3,7 Gigawatt Leistung aus Windenergie an Land müssen jährlich zugebaut werden, um die Klimaziele 2030 zu erreichen Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 21. August 2020 Um das Klimaziel von 65-Prozent Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch bis 2030 zu erreichen, werden laut einer BDEW-Berechnung jährlich 3,7 Gigawatt (GW) zusätzliche Leistung durch Windenergie an Land benötigt. (WK-intern) - Doch der Ausbau von Windkraftanlagen an Land ist zuletzt stark eingebrochen. Im Jahr 2019 sind nicht einmal 0,9 GW Leistung hinzugekommen. Auch bei den vergangenen Auktionen der Bundesnetzagentur für Windkraftprojekte an Land gab es viel zu wenige Gebote. „Damit der Ausbau der Windkraft an Land wieder in Schwung kommt, muss die Politik dieser Entwicklung dringend entgegensteuern“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Die Novellierung des EEG bietet der Bundesregierung die Gelegenheit, das 65-Prozent-Ziel
Earth-Overshoot-Day zeigt neuerlich die Notwendigkeit von raschen Maßnahmen durch die Politik auf Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 21. August 2020 Alle natürlichen Ressourcen sind für 2020 aufgebraucht (WK-intern) - Morgen, am 22. August 2020, werden alle Ressourcen und das CO2-Budget für das Jahr 2020 aufgebraucht sein. Aufgrund von Corona ist der „Earth-Overshoot-Day“ dieses Jahr drei Wochen später als sonst. Von einer langfristigen Erholung kann dennoch keine Rede sein. „Der Earth-Overshoot-Day zeigt deutlich, wie dringend wir Maßnahmen für den Klimaschutz brauchen. Die verstärkte Nutzung Erneuerbarer Energien sind dabei eine der zentralen Lösungen.“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Der Earth-Overshoot-Day markiert jenen Tag, ab dem die jährlich nachwachsenden Rohstoffe und Naturleistungen der Erde vollständig aufgebraucht sind. Damit hat die Weltbevölkerung heuer bereits nach
Kerpen und ihre Partner vereinbaren langfristige Kooperation auf dem Weg zur „SpeicherStadtKerpen“ Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 21. August 2020 Die Kolpingstadt Kerpen und ihre Partner vereinbaren langfristige Kooperation auf dem Weg zur „SpeicherStadtKerpen“ Innovatives Energie- und Infrastrukturkonzept für das Rheinische Revier mit Vorbildcharakter für Europa Emissionsneutrale Kopplung der Sektoren Energie, Mobilität, Logistik und Industrie in Kerpen bis zum Jahr 2032 (WK-intern) - Die im Rhein-Erft-Kreis (NRW) gelegene Kolpingstadt Kerpen plant im Rahmen des Projekts „SpeicherStadtKerpen“ bis zum Jahr 2032 ein hoch modernes Innovationszentrum und gleichzeitig ein Technologienukleus im Rheinischen Revier zu werden. Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit den Partnern innogy Westenergie, Siemens Energy und Stadtwerke Kerpen hat die Kolpingstadt mit ihren rund 70.000 Einwohnern einen weiteren wichtigen Meilenstein für das ambitionierte Zukunftsprojekt
Wegen steigender CO2-Emissionen: Neste fordert Zulassung erneuerbaren Diesels Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 20. August 2020 Zum Klimaschutzbericht der Bundesregierung: (WK-intern) - “Die fossilfreie Zukunft muss beim Tanken anfangen” - Neste fordert Zulassung von erneuerbarem Diesel aus Abfällen und Reststoffen in Deutschland Die deutsche Bundesregierung hat gestern ihren Klimaschutzbericht 2019 vorgelegt. Er zeigt, dass die CO2-Emissionen im Verkehrssektor im vergangenen Jahr nicht gesunken, sondern sogar angestiegen sind - auf 163,5 Millionen Tonnen. Diese Entwicklung kommentiert Mercedes Alonso, Executive Vice President Renewable Polymers & Chemicals bei Neste und Geschäftsführerin von Neste Deutschland: „Wir sehen mit Sorge, dass der deutsche Verkehrssektor die Emissionsziele nicht nur verfehlt hat, sondern die Emissionen sogar noch steigen. Jedes Auto, das heute noch fossilen Kraftstoff nutzt, wird
