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G7-Gipfel in Elmau: Grüne protestieren auf Zugspitze

Grüne protestieren auf Zugspitze / Pressebild
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Grüne protestieren auf Zugspitze / Pressebild
Grüne protestieren auf Zugspitze / Pressebild

Mit einer Protestaktion auf der Zugspitze haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vor Beginn des G7-Gipfels in Elmau verbindliche Ergebnisse in Sachen Klimaschutz gefordert.

(WK-intern) – Grüne Aktivisten kletterten bis zum Gipfelkreuz der Zugspitze, um ein großes Banner mit „Das Wasser steht uns bald bis hier“ auszubreiten.

Dazu erklärt Simone Peter, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Wir schicken eine Botschaft vom Gipfel der Zugspitze an den Gipfel in Elmau: Es ist höchste Zeit zu handeln. Angesichts internationaler Konflikte, der Klimakrise und wachsender Ungleichheit auf der Welt ist dieses Gipfeljahr zum Erfolg verdammt. Die Welt erwartet Taten statt warmer Worte. Der G7-Gipfel darf kein Gipfel der vertanen Chancen werden.“

Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, fügt hinzu: „Wenn Merkel und die G7 wirklich Armut und Hunger bekämpfen wollen, sollten sie aufhören, diese zu vergrößern. Mit einer Fischerei- und Landwirtschaftspolitik, die Märkte in Afrika zerstört, verschlimmern sie die Lage in vielen Ländern. Und wir brauchen endlich eine neue Handelspolitik, die auf nachhaltige Entwicklung setzt statt blindem Freihandelsglauben wie bei TTIP.“

Sigi Hagl, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bayern, macht deutlich: „Die Wahl von Elmau als Tagungsort ist verantwortungslos.
Mitten im Naturschutzgebiet, eingemauert von einer Bergkulisse und abgeriegelt von der Öffentlichkeit, verschlingt dieser schwer zugängliche Tagungsort Millionen von Mehrkosten. Auch die Natur zahlt ordentlich drauf: Merkel nimmt billigend in Kauf, dass ein ‚wunderschönes Stück Deutschland‘ nachhaltig Schaden nimmt.“

Katharina Schulze, stellv. Fraktionsvorsitzende im Landtag, ergänzt: „Auch wenn die Kameras aus Elmau abgezogen sind, werden wir Grüne weiter hinschauen: Für die hohen Kosten die auf die Steuerzahler zukommen, die Eingriffe in die Ökologie und die Einschränkungen der Grundrechte werden wir die CSU-Staatsregierung weiter in die Verantwortung nehmen.

PM: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bayern








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