VKU kritisiert Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur (NEMog) Aktuelles Mitteilungen News allgemein Ökologie 7. Februar 2017 Das Bundeskabinett hat heute das Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur (NEMoG) beschlossen. (WK-intern) - Dazu VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche: „Wir benötigen eine Reform der Netzentgeltsystematik, um die Kosten für die Energiewende gerechter zu verteilen. Die im Gesetzentwurf vorgeschlagenen Änderungen sind jedoch nicht geeignet, den Herausforderungen zu begegnen. Der Gesetzentwurf führt zu einer Schwächung der klimafreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung, die wir für die Erreichung der Klimaschutzziele unbedingt benötigen.“ Der VKU kritisiert vor allem die geplante ersatzlose Streichung der so genannten vermiedenen Netznutzungsentgelte (vNNE). Diese sollen sukzessive reduziert und schließlich abgeschafft werden. Derzeit werden vNNE sowohl für steuerbare Erzeugung, wie die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), als auch für volatile Erzeugung
Mehr Schutz für Fledermäuse im Wald beim Bau von Windrädern Forschungs-Mitteilungen Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie 7. Februar 2017 Empfehlungen des BfN zur Lebensraumsicherung und Kollisionsvermeidung (WK-intern) - In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten; sie alle sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders und streng geschützt, viele sind darüber hinaus stark gefährdet. Fast alle Arten sind auf den Wald als Lebensraum angewiesen. Die fortschreitende Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen in Wäldern stellen für Fledermäuse jedoch eine Gefahr dar. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat nun als Ergebnis eines Forschungsvorhabens Empfehlungen für die Erfassung von verschiedenen Fledermausarten und für Schutzmaßnahmen beim Bau und Betrieb von Windrädern im Wald veröffentlicht, mit denen sich solche Konflikte vermeiden oder zumindest erheblich verringern lassen. „Der Wald spielt für die
Untersuchung der Biologischen Station im Kreis Paderborn bestätigt erneut: Rotmilane und Windkraftanlagen vertragen sich Ökologie Windenergie 7. Februar 2017 Die Rotmilan-Bestände im Kreis Paderborn sind auch in 2016 konstant geblieben. (WK-intern) - Die Biologische Station Kreis Paderborn/Senne hat laut dem aktuellen Jahresbericht 72 Reviere erfasst, davon 46 mit Brutnachweis. Das entspricht jeweils dem Niveau der letzten Jahre. Bereits zum siebten Mal haben die unabhängigen Wissenschaftler der Bio-Station die Bestandszahlen des Greifvogels erhoben. „Artenschutz und weiterer Ausbau der Windkraft sind kein Widerspruch! Die Daten belegen, dass der angeblich sehr windkraftsensible Rotmilan ganz offensichtlich überhaupt kein Problem mit Windkraftanlagen hat“, so WestfalenWIND-Geschäftsführer Friedbert Agethen. „Ausgerechnet in den Städten mit den meisten Windrädern - Lichtenau, Büren und Bad Wünnenberg - sind auch die Rotmilan-Bestände am höchsten
Bayerische Klima-Allianz bündelt Kräfte für den Klimaschutz Behörden-Mitteilungen Ökologie 6. Februar 2017 KIT-Campus Alpin wird neuer Partner (WK-intern) - Bayern setzt sich intensiv für den Klimaschutz ein. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf beim Beitritt des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Umweltforschung (KIT-Campus Alpin) zur Bayerischen Klima-Allianz heute in Garmisch-Partenkirchen: "Die Klimaveränderungen treffen auch Bayern. Wir erwarten in Zukunft mehr Extremwetterereignisse, nassere Winter und trockenere Sommer. Nur wenn wir beim Klimaschutz gemeinsam noch aktiver werden, können wir die Klimaerwärmung und ihre Folgen begrenzen. Dabei ist jeder gefordert. Die Klima-Allianz ist ein bayernweit erfolgreiches Bündnis für den Klimaschutz. Die Klima-Allianz bündelt Kräfte vor Ort, tauscht Informationen aus und stimmt Aktivitäten aufeinander ab." Mit
