BUND gewinnt vor Gericht gegen Bayer im Streit um Bienengefährlichkeit von Pestiziden Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 19. März 2015 Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat seinen Rechtsstreit gegen die Bayer CropScience Deutschland GmbH, eine Tochter der Bayer AG, gewonnen. (WK-intern) - Nach dem heute verkündeten Urteil des Landgerichts Düsseldorf darf der BUND wieder ohne Einschränkung sagen, dass zwei von Bayer hergestellte Pestizid-Produkte für Bienen gefährlich sind und es sich bei dem darauf abgebildeten Logo mit dem Aufdruck "nicht bienengefährlich" um eine Irreführung von Verbrauchern handelt. "Wir freuen uns über diesen Erfolg. Das ist ein Sieg für die Bienen und die Meinungsfreiheit. Uns liegen überzeugende wissenschaftliche Studien vor, die den Bayer-Pestizidwirkstoff Thiacloprid als bienengefährlich bewerten. Bayer muss daher seine Bienen
EU-Marktverzerrung mit Steuer-Subventionen zu Gunsten der Atomenergie Mitteilungen Ökologie 18. März 2015 Strahlende Zukunft - Förderung für Atomenergie unterminiert Energiewende (WK-intern) - Großbritannien will wieder Atomkraftwerke bauen. Dies soll über Subventionen in noch nie dagewesener Höhe aus Steuergeldern finanziert werden. Die EU Kommission hat dem zugestimmt – Österreich hat angekündigt zu klagen. „Die geplante Förderung ist nicht nur eine enorme Geldverschwendung, sondern stellt auch eine klare Marktverzerrung zu Gunsten der Atomenergie dar“, so Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. „Atomkraftwerke sind nicht nur gefährlich sondern auch die teuersten Kraftwerke, die derzeit gebaut werden können“, erklärt David Reinberger, Energieexperte der Wiener Umweltanwaltschaft. Vor Kurzem erst wurden von der EU-Kommission die Subventionsbegehrlichkeiten Großbritanniens für die AKW-Pläne in Hinkley Point
5. Stadtwerkelauf: Laufen für den Klimaschutz! Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 18. März 2015 Es ist wieder soweit: Am 29. März startet der Stadtwerke-Lauf nunmehr zum fünften Mal! (WK-intern) - Auch dieses Jahr findet das Sportevent wieder unter dem Motto: "Laufen für den Klimaschutz!" statt. Der Klimapakt Flensburg spendet 1,- Euro pro Läufer/in für ein lokales Klimaschutzprojekt. Im letzten Jahr wurden so über 500,- Euro „erlaufen“, mit denen die Pflanzung von fünf Großbäumen für die „Kita Adelby 1“ in Flensburg finanziert werden konnte. Auch in diesem Jahr erwarten die Veranstalter wieder eine große Anzahl von Läufern. Neben einem Kids-Lauf über 400 Meter können die Distanzen von fünf zehn Kilometern oder Halbmarathon gewählt werden. Dabei sein werden wieder viele
Windkraftprojekte in der Nähe von sensiblen Vogelvorkommen Mitteilungen Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie 17. März 2015 NABU: Mehr Planungssicherheit für Windkraftanlagen in der Nähe von Vogelvorkommen (WK-intern) - Miller: Neues Papier zu Abstandregelungen kann Konflikte lösen Der NABU begrüßt, dass Windkraftprojekte in der Nähe von sensiblen Vogelvorkommen ab sofort verlässlicher geplant werden können. In der vergangenen Woche bestätigte dazu die Länderarbeitsgemeinschaft Naturschutz (LANA) das sogenannte „Neue Helgoländer Papier“, das den aktuellen Fachstandard für den empfohlenen Mindestabstand zwischen Windkraftanlagen und sensiblen Vogelvorkommen darstellt. Diese Empfehlungen waren bereits vor zwei Jahren von der Länderarbeitsgemeinschaft der staatlichen Vogelschutzwarten erarbeitet und seither diskutiert worden. „Mit diesem Papier bekommen sowohl die Politik als auch Windkraftplaner und Naturschützer eine auch vor Gericht belastbare Grundlage für die
