Risikotechnologie: BBU kritisiert Fracking-Vorhaben von Altmaier und Rösler scharf Ökologie 27. Februar 201327. Februar 2013 (WK-intern) - Der BBU kritisiert den Fracking-Gesetzentwurf der Minister Altmaier und Rösler Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat den Gesetzentwurf von Umweltminister Altmaier (CDU) und Wirtschaftsminister Rösler (FDP) zum heftig umstrittenen Gas-Fracking scharf kritisiert. Besonders dem Umweltminister wirft der BBU vor, wissentlich mit verdeckten Karten gespielt zu haben, um die besorgte Bevölkerung ruhig zu halten. Umweltminister Altmaier hatte noch kürzlich über ein komplettes Fracking-Verbot nachgedacht. Der BBU wirft der Bundesregierung vor, eine bundesweit einheitliche Rechtslage schaffen zu wollen, um ein Vorgehen einzelner Bundesländer mittels Moratorien gegen die Fracking-Technologie aushebeln zu können. Nach Ansicht der Minister soll Fracking unter bestimmten Bedingungen ermöglicht werden.
2013 gehen Steinkohle-Kraftwerke mit einer Rekordleistung von fast 5.300 Megawatt ans Netz Mitteilungen Ökologie 27. Februar 201327. Februar 2013 (WK-intern) - Energiewende: So viele neue Kohlekraftwerke wie noch nie Münster - In Deutschland gehen in diesem Jahr so viele neue Kohlekraftwerke ans Netz wie noch nie in den letzten 20 Jahren. Nach den Daten der Bundesnetzagentur werden im Jahr 2013 neue Steinkohle-Kraftwerke mit einer Rekordleistung von fast 5.300 Megawatt (MW) erstmals Strom produzieren, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Weil laut Planungen nur knapp 1.000 MW alte Steinkohle-Kraftwerke stillgelegt werden, drängen unter dem Strich zusätzliche konventionelle Kraftwerkskapazitäten mit einer Leistung von 4.300 MW auf einen schon jetzt gesättigten Markt. "Der Zuwachs an erneuerbaren Energien und der Rückgang des Stromverbrauchs
2012: CO-2-Ausstoß steigt weiter um 1,6 % Ökologie Verbraucherberatung 26. Februar 2013 (WK-intern) - Treibhausgasausstoß im Jahr 2012 um 1,6 Prozent gestiegen Kyoto-Ziele in Summe der Jahre 2008 bis 2012 dennoch um 192 Millionen Tonnen unterschritten Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sind im Jahr 2012 um 1,6 Prozent leicht gestiegen. Das zeigen erste vorläufige Berechnungen und Schätzungen des Umweltbundesamtes (UBA). Das Minderungsziel des Kyoto-Protokolls übertrifft Deutschland dennoch sehr deutlich. Im Vergleich zu 1990 sinken die Treibhausgas-Emissionen 2012 um 25,5 Prozent – nötig gewesen waren 21 Prozent im Mittel der Jahre 2008 bis 2012. Insgesamt wurden 2012 rund 931 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2Äq) freigesetzt, 14 Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr. Den Anstieg dominieren die CO2-Emissionen
Altmaier und Rösler wollen grundsätzlich auf 85 % der Fläche von Deutschland Fracking erlauben Mitteilungen Ökologie Technik 26. Februar 2013 (WK-news) - Das aus Sicht des Gewässerschutzes hoch umstrittene Fracking von Erdgas soll nun fast flächendeckend erlaubt werden. Nachdem die Minister Altmaier und Rösler vor zwei Wochen einen verheerenden Vorschlag zu einer Ausbaubremse für Erneuerbare Energien vorgelegt haben, einigten sich die Minister nun auf einen Gesetzentwurf zur Unterstützung von klimaschädlichem Erdgas. Beim Fracking wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien unter hohem Druck in den Boden gepresst, um Erdgas, welches bisher aus wirtschaftlichen Gründen nicht gefördert werden konnte, aus dem Boden zu holen. Die Gefahr, dass mit Fracking das Grundwasser mit Chemikalien kontaminiert wird ist dabei hoch. Die Einigung der Minister Rösler und
