BEE begrüßt neuen Fokus auf Digitalisierung und Ausbau der Verteilnetze Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 2. Juli 2026 Der Koalitionsausschuss hat sich gestern auf Pläne zur Digitalisierung und Beschleunigung des Verteilnetzausbaus verständigt. (WK-intern) - Der Bundesverband Erneuerbare Energie begrüßt das ausdrücklich. BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser: „Die konsequente Digitalisierung der Netze ist eine Grundvoraussetzung für eine intelligente und effiziente Steuerung und damit auch für das Senken der Systemkosten.“ Den Ansatz, Software kooperativ als „einer für alle-Lösung“ zu entwickeln, begrüßt der BEE angesichts der hohen Zahl an Verteilnetzbetreibern besonders. „Damit wird dringend notwendige Standardisierung geschaffen“, so Heinen-Esser. „Wichtig ist dabei aber auch die praxisnahe Verfügbarkeit der erhobenen Daten, um so Netzanschlüsse zu beschleunigen und Investitionen effizienter zu planen.“ Auch die angekündigte Schärfung der Ziele
Energy Sharing startet – doch Kommunen und Unternehmen fehlt die Infrastruktur Mitteilungen Solarenergie 1. Juli 2026 Mit der Reform des Energiewirtschaftsgesetzes rückt gemeinschaftliche lokale Energienutzung ab Juni stärker in den Fokus. (WK-intern) - Doch vielen Kommunen und Unternehmen fehlen bislang geeignete Erzeugungsflächen, um solche Konzepte umzusetzen. Genau deshalb gewinnen Solarcarports an Bedeutung. Sie erschließen bereits versiegelte Flächen für Photovoltaik – unmittelbar dort, wo Strom benötigt wird. Gleichzeitig suchen Investoren und Projektentwickler verstärkt nach geeigneten Standorten für solche Anlagen. Vasyl Betsa, Gründer und Geschäftsführer von PILLAR, erläutert, warum Solarcarports zunehmend zu einem Baustein lokaler Energieinfrastruktur werden. München - Ab dem 1. Juni 2026 treten Änderungen des Energiewirtschaftsgesetzes in Kraft, die sogenannte Energy-Sharing-Modelle stärker in die praktische Anwendung bringen sollen. Damit eröffnen
SuedLink: TenneT stellt bundesweit ersten Erdkabelabschnitt fertig Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Offshore Produkte Technik Windenergie Wirtschaft 1. Juli 20261. Juli 2026 SuedLink kommt weiter sichtbar voran: Der bundesweit erste Erdkabelabschnitt von SuedLink ist fertiggestellt – einschließlich 56 Spülbohrungen zur Unterquerung von Gewässern, Straßen und der Autobahn A1. 700-Kilometer-Leitung stärkt Versorgungssicherheit, Netzstabilität und den Wirtschaftsstandort Deutschland Bau und Kabeleinzug des rund 37 Kilometer langen Abschnitts im niedersächsischen Landkreis Rotenburg (Wümme) abgeschlossen Frühzeitige Beteiligung und enge Begleitung stärken Akzeptanz (WK-intern) - Im niedersächsischen Landkreis Rotenburg (Wümme) hat TenneT Germany auf dem rund 37 Kilometer langen Teilstück zwischen Scheeßel und der Landkreisgrenze zu Stade alle vier SuedLink-Kabel im Boden verlegt. Beim heutigen Fertigstellungstermin von TenneT Germany waren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kommunen und Landwirtschaft sowie den Medien zu
Bundesnaturschutzgesetz: Novelle muss für praxistaugliche Windenergie Regelungen sorgen Behörden-Mitteilungen Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 1. Juli 20261. Juli 2026 Der Bundesverband WindEnergie (BWE) fordert die Bundesregierung auf, die lange angekündigte Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) zügig auf den Weg zu bringen. (WK-intern) - In seinem heute veröffentlichten Positionspapier legt der BWE konkrete Vorschläge für eine rechtssichere, wissenschaftsbasierte und praxistaugliche Ausgestaltung des Natur- und Artenschutzrechts vor. Hierzu erklärt BWE-Präsidentin Bärbel Heidebroek: „Die Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes ist ein zentraler Wegweiser für den weiteren Erfolg der Windenergie in Deutschland. Es braucht klare und verlässliche Regeln, die sowohl der Windenergiebranche als auch dem Natur- und Artenschutz Planungssicherheit geben.“ Im Mittelpunkt der BWE-Vorschläge steht die gesetzliche Verankerung der Probabilistik (RKR-Modell). Mit diesem Verfahren lässt sich das Risiko kollisionsgefährdeter