Bessere Vergleichbarkeit bei globale Emissions- und Verbrauchsstandard von Fahrzeugen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 17. März 2015 TÜV SÜD: Ein Zyklus für alle (WK-intern) - Bessere Vergleichbarkeit, mehr Praxisnähe, ein Standard für alle: Das sind die Ziele des Worldwide harmonized Light Vehicle Test Procedures – kurz WLTP. Der neue globale Emissions- und Verbrauchsstandard wird schrittweise ab 2017 in der EU und vielen anderen Staaten eingeführt und löst in Europa den Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) als Standard für die Zulassung neuer Fahrzeugmodelle ab. Was wird geprüft? Was sind die wichtigsten Unterschiede? Wer macht mit? Fragen, die die Experten von TÜV SÜD und TÜV Hessen beantworten, die zu den größten Prüfdienstleistern für die Homologation zählen. Zielsetzung der UN Global Technical Regulation beim Start
Energiewendeminister zum gescheiterten Konzept bei der Atommüll-Rücknahme Behörden-Mitteilungen Ökologie 17. März 2015 Energiewendeminister Habeck zum gescheiterten Konzept bei der Atommüll-Rücknahme : „Wegducken der Länder hat ein Ende“ (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck erklärt zum gescheiterten Konzept für die Rücknahme des Atommülls aus den Wiederaufbereitungsanlagen im Ausland: „Die Bundesregierung kassiert zurecht Frau Merkels Zusage an die Ministerpräsidenten, die Castoren nur im Einvernehmen mit den Ländern unterzubringen. Außer Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg hat kein Land Verantwortungsbereitschaft gezeigt. Das ist eine besondere Form des Versagens, vor allem der unionsgeführten Länder. Es ist nur konsequent, dass Frau Hendricks nun das Prinzip der Freiwilligkeit aufkündigt, und den Müll in einem bundesweit ausgewogenen Verhältnis verteilen will. Schleswig-Holstein bleibt grundsätzlich bereit, Castoren aus
Ökologische Fußabdruck: Steigende Temperaturen werden der Antarktis mehr Schnee bringen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. März 2015 Klimawandel: Mehr Schnee in der Antarktis (WK-intern) - Auch wenn es verblüffen mag: Steigende Temperaturen werden der Antarktis mehr Schnee bringen. Jedes Grad regionaler Erwärmung könnte den Schneefall auf dem Eiskontinent um etwa fünf Prozent zunehmen lassen, wie jetzt ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zeigt. Ihre Abschätzung beruht auf Daten aus Eisbohrkernen und auf physikalischen Gesetzen, die in globalen und regionalen Klimasimulationen abgebildet werden; veröffentlicht wird die Studie im Fachjournal Nature Climate Change. Die Ergebnisse liefern ein wichtiges neues Puzzelstück bei der Abschätzung des Beitrags der Antarktis zum künftigen Meeresspiegelanstieg. Mehr Schnee wird die Antarktis jedoch nicht vor
Keine Gülle ins Trinkwasser! Aktuelles Ökologie 17. März 201517. März 2015 Am Donnerstag verhandelt Schleswig-Holsteins Agrarminister Robert Habeck über schärfere Regeln gegen die Gülle. (WK-intern) - Morgen überreichen wir ihm unseren Appell für den Schutz unseres Trinkwassers. Helfen Sie mit, dass wir 200.000 Unterschriften übergeben können! Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell gegen die Gülle-Flut... dieser Tage beginnt es in vielen Regionen Schleswig-Holsteins wieder zu stinken, weil viel zu viel Gülle aus Megaställen auf den Feldern entsorgt wird. Gülle, die unser Trinkwasser mit Nitrat belastet und unsere Gesundheit gefährdet. Diese Woche entscheidet sich, ob wir die Gülleflut auf den Feldern Schleswig-Holsteins stoppen. Am Donnerstag verhandelt Bundesagrarminister Christian Schmidt mit seinen Länderkollegen über die Düngeverordnung. Bereits übermorgen wollen
