European politicians across party lines call for 100% target for renewable energy Erneuerbare & Ökologie Ökologie 21. März 2014 Brussels - A group of some 50 European policy makers across party lines has called upon the European Commission to drastically increase the targets for renewable energy in the context of this week’s decision to set climate and energy targets for 2030. Current and former Members of Parliament and politicians from 15 member states today concluded in Brussels that “self-interested actions and a lack of cooperation put Europe’s resilience, its society, economy and climate at risk. (WK-intern) - Therefore, only ambitious targets for renewable energy can sustain Europe’s economy and ultimately lead to an energy sector powered entirely by renewable energy.” The
Eon droht mit früherem Abschalten von AKW Grafenrheinfeld, Seehofer dagegen Ökologie Verbraucherberatung 21. März 2014 Atomkraftgegner: "Eine Politik, die die Atomkraftwerke künstlich am Leben erhält, wird auf entschiedenen Widerstand treffen!" Laut Süddeutscher Zeitung von heute erwägt Eon, das bayerische AKW Grafenrheinfeld schon im Frühjahr 2015 vom Netz zu nehmen und Horst Seehofer versucht das zu verhindern. (WK-intern) - Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Im Atomgesetz steht, Grafenrheinfeld muss spätestens Ende 2015 vom Netz. Ein früheres Aus ist nicht verboten. Und der Verzicht auf das AKW ist auch schon früher möglich, wie eine aktuelle Studie zur Versorgungssicherheit in Bayern zeigt, die .ausgestrahlt kürzlich veröffentlicht hat. Im Sommerhalbjahr ist die Versorgungssituation so oder so völlig unproblematisch. Und für
Mit Ökogas lassen sich durchschnittlich 25 % gegenüber der Grundversorgung sparen Bioenergie Ökologie 21. März 201420. März 2014 Verbraucher zeigen kaum Interesse an Ökogas Nur 1,6 Prozent aller Verbraucher suchen beim Anbietervergleich gezielt nach Biogas- und Klimatarifen – nach Ökostrom sucht jeder Zehnte Mit Ökogas lassen sich durchschnittlich 25 Prozent gegenüber der Grundversorgung sparen Berlin – Bei der Suche nach einem neuen Gasanbieter interessieren sich nur die wenigsten Verbraucher für Ökogastarife. Zu diesem Ergebnis kommt das Berliner Vergleichsportal TopTarif (www.toptarif.de) auf Basis der über den TopTarif-Gasrechner durchgeführten Tarifvergleiche des letzten halben Jahres. (WK-intern) - Wie die Analyse der untersuchten Rechnerabfragen zeigt, suchten lediglich 1,6 Prozent aller Nutzer im Rahmen eines Anbietervergleichs gezielt nach sogenannten Biogas- und Klimatarifen. In puncto Ökostrom ist das
Keine Förderung für neue Atomkraftwerke! Ökologie Verbraucherberatung 20. März 2014 Im Herbst 2013 hat Global 2000 den ersten Versuch abgeschmettert Atomenergie nach dem Modell für die Erneuerbaren Energie zu fördern, als es darum ging, in die Leitlinien für Umwelt – und Energiebeihilfen auch Atomenergie aufzunehmen. Jetzt versucht Großbritannien es noch mal und hat ein enormes Förderpaket bei der EU Kommission angemeldet. Von 7. März bis 7. April läuft die öffentliche Konsultation – wir alle, jeder Einzelne, Unternehmen, Bundesländer können unsere Meinung abgeben. Die Atomindustrie braucht die Infusion „öffentliches Geld“ – bekommt sie allerdings nur, wenn die EU Kommission den fixen Einspeisetarif für unglaubliche 35 Jahre erlaubt. Nur wenn für Jahrzehnte ein Strompreis
Verbände: Vorgeschlagene EU-Klimaziele sind inakzeptabel Mitteilungen Ökologie 19. März 2014 Appell an Kanzlerin Merkel und übrige EU-Staats- und Regierungschefs, anspruchsvollen europäischen Klimaschutz voranzutreiben Berlin/Brüssel - Große deutsche Nichtregierungsorganisationen fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel und die anderen Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf, bei ihrem morgigen Gipfel in Brüssel keine schwachen Klima- und Erneuerbare Energieziele zu beschließen, sondern spätestens im Juni ein deutlich ehrgeizigeres Klima- und Energiepaket zu verabschieden. (WK-intern) - Die von der EU-Kommission derzeit vorgeschlagenen Ziele für die Reduktion von Treibhausgasen und den Ausbau Erneuerbarer Energien sowie die unverbindliche Absichtserklärung zur Senkung des Energieverbrauchs seien inakzeptabel, kritisierten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Brot für die Welt, Germanwatch, Greenpeace,
