Energiepolitische Unsicherheit 2021: Unternehmen sollten Einsparmöglichkeiten nutzen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 14. August 2020 Kehl – Wenige Monate vor Beginn des neuen Jahres sind die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen für 2021 noch immer nicht klar. Anhaltende Unklarheit zur weiteren Kostenentwicklung bei Emissionshandel, EEG-Umlage, Netzentgelten und Umlagen Selbst kleineren Mittelständlern drohen im Worst Case Mehrbelastungen in sechsstelliger Höhe Aktiv gegensteuern: Einsparpotentiale von bis zu 15 Prozent auch bei gut aufgestellten Unternehmen (WK-intern) - Die aufgrund der Corona-Krise bereits stark beanspruchten Unternehmen können dadurch nur schlecht kalkulieren. Im Worst Case muss schon ein kleinerer Mittelständler im nächsten Jahr mit Kosten-Mehrbelastungen von 100.000 Euro und mehr rechnen. “Die Politik lässt die Betriebe im Regen stehen: Ohne die konkrete Ausgestaltung der neuen Be- und Entlastungen im
So verteuert sich das Heizen durch den CO2-Preis ab 2021 Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 13. August 2020 NordseePower hat detailliert nachgerechnet, welche Mehrkosten in den nächsten Jahren für die Beheizung von Wohnungen entstehen. (WK-intern) - Erklärt wird auch, wie die Wohnungswirtschaft und Verbraucher die Heizkosten beeinflussen und senken können. Klimaschutz hat seinen Preis, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Bund und Länder haben sich bekanntlich im Zuge des Klimapakets auf einen CO2-Preis für fossile Energieträger geeinigt. Der Preis startet ab Januar 2021 bei 25 Euro je Tonne CO2 und steigt bis 2025 schrittweise auf 55 bis 65 Euro. Er macht insbesondere das Heizen teurer. „In den nächsten Jahren erhöhen sich die Heizkosten für Millionen Haushalte“, sagt der Abrechnungsexperte bei
Klage gegen Exportgenehmigung für Brennelemente: Erstmals gerichtliche Überprüfung durch VG Frankfurt Ökologie Verbraucherberatung 13. August 2020 Anti-Atomkraft-Initiativen aus Aachen, Lingen, Bonn und Münster sowie die Ärzteorganisation IPPNW und das Umweltinstitut München gehen erstmals gerichtlich gegen eine Exportgenehmigung für Brennelemente aus der Brennelementefabrik in Lingen vor. (WK-intern) - Stellvertretend für die Initiativen reichte ein Atomkraftgegner aus Aachen vor dem zuständigen Verwaltungsgericht Frankfurt Klage ein. Sie richtet sich gegen die am 18. März 2020 vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erteilte Genehmigung für den Export von Brennelementen von Lingen für die beiden belgischen Reaktoren Doel 1 und 2 bei Antwerpen. Zuvor war vom BAFA ein Widerspruch mehrerer AtomkraftgegnerInnen zurückgewiesen worden. Die Klage hat aufschiebende Wirkung. Rechtsbeistand ist die renommierte Fachanwältin
Sind Filteranlagen die Lösung für schadstofffreies und umweltschonendes Wasser? Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 10. August 2020 Die Stiftung Warentest hat in diesen Tagen 31 Medium-Mineralwasser geprüft und festgestellt: (WK-intern) - "In vier Produkten wiesen wir ... oberirdische Verunreinigungen nach, in einem davon auch erhöhte Uranwerte." Auch wenn Spuren solcher Rückstände laut Stiftung Warentest gesundheitlich nicht relevant seien, könne "von 'ursprünglicher Reinheit' ... in solchen Fällen nicht mehr die Rede sein." Mineralwasser ist in Deutschland das einzige Lebensmittel, das amtlich anerkannt werden muss und nur aus ursprünglich reinen Quellen stammen darf. Das Pforzheimer Unternehmen truu weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass nicht nur in Mineralwasser, sondern auch im Trinkwasser der kommunalen Versorger bekanntlich immer wieder Schadstoffe festgestellt werden. "Wir haben
Solarwärme-Anlagen im Rahmen des neu aufgelegten Marktanreizprogramms Dezentrale Energien Solarenergie Technik Verbraucherberatung Videos 10. August 2020 Boom bei Solarheizungen Zuwachs von über 200 Prozent bei Förderanträgen Solarkollektorabsatz um 11 Prozent gestiegen Geschäftslage-Index auf Höchststand seit über 10 Jahren Zuschüsse bei Heizungsmodernisierung von bis zu 45 Prozent (WK-intern) - Die zu Jahresbeginn deutlich verbesserten Förderkonditionen für Solarwärme-Anlagen im Rahmen des neu aufgelegten Marktanreizprogramms (MAP) greifen. Im ersten Halbjahr 2020 sind über 200 Prozent mehr Solarthermie-Förderanträge gestellt worden als im Vorjahr. Dies geht aus jetzt vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlichten Zahlen hervor. So wurden im ersten Halbjahr 2020 insgesamt 26.991 Anträge gestellt, gegenüber 8.700 Anträgen im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Solarheizungen werden seit Anfang 2020 im Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien" mit bis zu
