Zentrales Atommüll-Zwischen-Lager in Würgassen mit Weitertransport nach Schacht Konrad in Salzgitter Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 6. März 2020 Zahl der Atomtransporte verdoppelt sich (WK-intern) - Die „Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ)“ will auf dem Gelände des abgeschalteten AKW Würgassen am Dreiländereck von NRW, Niedersachsen und Hessen ein zentrales Lager für den gesamten schwach- und mittelradioaktiven Atommüll aus allen deutschen Atomkraftwerken bauen. Von Würgassen aus sollen die strahlenden Behälter dann nach und nach in reinen Atommüll-Zügen quer durch das südöstliche Niedersachsen zum Schacht Konrad in Salzgitter gebracht werden. Dort entsteht derzeit ein tiefengeologisches Lager für 300.000 Kubikmeter schwach- und mittelaktiven Atommüll. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Dieses sogenannte Bereitstellungslager wird nur aus einem einzigen Grund nicht direkt am Schacht Konrad gebaut: So
„New Green Deal“ – am Ende wird es heißen „außer Spesen nichts gewesen“ Behörden-Mitteilungen Ökologie 6. März 2020 EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte jüngst die schwedische "Klimaaktivistin" Greta Thunberg zu Gast. (WK-intern) - Stolz präsentierte Frau von der Leyen ihren "New Green Deal", stieß damit aber - erwartbar - auf wenig Gegenliebe. Viel zu lange dauere dies und viel zu unverbindlich sei das, so der Gast aus Schweden. Damit hätte man im Vorfeld rechnen können, denn "Aktivisten" sind selten mit auch nur dem kleinsten Kompromiss zufrieden. Nach Ansicht der Bayernpartei ist eine - mit Maß und Ziel betriebene - stärkere Fokussierung auf den Erhalt unserer Lebensgrundlagen notwendig und sinnvoll. Wie allerdings jemand auf die Idee kommt, dass ausgerechnet Frau von
Preisverleihung für das Klimahaus Bremerhaven 8° beim „Leading Culture Destination Award“ in Berlin Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 6. März 2020 International bekannte Wissens- und Erlebniswelt siegt in der Kategorie „Climate Smart Award“ (WK-intern) - Das Klimahaus Bremerhaven ist bei den Leading Culture Destination Awards (LCD) mit dem ersten Platz in der Kategorie „Climate Smart Award“ ausgezeichnet worden. Die nach fünf Jahren in London erstmals in Berlin gastierende internationale Preisverleihung „Leading Culture Destination Award“ ehrte am gestrigen Abend in der St. Matthäus-Kirche im Berliner Kulturforum herausragende Reise- und Kultur-Destinationen weltweit. Der Preis und ehrt außergewöhnliche Angebote aus verschiedenen Kulturbereichen weltweit und gilt als „Oscar“ für Museen. Gleichzeitig versteht sich die Organisation, die als Kooperation aus dem globalen Kulturreisenetzwerk „Leading Culture Destination“ und Berlins offiziellem
Bundesregierung schafft die Energiewende nicht und gefährdet mit der Versorgungsunsicherheit die Zukunft Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 5. März 20205. März 2020 Bundesregierung vermasselt das Klimaziel 2030 (WK-intern) - Niebert: „Sofortige Nachschärfung in allen Sektoren nötig“ Anlässlich des heute veröffentlichten Gutachtens zur CO2-Minderungswirkung des Klimaschutzprogramms 2030 fordert der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) die Bundesregierung auf, ein Sofortprogramm zur Nachschärfung der unzureichenden Maßnahmen aufzulegen. „Das Gutachten rechnet detailgenau vor, wovor Umweltverbände und Wissenschaft immer gewarnt haben: Die von der Bundesregierung vorgelegten Maßnahmen reichen zur Erfüllung des Klimaziels 2030 nicht aus. Insbesondere in den Sektoren Verkehr und Gebäude offenbart sich die Kluft zwischen den nötigen Einsparungen und den unzureichenden Maßnahmen“, erklärt DNR-Präsident Kai Niebert. Die Bundesregierung hatte nach Verabschiedung des Klimaschutzprogramms 2030 im September 2019 zwei Gutachten zur
