„Grünes“ MBA-Studium: Experten für Nachhaltigkeit gesucht Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. September 2017 In Deutschland blickt man bei Bildungsthemen gerne über den großen Teich. (WK-intern) - Im Bereich Nachhaltigkeitsmanagement hat jedoch die Leuphana Universität Lüneburg seit Jahren eine Vorreiterrolle. Mit dem MBA Sustainability Management bietet die Universität seit vielen Jahren den weltweit ersten MBA zu Nachhaltigkeitsmanagement an. Jetzt kann man sich für den Studienstart im Frühjahr 2018 bewerben. Der Studiengang richtet sich an berufserfahrene Persönlichkeiten, die Nachhaltigkeit durch unternehmerisches Handeln umsetzen wollen. Dafür braucht es neben fundiertem Know-how Management- und Führungskompetenzen. Die Führungskräfte lernen die Herausforderungen und innovative Konzepte des Nachhaltigkeitsmanagements mittels Fallstudien, Praxissimulationen und gestützt auf ein großes internationales Partner- und Absolventennetzwerk anzugehen. Studiengangsleiter Professor Stefan
Über die Emissionsziele hinaus: Wie kann man den Ehrgeiz der NDCs stärken? Ökologie 22. September 2017 Beyond emissions targets: How to strengthen the ambition of NDCs? In order to reach the collective Paris Agreement’s goal of keeping global temperature rises to “well below 2°C”, countries need to submit more ambitious Nationally Determined Contributions (NDCs). This requires focusing not only on countries’ aggregate emission levels, but also on the sectoral transformations needed to drive decarbonisation. Today, the MILES project, coordinated by the Institute for Sustainable Development and International Relations (IDDRI), publishes its results about the key levers to foster these sectoral transformations in the European Union and in 7 key countries (Brazil, China, India, Indonesia, Japan, Mexico and
Die öffentliche Wasserwirtschaft in Deutschland ist mit CETA nicht mehr ausreichend abgesichert Ökologie 21. September 2017 AöW zur vorläufigen Anwendung von CETA: CETA ist kein Goldstandard für die Absicherung der öffentlichen Wasserwirtschaft (WK-intern) - Am 21.09.2017 tritt das Handelsabkommen CETA (Umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen) zwischen der EU und Kanada vorläufig in Teilen in Kraft. Nun müssen alle 28 EU-Mitgliedstaaten das Abkommen nach ihren nationalen Verfahren ratifizieren, bis es vollständig in Kraft treten kann. Aus Sicht der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. (AöW) ist in CETA die öffentliche Wasserwirtschaft in Deutschland nicht ausreichend abgesichert. Die AöW fordert in der nächsten Legislaturperiode vom Deutschen Bundestag und vom Bundesrat die Ablehnung von CETA. Es sollen auf Grundlage eines neuen Verhandlungsmandates Anstrengungen zur Erreichung
Ökostrombericht auf einem Auge blind Erneuerbare & Ökologie News allgemein Ökologie 21. September 2017 Ökologische und wirtschaftliche Aspekte werden nicht beleuchtet (WK-intern) - Heute wurde der Ökostrombericht 2017 von der E-Control vorgestellt. Ökologische und wirtschaftliche Vorteile der Ökostromanlagen werden weiterhin nicht berichtet. Ebenso fehlen Angaben zu den geschaffenen Arbeitsplätzen zur Gänze. „Es wird Zeit, dass Ökostrom nicht nur als Kostenfaktor und Last gesehen, sondern auch von dessen Nutzen und Chancen berichtet wird“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Heute wurde der Ökostrombericht 2017 von der E-Control vorgestellt. „Leider sucht man im Ökostrombericht die positiven ökologischen Auswirkungen der erneuerbaren Energien genauso vergebens, wie die wirtschaftlichen Aspekte und die geschaffenen Arbeitsplätze“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und