Stop Solarstromenteignung Dezentrale Energien Solarenergie Verbraucherberatung 10. August 2020 Zitat von Keine Enteignung von selbst erzeugtem Strom! (WK-intern) - Auf KEINEN Fall jedoch darf die Bundesregierung die mögliche Variante 'AGGREGATOR' der EE-RL (Art.21 (2), S.39 und S.40 c) - Fußnoten 2 +3) umsetzen, mit der Betreiber von PV-Anlagen den Eigenstrom ZWANGSWEISE ins Netz einspeisen müssen. Damit würden Eigenverbrauch und individueller Stromhandel unmöglich gemacht. Eine FAKTISCHE ENTEIGNUNG privater und genossenschaftlicher PV-Anlagen. Kommunismus und Enteignung Der Politkommissar mit schwer bewaffneten Begleitern fährt vor und verkündet das ist enteignet. Wo eben noch hochmotivierte Bauern die Felder bestellten waren nun Kolchosen de facto Zwangsarbeit und Hungerkatastrophen. Wie kommt kommunistischer Enteignungswahnsinn nur in einen Gesetzesentwurf? In
Meinungsforschung: 4 von 5 Deutschen möchten im Haushalt Energie sparen, um Umwelt und Klima zu schützen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 6. August 2020 Die Bereitschaft, selbst einen Beitrag für Umwelt- und Klimaschutz zu leisten, ist in Deutschland hoch. (WK-intern) - In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts prolytics im Auftrag des BDEW gaben drei Viertel der Befragten an, dass sie bereit wären, ihr persönliches Verhalten zu ändern, um Umwelt und Klima zu schützen. Nur knapp sechs Prozent wären dazu nicht bereit. Auf die Frage, was konkret sie ändern würden, gaben 80 Prozent der Befragten an, im Haushalt Energie sparen zu wollen. Knapp drei Viertel können sich vorstellen mehr regionale, saisonale Produkte zu kaufen und gut 65 Prozent ihren Fleischkonsum zu reduzieren. Jeweils mehr als jeder zweite wäre
Corona-Lockdown (Massenquarantäne / Masseneinschränkung) sorgt für 7 bis 12 % geringeren Energieverbrauch Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 4. August 2020 Die zur Pandemie erklärte Grippe 2020 schrumpft so unerwartet den Energieverbrauch in Deutschland Daten für das erste Halbjahr 2020 Erste Schätzung für das Gesamtjahr (WK-intern) - Der Energieverbrauch in Deutschland wird in diesem Jahr voraussichtlich um 7 und unter ungünstigen Bedingungen bis zu 12 Prozent zurückgehen, prognostiziert die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) auf Grundlage der aktuellen Berechnungen für das erste Halbjahr. Bei einer schnellen und störungsfreien Erholung von den Auswirkungen der Corona-Ansteckungsgefahr rechnet die AG Energiebilanzen für das Gesamtjahr mit einem Verbrauchsrückgang im einstelligen Prozentbereich, bei einem erneuten Lockdown wäre dagegen eine zweistellige Verbrauchsminderung gegenüber dem Vorjahr möglich. Nach Ablauf der ersten sechs Monate lag
Energieminister warnt vor weiteren Fehlschlägen bei Windenergie-Ausschreibungen Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 1. August 2020 Energieminister Lies: Wir wollen jetzt bei Windenergie durchstarten Abschaltung älterer Windenergieanlagen schreitet voran Ausbau neuer Windenergieanlagen stockt (WK-intern) - Niedersachsens Energieminister Olaf Lies blickt mit äußerst gemischten Gefühlen auf die Ergebnisse der Ausschreibungen der Bundesnetzagentur für Windenergie an Land. Lies, zugleich Vorsitzender des Beirates der Bundesnetzagentur, begrüßt einerseits, dass mit neun Zuschlägen sich die meisten Windräder (Leistung: 48.350 KW) demnächst in Niedersachsen drehen werden, gefolgt von Brandenburg (4 Zuschläge, 41.300 kW) und Schleswig-Holstein (3 Zuschläge, 48.600 kW). „Doch bei einer ausgeschriebenen Menge von 275.176 kW wurden nur 26 Gebote mit einem Volumen von 191.050 kW eingereicht. Damit werden nur etwa Zweidrittel der ausgeschriebenen Menge vergeben.
