GroKo kämpft um Klima, Gesetze, Erneuerbaren Energien, Umlagen, Stromkosten mit dem CO2-Steuerungsknüppel Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 11. Mai 202111. Mai 2021 bne kommentiert den Entwurf des Klimaschutzgesetzes (WK-intern) - Die Bundesregierung will die Klimaneutralität Deutschlands fünf Jahre früher als geplant erreichen und entscheidet in dieser Woche im Bundeskabinett über eine Anpassung des Klimaschutzgesetzes. Darin soll der Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen stärker begrenzt und das Ziel der Klimaneutralität auf 2045 vorgezogen werden. Gleichzeitig sieht der Entwurf nicht wie bisher angenommen konkrete zulässige Emissionsmengen für die Jahre 2035 und 2040 vor, sondern ausschließlich sektorenübergreifende prozentuale Minderungsziele. „Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz war der dringend nötige Ordnungsruf an die Regierung, den grundrechtlichen Lebensschutz dieser und folgender Generationen auch im Klimaschutz umgehend sicherzustellen. Wenn jetzt die richtigen
TU Darmstadt startet mit Partnern das Energieforschungsprojekt „Reallabor DELTA“ Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 11. Mai 2021 Das Energiesystem Stadt optimieren (WK-intern) - In Städten schlummert viel Potenzial: Abwärme beispielsweise, die ungenutzt aus Industrieanlagen strömt. In Gebäuden mit intelligentem Energiemanagement wird diese Wärme wertvoll. Solche Potenziale wollen die Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie Expertinnen und Experten aus Darmstädter Hochschulen und Wirtschaft mit dem nun gestarteten Reallabor DELTA (kurz für „Darmstädter Energie-Labor für Technologien in der Anwendung“ nutzen – und urbane Energiesysteme effizienter, flexibler und klimafreundlicher machen. Für das Vorhaben sollen in den kommenden fünf Jahren rund 100 Millionen Euro bereitgestellt werden. Dabei stehen die Projektbeteiligten vor der Frage, wie ein bestehendes Energiesystem so optimiert werden kann, dass Darmstadt oder vergleichbare Städte die nächsten
DEKRA Arbeitssicherheitsreport 2021: Homeoffice macht viele krank Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 11. Mai 2021 Arbeiten im Homeoffice: Segen und Fluch zugleich (WK-intern) - Die Arbeit im Homeoffice ist für die Beschäftigten Fluch und Segen zugleich: Über ein Drittel klagt über gesundheitliche Beschwerden wie Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen. Auch der negative Stress wird mehr. Das sind Ergebnisse des DEKRA Arbeitssicherheitsreports 2021. Ein positiver Aspekt bei der Arbeit zu Hause: Die große Mehrheit (84 Prozent) fühlt sich vor einer Infektion mit dem Corona-Virus gut geschützt. Das mobile Arbeiten oder Homeoffice macht viele Beschäftigte krank: Rund jeder dritte Befragte klagt im Homeoffice über gesundheitliche Probleme wegen eines mangelhaften, nicht-ergonomischen Arbeitsplatzes, ergab eine bundesweite repräsentative Umfrage von DEKRA und forsa bei 1.502
In den Kommunen wird Klimaschutz konkret Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 11. Mai 2021 Bundesumweltministerium fördert Energieprojekt im Südwesten mit 322.000 Euro (WK-intern) - Das Bundesumweltministerium (BMU) fördert ein Netzwerk-Projekt der Energieagentur Südwest mit 322.304 Euro. Das gab Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im BMU am Freitag in Berlin bekannt. Am 1. Juli 2021 startet die Energieagentur in die auf drei Jahre ausgelegte Netzwerkphase ihres Energie-Effizienz-Projekts für die beiden Landkreise Lörrach und Waldshut. Das innovative Netzwerk wird aus dem Programm „Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld“ über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums gefördert. Rita Schwarzelühr-Sutter: „In den Kommunen wird Klimaschutz konkret. Mit dem Energie-Effizienz-Netzwerk im Südwesten fördern wir ein wegweisendes Klimaschutzprojekt im kommunalen Umfeld.“ Die Energieagentur Südwest plant für die Landkreise