Energiequelle spendet 3.000 € für ein Forschungsprojekt über Wisente und Przewalski-Pferde Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Februar 2017 Energiequelle spendet 3.000 € an die Heinz Sielmann Stiftung für ein Forschungsprojekt über Wisente und Przewalski-Pferde Kallinchen/Elstal - Am vergangenen Freitag überreichte René Krawczynski, Ökologe bei der Energiequelle GmbH in Zossen, dem Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung, Michael Beier, einen symbolischen Scheck über 3.000 €. (WK-intern) - „Die Summe kommt einem Forschungsprojekt in der Döberitzer Heide (Brandenburg) zugute, sie wird für die Besenderung von Wisenten und Przewalski-Pferden eingesetzt. Mittels der GPS-Sender liefern die Tiere wertvolle Daten zu ihrer Lebensweise. Die Auswertung dieser und weiterer Daten hilft der Stiftung, die Ansprüche der großen Pflanzenfresser an ihren Lebensraum noch besser kennenzulernen“, erklärt Vorstand Michael Beier. Wisent und
Luftqualität 2016: Stickstoffdioxid weiter Schadstoff Nummer 1 Behörden-Mitteilungen Ökologie 31. Januar 2017 Geringere Belastung durch Feinstaub und Ozon (WK-intern) - Auch 2016 war die Luft in deutschen Städten zu stark mit Stickstoffdioxid belastet. Das zeigt die Auswertung der vorläufigen Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (UBA). An gut 57 Prozent der verkehrsnahen Messstationen wurde der Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) im Jahresmittel überschritten. Seit 2010 zeigt sich ein nur leicht abnehmender Trend. Beim Feinstaub sind dagegen deutliche Fortschritte zu verzeichnen: 2016 ist das Jahr mit den niedrigsten Belastungen seit 2000. Auch die Ozonkonzentrationen waren im Vergleich zu den letzten 20 Jahren eher niedrig. Für Ozon und Feinstaub werden aber weiter die von der
Klimapakt-Exkursion bei den Stadtwerken Flensburg Ökologie Veranstaltungen 31. Januar 2017 Am Donnerstag, den 26.01.2017, fand die stets gut besuchte Klimapakt-Exkursion ein weiteres Mal in den Räumen und Hallen der Stadtwerke Flensburg statt. (WK-intern) - Die Exkursion wurde auch diesmal in zwei Abschnitte aufgeteilt. Am Anfang hielt der ehemalige Kessel- und Turbinenmaschinist Klaus Dieter Oppermann einen Vortrag, bei dem er die Geschichte und Arbeitsabläufe der Stadtwerke erläuterte. Insbesondere ging er dabei auf die neue Gas- und Dampf-Turbinenanlage (GuD) Kessel 12 ein. Zwei ältere Kohle-Kessel wurden bis Ende letzten Jahres durch diese ersetzt. Durch den Ersatz des Brennstoffes Kohle durch Gas in der GuD-Anlage werden bei gleicher Erzeugungsleistung 40 % weniger CO2 ausgestoßen. Damit ist
Hydrothermale Synthese : Wasser statt giftiger Lösungsmittel zur Farbstoffherstellung Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 31. Januar 201731. Januar 2017 Fluoreszierende Farbstoffe aus dem Druckkochtopf (WK-intern) - An der TU Wien wurde ein neues umwelt- und ressourcenschonendes Verfahren zur Herstellung organischer Pigmente entwickelt. Perylenbisimide stellen eine in der Wissenschaft sehr stark untersuchte Klasse an chemischen Stoffen dar, da sie interessante Farbstoffe sind. Werden diese rötlichen Pigmente aufgelöst, entstehen fluoreszierende Lösungen, die unter UV-Licht in einer gelblich-grünen Farbe leuchten. Neben der optisch sehr ansprechenden Farbe zeigen organische Moleküle, die unter Tageslicht gefärbt erscheinen, oft auch elektronische Eigenschaften. Dadurch sind sie vielversprechende Materialien für Anwendungen als organische Halbleiter, aber auch in LCD-Displays oder Solarzellen. Komplizierte Herstellung anders gedacht Dr. Miriam M. Unterlass vom Institut für Materialchemie der TU