Smart Renewables 2013: CO2-Emissionsziele für 2030 müssen auf den Weg gebracht werden Erneuerbare & Ökologie Ökologie 26. Februar 201326. Februar 2013 (WK-intern) - Hildegard Müller: CO2-Emissionsziele für 2030 müssen auf den Weg gebracht werden Dauerhafte Stabilisierung der CO2-Preise dämpft auch EEG-Kostenentwicklung Einmalige Verknappung von Zertifikaten ist sinnvoll Berlin - "Eine einmalige Verknappung von CO2-Emissionszertifikaten, der in der vergangenen Woche auch der federführende Umweltausschuss des Europäischen Parlaments zugestimmt hat, ist aufgrund des anhaltenden Preisverfalls sinnvoll. Ständige Interventionen gefährden allerdings die Investitionssicherheit. Stattdessen muss eine grundlegende Reform des CO2-Zertifikatehandels folgen. Es ist daher an der Zeit, eine Diskussion über die verbindliche Festlegung eines ambitionierten, EU-weiten Emissionsminderungsziels für das Jahr 2030 zu führen. Die Bundesregierung sollte eine Diskussion zu den CO2-Emissions-zielen für 2030 sowohl in der Politik, als
Störungen riesiger Wellen in der Atmosphäre verursachen Wetter-Extreme Ökologie 26. Februar 201326. Februar 2013 (WK-intern) - Wetter-Extreme: Neuer Mechanismus entdeckt – die Störung riesiger Wellen in der Atmosphäre Eine ganze Reihe regionaler Wetter-Extreme hat in jüngster Zeit die Welt erschüttert – etwa die Hitzewelle in den USA 2011 oder jene in Russland 2010, als auch Pakistan überschwemmt wurde. Hinter diesen verheerenden Einzelereignissen gibt es eine gemeinsame physikalische Ursache, wie jetzt erstmals Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) aufzeigen. Ihre Studie wird diese Woche in der US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht. Das Ergebnis: Der vom Menschen verursachte Klimawandel stört wiederholt die Muster der Luftbewegungen rund um die nördliche Erdhalbkugel, und zwar wahrscheinlich
Der Ozean ist der größte CO2-Speicher und kontrolliert die CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. Februar 201319. Februar 2013 (WK-intern) - CO2-Speicher Meer: neue wichtige Daten für Modelle zum Klimawandel Das Verständnis der Mechanismen der CO2-Speicherung in Ozeanen ist entscheidend für eine genauere Prognose von Klimaänderungen. Die Ergebnisse der Arbeit eines französisch-spanischen Forscherteams (CNRS, Ifremer und CSIC [1]) zu diesem Thema wurden in der Fachzeitschrift Nature Geoscience veröffentlicht [2]. Sie konnten eine Verbindung herstellen zwischen der Verlangsamung des ozeanischen "Förderbandes" (das warmes Oberflächenwasser in hohe Breitengrade und kaltes Tiefenwasser nach Süden transportiert) und der verringerten Absorption von anthropogenem (vom Menschen verursachte) Kohlenstoff im Nordatlantik. Die Daten wurden im Rahmen verschiedener internationaler Programme gesammelt: OVIDE, CATARINA CARBOCHANGE. Heute wird etwa ein Viertel der vom
Altmaier macht einen Zeitrahmen auf, der auf Gorleben als Atommüllendlager hinausläuft Ökologie Verbraucherberatung 18. Februar 2013 (WK-intern) - Altmaier wünscht sich Endlager in Gorleben Im Interview mit der "Welt" macht der Minister einen Zeitrahmen auf, der auf Gorleben hinausläuft Bundesumweltminister Peter Altmaier hat in einem Interview mit der Zeitung "Die Welt" die Hoffnung geäußert, dass ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll vor dem Jahr 2025 in Betrieb genommen werde. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Wenn Altmaier vor 2025 ein Endlager in Betrieb nehmen will, dann hat er sich schon heute auf Gorleben festgelegt. Denn kein anderer Standort wäre in zwölf Jahren so weit, Atommüll aufzunehmen. Alles Gerede von einer weißen Landkarte und einem ergebnisoffenen Verfahren entpuppt sich als
