NGO empfiehlt: Schweizer Vermögenswerte in Deutschland einfrieren bei Schweizer Atomkraftwerksunfall Mitteilungen Ökologie Solarenergie 3. Dezember 2018 Die SolarSuperState Association empfiehlt Deutschland ein Gesetz, welches das sofortige Einfrieren aller Vermögenswerte des Schweizer Staates mit seinen Kantonen und Gemeinden und Energiekonzernen ermöglicht. (WK-intern) - Das Gesetz sollte die Grundlagen schaffen für (1) eine obligatorische zentrale Registrierung aller Schweizer Vermögenswerte in Deutschland, (2) das sofortige Einfrieren dieser Vermögenswerte und (3) die Verwendung dieser Vermögenswerte durch Deutschland als Ersatz für Schäden in Deutschland durch Schweizer Atomkraftwerks-Explosionen. 2003 schätzten die Schweizer Behörden den inländischen Maximalschaden durch die Schweizer Atomkraft auf 8 Billionen (= 8000 Milliarden = 8 000 000 Millionen) Schweizer Franken (circa 7 Billionen Euro). Früher im Jahr 2018 rief die SolarSuperState Association
Klimawandelleugnerkonferenz in Kattowitz Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 2. Dezember 20183. Dezember 2018 Heute bis zum 14. Dezember versammeln sich die Klimawandelleugner in Kattowitz mit dem Ziel einen Klimaschutz vorzutäuschen. Zwei Dinge sind auf dieser "Konferenz" strikt verboten: Auftauender Permafrost und ausgasendes Methanhydrat Wirksame Maßnahmen wie der Umbau des Steuersystems mit einer hart lenkenden CO2-Steuer (WK-intern) - Im Herbst 2010 beeilte ich mich mit der Fertigstellung des PEGE Manifest, einer grundlegenden Zielsetzung für die Klimakonferenz 2010. Damals war ich wirklich noch so naiv, dass ich wirklich glaubte, dies könnte eine Klimakonferenz sein. Sommer 2013 beeilte ich mich mit der Fertigstellung meines Buches "Calculation ERROR". Ich dachte die Vorstellung des Buches zu einer Gegenveranstaltung zur Klimakonferenz 2013 machen
Altmaier: Energiesammelgesetz ist wichtiger Baustein für Energiewende Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 1. Dezember 2018 Der Bundestag befasst sich heute in 2./3. Lesung mit dem Energiesammelgesetzes (EnSaG). (WK-intern) - Dazu Bundeswirtschaftsminister Altmaier: „Mit dem Energiesammelgesetz setzen wir eine weitere Maßgabe des Koalitionsvertrages um und bringen den Ausbau der erneuerbaren Energien kosteneffizient, marktorientiert und netzsynchron voran. Wir sorgen dafür, dass weder Privatverbraucher noch die Industrie übermäßig belastet werden. In Kürze wird auch unser Gesetz zur Beschleunigung des Netzausbaus dem Kabinett vorgelegt werden. Dieses Gesetz und das Energiesammelgesetz sind zusammen sehr wichtig, weil wir 2022 aus der Kernenergie aussteigen und momentan auch einen Ausstiegspfad aus der Kohle entwickeln.“ Zudem wird eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die Möglichkeiten der Akzeptanzsteigerung entwickeln soll. Denn
ADAC Luftrettung prüft Einsatz von bemannten Multikoptern im Rettungsdienst Ökologie Technik Verbraucherberatung 1. Dezember 2018 Machbarkeitsstudie für Modellregionen in Bayern und Rheinland-Pfalz wird von der ADAC Stiftung gefördert (WK-intern) - Pilotprojekt mit bemannten Multikoptern der Firma Volocopter aus Bruchsal Ziel: Notarzt noch schneller beim Patienten Als weltweit erste Luftrettungsorganisation prüft die ADAC Luftrettung den Einsatz von bemannten Multikoptern im Rettungsdienst – und zwar in Theorie und Praxis. Für das zukunftsweisende Pilotprojekt hat das gemeinnützige Unternehmen aus München eine Machbarkeitsstudie gestartet, die von der ADAC Stiftung gefördert wird. Dazu wurden in Deutschland zwei Modellregionen ausgewählt: der Rettungsdienstbereich Ansbach mit Luftrettungsstandort Dinkelsbühl in Bayern und das Land Rheinland-Pfalz. Für beide Regionen simuliert das Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement der Ludwig-Maximilians-Universität München