CNG noch umweltfreundlicher durch steigenden Biomethan-Anteil Bioenergie Ökologie Technik 5. März 2020 Der CNG-Antrieb hat erneut einen großen Schritt in Richtung klimaschonende und nachhaltige Mobilität gemacht: (WK-intern) - Im neuen Jahr hat sich der Anteil an Biomethan im CNG-Kraftstoff gegenüber 2019 verdoppelt und liegt damit momentan bei mehr als 40 Prozent. Die 50 Prozent sollen auch in Kürze geknackt werden. Die Anzahl der CNG-Stationen mit 100 Prozent Bio-Kraftstoff hat sich in den vergangenen Monaten ebenfalls nahezu verdoppelt! Das CNG-Fahrzeug hat in jüngster Vergangenheit in Sachen Klimaschutz nochmals gewaltig an Fahrt aufgenommen. So haben sowohl die Anteile von regenerativem Biomethan am CNG-Kraftstoff an deutschen Gas-Tankstellen als auch die Anzahl der CNG-Stationen, die zu 100 Prozent regeneratives
PIK Statement zum Entwurf der EU-Kommission für ein Klima-Gesetz Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. März 2020 Heute soll die EU-Kommission einen Entwurf für ein Klimagesetz vorlegen, mit Regelungen zur Umsetzung von Teilen ihres Green Deal. (WK-intern) - Dazu Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Professor für Klima-Ökonomie an der Technischen Universität Berlin, Deutschland: "Um zur Stabilisierung des Klimas beizutragen, schlägt die Europäische Kommission jetzt ein Klimagesetz vor. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung - für die Sicherung nachhaltigen Wohlstands ist es an der Zeit, nicht mehr herum trippeln, sondern sich in Bewegung zu setzen. Es genügt aber nicht, die richtigen Ziele zu setzen. Wir brauchen klar definierte Wege und kurzfristige Einstiegspunkte, um die Ziele
BEE: EU-Klimaschutzgesetz ist notwendiger Rahmen für Klimaneutralität 2050 Erneuerbare & Ökologie Ökologie 4. März 2020 Erneuerbare Energien sind der Schlüssel „Das Klimaschutzgesetz der Europäischen Kommission ist der überfällige gesetzliche Rahmen, um die EU-Länder auf Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 zu verpflichten. Leider fehlt aber ein wichtiger Meilenstein bis dahin: eine ambitionierte Zielsetzung für 2030, die für das Erreichen der Paris-Klimaziele unabdingbar ist und für die Verhandlungen auf dem UN-Klimagipfel in Glasgow im November gebraucht wird. Deshalb ist es gut, dass ein Dutzend EU-Mitgliedstaaten auf eine zeitnahe Zielsetzung für 2030 drängen. Hier muss sich die Bundesregierung anschließen und darf sich nicht länger wegducken. Das gilt auch für die Festlegung der Zielhöhe, die auf mindestens 55 Prozent bis 2030 festgelegt
Elektroautos speichern überschüssige Windenergie und sparen CO2 E-Mobilität Ökologie Technik Windenergie 4. März 20204. März 2020 Nissan, TenneT und The Mobility House (WK-intern) - Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT, der führende Elektroautohersteller Nissan und das Technologieunternehmen The Mobility House haben ein bedeutendes Vehicle-to-Grid (V2G) Pilotprojekt zur Einsparung erneuerbarer Energien in Deutschland beendet. Im Rahmen eines vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten SINTEG-Schaufensterprojektes wurde das Potenzial von Elektrofahrzeug-Batterien untersucht: lokal produzierten Strom zu speichern und wieder einzuspeisen, um das Stromnetz zu stabilisieren und gleichzeitig die Nutzung erneuerbarer Energien zu steigern und CO2 einzusparen. Das Projekt bietet einen bedeutenden Lösungsansatz für eine immer häufiger auftretende zentrale Herausforderung im Energiemarkt: Wegen der dezentralen Einspeisung erneuerbarer Energien (46% in 2019) kommt es zu Transportengpässen im Stromnetz. Um diesen vorzubeugen,
