Ostfalia entwickelt neue Weiterbildung für Rettungsdienst und Katastrophenschutz Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 28. Juni 2026 Forschungsprojekt am Campus Wolfsburg zur Qualifizierung von Einsatzkräften – enge Zusammenarbeit mit Praxispartnern (WK-intern) - Mit dem Projekt HLF R/NK tW – Offene Hochschule für Leitstelle, Feuerwehr und Rettungsdienst erweitert die Fakultät Gesundheitswesen der Ostfalia ihr Engagement im Bereich berufsbegleitender Weiterbildung. Ziel ist die Entwicklung und (Teil-)Erprobung eines flexibel belegbaren, modular aufgebauten transdisziplinären Weiterbildungsprogramms. Dieses richtet sich an Einsatzkräfte aus Leitstellen, Feuerwehren und Rettungsdiensten und soll den Übergang vom Beruf in die Hochschule erleichtern. Gleichzeitig wird ein gesellschaftlich hoch relevantes Themenfeld der Notfallversorgung und des Katastrophenschutzes adressiert. Die Ostfalia-Forschenden Prof. Dr. Ilka Benner, Prof. Dr. Melanie Lietz und Prof. Dr. Sandra Tschupke arbeiten dabei
HIS-Institut richtet Forum Energie 2026 aus Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 28. Juni 2026 Unter dem Motto „Energie, Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen“ laden das HIS-Institut für Hochschulentwicklung (HIS-HE) und die Technische Universität Clausthal vom 21. bis 23. September 2026 zum 14. Forum Energie nach Clausthal-Zellerfeld ein. (WK-intern) - Das dreitägige Programm umfasst Vorträge, Workshops und Diskussionsformate zu aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen im Energie-, Klima- und Nachhaltigkeitsmanagement. Zum Auftakt werden Einblicke in aktuelle Forschungsaktivitäten zur Transformation der Energiesysteme gegeben und die Herausforderungen einer resilienten und stabilen Energieversorgung aus wissenschaftlicher Sicht aufgezeigt. Am zweiten Veranstaltungstag stehen konkrete Anwendungsbeispiele aus dem Energiemanagement im Fokus – von Energieeinsparungen in Laboren über die Einführung von Energiemanagementsystemen und neuen
Nord-Stream-Sabotage zeigt die strategische Bedeutung von Energiekorridoren Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 27. Juni 2026 Die Sabotage der Nord-Stream-Pipelines im September 2022 zählt zu den folgenreichsten Ereignissen für die europäische Energieversorgung der vergangenen Jahrzehnte. (WK-intern) - Unabhängig davon, wer für die Explosionen verantwortlich war, machte der Vorfall deutlich, wie verwundbar kritische Energieinfrastrukturen sind und welche zentrale Rolle Transportkorridore für Versorgungssicherheit, wirtschaftliche Stabilität und geopolitische Strategien spielen. Eine aktuelle Analyse von Dr. Raphael Nagel (LL.M.), Founding Partner von Tactical Management, untersucht die langfristige Bedeutung der Nord-Stream-Sabotage und argumentiert, dass das Ereignis weit über die Beschädigung einer einzelnen Pipeline hinausgeht. Die Analyse beschreibt den Vorfall als Wendepunkt für das Verständnis moderner Energiepolitik und ihrer geopolitischen Dimension. Die unter dem Titel „Nord-Stream-Sabotage:
EU-Energierat berät beschleunigten Ausbau der Stromnetze Behörden-Mitteilungen 26. Juni 2026 Die EU-Energieministerinnen und -minister werden bei ihrem heutigen Treffen in Luxemburg die gemeinsame Position die sogenannte Allgemeine Ausrichtung zum EU-Netzpaket beschließen (WK-intern) - Sie soll den Weg für einen schnelleren Ausbau der Stromnetze ebnen. Das EU-Netzpaket ist ein wichtiger Baustein, um den europäischen Energiebinnenmarkt zu stärken. Es soll Genehmigungsverfahren für interne und grenzüberschreitende Energieinfrastruktur beschleunigen und den Rahmen für eine effizientere Planung des europäischen Netzausbaus schaffen. Außerdem reduziert es Bürokratie, indem es Rechtssicherheit für sogenannte Kundenanlagen schafft: Kundenanlagen sind Konstellationen in Industrie, Gewerbe und Handel und der Wohnungswirtschaft (z.B. Mieterstrommodelle), die sich an einem Standort gemeinsam mit Strom versorgen. An den Beschluss der allgemeinen Ausrichtung im Rat
Infrastruktur-Zukunftsgesetz: Wichtige Maßnahmen für einen schnelleren Ausbau der Energieinfrastruktur Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 26. Juni 2026 Am heutigen Freitag hat der Bundestag in zweiter und dritter Lesung das Infrastruktur-Zukunftsgesetz verabschiedet. (WK-intern) - Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Die Ausweitung des Infrastruktur-Zukunftsgesetzes auf Energievorhaben ist richtig und wichtig, um den notwendigen Ausbau und die Modernisierung der Stromnetze wirkungsvoll zu unterstützen. Dafür hatte sich der BDEW intensiv eingesetzt. Der Ausbau der Stromnetze und Umspannwerke muss deutlich beschleunigt werden, damit die neuen Verbraucher und Erzeuger angeschlossen und ins Gesamtsystem integriert werden können. Es gibt für Energieinfrastrukturprojekte noch viel Beschleunigungspotenzial, einen Teil davon hat der Bundestag heute gehoben. Die auf Energieinfrastrukturen im überragenden öffentlichen Interesse ausgeweitete Regelung zur Gleichstellung von Ersatzzahlung und Realkompensation
