DIW Studie sieht schwarz für die Energiewende und erwartet schnelle politische Entscheidungen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Wasserstofftechnik Windenergie 26. Januar 2022 Hohe Preise für Kupfer, Lithium, Nickel und Kobalt könnten Energiewende ausbremsen Studie am DIW Berlin geht Frage nach, wie sich die Energiewende auf die Preise bestimmter Metalle auswirken könnte Preise dürften in Szenario auf historische Niveaus klettern Energiewende würde sich verteuern und verzögern Global koordinierte Klimapolitik könnte gegensteuern und Planungssicherheit für Metallproduzenten schaffen (WK-intern) - Die Energiewende kann nur gelingen, wenn ausreichend Rohstoffe etwa zum Bau von Windrädern, Solaranlagen und E-Auto-Batterien verfügbar sind. Steigende Preise benötigter Metalle wie Kupfer, Lithium, Nickel und Kobalt könnten sich aber auch als Bremsfaktor für die Transformation des Energiesektors erweisen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Szenarioanalyse am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW
Über 110 neue Ladepunkte für E-Mobilität errichtet E-Mobilität Mitteilungen Technik 26. Januar 2022 HanseWerk hat mehr als 40 öffentliche und 70 betriebliche Ladepunkte im Jahr 2021 errichtet – Insgesamt 330 neue Ladepunkte seit 2012 (WK-intern) - Der Energielösungsanbieter HanseWerk hat im laufenden Jahr mehr als 40 neue, öffentliche Ladepunkte in Norddeutschland errichtet – entweder im eigenen oder im Auftrag von Kunden. Hinzu kommen mehr als 70 nicht-öffentliche Ladepunkte, die HanseWerk im vergangenen Jahr installiert hat – insbesondere im Auftrag von Betrieben. Insgesamt hat HanseWerk damit nun seit 2012 mehr als 330 öffentliche Ladepunkte im Norden in Betrieb genommen. 2022 wird das Unternehmen eine ganze Reihe weiterer Ladeinfrastrukturprojekte angehen. Darunter sind überwiegend Kundenaufträge für nicht-öffentliche Ladepunkte, zum Beispiel
10 Punkte-Plan für die Umsetzung von Klima- und Ressourcenschutz in Ballungsräumen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 25. Januar 2022 Politik, Wirtschaft und Gesellschaft soll Wissen zum Klimaschutz nutzen (WK-intern) - Im Bewusstsein der Verantwortung für kommende Generationen und vom Forschergeist getrieben, fordern die Wissenschaftler/-innen des Frankfurter Forschungsinstituts für Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik (FFin) die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf, das Wissen zum Klimaschutz zu nutzen. Weil Klimaschutz zum zentralen Handlungsfeld geworden ist, hat das FFin der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) einen Maßnahmenkatalog erstellt. Der „Frankfurter 10-Punkte-Plan für die Umsetzung von Klima- und Ressourcenschutz in Ballungsräumen“ umfasst Stadtentwicklung, Kreislaufwirtschaft, Gebäudesanierung, Energieplus-Standard bei Neubauquartieren, Energieerzeugung, Strom- und Wärmespeicher, Nachhaltige Mobilität, Smart City sowie Bio-Ökonomie. Stellvertretend für das FFin nehmen Prof. Dr. Martina Klärle,
House of Energy bietet Zertifikatsprogramm Innovationsmanagement Energie E-Mobilität Ökologie Technik Veranstaltungen Wasserstofftechnik 25. Januar 2022 Das dreimonatige Zertifikatsprogramm „Innovationsmanagement Energie“ der UNIKIMS, der Management School der Universität Kassel, in Kooperation mit der Energiewende-Denkfabrik House of Energy e.V. beginnt im April 2022 in einem neuen Zyklus. (WK-intern) - Denn der Wandel in der Energiewelt ist „brachial“. Um Klimaschutz und Dekarbonisierung umzusetzen, müssen die Energieversorgung neu gedacht und die Energie-Infrastruktur im laufenden Betrieb modernisiert werden. Die Disruption eröffnet Chancen und birgt Risiken. Auch Unternehmen mit einem bisher stabilen Geschäftsmodell und treuen Kunden werden in der Entwicklung neuer Lösungen und Produkte viel schneller werden müssen, wenn sie den Anforderungen der kommenden Kundengeneration gerecht werden wollen. Das berichten übereinstimmend Dozent:innen und Teilnehmer:innen