Die Wärmeversorgung nach dem Kohleausstieg soll in Aachen klimafreundlicher werden Ökologie Technik 20. August 2020 Wirtschaftlich zwischen Wärmenetz, Strommarkt und Speicher (WK-intern) - Mit dem anstehenden Kohleausstieg in Deutschland steht die Energieversorgung vor neuen Herausforderungen. Nicht nur die Stromerzeugung, sondern auch die Wärmeversorgung soll deutlich ökologischer werden - auch in Aachen. Derzeit wird ein großer Teil der Wärme für Aachen durch Auskopplung von Abwärme aus einem umliegenden Kraftwerk gewonnen. Die STAWAG, Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft, hat sich als zukunftsorientiertes und innovatives Unternehmen zum Ziel gesetzt, die Wärmeversorgung in Aachen zunehmend klimafreundlicher zu gestalten. Hierfür hat sie als einen strategischen Meilenstein Ende 2018 das größte Blockheizkraftwerk in Aachen am Campus Melaten der Technischen Hochschule (RWTH) in Betrieb genommen. Hieraus werden
33 Prozent der weltweiten Fischbestände sind kollabiert oder überfischt Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 20. August 2020 TÜV SÜD informiert: Nachhaltigkeitssiegel für Fisch (WK-intern) - Der weltweite Fischkonsum pro Kopf und Jahr hat sich seit 1961 verdoppelt. Laut Welternährungsorganisation Food and Agriculture Organization sind aktuell 33 Prozent der weltweiten Fischbestände kollabiert oder überfischt. Zum jährlichen Tag der Fische am 22. August weisen weltweit Organisationen auf Artenschutzprobleme und bedrohte Fischbestände hin. TÜV SÜD informiert, worauf Verbraucher beim Fischkauf achten sollten. „Fisch und Fischerzeugnisse sind überwiegend importierte, wertvolle Lebensmittel. Eine ressourcen-schonende Produktion sowie das Vermeiden von Lebensmittelabfällen im Privathaushalt werden künftig noch wichtiger“, sagt Dr. Andreas Daxenberger, Lebensmittelexperte bei TÜV SÜD. Verbraucher können sich dazu an verschiedenen Nachhaltigkeitssiegeln orientieren und durch ihre Einkaufs-
Wie sich die Deutschen ihre Mobilität in Zukunft vorstellen E-Mobilität Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 20. August 2020 Neue Studie: Wie Corona die Mobilität verändert (WK-intern) - Eine aktuelle Umfrage (1) im Auftrag von „Deutschland – Land der Ideen“ zeigt, wie sich die Deutschen ihre Mobilität in Zukunft vorstellen Effizient, sicher und bedarfsgerecht: Diese Erwartungen haben die Deutschen, wenn sie nach den Potenzialen einer vernetzten Mobilität[1] gefragt werden. Das ergibt eine Umfrage im Auftrag der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“. Anlass ist der Deutsche Mobilitätspreis, den die Initiative gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ausrichtet. Große bzw. sehr große Chancen sehen 71 Prozent der Befragten vor allem darin, Mobilität effizienter zu gestalten – konkret durch nahtlose Anbindungen,
Bonusprogramm: Stromkosten runter für Windparkanrainer / 4.000 kWh kosten nur 800,00 € Finanzierungen Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 19. August 2020 MLK- und ENERTRAG-Programme ab sofort kombinierbar (WK-intern) - Windparknachbarn sollen günstigen grünen Strom erhalten – da sind sich ENERTRAG und MLK einig. Jetzt haben beide Unternehmen ihre Bonusprogramme für Windparkanrainer für diejenigen Orte um Prenzlau kombiniert, bei denen Windparks beider Unternehmen stehen. Grünow, Drense, Blindow, Wittenhof, Schenkenberg, Baumgarten – dort ernten die Unternehmen ENERTRAG und MLK CO2-freien Strom, der jetzt auch den Anrainern von Windfeldern zugutekommt. Denn die Dorfbewohner können ab sofort die Bonusprogramme beider Unternehmen miteinander kombinieren und so Ökostrom noch günstiger beziehen. Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Vertragsabschluss sind die Stadtwerke Prenzlau. Interessierte Kunden können sich direkt an die
