Reaktorschnellabschaltung – Hauptspeisewasserpumpe nicht rechtzeitig zugeschaltet Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 18. Juli 2014 Reaktorschnellabschaltung im Kernkraftwerk Brokdorf Im Kernkraftwerk Brokdorf ist es während des Wiederanfahrens zu einer Reaktorschnellabschaltung gekommen. Da die Hauptspeisewasserpumpe nicht rechtzeitig zugeschaltet worden war, wurde beim Anfahren der Anlage nach der Revision bei einer Reaktorleistung von 9 % die Reaktorschnellabschaltung ausgelöst. (WK-intern) - BROKDORF/KIEL - Dieses meldepflichtige Ereignis der Kategorie „N“ hat die e.on-Betreibergesellschaft der Atomaufsichtsbehörde heute (17. Juli) vorab gemeldet. Das Ereignis wird als sicherheitstechnisch weniger bedeutsam eingestuft. Hintergrund Im Kernkraftwerk Brokdorf war seit dem 21. Juni die Jahresrevision durchgeführt worden. Am 16. Juli hatte die Atomaufsichtsbehörde ihre Zustimmung zum Wiederanfahren erteilt. Eine Reaktorschnellabschaltung ist nach der „Atomrechtlichen Sicherheitsbeauftragten- und Meldeverordnung“ meldepflichtig, wenn
Fertighauskonzern DFH mahnt Politik, den Erwerb von Wohneigentum nicht stetig zu verteuern Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 16. Juli 201416. Juli 2014 Nebenkosten steigen durch höhere Grunderwerbssteuern Simmern - Schon lange gehört ein einheitlicher Steuersatz der Grunderwerbsteuer von 3,5 Prozent in Deutschland der Vergangenheit an. (WK-intern) - Die Nebenkosten für den Erwerb von Grundstücken steigen in einigen Bundesländern seit Jahren. Anfang 2014 haben vier Bundesländer erneut die Grunderwerbssteuer erhöht. Spitzenreiter ist Schleswig-Holstein mit 6,5 Prozent. Hessen und das Saarland wollen jetzt nachziehen. „Es ist nicht sinnvoll, wenn der Staat die Bürger einerseits zur privaten Altersvorsorge aufruft, die Bundesländer aber andererseits den Erwerb von Wohneigentum stetig steuerlich verteuern“, sagt Thomas Sapper, Vorstandsvorsitzender des Fertighaus-Marktführers DFH Deutsche Fertighaus Holding AG. Mehr als die Hälfte der zukünftigen
Analyse: EEG 2014 reduziert Flexibilitätsanreize – folgen jetzt höhere Strompreise? Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 15. Juli 2014 Ist das EEG-Ziel, stabiler Strompreise durch die Reform komplett verfehlt? Eine Analyse von Energy Brainpool zu den Auswirkungen der EEG-Novelle 2014 auf die Entwicklung der Strompreise am Energy-Only-Markt sagt einen potentiellen Rückgang der Preisextreme und steigende Strompreise voraus. (WK-intern) - Berlin, 15. Juli 2014: Letzte Woche wurde die EEG-Reform 2014 durch den Bundesrat verabschiedet. Erklärtes Ziel der EEG-Reform 2014 ist, „die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern […].“ (Quelle: Gesetzentwurf des novellierten EEG, BMWI, 2014). Energy Brainpool analysierte in diesem Zusammenhang die Entwicklung der Strompreise am Energy-Only-Markt (Base- und Peakload). Untersucht wurden die Auswirkungen der Neuerungen
Halbjahresbilanz: Höhere Strompreise trotz starkem Wettbewerb Mitteilungen Verbraucherberatung 15. Juli 2014 Verivox zieht Halbjahresbilanz auf dem Strommarkt Heidelberg - Auf dem deutschen Strommarkt hat in den ersten sechs Monaten des Jahres weiterhin reger Wettbewerb geherrscht. (WK-intern) - Immer mehr Stromanbieter weiten ihr Versorgungsgebiet aus und beliefern auch Kunden in Regionen, in denen sie nicht der örtliche Grundversorger sind. Das hat das unabhängige Verbraucherportal Verivox ermittelt. Waren im Januar noch 626 Anbieter extern aktiv, sind es im Juli bereits 643. Insgesamt beliefern deutschlandweit 1.091 Anbieter Privatkunden mit Strom. Im Durchschnitt haben Verbraucher an ihrem Wohnort mittlerweile die Wahl zwischen 146 verschiedenen Anbietern. Fast 500 Stromanbieter haben die Preise erhöht Trotz des starken Wettbewerbs sind in der ersten