Die EU könnte sich Vorreiterrolle beim Klimaschutz leisten Behörden-Mitteilungen Ökologie 19. März 2014 Diese Woche treffen sich die Regierungs-Chefs der EU Mitgliedsländer in Brüssel, um die Einführung eines ehrgeizigen Reduktionsziels für Treibhausgase bis 2030 zu diskutieren. Obwohl die weltweiten Klimaverhandlungen nur langsam voran kommen, könnte Europa als Pionier des Klimaschutzes die zukünftige globale Erwärmung um mehr als ein Grad verringern – wenn sein Handeln Signalwirkung für andere Länder hat, so dass diese sich ab 2030 gleichfalls beteiligen. (WK-intern) - Dies zeigt eine jetzt veröffentliche Studie. Zwar müssten die großen Emittenten wohl bereits deutlich vor 2030 am globalen Klimaschutz mitwirken, um ein zeitweises Überschreiten der Zwei-Grad-Grenze für die globale Erwärmung noch zu verhindern. Doch selbst wenn
Deutsche Energiewirtschaft unterstützt europaweit einheitliches CO2-Minderungsziel Ökologie 19. März 2014 Energiewirtschaft unterstützt europäisches CO2-Minderungsziel von 40 Prozent bis 2030 Weiterer Ausbau der Erneuerbaren Energien muss sichergestellt werden CO2-Vermeidungskosten müssen politisch stärker in Fokus rücken Berlin - "Die deutsche Energiewirtschaft unterstützt die Europäische Kommission und die Bundesregierung ausdrücklich dabei, ein europaweit einheitliches CO2-Minderungsziel bis 2030 von mindestens 40 Prozent einzuführen. (WK-intern) - Wir hoffen daher auf eine Einigung im Europäischen Rat, die Signalwirkung für Investoren und die internationalen Klimaschutzverhandlungen haben kann. Es ist für Investoren von entscheidender Bedeutung, so früh wie möglich verlässliche Rahmenbedingungen bis 2030 für den Klimaschutz zu erhalten. Die Ursache liegt vor allem in den langfristigen Investitionszyklen der Unternehmen in den Bereichen
Zwei-Liter-Autos und Autobahnpiloten – Blick ins Jahr 2020 Ökologie Veranstaltungen 18. März 2014 Bis zum Jahr 2020 will Renault ein Serienauto anbieten, das nur zwei Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbraucht und maximal 15.000 Euro kostet. Dies kündigte Jean-Michel Billig, Entwicklungschef des französischen Herstellers, zur Eröffnung des 14. Internationalen Stuttgarter Symposiums an. (WK-intern) - Bis 2020 werde es auch die ersten Autos geben, die auf der Autobahn vollautomatisch fahren, sagte Volkmar Denner, Geschäftsführungsvorsitzender des Zulieferers Bosch. 115 Gramm CO2 pro Kilometer emittierte ein Fahrzeug der Marken Renault und Dacia im Jahr 2013 durchschnittlich, seit 2004 sank der Flottenschnitt um 59 Prozent. Vor den 850 Teilnehmern des Stuttgarter Symposiums setzte Jean-Michel Billig nun eine neue Zielmarke. Das
Klimaziele sind ohne zusätzliche Anstrengungen nicht mehr erreichbar Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 18. März 201418. März 2014 Hendricks betont Handlungsdruck beim Klimaschutz Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat davor gewarnt, dass Deutschland sein Klimaschutzziel verfehlen könnte, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu senken. (WK-intern) - "Mit den bisher beschlossenen Maßnahmen werden wir je nach Wirtschaftsentwicklung nur rund 33 Prozent schaffen", sagte Hendricks heute auf der 4. Berliner Klimaschutzkonferenz. Um die Lücke zu schließen, bedürfe es zusätzlicher Anstrengungen in allen Bereichen. "Deshalb werde ich ein ressortübergreifendes Sofortprogramm für den Klimaschutz erarbeiten, denn bis 2020 ist es nicht mehr lange hin", kündigte die Ministerin an. Das Sofortprogramm solle den ersten Baustein des längerfristigen nationalen Klimaschutzplans bilden, der im Koalitionsvertrag vereinbart worden war.
