University of Oxford: Warum Projekte zur Anpassung an den Klimawandel nach hinten losgehen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 22. Januar 2021 Eine von der norwegischen Universität für Biowissenschaften (NMBU) und der Universität Oxford durchgeführte Überprüfung hat ergeben, dass viele international finanzierte Anpassungsprojekte die Anfälligkeit für den Klimawandel verstärken, neu verteilen oder neue Quellen für die Anfälligkeit in Entwicklungsländern schaffen, anstatt sie zu verringern. (WK-intern) - Das heute in World Development veröffentlichte Papier untersuchte 33 empirische Studien, in denen Projekte mit Hinweisen auf Fehlanpassungen dokumentiert wurden, um zu verstehen, wie und warum dies geschehen war. Zwanzig kritische Anpassungswissenschaftler auf der ganzen Welt haben zur Sammlung und Analyse von Fällen beigetragen. "Die Tatsache, dass Anpassungsprojekte die Menschen angesichts des Klimawandels noch schlechter stellen als zuvor,
Raus aus der Chip-Falle und mit photonisch-elektronischer Integration zum Weltmarktführer Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik 22. Januar 2021 Neues VDE Positionspapier sieht große Chance für Wirtschaftsstandort in der photonisch-elektronischen Integration in Zukunftsfeldern wie Kommunikation, Industrie 4.0 und Mobilität (WK-intern) - Photonik ermöglicht höchste Datenraten und ist die Basistechnologie der Kommunikation für die Zukunft Der Chipmangel zeigt die Abhängigkeit vieler Branchen unserer Industrie, aber auch neue Chancen. Großes Potential für den Industriestandort Deutschland/Europa sieht der VDE in der photonisch-elektronischen Integration, dem Zusammenwachsen der Elektronik und Photonik. Denn ohne Photonik, also der optischen Kommunikation, läuft zukünftig weltweit nichts mehr: Durch die intelligente Integration von Elektronik und Photonik sind Anwendungen wie Internet of Things, Industrie 4.0, Autonomes Fahren oder Quantentechnologien überhaupt erst möglich. Die
Vattenfall will mit Partnern ein Wasserstoffprojekt am Steinkohlekraftwerk Hamburg-Moorburg errichten Ökologie Technik Wasserstofftechnik 22. Januar 2021 Vier Partner unterzeichnen Absichtserklärung über 100 MW Elektrolyse (WK-intern) - Die Unternehmen Shell, Mitsubishi Heavy Industries (MHI), Vattenfall sowie die kommunale Wärme Hamburg planen, wie sie künftig gemeinsam Wasserstoff aus Wind- und Solarkraft am Kraftwerksstandort Hamburg-Moorburg erzeugen und im Umfeld nutzen können. Dazu haben die vier Unternehmen jetzt eine Absichtserklärung unterzeichnet. Neben der Errichtung eines Elektrolyseurs mit einer noch skalierbaren 100 Megawatt Leistung ist auch die künftige Entwicklung des Standorts zu einem sogenannten „Green Energy Hub“ vorgesehen. Es soll dabei auch untersucht werden, inwieweit die bestehende Infrastruktur des Standorts Moorburg künftig zur Energieerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien genutzt werden kann. Dabei sollen weiterführende
Studie: Energiewende mit Grünem Gas hilft einkommensschwachen Haushalten Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Verbraucherberatung Wasserstofftechnik 22. Januar 2021 Studie von E.ON zeigt: Klimaschutz im Wärmesektor mit bestehenden Gasnetzen am günstigsten Für Prognosen digitales Abbild der Stadt Essen erstellt Zukünftige Szenarien zur Energiewende sollten auf regionaler Ebene erarbeitet werden (WK-intern) - Bestehende Gasnetze in Zukunft für den Transport von Grünem Gas wie beispielsweise Wasserstoff zu nutzen, ist die kostengünstigste und sozial ausgewogenste Lösung für die Energiewende beim Heizen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von E.ON und den Stadtwerken Essen durchgeführte Modellierung. Die Unternehmen haben dazu auf Basis der Datenplattform DigiKoo einen digitalen Zwilling der Stadt Essen erstellt und mit dessen Hilfe unterschiedliche Szenarien zur Wärmeversorgung der Zukunft durchgespielt. „Nur mit einer deutlichen CO2-Reduktion im Wärmesektor