Klimafreundliche Nutzfahrzeuge: NOW stellt Handlungsbedarf für den Aufbau von Ladeinfrastruktur fest E-Mobilität Veranstaltungen 24. Januar 2022 Mit dem Abschluss der Task-Force “Backcasting – Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge“ haben BMDV, NOW und die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur eine Bestandsaufnahme für den Aufbau von öffentlicher Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge im Fernverkehr erstellt. (WK-intern) - Die Arbeitsgruppen der Task-Force identifizierten 30 konkrete Themen, bei denen Handlungsbedarf besteht, um eine ausreichende Ladeinfrastruktur für batterieelektrische Lkw bereitstellen zu können. Diskutiert wurden Planungs-, Genehmigungs- und Umsetzungsvorläufe, aber auch mögliche kritische Pfade und Umsetzungshemmnisse. Kurt-Christoph von Knobelsdorff, Geschäftsführer der NOW GmbH: „Mit dem gewonnenen Überblick über die konkret zu bewältigenden Aufgaben, ist der Grundstein für den Aufbau von Ladeinfrastruktur für schwere, batterieelektrische Nutzfahrzeuge im Fernverkehr gelegt. Die
Fehlende Agenda e-Auto verunsichert gesamte Mobilitätsbranche E-Mobilität Mitteilungen 20. Januar 2022 Widerspruch der Koalitionspartner bei E-Auto-Zielen (WK-intern) - Die Ampel-Parteien streiten um die Umsetzung des Koalitionsziels von 15 Millionen E-Autos in Deutschland bis 2030. Dazu erklärt das verkehrspolitische Sprecher*innen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: "Die Ampel-Koalition ist noch immer uneins über das Koalitionsziel von 'mindestens 15 Millionen Elektro-Pkw'. Das Bundesverkehrsminister*innen fordert unter Bezugnahme auf den Koalitionsvertrag mehr elektrisch betriebene Fahrzeuge. Es betont, dass Klimaschutz nur funktionieren könne, wenn die breite Mitte der Gesellschaft ihn mittrage. Um dieses Ziel zu erreichen, wäre eine klare und unmissverständliche Agenda notwendig, die bislang jedoch fehlt. Damit verunsichert er die gesamte Mobilitätsbranche. Nachdem das Bundesverkehrsminister*innen bereits letzte Woche eine Kehrtwende hinsichtlich der Technologieoffenheit
ZSW gibt den Startschuss für leichte und sichere Lithium-Ionen-Batterien für elektrisches Fliegen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 20. Januar 2022 ZSW und Unternehmen beginnen Forschungsprojekt (WK-intern) - Die Mobilität und somit auch der Luftverkehr verursachen einen großen CO2-Fußabdruck. Um diesen zukünftig deutlich verkleinern zu können, werden leichte, sichere und kostengünstige Hochenergiebatterien benötigt. Und diese sollten möglichst nur ressourcenschonende und umweltverträgliche Materialen enthalten. Ein Forschungsprojekt des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) mit drei Industrieunternehmen setzt genau hier an. In dem Vorhaben werden neue Aktivmaterialien mit hoher spezifischer Energie und Sicherheit entwickelt sowie die Prozesse, um sie zu Batterieelektroden zu verarbeiten. Kritische und teure Materialien sollen substituiert werden. Sowohl Anode als auch Kathode werden statt mit dem schädlichen Lösungsmittel NMP wässrig prozessiert. Die
Vulcan Energy, Produzent von CO2-freiem Lithium, vollzieht Doppelnotierung in Frankfurt E-Mobilität Geothermie Mitteilungen Technik 20. Januar 202221. Januar 2022 Börse, Lithium: Der Produzent von CO2-freiem Lithium, Vulcan Energy Resources, hat die doppelte Börsennotierung an der Frankfurter Wertpapierbörse (FSE) beantragt. (WK-intern) - Das Unternehmen wird im Marktsegment Prime Standard gelistet und kann im Februar 2022 dort offiziell gehandelt werden. Vulcan Energy bleibt weiterhin an der Börse in Sydney notiert. Mit der Doppelnotierung reagiert das Unternehmen auf den wachsenden E-Mobilitätsmarkt, den zunehmenden Rohstoffbedarf in Europa sowie auf die steigende Nachfrage nach Investitionen in Vulcan’s Zero Carbon Lithium™-Projekt. Mit der Notierung an der Frankfurter Börse will Vulcan europäischen und internationalen Investoren die Möglichkeit bieten, in das Unternehmen und das Projekt zu investieren. Der Prime Standard der Frankfurter