Ein neuer Reiserhythmus – TÜV SÜD fragt nach der Urlaubsreisen mit dem Elektroauto E-Mobilität Verbraucherberatung 31. Juli 2020 Mit dem Elektroauto in den Urlaub fahren? Reichweite, laden, Stecker, bezahlen – geht das überhaupt? Kein Problem, sagt der Fachmann vom TÜV SÜD (WK-intern) - Für die Zahl der Elektroautos, die aktuell auf der Langstrecke unterwegs sind, gibt es gerade an Autobahnachsen ausreichend Lademöglichkeiten. Die Pause kommt nicht nur der Technik zugute, auch Fahrer und Mitreisende können ihre Batterien gleichzeitig wieder aufladen. Was den Stecker betrifft: Hier haben sich die Staaten in Europa auf das einheitliche CCS-System geeinigt, und wer in die Berge fährt, kann sowieso ohne Stopp aufladen. Denn nach längerer Bergabfahrt ist der Akku fast wieder voll. Tipps von Volker Blandow, Global Head
EU: Einigung der Staats- und Regierungschefs ist eine „Abkehr vom Green Deal“ Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 31. Juli 2020 EU-Parlamentarier warnen vor mangelnder Kontrolle bei EU-Klimaausgaben (WK-intern) - Mit einer deutlichen Mehrheit hat das EU-Parlament den Ratsbeschuss über den mehrjährigen Haushalt (MFR) sowie für den Wiederaufbauplan der EU abgelehnt. In einer Aussprache nannten die Europaabgeordneten den Kompromiss der Staats- und Regierungschefs zu wenig ambitioniert und monierten die Kürzungen an klimarelevanten Geldtöpfen. Mehrere grüne Europaabgeordnete machten bereits im Vorfeld der Debatte ihrer Enttäuschung Luft: Die Einigung der Staats- und Regierungschefs sei eine „Abkehr vom Green Deal“, schrieb der Deutsche Michael Bloss. „Die Europäische Union muss ihr Förderprogramm für CO2-freien Stahl zusammenstreichen, das Programm für Zukunftsinvestitionen ist um 30,3 Milliarden auf nun 5,6 Milliarden
Umweltgruppe schafft die Stilllegung von Braunkohletagebau und wartet nun auf den versprochenen Strukturwandel Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 30. Juli 2020 Bundesregierung will Zivilgesellschaft im Strukturwandel durch eigenes Programm unterstützen (WK-intern) - Brandenburg muss endlich konkrete Vorschläge vorlegen Die Bundesregierung unterstützt die Einbeziehung der Zivilgesellschaft beim Strukturwandel. Das erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Thomas Bareiß gegenüber dem Wirtschaftsausschuss des Bundestags: „Die Bundesregierung hält hier ihre Zusage ein und wird mit dem neuen Bundesförderprogramm STARK für nicht-investive Projekte (also insbesondere Personal- und Betriebskosten) ein Programm zur Unterstützung der Transformation in den Kohleregionen auflegen. […] Auch zivilgesellschaftliche Akteure sind hier antragsberechtigt“. Bareiß mahnte jedoch zu berücksichtigen, dass die Stärkung der Zivilgesellschaft primär eine Aufgabe der Länder sei. Landesaufgabe „Von der verantwortlichen Staatskanzlei und dem Lausitzbeauftragten gibt es