KfW IPEX-Bank schließt erste Finanzierung für Wasserstoffinfrastruktur ab Behörden-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Wasserstofftechnik Windenergie 21. Januar 2021 Die KfW IPEX-Bank finanziert den Ausbau und Betrieb des Gasfernleitungsnetzes der deutschen Nowega GmbH. Hierfür stellt sie Fremdkapital in Höhe von rund 40 Mio. EUR zur Verfügung, weitere 40 Mio. EUR werden durch die DekaBank beigesteuert. (WK-intern) - "Für den langfristigen Erfolg der Energiewende benötigen wir Alternativen zu fossilen Energieträgern - Wasserstoff wird dabei eine Schlüsselrolle einnehmen," erläutert Markus Scheer, Mitglied der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank. "Ein wichtiger Baustein dabei ist die nötige Infrastruktur, deren Schaffung wir mit unserer ersten Finanzierung in diesem Segment sehr gerne unterstützen." Die in Münster ansässige Nowega GmbH ist Fernleitungsnetzbetreiber eines rund 1.500 Kilometer langen Gasnetzes in Niedersachsen
Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, BSH, legt Bilanz 2020 vor Behörden-Mitteilungen Offshore Ökologie Windenergie Windparks 21. Januar 2021 Das Arbeiten als zentrale maritime Behörde Deutschlands in Zeiten von Corona, neue Entwicklungen in der Überwachung von Schiffsemissionen, beschleunigter Ausbau der Offshore-Windenergie bis 2030, die Übernahme des neuen Vermessungs-, Wracksuch- und Forschungsschiffes ATAIR sowie Fortschritte bei der automatischen Meeresdatenerhebung waren nur einige der Themen, die das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) im Jahr 2020 beschäftigten. (WK-intern) - Bereits vor dem ersten Lockdown aufgrund der SARS-CoV-2 – Infektionen in Deutschland im März 2020 traf das BSH zahlreiche Vorbereitungen, um für einen großen Teil seiner Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen. “Damit ist die zentrale maritime Behörde eine der ganz wenigen Einrichtungen,
Start-ups Soltani und etalytics wollen Industrieunternehmen nachhaltig und wirtschaftlich auf die Zukunft vorbereiten Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 21. Januar 202121. Januar 2021 Künstliche Intelligenz spart Energie und Ressourcen (WK-intern) - Digitale Plattform für Unternehmen: Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert zwei Start-ups Industrieunternehmen nachhaltig und wirtschaftlich auf die Zukunft vorbereiten: Das ist das Ziel der beiden Start-ups "Soltani" aus Hannover und "etalytics" aus Darmstadt. Sie entwickeln digitale Plattformen, die mit künstlicher Intelligenz (KI) Abläufe verbessern und effizienter machen sollen. Im Rahmen des Green Start-up-Programms der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) werden sie mit je 125.000 Euro fachlich und finanziell gefördert. Mit künstlicher Intelligenz Energie sparen Für viele Industrieunternehmen wird es zunehmend eine Herausforderung, bestmöglich wirtschaftlich und umweltfreundlich zu arbeiten. "Zwar werden energiebezogene Daten bereits häufig durch Software gesammelt. Es gibt
Bundesentwicklungsministerium und Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) vertiefen Zusammenarbeit Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Veranstaltungen 21. Januar 2021 Entwicklungsländer stärker bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützen – das ist das Ziel einer Kooperation des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) (WK-intern) - Bei der heutigen Auftaktveranstaltung der „Berlin Insights Series on Climate Change and Development“ unterzeichneten Staatssekretär Martin Jäger (BMZ) und Prof. Dr. Johan Rockström (PIK) eine entsprechende Absichtserklärung. Dazu erklärt Staatssekretär Jäger: „Entwicklungsländer, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, leiden schon heute am stärksten unter seinen Folgen. Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel zählen daher zu den zentralen Aufgaben der Entwicklungspolitik. Für nachhaltige und klimasichere Entwicklungsplanung und Investitionen sind unsere Partner und wir auf die Analyse