Forscher erhalten Innovationspreis für Erdölersatz aus dem lebenswichtigen CO₂ Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 1. Juli 2026 KIT: CO₂ statt Erdöl: Neue Technik für klimafreundlichere Chemie (WK-intern) - Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben eine neue Methode entwickelt, um klimaschädliches Kohlendioxid (CO₂) in einen nützlichen chemischen Stoff umzuwandeln. Für diese Idee erhielt das Projekt PEReCO₂ den NEULAND Innovationspreis 2026. Die Technologie nutzt Strom aus erneuerbaren Energien und kann helfen, die Chemieindustrie klimafreundlicher zu gestalten. Das Verfahren bietet Unternehmen eine Alternative zu fossilen Rohstoffen wie Erdöl. Kohlendioxid (CO₂) gilt vor allem als Treibhausgas. Gleichzeitig enthält es Kohlenstoff – wichtige Bausteine für das pflanzliche Leben und als Grundstoffe der chemischen Industrie. Einer dieser Stoffe ist Acetat, das sich beispielsweise für Kunststoffe, Lacke oder
Die naturstrom AG meldet weniger Negativstrompreise als im Jahr 2025 durch Verbrauchsverhalten Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Verbraucherberatung Windenergie Windparks 1. Juli 2026 Weniger Negativpreise als 2025: Erstes Halbjahr trotz globaler Energiekrise mit nur leicht höheren Börsenstrompreisen (WK-intern) - Im ersten Halbjahr gab es an der Strombörse weniger Extremstunden mit negativen Preisen als noch im Vorjahreszeitraum, aber auch einige kurze Zeiträume mit besonders hohen Preisausschlägen. Eine mit 2022 vergleichbare Strompreiskrise konnte jedoch trotz der Schließung der Straße von Hormus abgewendet werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der naturstrom AG auf Grundlage von Daten der Bundesnetzagentur. Zwischen Januar und Juni lag der Börsenstrompreis in 291 Stunden unter Null, ein Rückgang um rund 25 Prozent im Vergleich zu 2025 (389). Die Zahl der Hochpreis-Stunden mit Preisen über 15
GETEC sichert erneuerbare Energieversorgung für deutschen Industriestandort Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 1. Juli 2026 GETEC sichert erneuerbare Energieversorgung für deutschen Industriestandort von Albemarle Corporation (WK-intern) - Anbindung an ein nahegelegenes Biomassekraftwerk wird Abhängigkeit von Erdgas deutlich reduzieren und die Versorgungssicherheit des Standorts stärken Bis zu 90 Prozent des Dampfbedarfs und bis zu 80 Prozent des Strombedarfs werden künftig über Biomasse gedeckt werden Baubeginn Oktober 2026, Inbetriebnahme bereits für Ende 2027 vorgesehen Magdeburg – GETEC realisiert gemeinsam mit der Albemarle Corporation ein wegweisendes Projekt zur erneuerbaren Energieversorgung am deutschen Produktionsstandort des global agierenden US-Unternehmens in Langelsheim. Die maßgeschneiderte Lösung stärkt die emissionsarme Energieversorgung des Werks und reduziert dessen Abhängigkeit von Erdgas deutlich. Das Projekt unterstreicht die Rolle von GETEC
BOREAS Energie erhält Verstärkung des Führungsteams: Alexander Kunsch wird Geschäftsführer Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Wasserstofftechnik Windenergie Windparks 1. Juli 2026 Der ganzheitliche Energiedienstleister BOREAS verstärkt sein Führungsteam. (WK-intern) - Alexander Kunsch (51) wird zum 1. Juli 2026 einer der Geschäftsführer der BOREAS Energie GmbH und ergänzt die bestehende Geschäftsführung. Kunsch, ausgebildeter Kaufmann und Dipl. Bauingenieur ist seit mehreren Jahren in der BOREAS-Unternehmensgruppe tätig und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Erneuerbaren-Energien-Branche. Seit 2002 begleitet er die Planung und schlüsselfertige Errichtung von Wind- und Photovoltaikprojekten im deutschen und europäischen Markt. „Alexander Kunsch bringt Markterfahrung, Führungskompetenz und ein tiefes Verständnis für Erneuerbare Energien mit – eine Kombination, die vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen am Energiemarkt für die Umsetzung unserer Projektpipeline wichtiger ist