Hilfe zur Selbsthilfe: Energiespar-Aktion für einkommensschwache Haushalte Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 11. Juli 2014 Stromspar-Check PLUS-Aktion startet in Kassel Steigende Energiepreise belasten vor allem Menschen mit geringem Einkommen. (WK-intern) - Stromsperren können die für alle Beteiligten unangenehme Folge sein. Wie man einfach und wirkungsvoll Energie sparen kann, wissen viele Betroffene oft nicht. Dabei kann es ganz einfach sein. Das Wie vermitteln beispielsweise die Stromsparhelfer des bundesweit laufenden Projektes „Stromspar-Check PLUS“. Es startet jetzt in Kassel mit Unterstützung der Stadt Kassel, der Städtischen Werke, des BUND, der Caritas Nordhessen-Kassel und der ENERGIE 2000. Initiatoren sind der Deutsche Caritasverband und der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt ebenso. Stadtbaurat Christof Nolda, Städtische Werke-Vorstand
BBU: 5300 Einsprüche aus dem Bundesgebiet gegen Fracking in den Niederlanden Ökologie Verbraucherberatung 11. Juli 2014 Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat gemeinsam mit befreundeten Bürgerinitiativen rund 5300 Einsprüche gegen die Fracking-Pläne in den Niederlanden gesammelt und fristgerecht postalisch eingereicht. Bis einschließlich 9. Juli konnten die Einsprüche beim „Bureau Energieprojecten / Inspraakpunt conceptnotie structurvisie schaliegas“, eine Einrichtung der niederländischen Regierung, vorgelegt werden. (WK-intern) - Die Einsprüche stammen vorwiegend aus Nordrhein-Westfalen und schwerpunktmäßig aus den Bereichen Aachen, Niederrhein und Münsterland. Der BBU betont, dass der gemeinsame und grenzüberschreitende Protest der Bevölkerung das geplante Fracking verhindern kann. Der Umweltverband fordert den sofortigen Abbruch der Strategischen Umweltprüfung, die den ersten Schritt zu Fracking in den Niederlanden darstellt und gegen die jetzt konkret
DNR-Steckbrief zum Abschluss des CETA-(Frei-)Handelsabkommen EU-Kanada Ökologie Verbraucherberatung 10. Juli 2014 Seit 2009 verhandeln die EU und Kanada ein umfassendes Freihandels- und Investitionsabkommen (CETA). Bereits im Oktober 2013 kamen die Verhandlungsführer zu einer politischen Einigung. Dennoch werden weiter Details verhandelt, doch auch diese stehen kurz vor dem Abschluss. Das CETA gilt als das erste einer neuen Generation von Freihandelsabkommen. (WK-intern) - Die tiefe Integration, die weit über die Bereiche eines traditionellen Abkommens hinausgeht, ist hier das Stichwort. Sowohl Inhalt des Abkommens als auch die intransparenten Verhandlungen stoßen auf große Kritik. Die EU-Koordination des Deutschen Naturschutzrings hat einen übersichtlichen Steckbrief zum CETA erstellt, der Einblick in den Verhandlungsprozess, in zentrale Inhalte des Abkommens, sowie eine Übersicht von
EEG 2014 tritt am 1.8. in Kraft: KWK-Eigenstromverbrauch unterliegt zukünftig einer anteiligen EEG-Umlage. Dezentrale Energien Verbraucherberatung 7. Juli 20147. Juli 2014 Das neue EEG im Fokus Das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2014 wird am 1. August in Kraft treten. Vieles wird sich für BHKW-Anlagenbetreiber grundlegend ändern. KWK-Eigenstromverbrauch unterliegt zukünftig einer anteiligen EEG-Umlage. (WK-intern) - Rastatt - Ende Juni hat der Deutsche Bundestag die Novelle des EEG beschlossen. Sofern der Bundesrat kein Einspruch einlegt, wird das neue EEG am 1. August 2014 in Kraft treten. Die Veränderungen, die das EEG 2014 mit sich bringt sind erheblich. Nicht nur in Bezug auf die Vergütungspraxis ändert sich Grundlegendes – auch die neuen Regelungen zur EEG-Umlagepflicht auf den selbst genutzten Strom (Eigenstrom) werden sehr große Auswirkungen haben und stellen hohe Anforderungen