HEIKO MAAS: „Beim Ausbau der Windenergie in saarländischen Waldgebieten ist Haltelinie erreicht“ Ökologie Windenergie 20. September 2017 In einem Schreiben an die Bürgerinitiative „Gegenwind“ hat sich der saarländische SPD-Landeschef und Spitzenkandidat zur Bundestagswahl, Heiko Maas, dafür ausgesprochen, den Ausbau der Windenergie im Saarland über die bereits genehmigten oder im Bau befindlichen Anlagen hinaus zu drosseln. (WK-intern) - Man sei an einer Haltelinie angekommen. Heiko Maas: „Wenn wir die Energiewende zu einem Erfolg machen wollen, dann brauchen wir in der Bevölkerung dafür eine breite Akzeptanz. Die Debatte der letzten Monate hat gezeigt: Diese Akzeptanz ist endlich, wenn die Eingriffe in die persönliche Lebenswelt der Bürgerinnen und Bürger ab einem bestimmten Punkt überschritten sind. Es ist gut, dass die Einwände und
Nur die Synthese von Energie, Ökonomie und Ökologie wird die Gesundheit des Planeten sicherstellen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Veranstaltungen Videos 19. September 2017 Die Entkarbonisierung von Energie, Investitionen in saubere und neue Energiequellen sowie die Schaffung einer dynamischen kohlenstoffarmen Wirtschaft ist ein neues Paradigma, das dazu beitragen wird, die drängenden Herausforderungen der Menschheit zu lösen. (WK-intern) - Es ist die Synthese der drei "e" (Energie, Ökonomie, Ökologie), die für die Gesundheit unseres Planeten entscheidend sein wird, die Preisträger des Global Energy Prize und die Mitglieder des International Award Committee sind davon überzeugt. Sie zogen diese Schlussfolgerung am 18. September während des VI Global Energy Prize Summit, der im HQ des Euronews TV-Kanals stattfand. Synthesis of energy, economics and ecology will ensure the health of the planet Decarbonization
Powernext zum Betreiber des Nationalen Registers für Energieeinsparzertifikate ernannt News allgemein Ökologie Technik 19. September 2017 Paris - Powernext ist durch das französische Ministerium für Ökologie und nachhaltige Entwicklung zum Betreiber des neuen nationalen Registers für Energieeinsparzertifikate ernannt worden. (WK-intern) - Wie das Ministerium im August 2017 mitteilte, wird die Ernennung am 1. Januar 2018 für eine erste Phase von 5 Jahren in Kraft treten. Powernext folgt damit Locasystem International nach, das seit 2006 das Register betrieben hat. Der im Jahr 2006 eingeführte Mechanismus der Energieeinsparzertifikate zielt darauf ab, Verbraucher zu ermutigen, Maßnahmen zur Reduzierung ihres Energieverbrauchs umzusetzen. Diese Anreize müssen durch Energieversorgungsunternehmen initiiert werden. Das Programm beruht auf Dreijahresfristen, für die der Staat ein Energieeinsparziel festlegt und den Energieversorgern
Mikroplastik in Meeren: Hochschule Niederrhein forscht an biologisch abbaubarer Sport-Kleidung News allgemein Ökologie 18. September 2017 Der Plastikmüll in den Weltmeeren ist ein stetig wachsendes Problem. (WK-intern) - Das Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung (FTB) der Hochschule Niederrhein ist jetzt an einem Verbundprojekt beteiligt, das Lösungsansätze im Bereich der Sport- und Outdoortextilien verfolgt. Konkret geht es um die Verschmutzung durch winzige textile Fasern, die sich beim Waschen lösen und mit dem Abwasser letztlich in die Weltmeere gelangen können. Sie sind mit dem bloßen Auge nicht erkennbar, schädigen marine Lebewesen und reichern sich in der Nahrungskette an. Am 1. September 2017 fiel der Startschuss für das Verbundprojekt „TextileMission“. Das Projekt läuft über einen Zeitraum von drei Jahren und wird vom
