabei handelt es sich jedoch um den Sachzeitwert des Netzes, nicht um den für eine Übernahme relevanten* Ertragswert (Erläuterung s.u.). Die für die Berechnung des Ertragswerts nötigen Daten hält Vattenfall jedoch zurück. Dazu erklärt Luise Neumann-Cosel, Vorstand der Genossenschaft BürgerEnergie Berlin: „Das Verfahren für die Neuvergabe des Berliner Stromnetzes läuft bereits seit knapp zehn Monaten. Dennoch hat Netzbetreiber Vattenfall noch immer nicht die für die Kaufpreisermittlung notwendigen Daten vorgelegt. So kennt ausschließlich Vattenfall den
Gemeinsame Erklärung für eine dezentrale, nachhaltige Energiewirtschaft in Bürgerhand Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 16. Oktober 201222. Oktober 2012 (WK-intern) - Gemeinsame Erklärung von Bürgerinnen und Bürgern, Energiegenossenschaften und Organisationen zur Energiewende und der Weiterentwicklung des EEG. Vom Gedanken der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes inspiriert, wollen wir als unterzeichnende Bürgerinnen und Bürger, Energiegenossenschaften und Organisationen aktiv eine neue Energiezukunft in Deutschland umsetzen. Im Zentrum dieser Idee steht die Erzeugung und Verteilung von Energie aus regenerativen Quellen und die Steigerung von Energieeffizienz. Mit einer Energiewende von unten, die durch Bürgerhand gestaltet wird, streben wir gemeinsam ein System der Energieversorgung an, das dezentral, erneuerbar und demokratisch organisiert ist. Nur so lässt sich die Energiewende in der passenden Geschwindigkeit, mit der nötigen Akzeptanz in
Verbraucherzentrale Bundesverband: Bund soll Strompreisanstieg begrenzen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 13. Oktober 2012 (WK-news) - Verbraucherzentrale Bundesverband begrüßt grundlegende Reform des EEG Bundesumweltminister Peter Altmaier hat heute einen „Verfahrensvorschlag zur Neuregelung des Erneuerbaren Energien-Gesetzes (EEG)“ vorgelegt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßt die geplante EEG-Reform, fordert aber eine sofortige Kostenentlastung für Verbraucher: „Die Energiewende muss weitergehen und braucht eine vernünftige Steuerung“, sagt Gerd Billen, Vorstand des vzbv. Die Analyse Altmaiers sei richtig, eine Überarbeitung des EEG nicht im Schnellverfahren durchzuführen. „Dennoch muss die Bundesregierung jetzt dafür sorgen, dass der Strom für alle bezahlbar bleibt.“ Am 15. Oktober geben die Netzbetreiber die neue EEG-Umlage bekannt. Schon jetzt steht fest, dass Verbraucher ab dem Jahr 2013 rund 5,3 Cent
DUH fordert: Zurück zur Solidarität bei der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 13. Oktober 2012 (WK-news) - Deutsche Umwelthilfe fordert von Bundesregierung: Zurück zur Solidarität bei der Energiewende! Pläne von Bundesumweltminister Altmaier zur Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes bremsen Energiewende und ignorieren Defizite bei der Kostenallokation Transformation des Energiesystems in Deutschland ist nur gemeinsam zu bewältigen DUH fordert Abschaffung des Eigenstromprivilegs im Erneuerbare-Energien-Gesetz und ein Ende der Milliardengeschenke für die Industrie Berlin - Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) wirft der Bundesregierung vor, die Energiewende durch den gestern (11.10.2012) von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) präsentierten Verfahrensvorschlag zur Neuregelung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes erneut bewusst auszubremsen. Die geplante Reform des Gesetzes schwäche den Ausbau der Erneuerbaren Energien, statt den Anpassungsbedarf des EEG zu klären.