GRÜNE LIGA wundert sich, nach Kohleausstieg und Tagebau-Stillstand will Braunkohlekonzern Personal abbauen Mitteilungen Ökologie 3. März 2020 Wirtschaftliche Gründe jenseits des Kohleausstieges (WK-intern) - LEAG-Chef kündigt den Mitarbeitern in Videobotschaft „schmerzhafte Entscheidungen“ an / War Personalabbau seit drei Jahren geplant? In einer gestern verbreiteten Videobotschaft an die Mitarbeiter kündigt der Vorstandschef des Lausitzer Kohlekonzerns LEAG „schmerzhafte Entscheidungen“ und die Verschlankung von Verwaltungsbereichen an. Als Ursachen der aktuell schwierigen Ertragssituation nennt Helmar Rendez die milde Witterung, das Corona-Virus, die Weltwirtschaft, die Gaspreise und die bisher höchste Einspeisung von Windstrom. Zudem habe die LEAG vor allem im Januar Probleme mit der Verfügbarkeit der Kraftwerke gehabt. Damit räumt die LEAG ein, dass die Ursachen weder im geplanten Kohleausstiegsgesetz noch im zurückliegenden Stillstand des
BEE fordert EU soll nicht erneut zur Mitsprache beim EEG ermuntert werden Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 3. März 2020 EEG-Umlage zu senken, ohne die Beihilfefreiheit des EEG zu gefährden (WK-intern) - „Wir finanzieren über das Erneuerbare-Energien-Gesetz eine Erfolgsgeschichte. Erneuerbare Energien werden immer günstiger und sind damit ein wichtiger Standortfaktor für unsere Wirtschaft. (WK-intern) - Der Kostenvorteil der Erneuerbaren Energien muss jetzt endlich auch an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben werden“, betont Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie. „Die Erneuerbaren-Branche fordert daher schon lange, die Stromsteuer deutlich zu senken und die Industrieprivilegien zur Entlastung der energieintensiven Industrie direkt aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren. Beides ist möglich, ohne die Beihilfefreiheit des EEG zu gefährden. Jede Maßnahme, die die Koalition ergreifen will, um Bürger und
Albrecht will Schleswig-Holsteins Kommunen mit kostenlosem Klima-Navi klimafreundlicher machen Ökologie Technik 3. März 2020 Land unterstützt Kommunen bei Energie- und Treibhausgasbilanzierung: (WK-intern) - Klima-Navigator des HanseWerk steht ab sofort allen Kommunen zur Verfügung Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht: „Ein wichtiges Instrument, um den Klimaschutz in Kommunen auf Dauer voranzubringen“ KIEL. Nach erfolgreichem Abschluss des Ausschreibungsverfahrens können Kommunen ab heute den Klima-Navigator des HanseWerk zur kommunalen Energie- und Treibhausgasbilanzierung in Anspruch nehmen. „In enger Abstimmung mit den kommunalen Landesverbänden ist es uns gelungen, eine einheitliche Treibhausgasbilanzierungssoftware für alle Kommunen in Schleswig-Holstein zu beschaffen und diese kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Das ist ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz vor Ort“, sagte Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht: „Die Bilanzierung ist ein
Umweltbundesamt berechnet CO2-Einsparung durch Tempolimit auf Bundesautobahnen Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 2. März 2020 Tempolimit auf Autobahnen mindert CO2-Emissionen deutlich (WK-intern) - Ein generelles Tempolimit auf Bundesautobahnen könnte die Treibhausgasemissionen jährlich je nach Ausgestaltung um 1,9 bis 5,4 Millionen Tonnen verringern. Das ist das Ergebnis aktueller Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA). Dirk Messner, Präsident des UBA: „Ein Tempolimit auf Autobahnen hilft uns, die Treibhausgasemissionen des Verkehrs in Deutschland zu senken. Bei Tempo 120 km/h liegen die Einsparungen bei 2,6 Millionen Tonnen jährlich. Selbst ein Tempolimit von 130 km/h reduziert die Emissionen bereits um 1,9 Millionen Tonnen – und zwar sofort und praktisch ohne Mehrkosten.“ Für ein Tempolimit von 100 km/h ergäben sich sogar jährliche Treibhausgasminderungen in Höhe von