Werbung Die Kürzung der Solarförderung in Deutschland reicht nicht aus Mitteilungen Verbraucherberatung 8. August 2012 Solardächer / Foto: HB (WK-news) – Der Fachbereichsleiter für Bauen, Energie und Umwelt im Bundesverband der Verbraucherzentralen, Holger Krawinkel, nimmt Stellung zu den weiter steigenden Strompreisen. Die Kosten für Solaranlagen und deren Errichtung sind im letzten Jahr noch eine mal stark gesunken, dadurch steigt die EEG-Umlage, zudem verdienen die „erneuerbaren Stromproduzenten“ an der Marktprämie, die nicht notwendige ist. Der teure Solarstrom und seine Förderung von bis zu 24,43 Cent je Kilowattstunde wird über die EEG-Umlage finanziert. Hierbei stellen sich die Fragen: Wie kann diese Summe dem Verbraucher aufgebürdet werden? Ist es rechtmäßig wenn der Strompreis an der Börse sinkt und die Verbraucher mehr für ihren Strom zahlen müssen. Ist dieses Gesetz einseitig zu Gunsten einer neuen Schicht gemacht worden, die über den Strompreis aller Verbraucher subventioniert wird? Gibt es eine gerechte Verteilung der steigenden Steuereinnahmen über den gestiegenen Strompreis? Wie kommen diese Steuergelder wieder beim Verbraucher an? Rund acht Milliarden Euro haben die Verbraucher 2011 allein für die EEG-Umlage zusätzlich bezahlt, davon rund ein Fünftel nur Steuereinnahmen. Quelle: Bundesverband der Verbraucherzentralen Weitere Beiträge:Die Grünen: FDP betreibt systematische Destabilisierung der Erneuerbaren EnergienBundesumweltministerin Schulze kann sich eine sozialverträgliche CO2-Bepreisung vorgestelltDrei Energieträger, die unabhängig machen: Energie aus Holz, Sonne und Luft