Schwarz-gelb blockiert Wucher-Bekämpfung Bremen Verbraucherberatung 12. Oktober 2012 (WK-intern) - Empört musste Bürgermeister Jens Böhrnsen „registrieren, dass die schwarz-gelbe Mehrheit sogar die Bekämpfung von Wucher blockiert, weil das der angeblich freie Markt der Banken regeln soll. Zynisch ist es für viele Betroffene, wenn ihnen in einer Rede im Bundesrat zugerufen wird, wenn die Zinsen zu hoch seien, müssten sie eben die Bank wechseln. Als ob das für viele Kreditnehmer so einfach wäre, eine andere Bank zu finden.“ Bremen hatte heute (12.10.2012) zusammen mit Baden-Württemberg vergeblich einen Antrag gestellt, „die Bundesregierung um Prüfung zu bitten, ob durch drei Maßnahmen Dispositions- und Überziehungszinsen auf ein aus der Sicht des Verbraucherschutzes vertretbares
Keine Bundesratsmehrheit für Begrenzung von Zinsen für Dispokrediten Brandenburg Verbraucherberatung 12. Oktober 201216. Oktober 2012 (WK-intern) - Brandenburg bedauert: Keine Bundesratsmehrheit für Begrenzung von Zinsen für Dispokrediten Eine Bundesratsinitiative zur Begrenzung der Zinsen für Überziehungskredite ist heute an der ablehnenden Haltung der Mehrheit der Länder gescheitert. Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Anita Tack und die Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Staatssekretärin Tina Fischer, bedauerten dies heute ausdrücklich. Ministerin Tack erklärte in Potsdam: „Ohne eine verbindliche gesetzliche Regelung wird das Problem nicht gelöst. Die Unionsregierten Länder weigern sich, den Banken Einhalt zu gebieten, die oft ohne hinreichende Gründe unverhältnismäßig hohe Zinsen nehmen. Brandenburg hatte sich im Vorfeld der Beratung in den Ausschüssen des Bundesrates und im Rahmen der Verbraucherschutzministerkonferenz für dieses
Beitritt zum Netzwerk gentechnikfreier Regionen / Risiken nicht kalkulierbar Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 12. Oktober 2012 (WK-intern) - Die Grüne Landesvorsitzende Thekla Walker freut sich über den heutigen Beitritt Baden-Württembergs zum Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen. „Genmanipulierte Lebensmittel werden von über 80 Prozent der Bürgerinnen und Bürger des Landes abgelehnt. Darüber hinaus sind Risiken, die von gentechnisch veränderten Organismen ausgehen, bis heute nicht kalkulierbar“, so die Grüne Landesvorsitzende. Mit dem Beitritt zum Netzwerk mache die Landesregierung deutlich, dass sie auch in Zukunft keine Anbauflächen für genmanipulierte Pflanzen akzeptieren werde. „Allerdings sind den Ländern nach wie vor rechtlich die Hände gebunden“, betont Walker. Als Mitglied des Netzwerkes wolle man deutlich machen, dass die Bundesländer in Zukunft rechtliche Handhabe haben müssten,
Tabelle: Verteuerung der EEG-Umlage 2013 für verschiedene Haushaltsgrößen Mitteilungen Verbraucherberatung 10. Oktober 201218. Oktober 2012 (WK-intern) - Erhöhung der EEG-Umlage verteuert Strom im kommenden Jahr um 7,8 Prozent EEG-Umlage klettert zum Jahreswechsel von 3,592 Cent auf 5,27 Cent pro Kilowattstunde – einzelne Haushalte zahlen 2013 bis zu 130 Euro mehr Gesamtkosten der Umlage steigen nächstes Jahr für Privatverbraucher um 2,8 Milliarden Euro Berlin -Der nächste Brief vom Stromversorger dürfte für die meisten Haushaltskunden mit unerfreulichen Nachrichten verbunden sein. Angesichts der bislang stärksten Erhöhung der EEG-Umlage droht 2013 ein erheblicher Preisanstieg auf breiter Front. Nach aktuellen Berechnungen des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de würde allein die Weitergabe der höheren Umlagekosten zu einer Verteuerung des Stroms für Privatkunden um etwa 7,8 Prozent führen.* EEG-Umlage
Wir tragen die Energiewende! – Demonstration in Berlin Offshore Verbraucherberatung Windenergie Windparks 9. Oktober 2012 (WK-intern) - Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) steht öffentlich massiv unter Beschuss. Obwohl es als Erfolgsmodell „Made in Germany“ bereits weltweit Anerkennung findet. Die hiesige Politik hingegen versucht durch Deckelungen und Umlagebefreiung stromintensiver Konzerne dem Erfolg im eigenen Land einen Strich durch die Rechnung zu machen. Besonders die steigenden Strompreise erregen in der Öffentlichkeit große Aufmerksamkeit. Die Schuld hierfür versucht man allein den Erneuerbaren Energien und der EEG-Umlage in die Schuhe zu schieben. In einer ehrlichen Debatte läge die Umlage für konventionelle Energien aber bereits bei 10,2 Cent/kWh. Die Stromproduktion durch Wind ist eine der kostengünstigsten Formen der Stromerzeugung. Aktuell allein in der
Interview mit Claus Leggewie – „Eurokrise – Gefahr für die Energiewende? Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 9. Oktober 2012 (WK-intern) - Neue Online-Rubrik der EnergieAgentur.NRW: Im Gespräch Wuppertal. „Im Gespräch“ heißt die neue Online-Rubrik auf den Internetseiten der EnergieAgentur.NRW, in der regelmäßig Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in Interviews zu aktuellen Fragen der Energieeffizienz und zur Nutzung Erneuerbarer Energien Stellung nehmen. In dieser neuen Rubrik kreisen Nachdenker und Vormacher in Interviews um die Energiewende und verschaffen – von der Umlaufbahn ihrer jeweiligen Profession aus – mitunter erhellende Einsichten: „Die Bundespolitik setzt in der Eurokrise die falschen Akzente“, sagt beispielsweise Prof. Claus Leggewie und sieht dadurch auch die Energiewende gefährdet. Im Gespräch mit der EnergieAgentur.NRW erklärt der Politikwissenschaftler aus Essen,