Solarthermische Kraftwerke bieten ein hohes Maß an Versorgungssicherheit Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 18. Oktober 201417. Oktober 2014 Die Dii (Desertec Industrial Initiative) hat sich in ihrer jetzigen Form aufgelöst und wird nur noch als Beraterfirma weiter existieren. Prof. Robert Pitz-Paal, Direktor im Institut für Solarforschung des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erläutert, wie sich die Idee, Strom mit Solarthermischen Kraftwerken in sonnenreichen Regionen zu generieren, aus seiner Sicht weiterentwickeln wird. Die Dii hat am Dienstag entschieden, dass sie nur noch als kleine Beraterfirma bestehen bleibt. Bedeutet das auch das Ende der Idee, Strom mit Solarthermischen Kraftwerken in der Wüste zu generieren? (WK-intern) - Nein, denn der Markt für solarthermische Kraftwerke hängt kurzfristig vor allem davon ab, ob
EU-Studie unterstreicht Kostengünstigkeit der Erneuerbaren Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 17. Oktober 201417. Oktober 2014 Folgekosten von fossiler Enegienutzung beziffert Ecofys für alle EU-Staaten auf bis zu 310 Milliarden Euro im Jahr 2012. Die von der EU-Kommission veröffentlichte Studie zu Kosten und Subventionen der verschiedenen Energieträger zeigt eindrucksvoll, wie günstig Erneuerbare Energien geworden sind. „Strom aus Windkraft an Land ist finanziell auf Augenhöhe mit Kohlestrom, und Solarstrom ist so günstig geworden, dass sein Preis nur noch minimal über dem von Gas und Atomkraft liegt“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). (WK-intern) - Das Beratungsunternehmen Ecofys hatte im Auftrag von EU-Kommissar Günther Oettinger die Kosten der Energieerzeugung ohne staatliche Eingriffe errechnet. Danach liegt Strom aus
Bundesverband Erneuerbare Energie erwartet stabile EEG-Umlage bis 2017 Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 17. Oktober 2014 Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) rechnet mit einer stabilen EEG-Umlage bis 2017. Für 2015 sinkt die Umlage nach Berechnungen der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) von zurzeit 6,24 Cent auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde (kWh) Ökostrom. (WK-intern) - Der BEE erwartet für 2016 eine Umlage von 6,05 Cent/kWh und für 2017 von 6,2 Cent/kWh. „Die Zeiten deutlich steigender EEG-Umlagen sind vorbei“, sagt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. „2015 sollten die Stromkonzerne die seit Jahren fallenden Börsenstrompreise endlich an alle Stromkunden weitergeben.“ Als größtes Risiko für die EEG-Umlage sieht der Dachverband der Erneuerbaren die Forderung der fossilen Energiewirtschaft nach sogenannten Kapazitätsmärkten. Berechnungen im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums haben ergeben,
Next Kraftwerke bietet Vermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energien in Österreich an Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 17. Oktober 2014 Next Kraftwerke gründet österreichische Tochtergesellschaft Next Kraftwerke expandiert und bietet ab sofort die Vermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energien in Österreich an (WK-intern) - Next Kraftwerke, Betreiber eines der größten virtuellen Kraftwerke in Mitteleuropa, vernetzt dezentrale Anlagen der Erneuerbaren Energien. Die so gebündelte Leistung wird über die hausinterne Handelsabteilung an den Strombörsen vermarktet. Das virtuelle Kraftwerk stellt zudem Systemdienstleistungen wie Sekundär-oder Tertiärreserveleistung bereit, um die Versorgungssicherheit auch aus Erneuerbaren Energien zu gewährleisten. Das virtuelle Kraftwerk ermöglicht, die Schwankungen volatiler Energieträger aufzufangen und auszuregeln, da die Sonne nicht immer scheint und der Wind nicht immer weht. "Nachdem wir unser virtuelles Kraftwerk erfolgreich in Deutschland am
