ADAC Luftrettung prüft Einsatz von bemannten Multikoptern im Rettungsdienst Ökologie Technik Verbraucherberatung 1. Dezember 2018 Machbarkeitsstudie für Modellregionen in Bayern und Rheinland-Pfalz wird von der ADAC Stiftung gefördert (WK-intern) - Pilotprojekt mit bemannten Multikoptern der Firma Volocopter aus Bruchsal Ziel: Notarzt noch schneller beim Patienten Als weltweit erste Luftrettungsorganisation prüft die ADAC Luftrettung den Einsatz von bemannten Multikoptern im Rettungsdienst – und zwar in Theorie und Praxis. Für das zukunftsweisende Pilotprojekt hat das gemeinnützige Unternehmen aus München eine Machbarkeitsstudie gestartet, die von der ADAC Stiftung gefördert wird. Dazu wurden in Deutschland zwei Modellregionen ausgewählt: der Rettungsdienstbereich Ansbach mit Luftrettungsstandort Dinkelsbühl in Bayern und das Land Rheinland-Pfalz. Für beide Regionen simuliert das Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement der Ludwig-Maximilians-Universität München
Montagefehler bei der Abfertigung eines CASTOR-Behälters im Kernkraftwerk Brokdorf Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. Dezember 2018 Im Kernkraftwerk Brokdorf wurde bei der Abfertigung eines mit abgebrannten Brennelementen beladenen CASTOR-Behälters eine falsche Dichtung in einen der Verschlussdeckel eingesetzt. (WK-intern) - Der Fehler wurde bei nachfolgenden Montageschritten erkannt. Die fehlerhaft verwendete Dichtung wurde demontiert, die Dichtflächen inspiziert und eine ordnungsgemäße Dichtung eingesetzt. Die anschließende Dichtheitskontrolle ergab keine Beanstandungen. Die Abfertigung des CASTOR-Behälters konnte abgeschlossen werden. Eine Gefährdung von Personen bestand zu keinem Zeitpunkt. Die Betreibergesellschaft hat das Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) zugeordnet und der Reaktorsicherheitsbehörde (Energiewendeministerium) am 30. November gemeldet. Die Reaktorsicherheitsbehörde prüft das Ereignis und hat dafür Sachverständige hinzugezogen. Hintergrund Bei der Abfertigung von CASTOR-Behältern werden die durchzuführenden Tätigkeiten und die
CMBlu und Schaeffler kooperieren bei der Entwicklung und Industrialisierung von organischen Redox-Flow-Batterien Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 30. November 2018 Die CMBlu Projekt AG und die Schaeffler AG & Co. KG haben den Abschluss einer Vereinbarung zur Kooperation (Joint Development Agreement, JDA) bei der Industrialisierung von großtechnischen Energiespeichern bekanntgegeben. CMBlu hat die neue, erneuerbare Speichertechnologie „Organic Flow“ auf Basis von unbegrenzt nachwachsenden organischen Ressourcen erforscht und bis zur Prototypenreife entwickelt Organische Energiespeicherung basiert auf dem pflanzlichen Naturstoff Lignin, das bei der Papier- und Zellstoffherstellung als Abfallprodukt unbegrenzt anfällt CMBlu und Schaeffler haben eine Vereinbarung zur Kooperation bei der Entwicklung und Industrialisierung von großtechnischen Energiespeichern unterzeichnet (WK-intern) - CMBlu hat in den vergangenen fünf Jahren in Zusammenarbeit mit Forschungsgruppen deutscher Hochschulen die neue, erneuerbare Speichertechnologie
Neues KNE-Video zu Detektionssystemen zur Verminderung von Vogelkollisionen an Windenergieanlagen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 30. November 2018 Der Ausbau der Windenergie an Land bringt für den Artenschutz eine Vielzahl von Herausforderungen mit sich. (WK-intern) - Vögel und Fledermäuse können mit den sich drehenden Rotorblättern kollidieren und verletzt oder getötet werden. Daher ist es unbedingt erforderlich, das Kollisionsrisiko für windenergiesensible Arten mit Hilfe von Schutzmaßnahmen drastisch zu vermindern. Eine Möglichkeit dazu können Detektionssysteme an Windenergieanlagen (WEA) sein. KNE-Video zu Detektionssystemen zur Verminderung von Vogelkollisionen an Windenergienanlagen: "Die Planung von im Einzelfall wirksamen Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen stößt nicht selten an Grenzen," erklärt Eva Schuster, Referentin des KNE. So sind die Flächen, auf denen Maßnahmen zur Lenkung kollisionsgefährdeter Vogelarten auf WEA-ferne Flächen realisiert werden
