CCS-Gesetzentwurf: Landesweiter Ausschluss von CO2-Einlagerung auf den Weg gebracht Behörden-Mitteilungen Ökologie Schleswig-Holstein 29. Januar 2013 (WK-intern) - Schleswig-Holstein Kabinett beschließt CCS-Gesetzentwurf: Landesweiter Ausschluss von CO2-Einlagerung auf den Weg gebracht KIEL - Schleswig-Holstein will die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid für das gesamte Landesgebiet ausschließen. Dies betrifft die Demonstration, Forschung und auch die dauerhafte Einlagerung von CO2. Das Kabinett brachte heute (29. Januar 2013) einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg. "Keiner in Schleswig-Holstein will CCS. Mit dem Gesetzentwurf tragen wir daher dem Willen der Bevölkerung und der Parteien Rechnung", sagte Umwelt- und Energiewendeminister Robert Habeck. "Die unterirdische Einlagerung von CO2 ist keine Antwort auf den Klimawandel. Sie ist nur eine Flucht vor den Problemen, die die Energiegewinnung aus fossilen Rohstoffen
BUND: Erneuerbare Energien dürfen nicht abgewürgt werden Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 28. Januar 2013 (WK-news) - Altmaier darf Strompreisdebatte nicht zur Aushöhlung des EEG missbrauchen "Wenn Bundesumweltminister Altmaier den Missstand beseitigen will, dass stromintensive Unternehmen bei der EEG-Umlage die Biege machen, dann hat er unsere volle Unterstützung. Seine Vorschläge zum Abwürgen der Energiewende hingegen werden auf unseren entschiedenen Widerstand treffen. Eine Aushöhlung des erfolgreichen Erneuerbare-Energien-Gesetzes darf es nicht geben" sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger zu den heute von Peter Altmaier vorgelegten Vorschlägen zur Umverteilung der Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Weiger forderte Altmaier auf, die in seinen Vorschlägen faktisch enthaltene Deckelung des Ausbaus der erneuerbaren Energien zurückzunehmen. Zwar müsse die Förderung für erneuerbare Energien überprüft werden, erhalten
Leibniz-Institut stellt Projekt zur regionalen Klimaanpassung in Brüssel vor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. Januar 201326. Januar 2013 (WK-intern) - REGKLAM gilt als sächsisches Leuchtturmprojekt. Nun wurde REGKLAM – Regionales Klimaanpassungsprogramm für die Modellregion Dresden auch auf europäischer Ebene vorgestellt. Projektleiter Professor Bernhard Müller, Direktor des Leibniz-Institutes für ökologische Raumentwicklung (IÖR), nahm wichtige Botschaften mit nach Brüssel. „Anpassung an den Klimawandel – globale Herausforderung, Strategie für Europa, Mission für die EU-Regionen“ lautete der Titel einer Veranstaltung des Verbindungsbüros der sächsischen Staatsregierung in Brüssel. Sie ist Teil der Diskussionen zu einer Europäischen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel. Im Rahmen der Veranstaltung wurde das Projekt REGKLAM am Mittwoch als Leuchtturmprojekt der Klimaanpassung in Sachsen präsentiert. Stellvertretend für das Projekt stellte Prof. Bernhard Müller ausgewählte
Landesverband Erneuerbare Energien begrüßt Klimaschutzgesetz in NRW Behörden-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Ökologie 26. Januar 201326. Januar 2013 (WK-news) - Ausbau Erneuerbarer Energien zentrale Maßnahme zum Erreichen der Klimaschutzziele Der nordrhein-westfälische Landtag hat das Klimaschutzgesetz für NRW verabschiedet. Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) begrüßt diesen Schritt ausdrücklich, mahnt jedoch Konsequenz und Nachdruck beim Erreichen der festgelegten Klimaschutzziele an. „Mit dem Klimaschutzgesetz übernimmt Nordrhein-Westfalen als Bundesland mit den höchsten Treibhausgasemissionen klimapolitische Verantwortung“, kommentiert Jan Dobertin, Geschäftsführer des LEE NRW, die Verabschiedung des Gesetzes. Allerdings müssten die derzeit im Klimaschutzplan erarbeiteten Maßnahmen letztlich auch konsequent umgesetzt werden, wenn die Ziele des Gesetzes erreicht werden sollen. „Schon heute ist klar, dass zum Erreichen der formulierten CO2-Reduktionsmarken neben Energieeinsparungen und der Steigerung der
