Dank fündiger Bohrung entsteht das zehnte Geothermiekraftwerk in Deutschland Geothermie 23. Juni 201622. Juni 2016 Holzkirchen dampft bei Geothermie erfolgreich voraus – EEG muss Perspektiven erhalten (WK-intern) - Grünes Licht für Strom aus Geothermie in Holzkirchen. Jetzt muss der Bundestag mit angepasster Degressionsregelung und mehr Vertrauensschutz für geplante Geothermieprojekte nachziehen. Holzkirchen, in der Nähe von München, hat vergangene Woche erfolgreich die erste Bohrung für die Errichtung eines Geothermiekraftwerks abgeschlossen. Mehr als 60 Liter pro Sekunde und über 140 Grad Celsius gewährleisten nun, dass zukünftig die Gemeinde rund um die Uhr mit Wärme und Strom versorgt wird. Mit der erfolgreichen ersten Bohrung sind die finanziellen Mittel für die zweite Bohrung durch die Geldgeber freigegeben worden. Holzkirchen zeigt abermals, dass Geothermieprojekte
EEG-Neuregelungen für Tiefe Geothermie nachbessern Geothermie 9. Juni 20169. Juni 2016 Gestern hat das Bundeskabinett in Berlin die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschlossen. (WK-intern) - Der Beschluss sieht vor, dass der Degressionsbeginn für Tiefe Geothermie von aktuell 2018 auf das Jahr 2020 verlängert wird. Die Geothermiebranche sieht darin eine Anerkennung der problematischen Degressionsregelung. Der Schritt genügt aber nicht, um den langfristigen Ausbau von planbarem Geothermiestrom zu ermöglichen. Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesverband Geothermie e.V. (BVG), äußert sich: „Der Bundesregierung ist bewusst geworden, dass die aktuelle Degressionsregelung zu schnell greift. Wenn die Geothermie als planbarer Stromlieferant in der Zukunft eine Rolle spielen soll, ist aber eine konsequentere Änderung nötig.“ Der Bundesverband Geothermie schlägt vor, die Degression
Geothermie: Ormat Technologies steigert geothermische Produktion von Ökostrom Geothermie Mitteilungen 6. Mai 2016 Das Geschäftsjahr 2016 hat für Ormat Technologies bisher sehr gute Aussichten. (WK-intern) - Ormat Technologies Reports First Quarter Revenue of $151.6 Million and Adjusted EBITDA of $80.2 Million Strong Gross Margin Increases Net income and Adjusted EBITDA Ormat Technologies, Inc. (NYSE: ORA) today announced financial results for the first quarter ended March 31, 2016. First Quarter Highlights and Recent Developments: • Total revenues of $151.6 million, up 26.1% compared to the first quarter of 2015; • Product segment revenues of $43.7 million, up 44.4% compared to the first quarter of 2015; • Electricity segment revenues of $107.9 million, up 19.9% compared to the first quarter of 2015; •
Der Geothermiekongress 2016: Call for Papers gestartet Geothermie Veranstaltungen 29. April 201628. April 2016 Abstracts können bis zum 30. Juni auf www.der-geothermiekongress.de eingereicht werden. (WK-intern) - Workshoptag (29.11.) und erster Kongresstag (30.11.) mit englischsprachigem Vortragsstrang. Berlin/Essen - Ab sofort können Wissenschaftler und Geothermiepraktiker Vortragsentwürfe zum Geothermiekongress DGK 2016 einreichen. Noch bis zum 30. Juni können Abstracts über die Kongresshomepage www.der-geothermiekongress.de hochgeladen werden. Die wichtigste Wissensplattform zur Erdwärmenutzung findet vom 29. November bis 1. Dezember in Essen statt. Gesucht sind Vorträge zu allen Bereichen der Geothermie, jedoch vorrangig zu den Schwerpunktthemen des DGK 2016. Neben Präsentationen können auch Poster eingereicht werden. Alle Interessenten erhalten ab Mitte August eine Mitteilung, ob ihr Vortrag vom wissenschaftlichen Komitee angenommen wurde. Langfassungen für