EZB braucht neuen Sicherheitsrahmen um Aktienkurse der Banken zu sichern Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 1. Juli 2026 EZB-Sicherheitenpolitik muss Finanzmärkte stärken Sicherheitenrahmen gibt vor, welche Vermögenswerte Europäische Zentralbank (EZB) als Sicherheit für Refinanzierungsgeschäfte von Banken akzeptiert Lockerung dieses Rahmens lässt Aktienkurse der Banken steigen und senkt ihr Ausfallrisiko Änderungen wirken aber asymmetrisch in verschiedenen Euroländern Finalisierung der Bankenunion könnte dem entgegenwirken (WK-intern) - Während die Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) medial meist viel Aufmerksamkeit erhalten, bleibt eine weitere wichtige Stellschraube der Geldpolitik häufig unbemerkt: der EZB-Sicherheitenrahmen. Er definiert, welche Vermögenswerte die Banken für Refinanzierungsgeschäfte bei der Zentralbank hinterlegen dürfen, und wird teilweise mehrfach im Jahr angepasst. Änderungen bewegen die Finanzmärkte spürbar, wie eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW
WinGD sichert sich Motorenauftrag für Neubauprogramm von 12 VLCC-Tankern Ökologie Technik 1. Juli 2026 WINTERTHUR, SCHWEIZ – Das Schweizer Unternehmen WinGD, ein Anbieter von Antriebssystemen für die Schifffahrt, hat einen Auftrag zur Lieferung von Hauptmotoren für eine Serie von 12 Very Large Crude Carriers (VLCCs) erhalten. (WK-intern) - Die Schiffe werden bei Hudong-Zhonghua Shipbuilding in China für Dynacom gebaut und repräsentieren eine neue Generation effizienter, zuverlässiger und regelkonformer Tanker. Die 12 Schiffe werden jeweils von einem langsamlaufenden WinGD 6X82-2.0-Motor angetrieben und mit Scrubbern sowie Hochdruck-SCR-Systemen (selektive katalytische Reduktion) ausgestattet. Dies gewährleistet die Einhaltung der aktuellen IMO-Emissionsvorschriften bei gleichzeitig hoher Betriebseffizienz. Der Auftrag fällt in eine Phase starker Dynamik im VLCC-Sektor, in der Reeder erheblich in moderne Schiffe investieren,
Welche Kosten kommen auf deutsche Wasserstoffabnehmer im Jahr 2035 zu? Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 1. Juli 2026 Spitzenlastkraftwerke 2035 - Transport und Speicherung können Kosten für grünen Wasserstoff verdoppeln (WK-intern) - Antworten auf diese Frage liefert eine Analyse des Fraunhofer IEG mit Partnern des Fraunhofer-Exzellenzclusters »Integrierte Energiesysteme« CINES. Die Forschenden haben dies erstmals systematisch berechnet und berücksichtigten nicht nur die Erzeugungskosten von grünem Wasserstoff, sondern auch Transport und Speicherung. Diese Infrastrukturkosten fallen für Kraftwerke deutlich stärker ins Gewicht als für industrielle Abnehmer. Die Erkenntnisse der Analyse, die am 6. Juli in einem Webinar vorgestellt werden, helfen Abnehmern und Erzeugern von Wasserstoff in Industrie und Energiewirtschaft, besser für die Zukunft gerüstet zu sein. »Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie für die Dekarbonisierung der Industrie,
BW ESS macht den ersten Spatenstich für eines der größten Batteriespeicherprojekte Europas Erneuerbare & Ökologie Technik 1. Juli 2026 Das 1 GW/bis zu 5,7 GWh Batterie-Energiespeichersystem Klostermansfeld – jetzt zu 100 % im Besitz von BW ESS – ist das größte BESS-Projekt in Deutschland (WK-intern) - Grundsteinlegung im Beisein des Energieministers des Landes Sachsen-Anhalt und des Bürgermeisters von Klostermansfeld Sachsen-Anhalt – Heute legt BW ESS, der globale Eigentümer und Betreiber von Energiespeichern, den Grundstein für eines der bisher größten Batteriespeicherprojekte Europas, das Klostermansfeld BESS mit 1.000 MW / bis zu 5.700 MWh. Das Projekt liegt in der Region Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt, in unmittelbarer Nähe des Umspannwerks Klostermansfeld und ist das größte seiner Art in Deutschland. Es hat die Kapazität, rund drei Millionen deutsche