Berlin: 25.000 Demonstranten forderten Abkehr von Agrarindustrie News allgemein Ökologie 21. Januar 201321. Januar 2013 (WK-news) - 25.000 Demonstranten erwarten von Kanzlerin Merkel ökologische und soziale Reformen in der Landwirtschaft Zu Beginn der weltweit größten Landwirtschaftsmesse, der "Internationalen Grünen Woche" in Berlin, haben 25.000 Menschen in der Hauptstadt mit einer Großdemonstration grundsätzliche Reformen in der Agrarpolitik gefordert. Unter dem Motto "Wir haben es satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt!" zogen bereits im dritten Jahr in Folge die Teilnehmer mit Transparenten und in teils phantasievollen Kostümen vom Berliner Hauptbahnhof durch das Regierungsviertel zum Bundeskanzleramt. 70 Traktoren und Imkerfahrzeuge aus dem ganzen Bundesgebiet begleiteten den Protest. Bauern, Verbraucher und Imker demonstrierten gemeinsam dafür, nicht die Interessen der Industrie in
Heimische Landwirtschaft – Welche Verantwortung trägt sie für die Welt? News allgemein Ökologie 21. Januar 201321. Januar 2013 (WK-intern) - ErlebnisBauernhof diskutiert über Welternährungsfragen Podiumsdiskussion „Heimische Landwirtschaft – Welche Verantwortung trägt sie für die Welt?“ Auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche fand heute eine Podiumsdiskussion statt zum Thema „Heimische Landwirtschaft – Welche Verantwortung trägt sie für die Welt?“. Das gibt die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL), der Veranstalter der Diskussionsrunde und federführende Organisator des ErlebnisBauernhofes bekannt. Die heimische Land- und Agrarwirtschaft produziert nicht nur Lebensmittel für den heimischen Markt, sondern partizipiert darüber hinaus auch am globalen Handel mit Auswirkungen auf Märkte an anderen Orten. Welche Auswirkungen dies auf die Situation der Nahrungssicherheit insbesondere in Entwicklungsländern sowie auf die jeweilige Landwirtschaft vor
Gericht untersagt Vertrieb von Energiesparlampen mit zu hohem Quecksilbergehalt Ökologie 21. Januar 201321. Januar 2013 (WK-news) - Erfolg für Deutsche Umwelthilfe: Gericht untersagt Vertrieb von Energiesparlampen mit zu hohem Quecksilbergehalt DUH begrüßt Entscheidung des Landgerichts Stade in der Auseinandersetzung mit der Brilliant AG und fordert bessere Kontrollen durch die zuständigen Behörden Der Leuchtmittelhersteller Brilliant AG darf keine Energiesparlampen mit zu viel giftigem Quecksilber mehr vertreiben. So lautet das Urteil des Landgerichts Stade vom 13. Dezember 2012 (AZ 8 O 112/12). Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) hatte bei mehreren Laboranalysen von verschiedenen Brilliant-Energiesparlampen deutliche Überschreitungen des gesetzlich erlaubten Grenzwerts für Quecksilber festgestellt. In einem Fall überschritt der gemessene Höchstwert mit 13 Milligramm (mg) den damals gesetzlich erlaubten Grenzwert
Energielandschaft Morbach ist seit 10 Jahren Magnet für Fans der Erneuerbaren Energie Erneuerbare & Ökologie Ökologie 21. Januar 201321. Januar 2013 (WK-intern) - Faszination Erneuerbare Energien: 2012 bringt Besucherrekord für juwi An den Firmensitzen Wörrstadt und Brandis konnten knapp 10.000 Gäste begrüßt werden Die Energiewende ist bei den Menschen angekommen und gefragt wie noch nie. Nach 8.000 Besuchern in 2011 konnten im vergangenen Jahr mehr als 9.700 Gäste am juwi-Stammsitz in Wörrstadt sowie in der Niederlassung Brandis begrüßt werden. Sie informierten sich über die erneuerbaren Energien und lernten die nachhaltigen, energieeffizienten Firmengebäude sowie die nahegelegenen Wind- und Solarparks kennen. Zusammen mit den Besuchern der "Energielandschaft Morbach" - die seit zehn Jahren wesentlich von juwi mitgestaltet wird - wurden 2012 mehr als 14.000 Interessenten