DNR kritisiert Infrastruktur-Zukunftsgesetz als Freibrief für mehr Umweltzerstörung Mitteilungen Ökologie 26. Juni 2026 Der Bundestag hat das Infrastruktur-Zukunftsgesetz verabschiedet, das die Genehmigung und den Bau von Infrastrukturvorhaben vereinfachen und beschleunigen soll. (WK-intern) - Den Beschluss kommentiert Florian Schöne, Geschäftsführer des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring (DNR): „Das Gesetz stellt einen Frontalangriff auf materielle und verfahrensrechtliche Regelungen zum Schutz von Natur und Umwelt dar. Mit der Gießkanne sollen undifferenziert Infrastrukturvorhaben wie der Bau von Autobahnen mit einem überragenden öffentlichen Interesse priorisiert werden, auch wenn damit erhebliche Schäden für Natur und Umwelt verbunden sind. Zudem sieht das Gesetz weitreichende Änderungen des Verfahrensrechts wie Genehmigungsfiktionen, Ausnahmen von der Umweltverträglichkeitsprüfung oder die Ausweitung vorläufiger Anordnungen vor. Diese Änderungen erhöhen das Risiko irreversibler
Hohes Wettbewerbsniveau bei der Ausschreibung für Wind an Land Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 26. Juni 2026 Hohes Wettbewerbsniveau bei der Ausschreibung für Wind an Land und der Innovationsausschreibung zum 1. Mai 2026 (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Zuschläge der Ausschreibungen für Windenergieanlagen an Land und der Innovationsausschreibung zum 1. Mai 2026 veröffentlicht. „Die Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land war abermals deutlich überzeichnet. Dies schlägt sich in weiter sinkenden Zuschlagswerten nieder“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. „Auch bei der Innovationsausschreibung überstieg die Gebotsmenge das ausgeschriebene Volumen deutlich. Die Zuschlagswerte blieben stabil." Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land Die ausgeschriebene Menge betrug in dieser Runde 2.495 Megawatt (MW). Von den 628 eingereichten Geboten mit einem Volumen von 6.409 MW konnte die
Deutsche Alpenverein fordert Nachbesserungen im Wiederherstellungsplan Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 26. Juni 2026 Offener Brief: DAV fordert Nachbesserungen im Wiederherstellungsplan (WK-intern) - Am 28. Juni 2026 endet die öffentliche Beteiligung für den ersten Entwurf des Nationalen Wiederherstellungsplans (NWP). Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat sich mit Kommentierungen, Forderungen und einem offenen Brief an Bundesumweltminister Carsten Schneider eingebracht. Noch vorhandene Lücken müssen schnellstens geschlossen und offene Fragen beantwortet werden, damit die Wiederherstellungsverordnung (WVO) ihr volles Potenzial entfalten kann. „Die Wiederherstellungsverordnung bietet eine unvergleichliche Chance, ehemals wertvolle Lebensräume zu renaturieren und so der Biodiversitätskrise wirkungsvoll entgegenzutreten und zu einer natürlichen Klimaanpassung beizutragen“, erklärt Steffen Reich, Ressortleiter Naturschutz beim DAV, der mit seinem Team die über tausend Seiten des Nationalen Wiederherstellungsplans
Beteiligung, Kommunikation und Konfliktkompetenz bei Windenergie Behörden-Mitteilungen Windenergie Windparks 25. Juni 202625. Juni 2026 Beteiligung, Kommunikation und Konfliktkompetenz bei Windenergie und Freiflächen-PV - Kostenfreie Schulungsreihe für Kommunen (WK-intern) - Die Energiewende ist in den sächsischen Kommunen angekommen. In vielen Fällen wird diese durch Konflikte begleitet, die gelöst werden müssen. Bürgerinitiativen, emotionale Debatten, widersprüchliche Erwartungen, Medienanfragen und politischer Druck sind nur einige Themen, die inzwischen für viele Bürgermeister und Bürgermeisterinnen zum Alltag gehören. Die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH unterstützt mit einer neuen und kostenfreien Schulungsreihe Kommunen dabei, handlungsfähig zu bleiben – auch wenn es schwierig wird. Die Schulungsreihe Beteiligung, Kommunikation und Konfliktkompetenz bei Windenergie und Freiflächen-PV findet an fünf Präsenztagen im Konferenzzentrum der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank Dresden statt.
