Projektionsbericht 2015: In der CO2-Bilanz werden zwei große Kohlekraftwerke nicht berücksichtigt Ökologie Verbraucherberatung 6. Juni 2015 BDEW zu SPIEGEL-Vorabbericht: Unseren Experten ist die Lücke aufgefallen (WK-intern) - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) erklärt zu der Vorabmeldung des SPIEGEL (Ausgabe 24/2015) mit dem Titel "In der CO2-Bilanz fehlen zwei große Kohlekraftwerke": Berlin - "Unseren Experten ist durch einen Abgleich der am 21. Mai veröffentlichten Daten zu den CO2-Emissionen der Emissionshandelsstelle (DEHSt) und zur Stromerzeugung von DESTATIS eine Lücke aufgefallen. Der BDEW hat darauf unmittelbar das Statistische Bundesamt aufmerksam gemacht. Somit haben wir aktiv auf diese Fehlerfassung hingewiesen. Von Vertuschen kann also keine Rede sein. Vielmehr ist klar, dass das Statistische Bundesamt als amtliche Statistik die Datenhoheit inne hat
Beim G7 gegen TTIP: Die ersten Bilder Ökologie Verbraucherberatung Videos 6. Juni 2015 wir hatten mit vielen Menschen gerechnet – aber nicht damit: (WK-intern) - Mehr als 40.000 kamen gestern zur größten Münchner Demo seit Jahrzehnten zusammen. Wir sind immer noch sehr bewegt und super glücklich. Gemeinsam verhagelten wir Angela Merkel den Auftakt ihrer großen G7-Show, mit der sie am Wochenende im Schloss Elmau ihr Lieblingsprojekt TTIP wieder fit machen will. Wir zeigten der Kanzlerin und den anderen G7-Staatschefs: Wir Bürger/innen wollen nicht, dass mit TTIP und CETA Konzerne noch mehr Macht erhalten, während die Parlamente entmündigt werden. Die Bilder unseres Protests waren die Top-Meldung der Abendnachrichten. Bunt, kraftvoll und friedlich zogen wir bei strahlend blauem Himmel,
Entwicklungsorganisation warnt vor Klimakosten in Milliardenhöhe und stellt Kohleausstiegsszenarien vor News allgemein Ökologie Verbraucherberatung 6. Juni 20156. Juni 2015 Oxfam: G7 müssen Kohleausstieg vorantreiben (WK-intern) - Verbindliche Pläne für einen Ausstieg aus der Kohlekraft fordert die Entwicklungsorganisation Oxfam von den Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten. In dem aktuellen Bericht „Let them eat coal - Why the G7 must stop burning coal to tackle climate change and fight hunger“ warnt Oxfam, ohne Kehrtwende würden allein die Emissionen aus Kohlekraftwerken der G7-Staaten am Ende des Jahrhunderts für Klimaschäden und Anpassungskosten an den Klimawandel in Höhe von 450 Milliarden US-Dollar pro Jahr verantwortlich sein. Bereits um 2080 fallen dem Bericht zufolge jährlich sieben Millionen Tonnen Nahrungsmittel den Emissionen aus G7-Kohlekraftwerken zum Opfer – auf LKW
Milliardengeschenke an Atomindustrie – Brennelementesteuer: Urteil gut, Regierungspläne erschreckend Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 5. Juni 2015 Große Koalition plant trotz EuGH-Urteil Milliardengeschenke an Atomindustrie. (WK-intern) - Zum Urteil des EuGH zur Brennelementesteuer erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Ich schaue mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs. Gut, dass die Steuer auf Kernbrennstoffe rechtmäßig ist; schlecht, dass die große Koalition in Berlin plant, diese Steuer Ende 2016 abzuschaffen. Es ist schlicht nicht nachvollziehbar, dass die Bundesregierung den AKW-Betreibern ein Steuergeschenk in Milliardenhöhe machen will, wenn gleichzeitig die Unsicherheit steigt, ob Eon, RWE und Co überhaupt noch willens sind, die Folgekosten der Atomenergie zu tragen. Die SPD konnte sich 2013 in den Koalitionsverhandlungen mit