Zulassungsbehörde schrieb bei Glyphosat-Bewertung vom Hersteller ab Ökologie Verbraucherberatung 17. September 2017 Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat signifikante Teile seiner Bewertung des Totalherbizids Glyphosat aus dem Zulassungsantrag von Monsanto abgeschrieben. (WK-intern) - Das berichten heute die britische Tageszeitung The Guardian und weitere Medien. Die Bewertung des BfR war die entscheidende Vorarbeit für die europäischen Behörden EFSA und ECHA: Deren Schlussfolgerung, dass Glyphosat wahrscheinlich nicht krebserregend sei, beruht in erster Linie auf dem Bewertungsbericht des BfR und liefert die Begründung für die geplante Wiederzulassung des Wirkstoffs in der EU. Doch wie jetzt bekannt wurde, hat das BfR die Bewertung von wissenschaftlichen Studien über die krebserzeugende, fruchtbarkeitsschädigende und DNA-schädigende Wirkung von Glyphosat über viele Seiten wortgleich
Verleihung des TÜV SÜD GreenFleet®-Awards auf der IAA 15. September 2017 E-Mobilität Ökologie Veranstaltungen 17. September 2017 TÜV SÜD: Mobilität für Mitarbeiter neu gedacht (WK-intern) - Frankfurt am Main. Mobilität im Unternehmen ganz neu denken – das ist das Motto der drei Gewinner des neunten GreenFleet®-Awards, der am Freitag, 15. September, von der TÜV SÜD Tochter Fleet Logistics am TÜV SÜD Stand D04 in Halle 8 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt am Main vergeben wurde. Die Erfolgszutaten der drei Gewinner Daiichi Sankyo Europe GmbH, Senvion GmbH und – bereits zum zweiten Mal – MSD: Shared Mobility, Elektrofahrzeuge, mehr Anreize für umweltfreundliches Fortbewegen im Beruf. „Mit einem Mix an verschiedensten Ansätzen inklusive vieler Anreize für Mitarbeiter, den CO₂-Ausstoß zu
Ausfall von Teilen der Brandmeldeanlage im Standort-Zwischenlager des Kernkraftwerks Brunsbüttel Behörden-Mitteilungen News allgemein Ökologie 17. September 201717. September 2017 Im Standort-Zwischenlager des abgeschalteten Kernkraftwerks Brunsbüttel ist es bei einer Wiederkehrenden Prüfung an der Brandmeldeanlage zu Störungen gekommen. (WK-intern) - Insgesamt lösten 69 Brandmelder, die alle auf zwei Loops einer Baugruppe aufgeschaltet sind, nicht aus. Das teilte die schleswig-holsteinische Atomaufsichtsbehörde (Energiewendeministerium) heute (15. September) in Kiel mit. Ursächlich ist nach bisherigen Feststellungen der Behörde eine defekte elektronische Baugruppe. Im Falle eines Brandes wäre keine Signalisierung auf der Kraftwerkswarte erfolgt. Auch war der Fehler in der Baugruppe trotz entsprechender Verschaltung nicht selbstmeldend. Bereits am 19. Juli 2017 war ein Teilausfall der Branderkennung im Kernkraftwerk Brunsbüttel festgestellt worden. Betroffen war seinerzeit der gleiche Baugruppentyp. Die Atomaufsichtsbehörde hat
Hendricks: „Internationales Umweltabkommen hat die Ozonschicht gerettet“ Behörden-Mitteilungen News allgemein Ökologie 17. September 2017 Das Ozonloch ist auf dem Rückzug (WK-intern) - Am 16. September jährt sich zum 30. Mal der Abschluss des Montrealer Abkommens zum Schutz der Ozonschicht. Es steht wie kaum eine andere völkerrechtliche Vereinbarung als Beispiel dafür, dass die Staatengemeinschaft in der Lage ist, auf globale Umweltveränderungen entschlossen und erfolgreich zu reagieren. Denn in den drei Jahrzehnten seit seinem Inkrafttreten hat sich die lebenswichtige Ozonschicht um den Globus deutlich erholt. UN-Wissenschaftler erwarten, dass sie bis zur Mitte dieses Jahrhunderts wieder das Niveau von 1960 erreicht. Da die ozonschichtschädigenden Stoffe zugleich sehr klimaschädlich sind, ist mit dem Ausstieg aus den im Protokoll geregelten Stoffen auch