EEG-Förderung der Tiefen Geothermie am Ausbau orientieren Geothermie 15. April 2016 Der Geothermie-Branchenverband fordert bei der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes eine langsamere Verringerung der Vergütung und stärkeren Vertrauensschutz. (WK-intern) - Mit der heutigen Veröffentlichung des Entwurfs des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gefährdet die Bundesregierung die Markteinführung der Tiefen Geothermie. Die Kernanliegen der Geothermiebranche nach Vertrauensschutz sind im Gesetzentwurf nicht berücksichtigt. Die Geothermiebranche braucht eine stabile, gleichbleibende Einspeisevergütung und nachhaltigen Vertrauensschutz, damit die Energiewende gelingt. Als innovative Technologie haben Geothermie-Projekte Realisierungszeiträume von fünf bis sieben Jahren. 2007 ging das erste Kraftwerk ans Netz – Geothermie wird also gerade erst in den Strom-Markt eingeführt. „Aktuell sind Projektentwickler aufgrund der Unsicherheiten der hohen Degression bei der Einspeisevergütung sehr zurückhaltend. Der mangelnde
Deutschlands leistungsstärkste Geothermie-Anlagen liefern künftig grüne Fernwärme für Münchener Südosten Geothermie 7. April 20166. April 2016 Ab 2019 können zahlreiche Haushalte der Gemeinden Ottobrunn, Hohenbrunn, Neubiberg und Höhenkirchen-Siegertsbrunn mit grüner Fernwärme aus den Geothermie-Kraftwerken Kirchstockach und Dürrnhaar versorgt werden. (WK-intern) - Das sieht der langfristige Wärmeliefervertrag vor, den die Energieversorgung Ottobrunn GmbH und die Süddeutsche Geothermie-Projekte GmbH & Co. KG (SGG) kürzlich unterzeichnet haben. Mit jeweils rund 45 MW möglicher Wärmeleistung und bis zu 7 MW elektrischer Leistung sind die beiden Anlagen, die Ende 2012 bzw. Anfang 2013 in Betrieb genommen wurden, die derzeit leistungsstärksten Geothermie-Kraftwerke Deutschlands. Bislang produziert der Anlagen-Betreiber SGG, ein Joint Venture der BayWa r.e. renewable energy GmbH und Hochtief PPP Solutions GmbH, noch ausschließlich elektrischen
München braucht einen Energieversorgungs-Plan Erneuerbare & Ökologie Geothermie 5. April 2016 Piazolo: "München braucht einen Energieversorgungs-Plan!" (WK-intern) - Ende März haben die Stadtwerke München eine umfangreiche Messkampagne für mögliche weitere Standorte mit Geothermiekraftwerken abgeschlossen. Obwohl die Messungen wohl weitgehend positiv verlaufen sind, gibt es jedoch offenbar noch keine konkreten Pläne für weitere derartige Kraftwerke. Der Münchner FREIE WÄHLER Stadtvorsitzende Prof. Dr. Michael Piazolo fordert deshalb von der Landeshauptstadt München konkrete Pläne für die Energieversorgung der Zukunft vorzulegen: "München braucht endlich einen mittel- und langfristig angelegten Plan zur Energieversorgung mit dem Ziel auf regenerative Energieträger umzuschwenken." Die FREIEN WÄHLER sind deshalb auch dem Bündnis "Raus aus der Steinkohle" beigetreten, das mittels Bürgerbegehren einen schnelleren Ausstieg aus
Pumpen besser an die Geothermie anpassen Forschungs-Mitteilungen Geothermie 17. März 2016 Ergebnisse aus Feldtests und Hochtemperatur-Teststand berücksichtigt (WK-intern) - Geothermische Kraftwerke und Wärmenetze nutzen natürliche Wärmevorkommen aus tiefen Wasser- und Gesteinsschichten. Bei der Wirtschaftlichkeit der Anlagen wirken sich bisher in der Bilanz neben den Bohrkosten der vorzeitige Verschleiß und Austausch der Förderpumpen besonders gravierend aus. Das BINE-Projektinfo „Robuste Pumpen für die Geothermie entwickeln“ (03/2016) stellt modifizierte Tauchkreiselpumpen vor, die speziell an die Anforderungen der tiefen Geothermie angepasst sind. Bereits die Prototypen der neuen Pumpen halten den mineralischen Ablagerungen aus den Thermalwässern länger stand und bieten eine höhere Energieeffizienz als die bisherigen Aggregate. Im Rahmen eines Feldtests wurden defekte Pumpen aus süddeutschen Geothermieanlagen geborgen, in die