Metastudie liefert Basis zur Umsetzung effizienter Energienutzung und -versorgung in Binnenhäfen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 19. Januar 2022 Mehr als 170 Binnenhäfen gibt es in Deutschland. (WK-intern) - Ihre Besonderheit: Sie vereinen Gütertransport und Logistikunternehmen auf der einen, Gewerbe- und Wohngebiete auf der anderen Seite. Wie sich solche Quartiere mit Blick auf Herausforderungen der Energiewende weiterentwickeln lassen, beantworten das Fraunhofer UMSICHT und die Duisburger Hafen AG (duisport) im Projekt »enerPort«. Eines ihrer Ergebnisse: eine Metastudie, die sowohl eine Kategorisierung von Binnenhäfen als auch eine Übersicht zu bisherigen Forschungs- und Umsetzungsprojekten liefert. Herz der Metastudie ist das so genannte Hafenquartett. Es spiegelt die Vielfalt der deutschen Binnenhäfen wider und zeigt am Beispiel von 31 Häfen die zu berücksichtigende Bandbreite energetisch bedeutsamer Charakterisierungsmerkmale –
MS Jungfrau ist das erste Hybrid-Schiff auf dem Brienzersee E-Mobilität Mitteilungen Technik 19. Januar 2022 Leclanché rüstet die MS Jungfrau aus, das erste Hybrid-Schiff auf dem Brienzersee, Schweiz Die MS Jungfrau, eines der Flaggschiffe der BLS-Touristikflotte, wurde zu einem Hybridschiff mit Diesel- und Elektroantrieb umgebaut Leclanché lieferte das exklusive Batteriesystem mit einer Energie von 168 kWh, das einen 30-minütigen Betrieb im reinen Elektroantrieb und das Aufladen im Betrieb oder am Hafen ermöglicht Dieses Projekt ergänzt zwei weitere Aufträge für Hybridschiffe für die CGN (Genfer See) Mit seinen sicheren Systemen, die die anspruchsvollsten Zertifizierungen erfüllen, ist Leclanché ein Vorreiter bei der Elektrifizierung der weltweiten maritimen Flotte und ihrem Übergang zur Nachhaltigkeit (WK-intern) - YVERDON-LES-BAINS, Schweiz – Leclanché SA (SIX : LECN),
Fossilfreie Energieversorgung mit Wärmepumpen und Sonnenstrom in Berlin-Pankow Dezentrale Energien E-Mobilität Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik 18. Januar 2022 NATURSTROM realisiert fossilfreie Energieversorgung mit Wärmepumpen und Sonnenstrom in Berliner Öko-Quartier Kokoni One (WK-intern) - Im nördlichen Berlin-Pankow realisiert der Öko-Energieversorger NATURSTROM die brennstoff- und emissionsfreie Energieversorgung eines 23 Hektar großen Wohnquartiers mittels „lauwarmen“ Nahwärmenetz mit zwei zentralen Wärmepumpen, dachintegrierter Photovoltaik auf jedem der insgesamt 84 Doppel- und Reihenhäuser und E-Mobilitätskonzept. Der Baustart ist für 2022, der Beginn der Wärmelieferung zur Heizperiode für 2023 geplant. Auf 23.000 m² Grundstücksfläche entsteht das ökologisch-gemeinschaftliche Quartier Kokoni One im Pankower Viertel Französisch Buchholz mit 84 Doppel- und Reihenhäusern. Gemeinsam mit dem Berliner Projektentwickler Incept GmbH, Teil der Ziegert Group, und den Architekten ZRS Architekten Ingenieure wird
Bundesnetzagentur beteiligt Öffentlichkeit am Szenariorahmen Strom 2023-2037 Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik Wasserstofftechnik 17. Januar 2022 Präsident Homann: „Wir entwickeln eine Zielvorstellung für das Netz zur Energiewende“ (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur konsultiert ab heute den Entwurf des Szenariorahmens der Übertragungsnetzbetreiber mit der Öffentlichkeit. Er bildet mögliche Szenarien für die Planung des Ausbaubedarfs im Stromnetz bis 2037 und 2045 ab. „Die Szenarien zur Entwicklung von Stromerzeugung und -verbrauch sind Grundlage der Ermittlung, wieviel Netzausbau notwendig ist. Der Szenariorahmen orientiert sich erstmals an der für 2045 geplanten Klimaneutralität“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Bürger, Verbände, Unternehmen und Behörden können sich an der Konsultation beteiligen und so Einfluss auf die Netzentwicklungsplanung nehmen.“ Die Bundesnetzagentur prüft nun den Entwurf der Übertragungsnetzbetreiber und genehmigt