Von der Energieproduktionsgenossenschaft zur Energieprosumergenossenschaft Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 4. Juni 2015 Tagung: Energiegenossenschaften als Vorreiter der Prosumer-Idee, 3.-5.7. Loccum (WK-intern) - Zur Tagung „Energiegenossenschaften als Vorreiter der Prosumer-Idee - Das Klima durch genossenschaftliche Selbstversorgung schützen“ lädt der Bundesverein zur Förderung des Genossenschaftsgedankens e.V. anlässlich des internationalen Genossenschaftstages in eine angenehme Umgebung ein: in die evangelische Akademie Loccum vom 03.7.-05.07.2015. Das Programm und die Konditionen (Tagungsbeitrag 200 Euro für zwei Übernachtungen einschließlich Verpflegung) entnehmen Sie bitte der anhängenden Datei. Bitte melden Sie sich möglichst bis zum bis 20. Juni 2015 an. Der Hintergrund für diese politisch vorausschauende Tagung: Die Zukunft der Energiegenossenschaften wird sich mit ihrer Entwicklungsfähigkeit außerhalb des EEG erweisen. Die meisten der gegenwärtig
RAG-Stiftung: Ausstieg aus der Kohle wird keine Steuergelder kosten Mitteilungen Verbraucherberatung 3. Juni 2015 RAG-Stiftung eine Halbzeitbilanz (WK-intern) - Anlässlich des gestigen Presse-Jahresgesprächs zog der Vorstand der RAG-Stiftung eine Halbzeitbilanz zu den wichtigsten Höhepunkten seiner laufenden Amtszeit, stellte die wesentlichen Eckpunkte des Geschäftsjahres 2014 vor und erläuterte die Ziele für das laufende Jahr. Die RAG-Stiftung hat seit Amtsübernahme des amtierenden Stiftungsvorstandes im Dezember 2012 wesentliche Meilensteine beim Aufbau des Stiftungsvermögens und zur Sicherung der Finanzierung der Ewigkeitslasten des Bergbaus erreicht sowie weitere wichtige Weichenstellungen für die Zukunft getroffen. „Wir haben das Vermögen der Stiftung von rund 11 Milliarden € Ende 2012 auf aktuell über 16 Milliarden € vermehren können“, sagte Dr. Werner Müller, Vorsitzender des Vorstandes der RAG-Stiftung.
Genossenschaften nicht vom Energiemarkt ausschließen Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 3. Juni 2015 „Genossenschaften muss die Chance gegeben werden, auch künftig den Energiemarkt mitzugestalten. (WK-intern) - Dies kann durch entsprechende Regelungen im vorgesehenen Ausschreibungsdesign oder im Rahmen der von der EU ausdrücklich zugelassenen Ausnahmeregelungen (De-Minimis-Regelung) geschehen. Klar ist, dass genossenschaftliche Modelle der Bürgerbeteiligung vor Ort unerlässlich für die Akzeptanz der Umsetzung der Energiewende sind“, machte Jan Hinrich Glahr, Vizepräsident Bundesverband WindEnergie anlässlich des durch den Verband initiierten Besuches von Simone Peter, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der Energiegenossenschaft Rehfelde deutlich. „Bürgerenergiegenossenschaften sind ein gutes Beispiel dafür, wie die Energiewende von Bürgerinnen und Bürger organisiert werden kann. Die Bundesregierung bedroht diese Demokratisierung der Energiewirtschaft und Wertschöpfung
Die Agrarlandschaft sieht so aus, wie Agrarsubvention gerade läuft Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. Juni 2015 BIODIVERSITÄT – KORRIDORE FÜR DIE ARTENVIELFALT (WK-intern) - Durch den Eingriff des Menschen ist der Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten zusehends bedroht. Ein Projekt des Wissenschaftsfonds FWF will nun grundlegende Erkenntnisse liefern, um dem Verlust der Biodiversität entgegenzuwirken und Ökosysteme in Agrarlandschaften zu erhalten. Biologische Vielfalt in unseren Lebensräumen kann für Stabilität sorgen. Doch Faktoren wie Klimawandel, Verbauung und Monokulturen gefährden die Artenvielfalt und folglich die Aufrechterhaltung von Ökosystemfunktionen. Arten sterben heute 100 bis 1000 Mal schneller aus, als dies unter natürlichen Bedingungen der Fall wäre. Das kann weitreichende Konsequenzen für Natur und Menschen haben, wie zum Beispiel den Verlust von sauberem