Weltkulturerbe durch Klimawandel bedroht Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. März 2014 Von der Freiheitsstatue in New York über den Tower of London bis hin zum Opernhaus in Sydney – vom Anstieg des Meeresspiegels sind nicht nur Siedlungsräume großer Teile der Weltbevölkerung an den Küsten betroffen, sondern auch zahlreiche Stätten des UNESCO Weltkulturerbes. Das zeigt eine aktuelle Studie von Ben Marzeion von der Universität Innsbruck und Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. (WK-intern) - „Die physikalischen Prozesse, die den weltweiten Anstieg der Weltmeere erzeugen, sind langsam – aber werden noch sehr lange anhalten“, sagt der Klimaforscher Ben Marzeion. „Davon wird auch das Weltkulturerbe betroffen sein.“ Für einen Zeitraum von 2000 Jahren haben die Wissenschaftler
Landesraumentwicklungsprogramm ermöglicht Fischzucht unter Offshore-Windrädern Mecklenburg-Vorpommern Offshore Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 14. März 2014 Marine Aquakulturkonzepte: Neues LEP ermöglicht Fischzucht unter Windrädern Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern hat mit dem Entwurf zur Fortschreibung des Landesraumentwicklungsprogramms (LEP) erstmalig auch das mögliche Potenzial von Offshore-Windparks als Aufzuchtraum für Fische und andere Meerestiere erkannt. (WK-intern) - Unter Punkt 8. "Raumordnung im Küstenmeer und Integriertes Küstenzonenmanagement" heißt es in Kapitel 8.4: "Aquakulturanlagen sollen raumverträglich angeordnet, auch in Kombination mit anderen festen Anlagen (wie z. B. Windenergieanlagen) errichtet und erprobt werden." Landesentwicklungsminister Christian Pegel: "Hintergrund dafür ist, dass es auch im Meer immer mehr verschiedene Nutzungsinteressen gibt, die sich teilweise gegenseitig ausschließen. Da die Fläche unseres Küstenmeers nicht
Demonstranten forderten: Wind und Sonne statt Kohle und Atom Erneuerbare & Ökologie Ökologie 14. März 2014 "Wind und Sonne statt Kohle und Atom" - Protest mit fünf Meter hohem "Kohlosaurus" in Berlin. BUND und Campact fordern: Länder müssen Ausbremsen der Energiewende entgegentreten. BUND-Position zum EEG-Reformgesetz veröffentlicht (WK-intern) - Berlin - Die Ministerpräsidentenkonferenz in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin, die auch das Thema Energiewende auf der Tagesordnung hatte, wurde heute von lautstarken Protesten begleitet. Klimaschützer platzierten einen fünf Meter hohen "Kohlosaurus" – halb Kohlekraftwerk, halb Dinosaurier – vor das Gebäude und forderten von den Bundesländern, auf grundlegende Änderungen der Pläne von Bundesenergieminister Sigmar Gabriel zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zu drängen. Der "Kohlosaurus" versuchte ein drei Meter hohes Windrad aufzufressen.