Montagefehler bei der Abfertigung eines CASTOR-Behälters im Kernkraftwerk Brokdorf Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. Dezember 2018 Im Kernkraftwerk Brokdorf wurde bei der Abfertigung eines mit abgebrannten Brennelementen beladenen CASTOR-Behälters eine falsche Dichtung in einen der Verschlussdeckel eingesetzt. (WK-intern) - Der Fehler wurde bei nachfolgenden Montageschritten erkannt. Die fehlerhaft verwendete Dichtung wurde demontiert, die Dichtflächen inspiziert und eine ordnungsgemäße Dichtung eingesetzt. Die anschließende Dichtheitskontrolle ergab keine Beanstandungen. Die Abfertigung des CASTOR-Behälters konnte abgeschlossen werden. Eine Gefährdung von Personen bestand zu keinem Zeitpunkt. Die Betreibergesellschaft hat das Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) zugeordnet und der Reaktorsicherheitsbehörde (Energiewendeministerium) am 30. November gemeldet. Die Reaktorsicherheitsbehörde prüft das Ereignis und hat dafür Sachverständige hinzugezogen. Hintergrund Bei der Abfertigung von CASTOR-Behältern werden die durchzuführenden Tätigkeiten und die
CMBlu und Schaeffler kooperieren bei der Entwicklung und Industrialisierung von organischen Redox-Flow-Batterien Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 30. November 2018 Die CMBlu Projekt AG und die Schaeffler AG & Co. KG haben den Abschluss einer Vereinbarung zur Kooperation (Joint Development Agreement, JDA) bei der Industrialisierung von großtechnischen Energiespeichern bekanntgegeben. CMBlu hat die neue, erneuerbare Speichertechnologie „Organic Flow“ auf Basis von unbegrenzt nachwachsenden organischen Ressourcen erforscht und bis zur Prototypenreife entwickelt Organische Energiespeicherung basiert auf dem pflanzlichen Naturstoff Lignin, das bei der Papier- und Zellstoffherstellung als Abfallprodukt unbegrenzt anfällt CMBlu und Schaeffler haben eine Vereinbarung zur Kooperation bei der Entwicklung und Industrialisierung von großtechnischen Energiespeichern unterzeichnet (WK-intern) - CMBlu hat in den vergangenen fünf Jahren in Zusammenarbeit mit Forschungsgruppen deutscher Hochschulen die neue, erneuerbare Speichertechnologie
Neues KNE-Video zu Detektionssystemen zur Verminderung von Vogelkollisionen an Windenergieanlagen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 30. November 2018 Der Ausbau der Windenergie an Land bringt für den Artenschutz eine Vielzahl von Herausforderungen mit sich. (WK-intern) - Vögel und Fledermäuse können mit den sich drehenden Rotorblättern kollidieren und verletzt oder getötet werden. Daher ist es unbedingt erforderlich, das Kollisionsrisiko für windenergiesensible Arten mit Hilfe von Schutzmaßnahmen drastisch zu vermindern. Eine Möglichkeit dazu können Detektionssysteme an Windenergieanlagen (WEA) sein. KNE-Video zu Detektionssystemen zur Verminderung von Vogelkollisionen an Windenergienanlagen: "Die Planung von im Einzelfall wirksamen Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen stößt nicht selten an Grenzen," erklärt Eva Schuster, Referentin des KNE. So sind die Flächen, auf denen Maßnahmen zur Lenkung kollisionsgefährdeter Vogelarten auf WEA-ferne Flächen realisiert werden
Wahrung der Verhältnismäßigkeit: Klimaschutzziele kommen verfassungsrechtlich vor den Interessen der Wirtschaft Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. November 201830. November 2018 Baldiger Kohleausstieg weitgehend ohne Entschädigung möglich (WK-intern) - Umweltrechtexperte Prof. Dr. Stefan Klinski, HWR Berlin, richtet sich an die Kohlekommission. „Die Auswertung der Rechtslage zeigt, dass ein gesetzlich geordneter Ausstieg aus der Kohlenutzung weder verfassungs- noch europarechtlich ernstlichen Bedenken unterliegt“, schreibt Prof. Dr. Stefan Klinski von der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin. Den Klimaschutzzielen komme verfassungsrechtlich ein höheres Gewicht zu als den Interessen der Wirtschaftsakteure, argumentiert der Umweltrechtexperte in seinem Rechtswissenschaftlichen Vermerk, den er am 29. November 2018 an die Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung, kurz Kohlekommission, geschickt und im Internet veröffentlich hat. „Der Ausstieg lässt sich aus rechtlicher Sicht unter