BMWi: Neues Gutachten setzt Maßstäbe beim Monitoring der Strom-Versorgungssicherheit Behörden-Mitteilungen Ökologie 16. März 2015 Staatssekretär Baake: Gutachten setzt neue Maßstäbe beim Monitoring der Strom-Versorgungssicherheit (WK-intern) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat heute ein Gutachten über die Versorgungssicherheit in Deutschland und seinen Nachbarländern veröffentlicht. Mit diesem Gutachten wird für das Monitoring und die Bewertung von Versorgungssicherheit ein neues Berechnungsverfahren entwickelt, das insbesondere die Effekte des grenzüberschreitenden Stromaustauschs abbildet. Der Prognose zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit, dass in Deutschland die Stromnachfrage im Jahr 2025 jederzeit gedeckt wird, bei nahezu 100 %. Das Niveau an Versorgungssicherheit wird also - auch im internationalen Vergleich - auf höchstem Niveau gewährleistet. Der Staatsekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Rainer Baake, hierzu: "Das
Peruaner fordert von RWE Geld für Schutzmaßnahmen bei schmelzenden Gletschern Mitteilungen Ökologie 16. März 201516. März 2015 Schmelzende Gletscher: Peruaner fordert von RWE Geld für Schutzmaßnahmen ein (WK-intern) - Erstmals in Europa soll ein Unternehmen, das weltweit zu den größten Treibern des Klimawandels zählt, für den Schutz eines Betroffenen zahlen. Die Gletscherschmelze in den Anden bedroht Saúl Luciano Lliuya und seine Heimatstadt. Der Fall könnte vor einem deutschen Gericht landen. Berlin/Huaraz Erstmals verlangt ein massiv von Risiken des Klimawandels Betroffener von einem der größten Treibhausgasemittenten in Europa, dass sich das Unternehmen an dringend notwendigen Schutzmaßnahmen beteiligen soll: Der Peruaner Saúl Luciano Lliuya fordert mit Hilfe seiner in der Auseinandersetzung um Klimaschäden erfahrenen Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen (Kanzlei Günther, Hamburg) von
Strom, Wasser, Nahrung – ein Solarhaus, das seine Bewohner versorgt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Ökologie Videos 14. März 2015 Ein Haus, das mehr Strom erzeugt, als seine Bewohner verbrauchen – für solche Plusenergiehäuser gibt es schon viele Beispiele. (WK-intern) - Studierende der Technischen Universität München (TUM) und der University of Texas at Austin (UTA) gehen jetzt einen Schritt weiter: Sie entwerfen und bauen ein Plusenergiehaus, das fast vollständig aus nachhaltigen Materialien besteht und Wasser effizient aufbereitet. Mit dem „NexusHaus“ treten sie als einziges Team mit deutscher Beteiligung im renommierten US-Wettbewerb Solar Decathlon 2015 an. Nun finden in Austin erste Bauarbeiten und Tests an dem Haus statt. So wie Austin entwickeln sich viele Städte im Süden der USA: Die Bevölkerung wächst rapide. Bezahlbarer Wohnraum
Umweltallianz zur Ökologischen Steuerreform in Österreich Ökologie 14. März 2015 Umweltallianz: Ökologische Steuerreform darf nicht an Mutlosigkeit und parteipolitischer Taktik scheitern (WK-intern) - Offener Brief der Umweltallianz an die Bundesregierung Wien - In einem offenen Brief wenden sich die Mitglieder der Umweltallianz (Birdlife, Global 2000, Greenpeace, Naturfreunde, Naturschutzbund, VCÖ, WWF) an die österreichische Bundesregierung: Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, sehr geehrter Herr Vizekanzler, mit Sorge verfolgen wir die Diskussion um die Steuerreform. Eine Reform im geplanten Umfang würde es ermöglichen, längst überfällige und wirksame Impulse zum Schutz der Umwelt, des Klimas und der Natur zu setzen. Führende österreichische Ökonomen weisen unermüdlich darauf hin, dass in Österreich Arbeit zu hoch besteuert wird und umweltschädliches Verhalten zu billig