Wasserstoffhub Huntorf erweckt das erstaunte Interesse der Politik Behörden-Mitteilungen Ökologie Wasserstofftechnik 10. Mai 2021 Wasserstoffhub Huntorf: Der von EWE und Uniper geplante Wasserstoffhub in Huntorf hat auch das Interesse der Bundespolitik geweckt: Am Montag machte sich Dr. Stefan Kaufmann MdB, Innovationsbeauftragter „Grüner Wasserstoff“ beim Bundesministerium für Bildung und Forschung vor Ort ein Bild von den Plänen beider Unternehmen. Kaufmann folgte der Einladung von Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler, um ausgesuchte Standorte in Niedersachsen im Bereich Erzeugung und Speicherung von grünem Wasserstoff zu besichtigen. EWE Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler und Uniper-COO David Bryson erläuterten den beiden Politikern in Huntorf ihre Pläne. Kaufmann ist zuversichtlich: „Grüner Wasserstoff ist der Gamechanger für eine klimafreundliche Energieversorgung von morgen. Deutschland bietet sich die einmalige Möglichkeit,
Vorbildliches Verbraucherverhalten: Deutschland hat 1/4 weniger Mineralöl verbraucht – Klimawandel ausgebremst Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 10. Mai 2021 MineralölINFO Feburar 2021 (Mineralölabsatz) (WK-intern) - Nach Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sank der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik Deutschland im aktuellen Zeitraum von Januar bis Februar 2021 gegenüber der Vorjahresperiode um 24,7 % von 17,5 auf 13,2 Millionen Tonnen. Dabei zeigte sich folgende Entwicklung hinsichtlich des Absatzes einzelner Hauptprodukte (Mengenangaben in Millionen Tonnen): ENTWICKLUNG DES ABSATZES VON HAUPTPRODUKTEN Hauptprodukt Januar bis Februar 2020 Januar bis Februar 2021 Änderungsrate (in Prozent) Rohbenzin 2,01 Mio. t 2,45 Mio. t 22,2 % Ottokraftstoff 2,86 Mio. t 2,00 Mio. t - 30,2 % Dieselkraftstoff 5,81 Mio. t 4,43 Mio. t - 23,8 % Heizöl, EL normal 2,74 Mio. t 1,40 Mio. t - 49,0 % davon schwefelarm 2,65 Mio. t 1,32 Mio. t - 50,3 % Heizöl, schwer 0,10 Mio. t 0,16 Mio. t 64,2 % Flugturbinenkraftstoff, schwer 1,49 Mio. t 0,65 Mio. t - 56,2 % Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist der Export von Mineralölprodukten um 1,3% von 3,77 auf 3,83 Millionen Tonnen
Schleswig-Holsteins grüner Umweltminister verklappt Atomabfälle auf Deponien in Lübeck Aktuelles Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 10. Mai 2021 Statt die sichersten Gebäude der Welt, die alten Atommeiler als sichere Lagerstätte für Atommüll zu nutzen, werden diese abgerissen und als Sondermüll verklappt. Das erinnert an die ehemalige Umweltministerin unter Kanzler Kohl, die nachweislich 126.000 Fässer mit hochradioaktivem Müll in das Salzbergwerk Asse verklappen ließ. Deponierung von freigegebenen Abfällen aus dem Rückbau des Kernkraftwerks Brunsbüttel: Landesamt erlässt Zuweisungsbescheide für die Deponien Lübeck-Niemark und Johannistal KIEL. Das Land hat die angekündigten Zuweisungsbescheide für die Deponierung von freigegebenen Abfällen aus dem Rückbau des Kernkraftwerks Brunsbüttel für die Deponien Lübeck-Niemark und Johannistal erlassen. Beide Bescheide wurden heute durch das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume
DLR eröffnet Institut für CO2-arme Industrieprozesse in Cottbus Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Solarenergie Windenergie 10. Mai 2021 Das Institut für CO2-arme Industrieprozesse im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht an Alternativen für die fossilen Brennstoffe, damit die Produktion in Schlüsselbranchen umweltfreundlicher wird. Alternativen zu fossilen Brennstoffen sollen die Produktion in Schlüsselbranchen umweltfreundlicher machen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler testen an Hochtemperatur-Wärmepumpe unterschiedliche Szenarien. Enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und der Industrie. (WK-intern) - Die Dekarbonisierung von industriellen Abläufen spielt eine wichtige Rolle beim Klimaschutz: Viele Branchen sind noch auf fossile Brennstoffe angewiesen, um Prozesswärme zu erzeugen oder ihren Energiebedarf zu decken. Dabei entsteht klimaschädliches Kohlendioxid (CO2). Am 10. Mai 2021 wurde der Standort Cottbus des Instituts offiziell eröffnet. In Brandenburg konzentriert sich das neue