Vor der Entscheidung der EU über neue Klima- und Energieziele forden 81 % mehr Klimaschutz Mitteilungen Ökologie 17. Oktober 2014 Große Mehrheit der Deutschen fordert von Merkel ehrgeizigere EU-Klimaschutzziele Umwelt- und Entwicklungsverbände warnen vor inakzeptablem Kompromiss beim bevorstehenden EU-Gipfel Kurz vor der Entscheidung der EU über neue Klima- und Energieziele für die Zeit nach 2020 fordern vier von fünf Deutschen (81 Prozent), dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel gegenüber den anderen Mitgliedsstaaten für einen schnelleren Ausbau Erneuerbarer Energien und für verpflichtende Ziele zur Energieeinsparung einsetzt. Eine noch größere Mehrheit der Bundesbürger (87 Prozent) ist dafür, dass zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise in der EU verstärkt Investitionen in umweltfreundliches Wirtschaften gelenkt werden sollen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag
Vorschlag von Agora zur Neugestaltung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 17. Oktober 201416. Oktober 2014 Eigenständige Vermarktung von Ökostrom plus Kapazitätszahlungen sollen Ausbau der Erneuerbaren Energien und deren Systemdienlichkeit gewährleisten Berlin - Einen Vorschlag für eine grundlegende Neugestaltung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hat Agora Energiewende heute zur Diskussion gestellt. (WK-intern) - Dieser sieht vor, dass Erneuerbare-Energien-Anlagen künftig nicht mehr je produzierte Kilowattstunde Strom, sondern für die installierte betriebsbereite Kapazität vergütet werden. Denn die bisherige Art der Förderung führt bislang dazu, dass Wind- und Solaranlagen nicht so gebaut und betrieben werden, dass sie optimal mit dem Stromsystem harmonieren. Dem Vorschlag zufolge sollen sich die Vergütungen stattdessen vor allem am Wert der Anlagen für das Stromsystem bemessen. Sie sollen sich daher
475 deutsche Abgeordnete für EU-AKW-Neubau mit EU-Steuer-Subventionen Behörden-Mitteilungen 16. Oktober 2014 Bundestag lehnt Antrag zu Hinkley Point C ab - Wie ernst nehmen deutsche Politiker den Atomausstieg noch? Der Bundestag hat am Donnerstag, 16. Oktober 2014, bislang folgende Beschlüsse gefasst: (WK-intern) - Keine Nichtigkeitsklage gegen Beihilfe-Genehmigung für britisches Atomkraftwerk: In namentlicher Abstimmung hat der Bundestag am 16. Oktober einen Entschließungsantrag von Bündnis 90/Die Grünen (18/2895) abgelehnt, der sich auf die Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) zum Asien-Europa-Gipfel am 16. und 17. Oktober, zum Europäischen Rat am 23. und 24. Oktober und zum Euro-Gipfel am 24. Oktober bezog. 475 Abgeordnete lehnten den Entschließungsantrag ab, 118 stimmten ihm bei einer Enthaltung zu. Die
Neue Laserschweißtechnologie für die Fertigung von Li-Ionen-Batterien Mitteilungen Technik 16. Oktober 2014 Reutlingen - Hightech-Maschinenbau für die Wachstumsmärkte der Zukunft: “Electronic Components“, „Electronic Devices“, „Solar“ und „Energy Storage“ – das sind die Geschäftsfelder der Manz AG. Unsere Expertise basiert dabei auf sechs Kerntechnologien: Automation, Messtechnik, Drucktechnologie, Laserprozesstechnik, nasschemische Prozesse und Vakuumbeschichtung. Heute: Unsere Laser-Kompetenz am Beispiel einer von Manz entwickelten Technologie für das Laserschweißen in der Fertigung von Li-Ionen-Batterien. (WK-intern) - Geschweißte Kontaktverbindungen zwischen einzelnen Batteriezellen sind zuverlässiger und kostengünstiger als verschraubte Kontakte oder der Einsatz von bimetallischen Busbars. Das Schweißen der Ableiter-Kontakte aus Aluminium und Kupfer ist jedoch technologisch anspruchsvoll, denn die entstehende Schweißnaht ist umso spröder, je mehr sich die beiden ungleichen