Wahrung der Verhältnismäßigkeit: Klimaschutzziele kommen verfassungsrechtlich vor den Interessen der Wirtschaft Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. November 201830. November 2018 Baldiger Kohleausstieg weitgehend ohne Entschädigung möglich (WK-intern) - Umweltrechtexperte Prof. Dr. Stefan Klinski, HWR Berlin, richtet sich an die Kohlekommission. „Die Auswertung der Rechtslage zeigt, dass ein gesetzlich geordneter Ausstieg aus der Kohlenutzung weder verfassungs- noch europarechtlich ernstlichen Bedenken unterliegt“, schreibt Prof. Dr. Stefan Klinski von der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin. Den Klimaschutzzielen komme verfassungsrechtlich ein höheres Gewicht zu als den Interessen der Wirtschaftsakteure, argumentiert der Umweltrechtexperte in seinem Rechtswissenschaftlichen Vermerk, den er am 29. November 2018 an die Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung, kurz Kohlekommission, geschickt und im Internet veröffentlich hat. „Der Ausstieg lässt sich aus rechtlicher Sicht unter
Strukturwandellösung, Bundesumweltministerium baut in der Lausitz Kompetenzzentrum Klimaschutz auf Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. November 2018 Die Lausitz erhält Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (WK-intern) - Das Kompetenzzentrum Klimaschutz richtet sich in erster Linie an energieintensive Branchen. Auch hier soll das Ziel einer weitgehenden Treibhausgasneutralität erreicht werden. Das Bundesumweltministerium wird im kommenden Jahr in der Lausitz mit dem Aufbau eines Kompetenzzentrums Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) beginnen. Dafür sind im Bundeshaushalt 2019 insgesamt 2 Millionen Euro vorgesehen. Erste Gespräche mit der Landesregierung Brandenburg sowie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) haben stattgefunden. Zur konzeptionellen Arbeit sollen Gespräche im Januar 2019 aufgenommen werden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Mit dem Kompetenzzentrum lösen wir ein Versprechen ein und siedeln im Sinne des notwendigen Strukturwandels eine
Mit Gülle Energie erzeugen und dem Klimaschutz dienen – Gemeinsames Positionspapier von DBV, BBE, FvB und FVH veröffentlicht Bioenergie Ökologie 29. November 2018 Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz hat der Deutsche Bauernverband (DBV) gemeinsam mit dem Bundesverband Bioenergie (BBE), dem Fachverband Biogas (FvB) und dem Fachverband Holzenergie (FVH) Maßnahmen zum Ausbau der Güllevergärung entwickelt. (WK-intern) - "Mehr Gülle in Biogasanlagen nutzen - das ist die Formel für aktiven Klimaschutz, mehr Luftreinhaltung, Gewässerschutz und erneuerbare Energien aus der Landwirtschaft. Wir wollen diese Win-Win-Lösung. Für realistisch halten wir eine Steigerung der Vergärung von derzeit rund 20 Prozent auf etwa 60 Prozent der gesamten Gülle- und Mistmengen in Biogasanlagen bis 2030", sagt der stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Udo Hemmerling. Mit der energetischen Nutzung von Gülle könne die Landwirtschaft etwa
Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE warnt beim Energiesammelgesetz vor vertanen Chancen Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 29. November 2018 Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE: Energiesammelgesetz vergibt Chancen der Offshore-Windenergie (WK-intern) - Angesichts der aktuellen finalen Beratungen im Bundestag diese Woche zum Energiesammelgesetz weist die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE auf die verpassten Chancen hin: „Sollte das Gesetz diesen Freitag tatsächlich ohne die Aufnahme der Offshore-Windenergie den Bundestag passieren, würden klima- und industriepolitische Chancen unnötig vertan“, sagte Andreas Wagner, Geschäftsführer der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE. Die Stiftung kritisiert die Vereinbarungen im Energiesammelgesetz zum weiteren Ökostromausbau: „Obwohl im Koalitionsvertrag ein kurzfristiger Sonderbeitrag Windenergie auf See klar formuliert ist, findet sich dazu leider nichts im Gesetz wieder“ sagte Wagner. „Auch eine Erhöhung des Ausbaudeckels für Offshore-Windenergie bis 2030 – von 15 GW auf