26.000 MW Offshore-Windenergie entwickeln sich zum zentralen Hebel für die Energiewende Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 20. Januar 2021 Die Nordsee wird zum Powerhouse Nordwesteuropas Bis 2030 erhöht TenneT die Übertragungskapazität auf mehr als 26.000 Megawatt in der deutschen und der niederländischen Nordsee Nordsee-„Windernte“ 2020 übertrifft Vorjahr um mehr als zwölf Prozent (WK-intern) - Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT hat im Jahr 2020 rund 22,76 Terawattstunden (TWh)*) Windenergie aus der deutschen Nordsee an Land übertragen und damit einen neuen Spitzenwert erzielt. Das Ergebnis 2020 übertrifft den Vorjahreswert (20,25 TWh) um 12,4 Prozent. Damit kann rein rechnerisch der Jahresbedarf von rund sieben Millionen Haushalten, also eine Dreiviertelmillion mehr als im Vorjahr, mit grüner Energie gedeckt werden. Der Anteil der Stromübertragung aus der Nordsee liegt bei starken 17,2 Prozent
Energiesektor und Strommarkt vernünftig reformieren E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie 20. Januar 2021 Abgaben und Umlagen im Energiesektor und Strommarkt vernünftig reformieren statt Schnellschüsse produzieren (WK-intern) - Auch wenn der kurz vor Weihnachten vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) übermittelte Referentenentwurf eines „Gesetzes zur zügigen und sicheren Integration steuerbarer Verbrauchseinrichtungen in die Verteilernetze und zur Änderung weiterer energierechtlicher Vorschriften“ (SteuVerG) kurzfristig von Minister Altmaier wieder einkassiert wurde, ist der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) der Auffassung, dass eine Reform des nicht mehr zeitgemäßen und komplexen Systems aus Abgaben und Umlagen im Energiesektor sowie praktikable Vorschläge zur effizienten Nutzung von verbraucherseitigen Flexibilitäten längst überfällig sind. „Der BMWi-Gesetzentwurf blieb weit hinter dem klima- und energiepolitischen Erfordernis
PIK-Forscher glauben mit Umweltsteuer den Wohlstand zu maximieren Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. Januar 2021 Die Idee der Umweltsteuer entwickelt endlich Kraft (WK-intern) - Jährlich 290.000 Pfund extra für Beleuchtung und Reinigung, weil der Smog alles verdunkelt und verdreckt: Mit dieser Kostenabschätzung für die Industriestadt Manchester begründete einst der englische Ökonom Arthur Cecil Pigou die Theorie der Umweltsteuer. In dem Klassiker „The Economics of Welfare“, dessen erste Auflage bereits 1920 erschien, rechnete er vor: Wenn der Staat solche „Externalitäten“ in die Produktpreise einfließen lässt, kann er den Wohlstand maximieren. 2020, genau 100 Jahre später, hat die politische Umsetzung von Pigous Erkenntnis eine neue Qualität erreicht und wichtige Einwände entkräftet. Eine CO2-Bepreisung ist effizienter als Regulierungen und Verbote, bilanziert
Starker Kunden-Zuwachs bei Greenpeace Energy Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung 20. Januar 2021 Mehr als 200.000 Haushalte unter Vertrag (WK-intern) - Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy hat seit Anfang Januar erstmals bundesweit mehr als 200.000 private Haushalte und Gewerbebetriebe unter Vertrag. Im Jahr 2020 wuchs der Gesamtbestand der Kundinnen und Kunden, die mit sauberem Ökostrom und dem innovativen Gasprodukt proWindgas beliefert werden, damit um etwas mehr als zehn Prozent. „Dass gerade in Corona-Zeiten so viele Verbraucherinnen und Verbraucher von uns versorgt werden wollen, zeigt, wie wichtig das Thema Klimaschutz auch weiterhin für viele Menschen ist. Deren Vertrauen ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. Den 200.000sten Vertrag zur Ökostrom-Belieferung durch Greenpeace Energy