Griechenland wie im Krieg, oder wie in Europa ein Baby in den Armen seiner Mutter stirbt Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 20. März 2015 Überforderte Ärzte rennen durch die Gänge des Krankenhauses. (WK-intern) - Betten auf dem Flur versperren den Weg. Die Infusion wird gelegt. Zu spät - wieder stirbt ein Baby in den Armen seiner Mutter. Dieses alltägliche Szenario stammt nicht aus einem Katastrophengebiet, sondern aus Griechenland. Seit die Krise das Land in ihrem Griff hat, ist die Säuglingssterblichkeit um 43 Prozent gestiegen. Massenweise Ärzte und Krankenschwestern wurden entlassen. Lebensrettende Medikamente fehlen. So kann es nicht weitergehen... Ja, Griechenland hatte eine Mitschuld an der Krise im eigenen Land -- Korruption, Vetternwirtschaft, Bürokratie-Wahnsinn. Aber dass am Ende die bezahlen müssen, die am wenigsten dafür können, dürfen wir einfach nicht
BUND gewinnt vor Gericht gegen Bayer im Streit um Bienengefährlichkeit von Pestiziden Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 19. März 2015 Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat seinen Rechtsstreit gegen die Bayer CropScience Deutschland GmbH, eine Tochter der Bayer AG, gewonnen. (WK-intern) - Nach dem heute verkündeten Urteil des Landgerichts Düsseldorf darf der BUND wieder ohne Einschränkung sagen, dass zwei von Bayer hergestellte Pestizid-Produkte für Bienen gefährlich sind und es sich bei dem darauf abgebildeten Logo mit dem Aufdruck "nicht bienengefährlich" um eine Irreführung von Verbrauchern handelt. "Wir freuen uns über diesen Erfolg. Das ist ein Sieg für die Bienen und die Meinungsfreiheit. Uns liegen überzeugende wissenschaftliche Studien vor, die den Bayer-Pestizidwirkstoff Thiacloprid als bienengefährlich bewerten. Bayer muss daher seine Bienen
Überschuss: Bund der Steuerzahler fordert die EEG-Umlage endlich zu senken Mitteilungen Verbraucherberatung 13. März 2015 Das EEG-Konto ist kein Sparbuch! (WK-intern) - BdSt fordert Reduzierung der EEG-Umlage Verbraucher zahlen für ihren Strom zu viel Geld! Grund ist eine zu hohe EEG-Umlage. Dies belegt der aktuelle Überschuss auf dem EEG-Konto. Ende Februar lagen dort rund 4,2 Milliarden Euro. Der BdSt fordert, einen Teil des Überschusses an die Stromverbraucher zurückzugeben. „Das EEG-Konto ist kein Sparbuch! Die Bundesregierung sollte dringend eine Reduzierung der EEG-Umlage prüfen“, appelliert BdSt-Präsident Reiner Holznagel. Zum 1. Januar 2015 ist die EEG-Umlage von 6,24 auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde reduziert worden. Doch trotz dieser Reduzierung steigen die Überschüsse auf dem EEG-Konto weiter. Ende Dezember lag das Plus noch bei
Studie: Wenn es zu einer nuklearen Katastrophe kommt, wie kann dann die Sicherheit in Zahlen ausgedrückt werden? Aktuelles Mitteilungen Verbraucherberatung 12. März 201511. März 2015 Die Sicherheit von Kernkraftwerken, aber auch die medizinische Strahlenbehandlung könnten bald in einer mathematische Gleichung belegt werden. (WK-intern) - When it comes to nuclear disaster, safety really is in numbers The safety of nuclear plants, as well as the medical management of acute radiation syndrome, could soon be dramatically improved thanks to a new mathematical equation developed by Japan’s Nuclear Safety Research Centre. A recent study on the behaviour of nuclear fuels in atomic blasts, published in the Journal of Nuclear Science and Technology (Taylor & Francis), suggests a formula that offers a rigorous yet straightforward way to measure the impact of radioactive