Biokraftstoffe sind Schlüssel zur Energiewende im Verkehrssektor – Bauernverband zur Klimakonferenz COP24 in Kattowitz Bioenergie Ökologie 29. November 2018 Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP24 in Kattowitz verweist der Deutsche Bauernverband (DBV) auf die positive Klimabilanz von Biokraftstoffen. (WK-intern) - "Biokraftstoffe im Tank sind der Schlüssel zur Energiewende im Verkehrssektor. Damit trägt die Landwirtschaft schon jetzt zum Erreichen der Klimaziele bei", sagt der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken. Biokraftstoffe produzieren laut aktuellem Evaluations- und Erfahrungsbericht der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Schnitt 81 Prozent weniger Treibhausgasemissionen als fossile Kraftstoffe. "Im Verkehrssektor wurden 2017 knapp 4 Prozent mehr Treibhausgase ausgestoßen als 1990. Ohne die von der Landwirtschaft produzierten Kraftstoffe wären es aber noch deutlich mehr" betont Krüsken. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum
Bundesverband WindEnergie e. V. fordert von Politik CO2-Mindestbepreisung Erneuerbare & Ökologie Offshore Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 28. November 2018 CO2-Mindestbepreisung im Stromsektor gehört auf die Tagesordnung - BWE begrüßt Brancheninitiative aus der Energiewirtschaft (WK-intern) - Gestützt auf eine Studie der FTI Consulting LLP (FTI) fordern eine Woche vor der UN-Klimakonferenz in Katowice 2018 eine Reihe von Global Playern der Energiewirtschaft die Einführung eines CO2-Mindestpreises im Energiesektor und die CO2-Bepreisung für die Transport- und Gebäudesektoren. Der Bundesverband WindEnergie (BWE) begrüßt die Initiative ausdrücklich. Die Studie des Beratungsunternehmens FTI Consulting analysiert die ökonomischen Aspekte und Umsetzungsmöglichkeiten einer solchen CO2-Mindestbepreisung. Die Studie zeigt, dass das EU-Emissionshandelssystems (ETS) nicht ausreichen wird, um die ambitionierten europäischen Dekarbonisierungsziele zu erreichen. „Die Debatte um eine CO2-Bepreisung gehört jetzt auf die
Jan Philipp Albrecht überreicht 676.331 Euro an DOING eBUS E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 2018 Land fördert ein Forschungsprojekt für die intelligente Nutzung elektrisch betriebener Busse der Fachhochschule Kiel und der Universität zu Lübeck Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt "Datenbasierte Optimierungsnetzwerke für die intelligente Nutzung elektrisch betriebener Busse" (DOING eBUS) forscht für eine erfolgreiche Umstellung der Verkehrsbetriebe in Schleswig-Holstein auf elektrische Antriebe. Der Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht überreichte dafür einen Förderbescheid in Höhe von 676.331 Euro. "Dieses Forschungsprojekt ist ein wichtiger Meilenstein für die nächste Phase der Elektromobilität", sagte Albrecht heute auf dem Gelände der Universität in Lübeck. Die ersten Verkehrsbetriebe in Schleswig-Holstein beginnen damit, ihre Busflotten sukzessive auf einen elektrischen Antrieb umzustellen. Eine solche Umstellung ist nicht nur
Projekt SeeOff: Wie können Offshore-Windparks effizient zurückgebaut werden? Finanzierungen Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 28. November 2018 Projekt zum Rückbau von Offshore Windparks gestartet (WK-intern) - Welche technischen Konzepte gibt es dafür und welche Auswirkungen auf die Umwelt und Rückbaukosten müssen berücksichtigt werden? Ein neues vom Bundeswirtschaftsministerium gefördertes Projekt SeeOff –Strategieentwicklung zum effizienten Rückbau von Offshore Windparks ist Anfang November 2018 gestartet und wird entsprechende Rückbaustrategien zusammen mit den beteiligten Unternehmen und der Branche entwickeln. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts werden in einem Handbuch zur Ermittlung und Bewertung von Rückbaustrategien zusammengetragen und der Offshore-Windenergie-Branche zur Verfügung gestellt. In der europäischen Nord- und Ostsee müssen in den nächsten 10-15 Jahren mehrere Offshore-Windparks zurückgebaut werden. Auf Grund mangelnder Erfahrungen – weltweit wurden bislang nur