Betroffene aus den Tagebaugebieten fordern Perspektiven Mitteilungen Verbraucherberatung 1. Juni 2015 Betroffene aus den Tagebaugebieten fordern Klimaschutzbeitrag der Braunkohle und Perspektiven für ihre Regionen nach der Kohle (WK-intern) - Zwei Tage vor einem Treffen von Wirtschaftsminister Gabriel mit den Landesministern zum Klimabeitrag haben Betroffene aus den Braunkohletagebauregionen im Rheinland, in der Lausitz und in Mitteldeutschland Bundeskanzlerin Merkel in einem offenen Brief dazu aufgefordert, an der vorgelegten “Klimaabgabe” festzuhalten sowie einen klaren Fahrplan für ein geordnetes und sozialverträgliches Auslaufen der Braunkohlenutzung vorzulegen. Berlin/ Köln/ Lützen/ Cottbus - In ihrem Brief weisen die rund 50 Bürgermeister, Ortsvorsteher, Landes- und Kommunalpolitiker sowie Vertreter von Bürgerinitiativen auf die gravierenden Folgen des Kohleabbaus für ihre Regionen hin, die
Atomkraftgegner fordern Sicherung der Atom-Rückstellungen Ökologie Verbraucherberatung 1. Juni 2015 Atomstiftung: Wer haftet für Kostensteigerungen? (WK-intern) - Atomkraftgegner fordern Sicherung der Atom-Rückstellungen der Stromkonzerne, wollen diese aber nicht aus der Haftung für zukünftige Kosten entlassen. Zu den Atomstiftungs-Vorschlägen von Werner Müller, Chef der RAG-Stiftung und früherer Bundeswirtschaftsminister, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Natürlich ist es richtig, dass die Rückstellungen der Atomwirtschaft möglichst schnell gesichert werden müssen, entweder in einer Stiftung oder einem öffentlich-rechtlichen Fonds. Die Idee steht und fällt aber mit der Frage, ob die AKW-Betreiber für zukünftige Kostensteigerungen beim Abriss und der Atommüll-Lagerung weiter haften oder sich mit einer einmaligen Zahlung freikaufen können. Schon heute ist absehbar, dass die Folgekosten der
bne zu Energiepreisen: Abgabenspirale stoppen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 29. Mai 201529. Mai 2015 Zum wachsenden Anteil von Steuern und Abgaben an den Energiekosten erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne): (WK-intern) - "Verbraucher in Deutschland zahlen laut den aktuellen Zahlen von Eurostat nicht nur EU-weit den zweithöchsten Strompreis. Abgaben und Steuern machen mittlerweile über die Hälfte der Kosten pro verbrauchter Kilowattstunde aus. Damit liegt die Abgabenlast auf dem Strompreis in Deutschland deutlich über dem EU-Durchschnitt von 32 Prozent. Angesichts dieser Zahlen wirken sich sinkende Börsenstrompreise für die Verbraucher kaum positiv auf der Stromrechnung aus. Wir müssen endlich aufhören, den Strompreis weiter zu belasten. In genau diese Richtung gehen allerdings einige aktuell diskutierte Vorschläge für die Förderung der
Stoppen Sie die Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA! Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 28. Mai 20151. Juni 2015 (WK-intern) - Anfang Juni treffen sich die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industriestaaten zum G7-Gipfel bei München. Diese Chance müssen wir nutzen, um ihnen klarzumachen, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen auf unsere Zukunft und das Leben von Menschen in aller Welt haben. Machen Sie mit! Auf einer großen, friedlichen und bunten Demonstration am 4. Juni in München werden wir gemeinsam mit einem breiten Bündnis laut und deutlich fordern: Schließen Sie die Schere zwischen Arm und Reich – durch faire Handelsbedingungen und mehr Steuergerechtigkeit! Machen Sie ernst mit dem Klimaschutz und steigen Sie insbesondere aus fossilen Energien wie der Kohle aus! Stoppen Sie die Freihandelsabkommen TTIP, CETA