Protest von Atomkraftgegnern vor Energie-Gesprächen der Parteien Mitteilungen 1. November 2013 (WK-intern) - 10.000 Postkarten für „Mehr Tempo beim Atomausstieg“ Etwa 10.000 Postkarten von Bürgerinnen und Bürgern auf über einem Kilometer Leine aufgereiht und zu ganzen Wänden verbunden: Aktivistinnen und Aktivisten der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt haben vor dem Umweltministerium in Berlin ein Spalier aus Postkarten aufgebaut, um die Energie-Verhandlungsgruppe von SPD und Union zu begrüßen, die sich dort zur Stunde zum ersten Mal trifft. Auf den Postkarten steht die Forderung „Mehr Tempo beim Atomausstieg - eins ist nicht genug“. Denn laut Atomgesetz würde bis zur nächsten Bundestagswahl nur ein einziges Atomkraftwerk vom Netz gehen. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt: „Neun AKW sind noch in
Offshore-Windenergie und Meeresschutz sind kein Widerspruch Behörden-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windparks Wirtschaft 1. November 20131. November 2013 (WK-intern) - Windparks im Meer - Umweltverträglicher Ausbau möglich Windenergie und Meeresschutz sind kein Widerspruch. Das belegt die Forschung am Test-Windpark alpha ventus. Nach fünf Jahren Beobachtung zeigt sich: Seesterne, Muscheln und Seelilien siedeln sich an den Fundamenten der Windräder an. Und die Fische profitieren davon. Mehr Arten auf dem Meeresboden rund um den Windpark bringen ein höheres Nahrungsangebot für Fische. Seit der Errichtung von alpha ventus gibt es deshalb auch mehr Fischarten als vorher: So haben sich Seebull, Makrele und Leierfisch neu angesiedelt. Möwen schätzen das Gebiet 45 Kilometer westlich von Borkum ebenfalls wegen der Nahrungsfülle. Die Windräder stören sie bei
Österreich: Umweltschutzorganisationen warnen: Ohne Gesamtpaket scheitert Energiewende Mitteilungen Verbraucherberatung 1. November 2013 (WK-news) - Parteien dürfen Zweidrittelmehrheit nicht mehr für Einzelmaßnahmen verschenken. Wien – GLOBAL 2000, Greenpeace und WWF lieferten heute ein „Energiepaket“ an die im Nationalrat vertretenen Parteien. Die Umweltschutzorganisationen riefen im Rahmen einer Aktion vor dem Parlament dazu auf, die Energiezukunft Österreichs nur noch im Gesamtpaket und getragen von einer breiten parlamentarischen Mehrheit zu beschließen. „Mit einer Fortsetzung der Salamitaktik scheitert nicht nur die Energiepolitik der nächsten Regierung, sondern auch die Energiewende. Die künftige Regierung hat die Wahl zwischen einem energie- und klimapolitischen Scherbenhaufen und einer nachhaltigen Energiezukunft Österreichs, die Leistbarkeit, Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und eine saubere Umwelt für kommende Generationen garantiert“, betont
82 % der Deutschen wünschen sich einen Ausstieg aus der Kohleverstromung Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 1. November 2013 (WK-intern) - Greenpeace-Aktivisten warnen bei Koalitionsverhandlungen vor neuen Kohlesubventionen und fordern schnellere Energiewende Berlin – Für den Ausbau Erneuerbarer Energien und gegen weitere Kohlesubventionen demonstrieren heute Greenpeace-Aktivisten während der Koalitionsverhandlungen. Die Umweltschützer haben vor dem Umweltministerium fünf Kohle-Loren aufgestellt, aus denen von Kohlebriketts verschüttete Windräder ragen. Weitere Subventionen für Kohlekraftwerke, wie sie bei den Koalitionsverhandlungen besprochen werden, wären der Totengräber der Energiewende. Gleichzeitig erinnern die Aktivisten die künftige Regierung an den Willen des Volkes: 82 Prozent der Deutschen wünschen sich einen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis zum Jahr 2040, so das Ergebnis einer Emnid-Umfrage im Auftrag von Greenpeace. „Die nächste Regierung hat den
Berliner Erklärung: Große Kraftwerksfinanzierer lehnen verpflichtende Direktvermarktung ab Mitteilungen 1. November 2013 (WK-news) - Berlin - Große Kraftwerksfinanzierer lehnen verpflichtende Direktvermarktung ab Die großen deutschen Kraftwerksfinanzierer sprechen sich nachdrücklich gegen eine verpflichtende Direktvermarktung für Strom aus erneuerbaren Quellen aus. In der „Berliner Erklärung der Finanzwirtschaft zu den Rahmenbedingungen von Investitionen in Erneuerbare Energien“ warnen Bremer Landesbank, Commerzbank, Deutsche Kreditbank, GLS Bank, HSH Nordbank, Südwestbank, Sparkasse Bremen und Nord-Ostsee Sparkasse u.v.m. vor einer solchen Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). „Eine verpflichtende Direktvermarktung würde zu einer Oligopolisierung zu Gunsten der großen Direktvermarktungsunternehmen führen und kleinere und mittlere Betreiber im Wettbewerb benachteiligen“, heißt es in der „Berliner Erklärung“, die in der ersten branchenübergreifenden Fachtagung unter Mitwirkung des Bundesverbands
Anwenderzentrum unterstützt beim Optimieren von Windenergieanlagen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft 1. November 2013 (WK-intern) - Neues Zentrum für Windenergie-Messungen -im Feld- eröffnet Auf dem Campus der Hochschule Bremerhaven hat das Fraunhofer Anwenderzentrum für Windenergie-Feldmessungen (AWF) im Oktober seine Pforten geöffnet. Unter Federführung des Fraunhofer IWES und des Instituts für Windenergie der Hochschule Bremerhaven fk-wind: bietet das Zentrum mechanische Beanspruchungsmessungen an. Diese Daten liefern Know-how zur Optimierung von Windenergieanlagen und deren Komponenten. Bremerhaven - Der weltweite Wettbewerb um die leistungsstärksten Windenergieanlagen (WEA) und die kostengünstigste Stromproduktion ist hart. Mit technologischen Innovationen können Hersteller und Betreiber ihren Vorsprung sichern. Vor allem die immer leistungsstärkeren Anlagen erfordern neue Konzepte, da mit Zunahme der Leistung auch die Lasten auf
PV-Anlagen: Einspeisevergütung sinkt, starker Rückgang beim Ausbau Behörden-Mitteilungen Solarenergie 1. November 2013 (WK-intern) - Homann: „Zubau von PV-Anlagen geht weiter zurück“ Die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) sinken im Zeitraum vom 1. November 2013 bis zum 1. Januar 2014 jeweils zum Monatsersten um 1,4 Prozent. Dies gab die Bundesnetzagentur heute bekannt. „Inzwischen ist deutlich erkennbar, dass sich der monatliche Zubau von Photovoltaik-Anlagen verstetigt“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Zudem bewegen sich die jährlichen Zubauzahlen zunehmend auf den gesetzlich festgelegten Zubaukorridor von 2.500 MW bis 3.500 MW zu. Mit einer Überschreitung von diesmal lediglich 559 MW ist hier ein starker Rückgang zu verzeichnen. Bei der letztmaligen Berechnung der Vergütungssätze für die Monate August bis Oktober
EGBB auf Platz 2 bei der Wahl zur Energiegenossenschaft des Jahres Mitteilungen 31. Oktober 2013 (WK-intern) - EGBB Energiegenossenschaft Berlin-Brandenburg eG auf Platz 2 bei der Wahl zur Energiegenossenschaft des Jahres Berlin - Zum Abschluss des von der 100 prozent erneuerbar stiftung ins Leben gerufenen Wettbewerbs „Bürgerenergie-Genossenschaft des Jahres 2013“, nahmen gestern Michael Klein und Konstantin Lenz, Vorstand der EGBB, den von Barbara Hennecke, von der 100 prozent erneuerbar stiftung, überreichten zweiten Preis entgegen. „Der Beitrag der Bürgerenergie an der Energiewende ist fast viermal so groß wie der der Energieversorger“, so Hennecke. „ Daher hat die 100 prozent erneuerbar stiftung einige Projekte im Bereich der Bürgerenergie angestoßen, wie beispielsweise den Wettbewerb um die Bürgerenergie-Genossenschaft des Jahres oder
Mittlere und kleine Gewerbe leiden unter Strompreisen Mitteilungen 31. Oktober 2013 (WK-intern) - Heidelberg - Die Strompreise steigen wieder und belasten private und gewerbliche Verbraucher. Während große Industriekonzerne ihre Stromkosten durch die Befreiung von Abgaben und Steuern niedrig halten können, müssen mittlere und kleine Betriebe mit stark steigenden Kosten kämpfen. Das unabhängige Vergleichsportal Verivox bietet Sondervertragskunden die Möglichkeit, sich durch optimale Beschaffung günstigere Strompreise zu sichern. Stromkosten für mittelgroße Gewerbe um 9 Prozent gestiegen Die Lasten innerhalb der Industrie sind ungleich verteilt, da die größten Industrieverbraucher (>70 GWh) fast vollständig von Netzentgelten und Steuern befreit sind. Wie eine Auswertung des europäischen Statistikamtes Eurostat zeigt, steigt gleichzeitig die Belastung für mittlere Industriebetriebe stetig an. Ein Betrieb
TU-Wien gewinnt Solar Decathlon mit SolarEdge Mitteilungen Solarenergie 31. Oktober 2013 (WK-intern) - Team Österreich gewinnt Solar Decathlon mit SolarEdge München – Die Photovoltaik-Lösung mit „Lotus G2 Holleis Modulen mit SolarEdge inside“ hat dem Team der Technischen Universität Wien einen wichtigen Vorteil beim Solar Decathlon (www.solardecathlon.gov) verschafft. Sowohl in der Gesamtwertung als auch in der Energiebalance belegten die Österreicher den ersten Platz. Der internationale Universitätswettbewerb des U.S.-Energieministeriums prämiert jedes Jahr die energieeffizientesten Solarhäuser in zehn verschiedenen Kategorien, darunter Projektkommunikation, Marktattraktivität und Warmwasserbereitung. Für die fachgerechte Installation der leistungsoptimierten Photovoltaikanlage auf dem Dach des energie-autarken LISI (Living Inspired by Sustainable Innovation) Hauses der TU Wien hat die Firma Alternative Energiesysteme Holleis aus dem österreichischen
Europäische Strombörse veröffentlicht FAQ zu negativen Preisen Behörden-Mitteilungen 30. Oktober 2013 (WK-intern) - EPEX SPOT veröffentlicht FAQ zu negativen Preisen Paris, 30/10/2013 – Um maximale Transparenz und Verständlichkeit der Märkte zu erreichen, hat die Europäische Strombörse EPEX SPOT auf ihrer Website ein FAQ zu negativen Preisen veröffentlicht. Ein negativer Preis ist ein vergleichsweise seltenes Preissignal auf dem Strommarkt, das auftritt, sobald hohe inflexible Stromerzeugung auf niedrige Nachfrage trifft. Auf dem französischen Markt ließen sich beispielsweise negative Preise am 16. Juni 2013 beobachten, nachdem in der gesamten Region milde Wetterverhältnisse herrschten bei gleichzeitig hoher inflexibler Produktion belgischer Kernkraftwerke. Ein weiteres Beispiel sind die negativen Preise, die am vergangenen Wochenende auf dem deutschen Strommarkt infolge
Fritz Brickwedde übernimmt BEE-Vorsitz von Dietmar Schütz Mitteilungen 30. Oktober 2013 (WK-intern) - Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde ist am 29. Oktober von der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) zum neuen Präsidenten gewählt worden. Brickwedde ist Nachfolger von Dietmar Schütz und tritt sein Amt am 1. November an. Schütz, der dem BEE seit Februar 2008 vorgestanden hatte, wünscht seinem Nachfolger viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe und sagt: „Fritz Brickwedde hat große Erfahrung im Umweltbereich und ist der richtige Mann, um eine CO2 –freie Zukunft zu schaffen. Dabei wird ihm sicher helfen, dass er politisch hervorragend vernetzt ist.“ Brickwedde war mehr als 22 Jahre Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der mit mehr