Maersk setzt SeaStream Software von General Electric für energieeffiziente Betriebsabläufe ein Ökologie Technik 31. Januar 2017 Digital Technologies Turning around Marine Prospects in Uncertain Waters (WK-intern) - Author: Tim Schweikert, president & CEO, GE’s Marine Solutions The start of every year calls for time to reflect on the last. The offshore and marine industry can look back on 2016 as one of the most bruising in recent memory. The downturn has been tough and drawn out, with increased divestment, more stringent environmental regulations and a prolonged shipbuilding cycle that has resulted in overcapacity. However, challenges can be harnessed as a force for progress. The downcycle has pushed the industry to reshape its competitive landscape, probably a change that has
Am 01. März 2017 endet die Bewerbungsfrist des KfW Awards Bauen und Wohnen Mitteilungen Ökologie 30. Januar 2017 Bewerbungsverfahren für KfW Award Bauen und Wohnen 2017 in Endphase Bewerbungsfrist endet am 01. März 2017 KfW Award Bauen und Wohnen feiert 15-jähriges Jubiläum Preisträger erhalten insgesamt 30.000 Euro Diesjähriges Motto: "Ausbauen, Anbauen, Umbauen - effizient Wohnraum schaffen und modernisieren" (WK-intern) - Am 01. März 2017 endet die Bewerbungsfrist des KfW Awards Bauen und Wohnen, der dieses Jahr zum 15. Mal ausgeschrieben wird. Bis dahin können sich private Bauherren oder Baugemeinschaften, die in den vergangenen fünf Jahren ein Gebäude erweitert, umgewidmet, modernisiert oder belebt haben und dabei Wohnraum geschaffen oder aufgewertet haben, bewerben. Bewertet werden die Projekte nach einer gelungenen Balance aus Architektur- und Erscheinungsbild, Energie- und
Klimawandel birgt zunehmend ernste Risiken für die Ökosysteme, die Gesundheit der Menschen und die Wirtschaft in Europa Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. Januar 2017 Europäische Umweltagentur veröffentlicht Klimabericht 2016 (WK-intern) - In Europa steigen durch den Klimawandel die Meeresspiegel und immer häufiger kommt es zu Extremwetterereignissen wie ausgeprägten Hitzewellen, Überschwemmungen, Dürreperioden und Stürmen; dies ist einem heute von der Europäischen Umweltagentur veröffentlichten Bericht zu entnehmen. Der Bericht, für den neueste Trends und Prognosen zum Klimawandel und seinen Folgen in ganz Europa ausgewertet wurden, gelangt zu dem Schluss, dass bessere und flexiblere Strategien, Konzepte und Maßnahmen zur Anpassung entscheidend dafür sein werden, ob es gelingt, diese Folgen zu mindern. Wie dem Bericht "Climate change, impacts and vulnerability in Europe 2016" zu entnehmen ist, haben die beobachteten Klimaveränderungen bereits
Alte und artenreiche Wälder nehmen bei Klimaschwankungen stabiler Kohlendioxid auf Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. Januar 2017 Wälder nehmen kontinuierlich Kohlendioxid (CO₂) auf, das wichtigste Treibhausgas der Atmosphäre. (WK-intern) - Bedingt durch Klimaschwankungen variiert diese Aufnahme allerdings von Jahr zu Jahr. Denn während manche Wälder recht konstant CO₂ umsetzen, reagieren andere eher wechselhaft und instabil gegenüber Klimaänderungen. Ein Forscherteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena fand nun zwei wesentliche Faktoren, die hierbei eine Rolle spielen: Je älter die Waldbestände und je größer deren Artenvielfalt, desto konstanter und stabiler ist ihre Fähigkeit, CO₂ aufzunehmen. Die Ergebnisse beruhen auf Datensätzen von 50 weltweit verteilten Wäldern unterschiedlicher Klimazonen. Kohlendioxid wirkt in der Atmosphäre als Treibhausgas und trägt zur Erwärmung der Erdoberfläche bei.