Strukturwandellösung, Bundesumweltministerium baut in der Lausitz Kompetenzzentrum Klimaschutz auf Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. November 2018 Die Lausitz erhält Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien (WK-intern) - Das Kompetenzzentrum Klimaschutz richtet sich in erster Linie an energieintensive Branchen. Auch hier soll das Ziel einer weitgehenden Treibhausgasneutralität erreicht werden. Das Bundesumweltministerium wird im kommenden Jahr in der Lausitz mit dem Aufbau eines Kompetenzzentrums Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI) beginnen. Dafür sind im Bundeshaushalt 2019 insgesamt 2 Millionen Euro vorgesehen. Erste Gespräche mit der Landesregierung Brandenburg sowie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) haben stattgefunden. Zur konzeptionellen Arbeit sollen Gespräche im Januar 2019 aufgenommen werden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Mit dem Kompetenzzentrum lösen wir ein Versprechen ein und siedeln im Sinne des notwendigen Strukturwandels eine
Mit Gülle Energie erzeugen und dem Klimaschutz dienen – Gemeinsames Positionspapier von DBV, BBE, FvB und FVH veröffentlicht Bioenergie Ökologie 29. November 2018 Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz hat der Deutsche Bauernverband (DBV) gemeinsam mit dem Bundesverband Bioenergie (BBE), dem Fachverband Biogas (FvB) und dem Fachverband Holzenergie (FVH) Maßnahmen zum Ausbau der Güllevergärung entwickelt. (WK-intern) - "Mehr Gülle in Biogasanlagen nutzen - das ist die Formel für aktiven Klimaschutz, mehr Luftreinhaltung, Gewässerschutz und erneuerbare Energien aus der Landwirtschaft. Wir wollen diese Win-Win-Lösung. Für realistisch halten wir eine Steigerung der Vergärung von derzeit rund 20 Prozent auf etwa 60 Prozent der gesamten Gülle- und Mistmengen in Biogasanlagen bis 2030", sagt der stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Udo Hemmerling. Mit der energetischen Nutzung von Gülle könne die Landwirtschaft etwa
Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE warnt beim Energiesammelgesetz vor vertanen Chancen Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 29. November 2018 Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE: Energiesammelgesetz vergibt Chancen der Offshore-Windenergie (WK-intern) - Angesichts der aktuellen finalen Beratungen im Bundestag diese Woche zum Energiesammelgesetz weist die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE auf die verpassten Chancen hin: „Sollte das Gesetz diesen Freitag tatsächlich ohne die Aufnahme der Offshore-Windenergie den Bundestag passieren, würden klima- und industriepolitische Chancen unnötig vertan“, sagte Andreas Wagner, Geschäftsführer der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE. Die Stiftung kritisiert die Vereinbarungen im Energiesammelgesetz zum weiteren Ökostromausbau: „Obwohl im Koalitionsvertrag ein kurzfristiger Sonderbeitrag Windenergie auf See klar formuliert ist, findet sich dazu leider nichts im Gesetz wieder“ sagte Wagner. „Auch eine Erhöhung des Ausbaudeckels für Offshore-Windenergie bis 2030 – von 15 GW auf
Biokraftstoffe sind Schlüssel zur Energiewende im Verkehrssektor – Bauernverband zur Klimakonferenz COP24 in Kattowitz Bioenergie Ökologie 29. November 2018 Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP24 in Kattowitz verweist der Deutsche Bauernverband (DBV) auf die positive Klimabilanz von Biokraftstoffen. (WK-intern) - "Biokraftstoffe im Tank sind der Schlüssel zur Energiewende im Verkehrssektor. Damit trägt die Landwirtschaft schon jetzt zum Erreichen der Klimaziele bei", sagt der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken. Biokraftstoffe produzieren laut aktuellem Evaluations- und Erfahrungsbericht der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Schnitt 81 Prozent weniger Treibhausgasemissionen als fossile Kraftstoffe. "Im Verkehrssektor wurden 2017 knapp 4 Prozent mehr Treibhausgase ausgestoßen als 1990. Ohne die von der Landwirtschaft produzierten Kraftstoffe wären es aber noch deutlich mehr" betont Krüsken. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum