Weltweite Biodiversitätskrise gefährdet unsere Existenzgrundlagen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 23. Mai 2020 In drastischen Worten beschreiben die Wissenschaftler der Akademie der Wissenschaften Leopoldina e. V., der ältesten naturforschende Akademie der Welt, in ihrem heute veröffentlichten Bericht den Zustand der Erde. (WK-intern) - Gleichzeitig rufen sie zu einer fundamentalen Transformation auf. “Die Dramatik der Weckrufe, die aus der Wissenschaft zum Zustand unserer Erde kommen, lässt sich nicht mehr steigern”, kommentiert Dr. Christof Schenck, Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) den Bericht der renommierten Leopoldina. “Niemand kann mehr sagen, wir haben es nicht gewusst. Jetzt geht es ums Handeln.” Warum verlieren wir so schnell und so viel biologische Vielfalt? Die Leopoldina-Wissenschaftler sehen u.a. die Intensivierung der Landnutzung,
Biodiversitätskrise ist Schuld an Klima, Corona, … in Bundesregierung muss Welt retten Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie 22. Mai 202022. Mai 2020 Leopoldina formuliert radikalen Plan zur Rettung der biologischen Vielfalt (WK-intern) - Campaign for Nature erwartet jetzt eine Reaktion der Bundesregierung Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt präsentierte heute ein interdisziplinäres Wissenschaftsteam der Leopoldina einen umfassenden Bericht zum globalen Zustand der biologischen Vielfalt. Die älteste naturforschende Akademie der Welt legte einen politisch ungefilterten Zehn-Punkte-Plan zur Bewältigung der Biodiversitätskrise vor. "Die klare und wissenschaftlich belegte Analyse zeigt eindringlich: Auch die deutsche Politik muss jetzt 'ohne Wenn und Aber' Verantwortung für die Rettung der biologischen Vielfalt übernehmen. Die Bundeskanzlerin muss das zur Chefsache machen, um eine wirksame Antwort auf den Zehn-Punkte-Plan zu finden", fordert Georg Schwede von
DUH kritisiert geplante Kaufprämien selbst für Monster-SUVs mit 550 PS Ökologie Technik 22. Mai 2020 DUH kritisiert geplante Kaufprämien selbst für Monster-SUVs mit 550 PS starkem Verbrennermotor, 310 g CO2-Realausstoß und nur 13 km elektrischer Reichweite (WK-intern) - DUH kritisiert den erneuten Versuch von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, die Verkehrswende weg von schmutzigen und klimaschädlichen Verbrenner-Pkw zu boykottieren. Demnach fordert er Kaufprämien für alle Pkw auch mit Diesel- und Benzinmotor und mit einem CO2-Ausstoß bis 140 g CO2/km auf dem Papier. Die vom Bundesverkehrsministerium geplanten Kaufprämien auch für Verbrenner mit 300 g CO2/km im Realbetrieb kommentiert Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: "Der Vertreter der Dieselkonzerne im Bundeskabinett, Bundesminister Andreas Scheuer, will BMW, Daimler und VW mit einem Milliardenpaket beim Verkauf
200 MW – Ausschreibung für Solarausbau deutlich überzeichnet Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie 22. Mai 202022. Mai 2020 BDEW zur gemeinsamen Auktion von Solar- und Windenergieanlagen an Land (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Ergebnisse der gemeinsamen Ausschreibung für Solar und Windenergie an Land bekannt gegeben. Die ausgeschriebene Menge von 200.000 kW war demnach erneut deutlich überzeichnet. Die Gebote bezogen sich laut Bundesnetzagentur ausschließlich auf Solaranlagen. Für Windenergieanlagen wurden erneut keine Gebote abgegeben. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Die Ergebnisse der gemeinsamen Ausschreibung zeigen eine Sonnen- und eine Schattenseite. Die ausgeschriebene Zubau-Menge wurde erneut allein durch die Gebote für Solaranlagen übertroffen. Das macht deutlich: Mitten in der Corona-Krise gibt es einen Wirtschaftszweig, der investieren will. Die endlich beschlossene Beseitigung des
EU und DNR-Geschäftsführer glauben: Fehlende Biodiversität ist Ursache von Insektensterben, Klimakrise und Corona Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 22. Mai 2020 EU-Kommission setzt wichtiges Signal für Biodiversität und Landwirtschaft – Mitgliedstaaten müssen folgen (WK-intern) - Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) begrüßt die heute von der EU-Kommission vorgestellten Strategien zum Biodiversitätsschutz sowie zur nachhaltigen europäischen Landwirtschaft (Farm-to-Fork). „Der Verlust der Artenvielfalt und das Insektensterben, die fortschreitende Klimakrise sowie die gegenwärtige Corona-Pandemie erfordern eine entschlossene Neuausrichtung europäischer Politik. Der Europäische Green Deal und seine Strategien sind daher zentral für eine nachhaltige Zukunft und für die ‚Green Recovery‘ der EU aus der Corona-Krise“, Florian Schöne, DNR-Geschäftsführer. Die konkreten Zielsetzungen in den beiden Strategien wie etwa der rechtsverbindliche Schutz von mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen in der EU,
bne-Geschäftsführer Robert Busch für höheren CO2-Preis als Wegweiser aus der Wirtschafts- und Klimakrise Erneuerbare & Ökologie Ökologie 22. Mai 2020 Bundesverband Neue Energiewirtschaft begrüßt den Kabinettsbeschluss zum CO2-Preis in Wärme und Verkehr vom 20. Mai 2020 (WK-intern) - Die Entscheidung der Bundesregierung ist richtig, wichtig und kommt gerade noch zur passenden Zeit. Nach dem krisenbedingten Preisrutsch bei Öl und Erdgas drohten die Nutzung erneuerbarer Energien und Investition in CO2-freie Technologien bei der Wärmeversorgung und in der Mobilität zurückzufallen. Mit der heute beschlossenen Anpassung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes setzt die Bundesregierung die Einigung des Vermittlungsausschusses vom 16. Dezember über einen höheren CO2-Bepreisungspfad und stärkere Entlastung des Strompreises um. Der Einstieg in die CO2-Bepreisung bei 25 €/Tonne ab 2021 liegt zwar noch deutlich unter den CO2-Folgekosten, aber
Bundeskabinett einigt sich auf Mehreinnahmen durch höhere CO2-Abgaben im Verkehrs- und Wärmemarkt Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 21. Mai 2020 Statement: BDEW zu den vom Bundeskabinett verabschiedeten Regelungen zur CO2-Bepreisung im Verkehrs- und Wärmesektor (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute zwei Regelungen verabschiedet, mit denen die bereits beschlossene CO2-Bepreisung im Verkehrs- und Wärmemarkt sowie die Senkung der EEG-Umlage umgesetzt werden sollen. Hierzu Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Es ist ein gutes Signal in für den Klimaschutz schwierigen Zeiten, dass die Bundesregierung mit den heutigen Kabinettsbeschlüssen den nächsten Schritt zur Umsetzung des Brennstoffemissionshandels und zur Senkung der EEG-Umlage macht. Die Länder hatten sich im Vermittlungsausschuss zu Recht für einen höheren CO2-Preis und eine stärkere Senkung der Ökostrom-Umlage eingesetzt. Die Mehreinnahmen müssen nun wie vereinbart fast
Baustart für Windpark Salzgitter und angeschlossener Wasserstoff-Produktion Finanzierungen Kooperationen Ökologie Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 21. Mai 202021. Mai 2020 Offizieller Baustart für „Windpark Salzgitter“ Wichtiger Baustein für das Projekt „Windwasserstoff Salzgitter“ AVACON AG und Salzgitter AG sind Projektpartner Ein weiterer Schritt in Richtung CO2-arme Stahlproduktion (WK-intern) - Drei werden auf dem Gelände des integrierten Hüttenwerks der Salzgitter Flachstahl GmbH errichtet, weitere vier auf dem umgebenden Konzerngelände. Projektpartnerschaft der Salzgitter AG und der AVACON AG Bauherr und Betreiber ist die Avacon Natur GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Avacon AG. Die Nabenhöhe der von Vestas gefertigten WKA liegt bei 169 Meter. Sie haben eine Gesamtleistung von rund 30 MW. Die Kosten für das gesamte Projekt - Aufbau der Windkrafträder und der Wasserstoffanlagen inklusive der benötigten Infrastruktur -
Offener Brief an Regierung fordert Nachbesserung der Mini-EEG Novelle Finanzierungen Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 20. Mai 2020 So bringt die Energiewende wieder Jobs (WK-intern) - Der WAB e.V. zeigt mit einer Liste von „Aktionspunkten“, wie On- und Offshore-Wind und „grüner“ Wasserstoff nicht nur die benötigte Energie liefern, sondern auch ihr enormes Beschäftigungspotenzial zeigen können. In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier fordert der Windverband WAB e.V. gemeinsam mit Greenpeace Energy und dem Wasserstoff-Netzwerk H2BX weitere Schritte für einen ambitionierten Windkraft-Ausbau an Land und auf See sowie der Erzeugung von „grünem“ Wasserstoff im Sinne des „European Green Deal“. „Wir begrüßen es, dass sich die Bundesregierung wieder handlungsfähig im Sinne der Energiewende zeigt“, sagt WAB-Geschäftsführerin Heike Winkler.
Die Batteriegesetz-Novelle sichert flächendeckende Rücknahme und hochwertiges Recycling von Batterien Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Ökologie Technik Verbraucherberatung 20. Mai 2020 Ab 2021 müssen sich alle Batteriehersteller registrieren lassen. (WK-intern) - Durch das Gesetz sollen neue Mindeststandards gelten, die eine hochwertige und sichere Entsorgung garantieren. Das Bundeskabinett hat heute eine Änderung des Batteriegesetzes auf den Weg gebracht. Künftig müssen sich alle Hersteller von Batterien registrieren lassen, alle Rücknahmesysteme für Geräte-Altbatterien werden von einer einheitlichen Stelle genehmigt. Neue Mindeststandards bei der Abholung von Geräte-Altbatterien sollen eine hochwertige und sichere Entsorgung garantieren. Verbraucherinnen und Verbraucher sollen künftig einheitlich und gemeinsam durch alle Hersteller informiert werden. Seit Jahresbeginn sind nur noch herstellereigene Rücknahmesysteme auf dem Markt der Gerätealtbatterie-Entsorgung tätig. Die Bundesregierung passt das Batteriegesetz an diese veränderte
Bundeskabinett beschließt höheren CO2-Preis für die Entlastungen bei Strompreisen und für Pendler Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 20. Mai 2020 Das Bundeskabinett hat zwei zentrale Regelungen zur Umsetzung der Beschlüsse des Vermittlungsausschusses zum Klimaschutzprogramm 2030 auf den Weg gebracht. (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat zwei zentrale Regelungen zur Umsetzung der Beschlüsse des Vermittlungsausschusses zum Klimaschutzprogramm 2030 auf den Weg gebracht. Bund und Länder hatten sich im Dezember 2019 unter anderem darauf geeinigt, ab 2021 die CO2-Bepreisung von Brennstoffen zu erhöhen und im Gegenzug die Belastungen für Stromverbraucher und Fernpendler zu begrenzen. Der nationale Emissionshandel startet nun mit einem festen CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne im Jahr 2021. Gleichzeitig hat das Bundeskabinett eine Verordnung beschlossen, damit Einnahmen aus dem nationalen Emissionshandel zur Entlastung
Einnahmen aus Emissionshandel zur Senkung der EEG-Umlage verwenden ohne EU-Kontrolle Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 20. Mai 2020 EEG-Umlage senken, ohne EEG zur Beihilfe zu machen (WK-intern) - bne kommentiert Änderung der Erneuerbare-Energien-Verordnung im heutigen Bundeskabinett „Der bne begrüßt sehr, dass künftig Einnahmen aus dem nationalen Emissionshandel zur Senkung der EEG-Umlage verwendet werden sollen. Dies sollte aus Sicht des bne aber auf eine Art und Weise organisiert werden, die das EEG von der Beihilfenkontrolle der EU fernhält. Daher kritisiert der bne, dass die Änderung der Erneuerbare-Energien-Verordnung einen Passus enthält, der das EEG im Falle eines staatlichen Geldflusses automatisch zur Beihilfe machen würde.“, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (bne). Die konkrete Umsetzung des Grundsatzbeschlusses zur Senkung der EEG-Umlage durch Zahlungen