Drei neue europäische Geothermieprojekte am GFZ Forschungs-Mitteilungen Geothermie 8. März 2016 Am 7. und 8. März finden im niederländischen Utrecht die Kickoff-Meetings der Geothermie-Projekte DESTRESS "Demonstration of Stimulation Treatments of Geothermal Reservoirs" und SURE "Novel Productivity Enhancement Concept for a Sustainable Utilization of a Geothermal Resource" statt. (WK-intern) - Sie werden von Ernst Huenges (DESTRESS) und Thomas Reinsch (SURE), GFZ-Sektion Geothermische Energiesysteme, koordiniert. Im Mittelpunkt der Projekte steht die sichere und effiziente Bereitstellung geothermischer Energie, mit einem Schwerpunkt auf sanften Stimulationsverfahren zur Produktivitätserhöhung geothermischer Reservoire. Beide Projekte werden durch das EU-Programm HORIZON 2020 gefördert. Darüber hinaus ist das GFZ an dem im Februar 2016 gestarteten Projekt GeoWell „Innovative materials and designs for long-life high-temperature
GeoTHERM ist Weltmarke der Geothermie Geothermie Veranstaltungen 6. März 2016 Mit der zehnten Ausgabe bestätigt die GeoTHERM – expo & congress ihre Position als Europas größter Branchentreff. (WK-intern) - Aussteller wie Fachbesucher beurteilen die GeoTHERM einhellig als außerordentlich gut gelungene Veranstaltung. Der Präsident des Bundesverbandes Geothermie Dr. Erwin Knapek würdigte in der Eröffnung der GeoTHERM die Entwicklung der Veranstaltung zur Weltmarke der Geothermie. Internationale Gäste aus 44 Nationen waren am 25. + 26. Februar 2016 bei der Messe Offenburg zu Gast. Darunter auch Fachbesucher aus Japan, China bis hin zu Süd- und Nordamerika. „Die Strahlkraft der GeoTHERM weit über unseren Kontinent hinaus erfüllt uns mit stolz“, unterstreicht Messe-Chefin Sandra Kircher die Bedeutung von Europas
TUB: Forschung zur Wärmespeicherung im Untergrund / Pressetermin: 29.2.2016 Forschungs-Mitteilungen Geothermie 27. Februar 2016 Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ beginnt Forschungsbohrung auf dem Campus der TU Berlin (WK-intern) - Einladung zum Pressetermin am Montag, 29. Februar, 11 Uhr Eine vom GFZ wissenschaftlich begleitete Erkundungsbohrung auf dem TU-Campus Berlin-Charlottenburg soll die Basis für Untersuchungen des Berliner Untergrundes auf seine Eignung als Wärme- und Kältespeicher liefern. Wir laden zum Bohrbeginn zu einem Informations- und Fototermin am Bohrloch ein: Zeit: Montag, 29. Februar 2016, 11.00 Uhr Ort: TU Berlin, Fasanenstraße 89–90, 10623 Berlin, nahe Rudolf-Drawe-Haus (Lageplan unter www.tu-berlin.de/?168874) Bitte melden Sie Ihre Teilnahme bis zum 26. Februar 2016 an unter: pressestelle@tu-berlin.de. Poröse, tiefe, wasserführende Gesteinsschichten bieten ein großes Potenzial für die jahreszeitliche Wärme- und Kältespeicherung von
Bamberg: Großes Interesse beim Symposium zur Geothermie Geothermie Veranstaltungen 20. Februar 201619. Februar 2016 Die lokale Energieerzeugung und alternative Energieversorgung aus erneuerbarer Energie gewinnt angesichts der Endlichkeit fossiler Energieträger und der von der Bundesregierung beschlossenen Energiewende immer mehr an Bedeutung. (WK-intern) - Die Energiewende setzt sich aus drei Bausteinen zusammen – der Stromwende, der Mobilität und der Wärmewende. In Zukunft gehen Experten von einem deutlichenWachstum der Erdwärmenutzung aus. Die Geothermie wird im Zusammenspiel mit den anderen Erneuerbaren Energienihren Beitrag zur Substitution in der Wärme- und Stromversorgung von den fossilenEnergieträgern (Kohle, Öl und Gas) leisten.Sie stand im Mittelpunkt des Symposiums „Geothermie – Wärme aus der Erde“, das die Klima- und Energieagentur Bamberg am vergangenen Donnerstag in der Steigerwaldhalle