Baden-Württembergs Bürger dürfen über Energie- und Umweltpolitik selber abstimmen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 20. Januar 201320. Januar 2013 (WK-news) - In Baden-Württemberg sind seit dem 17.12.2012 alle Bürger aufgerufen, über 110 Maßnahmen der Klimaschutz- und Energiepolitik abzustimmen. Diese Online-Befragung ist Teil der Bürgerbeteiligung des neuen Klimaschutz-Konzeptes. Bis zum Jahr 2020 sollen die Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg gegenüber den Werten aus dem Jahre 1990 um 25 Prozent, bis zum Jahr 2050 um 90 Prozent reduziert werden. Insgesamt 110 Maßnahmen werden im Arbeitsentwurf zum integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept des Landes Baden-Württemberg aufgelistet, mit deren Umsetzung die Ziele der Landesregierung beim Klimaschutz und der Energiepolitik erreicht werden sollen. Das Konzept geht jetzt in eine umfassende Bürger- und Öffentlichkeitsbeteiligung - kurz BEKO (Bürger und Öffentlichkeitsbeteiligung zum
Ozeanforschung zur Ozeanversauerung am Helmholtz-Zentrum Kiel Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. Januar 201319. Januar 2013 (WK-intern) - Einmaliges Langzeit-Experiment zur Ozeanversauerung mit den Kieler Mesokosmen (WK-intern) - Von Januar bis Juni 2013 treffen sich mehr als 60 europäische Wissenschaftler in Westschweden für ein bislang einmaliges Langzeit-Experiment zur Ozeanversauerung. Um vom Winter bis in den Sommer hinein zu beobachten, wie sich die marine Lebensgemeinschaft in saurerem Wasser entwickelt, setzen sie die Kieler KOSMOS Mesokosmen im Gullmarfjord ein. Die Arbeiten finden unter dem Dach des deutschen Forschungsprojekts zur Ozeanversauerung BIOACID (Biological Impacts of Ocean ACIDification) statt und werden vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel koordiniert. In den vergangenen zehn Jahren zeigten Forschungsarbeiten, dass die Ozeanversauerung – das Absinken des pH-Werts im
Grüne Woche, Thema Welternährung: Wie werden wir alle morgen noch satt? Ökologie 19. Januar 201319. Januar 2013 (WK-news) - Internationale Experten diskutieren das Thema Welternährung auf dem ErlebnisBauernhof 2013 Standortgespräch der FNL mit angeregter Debatte um die Frage „Wie werden wir alle morgen noch satt?“ Rund 250 Spitzenvertreter der Landwirtschaft, aus Verbänden, Wissenschaft und Politik besuchten heute das 4. Standortgespräch auf dem ErlebnisBauernhof der Grünen Woche. Thema der Veranstaltung, die jährlich von der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) mit Unterstützung der AGRAVIS Raiffeisen AG und der BayWa AG umgesetzt wird: „Wie werden wir alle morgen noch satt? Herausforderung: Nahrungssicherheit der Zukunft!“. Unter Leitung von Moderatorin Catarina Zanner diskutierten Experten aus dem In- und Ausland aktuelle Fragen der Welternährung. Dr. Thomas Stelzer von
Bundesregierung legt sich in der Atommüll-Endlagerfrage nicht vor der Niedersachsenwahl fest News allgemein Ökologie 19. Januar 201319. Januar 2013 (WK-intern) - Atommüll-Endlagerung im Ausland? Umweltminister Peter Altmaier (CDU) will offenbar auf die zuvor angekündigte „definitive Klarstellung“ in Atomgesetz-Novelle verzichten Berlin, 18.1.2013: Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) wirft Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) in der Debatte über die geplante Atomgesetznovelle vor, die Öffentlichkeit mit Blick auf die Niedersachsenwahl hinters Licht zu führen. Zwar bekräftige der Minister andauernd den langjährigen Parteienkonsens über die ausschließliche Endlagerung von hochradioaktivem Atommüll im Inland, worüber er in der 14. Novelle des Atomgesetzes „definitiv Klarheit“ schaffen wolle. Tatsächlich gibt es nach Informationen der DUH fast zwei Wochen nach den öffentlichen Versprechungen des Ministers nicht einmal eine Aufforderung an