Mein Haus, mein Planet und ich – Biodiversität macht Schule Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. Februar 2013 (WK-intern) - Freien Universität Berlin ist in Kooperation mit der Französischen Botschaft An der Freien Universität Berlin ist in Kooperation mit der Französischen Botschaft und der französischen Bildungsinitiative „La main à la pâte“ (Die Hand im Teig) ein deutschsprachiges Internetangebot mit Bildungsmaterialien zum Thema Biodiversität erarbeitet worden. Das Angebot „Biodiversität macht Schule!“ richtet sich an Viert- bis Sechstklässler. Behandelt werden unter anderem die Themen Nachhaltigkeit, Artenvielfalt, Vielfalt der Ökosysteme, natürliche Selektion, Klassifizierung von Lebewesen, Nahrungsketten, die Biodiversität in unserem Alltag (insbesondere in der Nahrung), Einfluss des Menschen auf die Biodiversität. Lehrende finden auf der Webseite von „Sonnentaler“ unter www.sonnentaler.net/biodiversitaet Anregungen sowie eine Reihe
Metall-organisches Gerüst setzt gespeichertes Kohlendioxid unter Sonnenlicht frei Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. Februar 201316. Februar 2013 (WK-intern) - Um den Kohlendioxid-Ausstoß von Kohle-Kraftwerken zu verringern, könnte das CO2 aus der Abluft abgetrennt und gelagert oder als Kohlenstoffquelle für Synthesen genutzt werden. Bisherige Verfahren kranken daran, dass sie selbst viel zu viel Energie benötigen. Australische Wissenschaftler stellen in der Zeitschrift Angewandte Chemie jetzt eine Metall-organische Gerüstverbindung vor, die CO2 adsorbiert und bei Bestrahlung mit Sonnenlicht wieder freigibt. Derzeitige Techniken zur Entfernung von CO2 aus der Abluft von Kraftwerken mithilfe flüssiger Amine verbrauchen enorme Mengen Energie, teilweise bis zu 30 % der von einem Kraftwerk produzierten Energie. Die meiste Energie wird benötigt, um das CO2 wieder aus dem Absorbens freizusetzen, durch
Wälder sind wichtige CO2-Speicher Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. Februar 201316. Februar 2013 (WK-intern) - Studie der Hochschule Rhein-Waal zeigt Speicherpotenzial von Wäldern auf Der Wald ist ein wichtiger Speicher für das klimarelevante Kohlendioxid. Das nachhaltige Management der Wälder soll daher auf einer klimaangepassten und kohlendioxidspeichernden Wirtschaftsweise basieren. Dieses ist 300 Jahre nach der Begründung des Begriffs „Nachhaltigkeit“ durch Carl von Carlowitz aktueller denn je. Globale und nationale Abschätzungen der Speicherpotenziale von Wäldern basieren auf Modellen, die mit lokalen Daten überprüft werden können.Im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsprojektes im Studiengang “Sustainable Agriculture“ der Fakultät Life Sciences haben Prof. Dr. Florian Wichern, Professor für Agrarwissenschaften mit einem Schwerpunkt in Bodenkunde und Pflanzenernährung und der Student Martin Kanders
Sicherheitsrisiko durch nachteilige Auswirkungen des Klimawandels auf den Erhalt von Frieden Forschungs-Mitteilungen News allgemein Ökologie 15. Februar 201314. Februar 2013 (WK-intern) - Klimaforscher Schellnhuber brieft den UN-Sicherheitsrat Weil der Klimawandel auf höchster internationaler Ebene zunehmend als Sicherheitsrisiko erkannt wird, haben Pakistan und Großbritannien Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ersucht, zu einer dreistündigen Diskussion mit Mitgliedern des UN Sicherheitsrats nach New York zu kommen. Thema des Treffens: „potentielle Bedrohungen durch mögliche nachteilige Auswirkungen des Klimawandels auf den Erhalt von Frieden und Sicherheit“. Es findet an diesem Freitag im UN-Hauptquartier statt. Generalsekretär Ban Ki-moon plant, daran teilzunehmen. „Wenn der Ausstoß von Treibhausgasen nicht verringert wird, begibt sich die Menschheit auf den Weg in eine ungewisse Zukunft – sie wagt sich in