ABB modernisiert HGÜ-Verbindung zwischen Deutschland und Dänemark Mitteilungen Technik 16. Oktober 2014 ABB hat von Energinet.dk, dem Übertragungsnetzbetreiber in Dänemark, und 50Hertz, dem für den Osten Deutschlands zuständigen Übertragungsnetzbetreiber, einen Auftrag in Höhe von 16 Millionen US-Dollar für die Modernisierung der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Verbindung (HGÜ-Verbindung) Kontek erhalten. (WK-intern) - ABB erhält Auftrag zur Modernisierung einer HGÜ-Verbindung zwischen Deutschland und Dänemark Zürich / Mannheim - Die HGÜ-Verbindung hat eine Übertragungskapazität von 600 Megawatt (MW). Der Auftrag wurde im dritten Quartal gebucht. Im Leistungsumfang enthalten sind die Installation des neuesten Schutz- und Leittechniksystems MACH von ABB, Remote-Bedienstationen sowie Schulung und Ersatzteile. Die HGÜ-Verbindung wurde ursprünglich 1995 von ABB gebaut. Die Modernisierung wird für eine erhöhte Betriebssicherheit der Verbindung sorgen
Besondere Ausgleichsregelung: Rückgang der beantragten privilegierten Strommenge Behörden-Mitteilungen 16. Oktober 2014 Dr. Wallraff: Neue Besondere Ausgleichsregelung leistet Beitrag zur Stabilisierung der EEG-Umlage Eschborn - Die Neugestaltung der Besonderen Ausgleichsregelung hat dazu geführt, dass die beantragte Strommenge, die für die Berechnung der EEG-Umlage maßgeblich ist, auf 117,8 TWh gesunken ist (2013: 119,3 TWh). (WK-intern) - Weiterhin ist die Zahl der beantragten Abnahmestellen – das BAFA begrenzt abnahmestellenbezogen – von 3.485 im Jahr 2013 auf nunmehr 3.391 gefallen. Die Anzahl der antragstellenden Unternehmen hat sich im Vorjahresvergleich nur leicht auf 2.452 erhöht (Vorjahr: 2.388). Diese leichte Verschiebung ergibt sich im Wesentlichen aus Unternehmensumstrukturierungen. „Die Neuregelung der Besonderen Ausgleichregelung leistet damit einen Beitrag zur Stabilisierung der EEG-Umlage“, so
EEG-Umlage sinkt geringfügig: Entlastungseffekt für die Verbraucher ist jedoch nur gering Mitteilungen 16. Oktober 2014 BDEW zur Bekanntgabe der EEG-Umlage 2015: Unterschiedliche Faktoren beeinflussen Strompreise In vielen Regionen steigende Netzentgelte absehbar Von Vertriebsunternehmen beinflussbarer Strompreisanteil bei nur noch rund 25 Prozent (WK-intern) - Berlin - "Dass die EEG-Umlage geringfügig sinkt, ist erfreulich. Der damit verbundene Entlastungseffekt für die Verbraucher ist jedoch leider nur gering. Aus der künftigen Höhe der EEG-Umlage allein lässt sich zudem keine generelle Prognose über die kurzfristige Preisentwicklung ableiten. Zahlreiche weitere Faktoren beeinflussen den Strompreis. In vielen Regionen muss beispielsweise mit weiter steigenden Netzentgelten gerechnet werden", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung heute anlässlich der Bekanntgabe der EEG-Umlage 2015. Die Umlage sinkt im kommenden Jahr erstmals
Erdgas-Boom kann den Klimawandel nicht verlangsamen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. Oktober 2014 Der Erdgas-Boom durch den Einsatz von Technologien wie Fracking wird voraussichtlich nicht zu einer Verringerung der Treibhausgas-Emissionen führen. Die Verbrennung von Erdgas erzeugt im Vergleich zu Kohle zwar nur etwa die Hälfte der CO2-Emissionen pro Energieeinheit. Aber wenn Erdgas reichlich verfügbar und somit billig wird, hat dies letztlich auch einen höheren Energieverbrauch zur Folge. Die schmutzige Kohle würde durch Gas nur zum Teil ersetzt, wie eine jetzt in der Fachzeitschrift Nature erscheinende Studie zeigt. Die Erhöhung des globalen Gasangebots löst auf den Märkten also Anpassungsdynamiken aus, die den Vorteil vergleichsweise niedrigerer Emissionen wieder zunichte machen würden, wie ein internationaler Vergleich von