Extreme Dürren sind möglich, wenn einem trockenen Sommer bereits ein trockenes Frühjahr vorausgegangen ist Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 19. August 2020 Klimawandel vor der Haustür (WK-intern) - Masterabsolvent der FH Münster wertet Wetterdaten im Münsterland aus Münster/Steinfurt - Der Klimawandel ist ein weltweites Streitthema. Die einen protestieren für besseren Umweltschutz, um die globale Erderwärmung aufzuhalten – andere leugnen, dass es sie überhaupt gibt. Henning Strüwe, Masterabsolvent der FH Münster, hat sich derweil die Fakten angesehen – und in seiner Masterarbeit konkret überprüft, wie sich das Klima im Münsterland über die letzten Jahrzehnte entwickelt hat. Er stellte unter anderem fest: Tatsächlich nehmen die Hitzetage in der Region deutlich zu. Strüwe hat an der Hochschule den Masterstudiengang Technisches Management der Energie-, Gebäude-, Umwelttechnik auf dem Campus in
Batterie-Rohstoffe recyceln reduziert Abhängigkeiten E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik 19. August 2020 Kritische Rohstoffe aus Lithium-Ionen-Batterien recyceln (WK-intern) - ZSW untersucht Wiederaufbereitung von Kobalt, Lithium und Naturgrafit für neue Zellen Die steigende Nachfrage nach großen Lithium-Ionen-Batterien für den Verkehrs- und Energiesektor führt zu einem sehr schnell ansteigenden Bedarf an Rohstoffen. Manche werden von der Europäischen Union als kritisch eingestuft, etwa Kobalt, Lithium und Naturgrafit. Die heute verfügbaren Recyclingverfahren gewinnen allerdings bislang nur einige Metalle zurück. Lithium wird überhaupt nicht recycelt. Damit künftig bei der Rohstoffversorgung keine Engpässe und Preisrisiken entstehen, prüft das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in dem neuen Projekt RecycleMat, wie sich Batterieelektroden wiederaufarbeiten lassen, so dass Materialien möglichst vollständig rückgewonnen
Treibhausgasemissionen seit 1990 um 35,7 Prozent gesunken Erneuerbare & Ökologie Ökologie 19. August 2020 Kabinett beschließt Klimaschutzbericht 2019 Corona-Effekte noch nicht berücksichtigt (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute den Klimaschutzbericht 2019 beschlossen. Nach den vorliegenden Schätzungen hat Deutschland im Jahr 2019 rund 35,7 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen als 1990. Zum Vergleich: 2018 lag die Minderung bei rund 32 Prozent, 2017 bei 27,5 Prozent. Die Gesamtemissionen 2019 sanken demnach gegenüber dem Vorjahr 2018 um fast 54 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (-6,3 Prozent) auf rund 805 Millionen Tonnen. Der Bericht betrachtet die Entwicklung der Emissionen vor dem Hintergrund beschlossener Klimaschutzmaßnahmen bis einschließlich 2019. Die Entwicklungen des Jahres 2020, insbesondere mögliche zusätzliche Effekte der Covid19-Pandemie, sind darin nicht enthalten. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Wir
Klimabericht: Klimabilanz fällt deutlich besser aus als erwartet Erneuerbare & Ökologie Ökologie 19. August 2020 Bundesregierung darf sich bei Klimaschutz nicht auf COVID-19 verlassen (WK-intern) - Dass das Klimaschutzziel 2020 nicht in unerreichbarer Ferne liegt, verdankt die Bundesregierung vor allem der Corona-Krise. Nach aktuellen Erwartungen wird die deutsche Klimabilanz deutlich besser ausfallen, als ursprünglich berechnet. „Es sollte der Bundesregierung hochnotpeinlich sein, dass erst eine Pandemie das Erfüllen der Klimaschutzziele ermöglicht“, kommentiert Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE), den aktuellen Klimabericht. „Das muss als klares Warnsignal verstanden werden, den Klimaschutz endlich als erste Priotität auf die politische Agenda zu schreiben“, fordert Peter. Die wirtschaftliche Erholung von der Corona-Pandemie erfordert nun insbesondere im Kontext der Klimapolitik enorme Anstrengungen.