Vier Jahre nach Fukushima Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 11. März 2015 Greenpeace: Vier Jahre nach Fukushima endlich Lehren ziehen! (WK-intern) - Atomenergie darf weder subventioniert noch als Klimaschutz-Technologie gewertet werden Wien – Anlässlich des vierten Jahrestags der Atomkatastrophe in Fukushima am 11. März, fordert Greenpeace erneut ein Ende der Investitionen in die Risikotechnologie Atomkraft. Gleichzeitig begrüßt die Umweltschutzorganisation die Klage Österreichs gegen die geplanten britischen Steuersubventionen des Atomkraftwerks Hinkley Point. „Atomenergie ist gefährlich, teuer und unnötig, das hat Fukushima bestätigt. Auch Atomkraftwerke, die technologisch am neuesten Stand sind, können keine hundertprozentige Sicherheit gewährleisten“, so Walter Saurer, Klima- und Energiesprecher bei Greenpeace CEE in Österreich. Er weist darauf hin, dass es in einigen Ländern Bestrebungen gibt,
EU-Parlament bringt Reform des Emissionshandels voran Ökologie Verbraucherberatung 25. Februar 2015 Germanwatch kritisiert angepeiltes spätes Startdatum für Marktstabilitätsreserve (WK-intern) - Mit Erleichterung reagiert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch auf die heutige Entscheidung des Europaparlaments, den Emissionshandel durch die Einführung einer Marktstabilitätsreserve reparieren zu wollen. Brüssel/Berlin - "Das ist ein Wendepunkt. Der Emissionshandel hat ab heute wieder eine echte Überlebenschance", bewertet Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch, die Abstimmung. "Das neue Europaparlament ist beim Klimaschutz ambitionierter als die EU-Kommission, die einen äußerst blutleeren Vorschlag zur Einführung der Marktstabilitätsreserve vorgelegt hatte." Germanwatch kritisiert allerdings, dass die Mehrheit der Abgeordneten des Umweltausschusses sich nur zu einem Startdatum für die Reserve ab 2019 durchringen konnte. "Die Blockade aus
Tausende weitere Risse in belgischen Atomkraftwerken Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 23. Februar 2015 Tausende neu festgestellte Risse in den Reaktordruckbehältern der beiden belgischen Atomreaktoren Doel 3 und Tihange 2 haben möglicherweise schwerwiegende Konsequenzen für sämtliche Atomkraftwerke weltweit. (WK-intern) - Zwei renommierte Materialwissenschaftler warnten am Freitag nach ihrer Neubewertung der Funde davor, die Risse könnten durch ein bisher unbekanntes Phänomen der Materialermüdung entstanden sein. Davon könnten auch die deutschen Atomkraftwerke betroffen sein. Greenpeace fordert, sämtliche 439 Reaktoren weltweit genau zu überprüfen. „Wie so oft bei Atomkraftwerken wurde die Tragweite des Problems offensichtlich verkannt“, sagt Heinz Smital, Kernphysiker und Atomexperte von Greenpeace. „Es ist dringend notwendig, die Risse im Metall ernster zu nehmen als bisher und weltweit
Entsorgungskonzept von Ministerin Hendricks scheitert am Castor-Transport Ökologie Verbraucherberatung 23. Februar 2015 Hendricks Castor-Plan wird nicht aufgehen (WK-intern) - Wenn Atommüll nicht nach Brunsbüttel kann, dann kann er auch nicht an andere Standorte ? Entsorgungskonzept gescheitert Zu den Plänen von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, die 26 Castor-Behälter mit Atommüll aus den Plutonium-Fabriken in Sellafield und La Hague über mehrere Bundesländer zu verteilen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Hendricks Plan wird nicht aufgehen, denn die anderen Zwischenlager in Deutschland sind nicht besser gegen Flugzeugabstürze gesichert als die Lagerhalle in Brunsbüttel. Teilweise haben sie deutlich dünnere Wände und Decken. Wenn aber schon die sichere Lagerung von Castor-Behältern im baulich stabilsten Zwischenlager in Brunsbüttel nicht nachgewiesen werden