Schlaue Infrastruktur für die Energiewende: mit dem bne-Kompass haben Sie den Durchblick Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 4. Juli 2014 Kompass 01/14: Schlaue Infrastruktur für die Energiewende Welche Hürden sind beim Aufbau eines wettbewerblichen, CO2-effizienten Energiesystems noch zu überwinden? Antworten darauf will der neue bne-Kompass liefern. Deutlich wird darin, dass das Hauptproblem nach wie vor der Wirrwarr auf Verteilnetzebene mit über 1.500 Betreibern für Strom- und Gas ist. (WK-intern) - Viele intelligente und verbrauchernahe Lösungen unabhängiger Anbieter werden durch diese Struktur erschwert. Ein Grund für den Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft e.V., Robert Busch, mit seinem Counterpart Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen e.V. (VKU), über Verteilnetzstrukturen, Rekommunalisierung und Kapazitätsmärkte in einem Streitgespräch zu diskutieren. Ausgerechnet Deutschland, das mit der Energiewende eine extrem
Barcamp Renewables 2014: „Unkonferenz“ zur Energiewende startet in die dritte Runde Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 3. Juli 2014 Der Trend in Sachen Wissensaustausch und moderner Vernetzung geht 2014 weiter: Am 19. und 20. September findet in Kassel das dritte Barcamp Renewables statt – dieses Jahr als Kooperationsveranstaltung von den Energiebloggern und dem Regionalmanagement NordHessen. (WK-intern) - Nach dem Erfolg der Veranstaltung in den letzten beiden Jahren stehen auch in diesem Jahr der Austausch zur Energiewende sowie die Vernetzung in der Erneuerbare Energien-Branche im Mittelpunkt. Das Besondere eines Barcamps: Die Agenda entsteht erst am Tag des Geschehens. Online-Diskussionen und Networking in die analoge Welt geholt Ein Barcamp ist eine innovative und beteiligungsorientierte Konferenzform. Die von den Energiebloggern organisierte Ad-hoc-Konferenz bringt den Social Media-Gedanken
forsa-Umfrage: Verbraucher verlieren Vertrauen in die EEG-Reform und Bundesregierung Mitteilungen Verbraucherberatung 3. Juli 2014 Energiewende: Verbraucher wollen beteiligt werden Umfrage belegt: Vertrauen in die Bundesregierung sinkt (WK-intern) - Die Verhandlungen zur EEG-Reform haben in den letzten Monaten das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in die Bundesregierung sinken lassen. Das zeigen die Ergebnisse einer neuen forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Demnach bezweifeln 73 Prozent der Befragten, dass es der Großen Koalition gelingen wird, die Energiewende erfolgreich und bezahlbar umzusetzen. Zentrale Punkte der kürzlich beschlossenen EEG-Reform werden von den Verbrauchern abgelehnt. Der vzbv fordert eine stärkere Beteiligung der Verbraucher an der Energiewende. Im Dezember des vergangenen Jahres trauten laut einer repräsentativen Umfrage des vzbv noch 39 Prozent der
Bundesnetzagentur öffnet ihre Türen und spricht mit Bürgerinitiativen über den Netzausbau Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 30. Juni 2014 Homann: „Wir begrüßen das Engagement der Bürgerinitiativen und nehmen ihre Sorgen und Anliegen ernst“ Bürgerinitiativen aus ganz Deutschland folgten heute der Einladung der Bundesnetzagentur zu einem Gespräch zum Thema Stromnetzausbau. Insgesamt kamen rund 90 Vertreter von Bürgerinitiativen nach Bonn. (WK-intern) - „Der frühzeitige direkte Austausch mit den Bürgerinitiativen und ein offener Dialog sind uns sehr wichtig“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Mit vielen Initiativen stehen wir bereits in Kontakt. Dies haben wir heute fortgeführt.“ Im Vorfeld der Veranstaltung hatten sich heute Mitglieder der fränkischen Bürgerinitiative „Gegenstrom Elfershausen“ vor dem Gebäude der Bundesnetzagentur versammelt. „Ich begrüße ausdrücklich Ihr Interesse und Ihr Engagement“, so