PwC Legal setzt Interesse der Netzbetreiber beim BGH durch Mitteilungen 10. Mai 2021 Das seitens der PricewaterhouseCoopers Legal AG Rechtsanwaltsgesellschaft (PwC Legal) für einen Gasverteilernetzbetreiber geführte energierechtliche Gerichtsverfahren zur Anwendung der Erheblichkeitsschwelle beim Antrag auf Erweiterungsfaktor ist mit Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 4. Mai 2021 (Az. EnVR 22/20) zugunsten des Netzbetreibers abgeschlossen worden. (WK-intern) - Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass die in § 10 Abs. 2 S. 3 ARegV aufgeführte Erheblichkeitsschwelle von 0,5 Prozent nur beim ersten Antrag auf Genehmigung eines Erweiterungsfaktors in einer Regulierungsperiode anwendbar ist. Der BGH hat damit die Position der Netzbetreiber im Regulierungsverfahren gestärkt. Das Energierechtsteam von PwC Legal ist unter anderem auf die Netzentgeltregulierung spezialisiert und vertritt Energieversorger im Rahmen der
China und die USA bauen fleißig Windkraft, Photovoltaik, Atomenergie und Kohlekraftwerke Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 10. Mai 2021 Weltrettungsanspruch von Deutschland - "Nachdem Deutschland die Nuklearenergie aufgegeben hat, will es nun aus der Kohle aussteigen" titelte das Wallstreet Journal. (WK-intern) - Die Aussage des deutschen Wirtschaftsministers Altmaier, dass die deutsche Klimapolitik weltweit eine Vorreiterrolle übernommen hat, ist ein Wunschtraum. China und die USA bauen natürlich auch Windkraft und Photovoltaik aus, aber sie setzen weiterhin auf Atomenergie und Kohle. Generell erlebt weltweit die Kernenergie eine Renaissance, speziell bei unseren Nachbarstaaten. "Unsere ökologische und energetische Zukunft hängt auch von der Kernenergie ab", sagte Frankreichs Staatspräsident Macron. "Die Analyse zeigt, dass Kernenergie für die Zeit nach 2030 eine der kosteneffizientesten Optionen bei CO2-freier, regelbarer Kraftwerksleistung darstellt",
BEE stellt Vorschlag für Gesetz für steuerbare Verbrauchseinrichtungen vor Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Technik 10. Mai 2021 Sektorenkopplung im Niederspannungsnetz ermöglichen, es besteht aber erheblicher Handlungsdruck. (WK-intern) - Der Entwurf für ein Gesetz zur zügigen und sicheren Integration steuerbarer Verbrauchseinrichtungen in die Verteilernetze und zur Änderung weiterer energierechtlicher Vorschriften (SteuVerG) wurde im Januar dieses Jahres kurzfristig durch das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) zurückgezogen. Nach Beratungen mit dem BMWi, an denen auch der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) beteiligt war, liegt immer noch kein neuer Entwurf vor. Es besteht aber erheblicher Handlungsdruck. Der BEE stellt daher einen eigenen Vorschlag zur Diskussion, um eine sichere Einbindung der Sektorenkopplung im Niederspannungsnetz sowie die Flexibilisierung des Verbrauchs kurz- und langfristig umzusetzen. „Mobilitäts- und Wärmewende erfordern einen strukturierten
CAN, die Nichtregierungsorganisation, sieht keinen Klima-Fortschritt in der EU-Landwirtschaft Mitteilungen Ökologie 10. Mai 2021 Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU nach 2022 wird eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Klimakrise spielen. (WK-intern) - Während die Triloge zwischen den EU-Gesetzgebern laufen, haben die Mitgliedstaaten bereits begonnen, ihre nationalen Strategiepläne für die GAP zu entwickeln. Die Mitglieder von CAN Europe bewerteten den Entwurf der Strategiepläne von fünf Mitgliedstaaten. Aus dem Bericht geht hervor, dass die nationalen Strategiepläne ernsthafte Überarbeitungen erfordern würden, wenn die Mitgliedstaaten ihre Klima-, Energie- und Biodiversitätsziele im Rahmen des Europäischen Green Deal erreichen wollen. The assessment of draft CAP Strategic Plans reveals that the European agriculture would fail to deliver climate action The EU’s post-2022 Common Agricultural