Verbraucherzentrale: Die Pflicht intelligenter Messsysteme für alle Haushalte verletzt den Datenschutz Verbraucherberatung 20. Februar 2015 Smart Meter Zwangsbeglückung - Eckpunktepapier des BMWi zum Verordnungspaket Intelligente Netze schießt über das Ziel hinaus (WK-intern) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat ein Eckpunktepapier für das „Verordnungspaket Intelligente Netze“ veröffentlicht. Darin ist ein Pflichteinbau intelligenter Messsysteme für alle Haushalte mit einem Jahresverbrauch von mehr als 6.000 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr vorgesehen. Alle anderen Haushalte sollen nach und nach einen intelligenten Zähler bekommen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hält die Pläne für übertrieben. Intelligente Stromzähler (Smart Meter) können nicht nur anzeigen, wie viel Strom aktuell verbraucht wird, sondern sie geben auch Auskunft über Nutzungszeiten und Leistungsbezug. „„Smart Meter bietet für Verbraucherinnen und
Lückenhafter Gesetzentwurf zum Fracking mit erheblichen Risiken Ökologie Verbraucherberatung 13. Februar 2015 Fracking in Deutschland: Gesetzentwurf der Bundesregierung wird den Risiken nicht gerecht (WK-intern) - DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: Wir brauchen kein Fracking für das Gelingen der Energiewende Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hält den von Bundesumweltministerin Hendricks und Bundeswirtschaftsminister Gabriel vorgelegten Gesetzentwurf zum Fracking für lückenhaft und rechtsstaatlich fragwürdig. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation fordert ein umfassendes Verbot von Fracking in Schiefer- und Kohleflözgestein und strengere Vorschriften für Fracking im Sandgestein. Die beiden Ministerien haben im Dezember 2014 einen Entwurf für ein Gesetzespaket zum Fracking vorgelegt. Im Rahmen einer Verbändeanhörung nimmt die DUH heute (12.2.2015) dazu im Bundespresseamt in Berlin Stellung. „Fracking im Schiefer- und Kohleflözgestein ist mit erheblichen
Umweltbundesamt bestätigt hohe Trinkwasserqualität und Handlungsbedarf bei Nitrat Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 13. Februar 2015 BDEW zum Umweltbundesamt-Bericht über dieTrinkwasserqualität: BDEW: Entwurf der Dünge-Verordnung unzureichend Vorsorgeprinzip muss auch beim Thema Medikamenten-Rückstände gestärkt werden (WK-intern) - Das Umweltbundesamt hat heute seinen neuen Bericht zur Trinkwasserqualität vorgelegt. Darin bewertet die Behörde das von den Wasserversorgern an die Kunden gelieferte Trinkwasser erneut mit der Note "sehr gut". Grenzwertüberschreitungen sind dem Bericht zufolge "absolute Einzelfälle". Zugleich macht das Umweltbundesamt auf die Problematik des in vielen Regionen steigenden Nitrat-Gehaltes in Grund- und Oberflächengewässern aufmerksam. Auch die Umweltbehörde sieht hier die Landwirtschaft in der Pflicht, die durch Düngung verursachten Nitrateinträge zu senken. "Der Bericht bestätigt erneut die sehr hohe Qualität von Trinkwasser aus dem Hahn. Die
E.ON, der Atomkonzern Nummer eins will seine Atomkosten verstaatlichen Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 10. Februar 2015 E.ON, ein Energieriese, entstanden aus Stadwerken und kommunalen Energiebetrieben (WK-intern) - Politiker und die Finanzwelt schufen so einen Energiegiganten, der jedes Jahr riesige Gewinne macht, die nun nicht mehr die Kassen der Gemeinden füllen, sondern in die Finanzwelt fließen. Ein Grund mehr, warum es den Städten heute so schlecht geht. Doch wer sitzt in den Vorständen und Aufsichtsräten? Genau, deutsche Politiker und internationale Finazinstitute. Und wer sind die Aktionäre? Genau, die großen internationalen Fonds. Sehen wir zurück, die private Entsorgung von Atommüll war ein super Geschäft, nicht nur in der Asse. Dann begann das Geschäft der Verantwortlichkeit und siehe da, ein Verlustgeschäft wurde