Umweltprüfung zur Ausweisung von Beschleunigungsgebieten für Windenergienutzung Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 25. Juni 2026 Strategische Umweltprüfung zur Ausweisung von Beschleunigungsgebieten für Windenergienutzung - Praxisempfehlungen (WK-intern) - Die vorliegenden Praxisempfehlungen haben zum Ziel, zu einer bedarfsgerechten Weiterentwicklung und Standardisierung der Strategischen Umweltprüfung (SUP) zur Ausweisung von Beschleunigungsgebieten für Windenergienutzung in Deutschland beizutragen. Übergeordnetes Ziel ist es dabei, unbenommen der Beschleunigungsgesetzgebung, ein unvermindert hohes Umweltschutzniveau zu gewährleisten. Die Hinweise und Empfehlungen fokussieren auf die Ebene der Regionalplanung und richten sich an die für die Durchführung der SUP verantwortlichen öffentlichen Stellen sowie die in diesem Feld tätigen Umweltplanungsbüros und beinhalten praxistaugliche, möglichst konkrete Hinweise und Empfehlungen. Wenngleich die Regionalplanung im Fokus steht, dürfte zudem ein Großteil der gegebenen Empfehlungen auch
Sweco plant Hochwasserrisikomanagement in Polen Kooperationen Mitteilungen Ökologie Technik 25. Juni 2026 Sweco erhält Auftrag im Wert von 121 Mio. SEK für die Planung des Hochwasserrisikomanagements in Polen (WK-intern) - Sweco hat einen Auftrag von „Polish Waters“ (der nationalen polnischen Wasserbehörde) zur Überprüfung und Aktualisierung der Hochwasserrisikomanagementpläne erhalten. Die Vertragslaufzeit erstreckt sich von 2026 bis 2028. Das Projekt ist Teil der polnischen Initiativen im Rahmen der EU-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie, die darauf abzielen, die Widerstandsfähigkeit gegenüber künftigen Hochwasserereignissen zu stärken. Sweco wird ein Konsortium leiten, das für die Aktualisierung der Pläne für sechs Flussgebietseinheiten in Polen verantwortlich ist, darunter die Einzugsgebiete von Weichsel und Oder. „Diese Überprüfung und Aktualisierung der polnischen Hochwasserrisikomanagementpläne ist ein wesentlicher Bestandteil des sechsjährigen Planungszyklus
Nationaler Wasserstoffrat überarbeitet H2-Bedarfsprognose Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 25. Juni 2026 Zum Abschluss seiner ersten Amtszeit hat der Nationale Wasserstoffrat (NWR) seine erstmals im Jahr 2023 aufgestellte und im Jahr 2024 überarbeitete Prognose der zukünftigen Wasserstoffbedarfe in Deutschland nochmals aktualisiert. (WK-intern) - Anlass dafür waren die weitere Zuspitzung der geopolitischen Lage, die wachsende Unsicherheit durch die Politik der USA sowie neue Schwerpunktsetzungen auf europäischer und bundesdeutscher Ebene. Dennoch geht der NWR langfristig von einer unverändert hohen Nachfrage nach erneuerbarem und kohlenstoffarmem Wasserstoff aus, um sämtliche Wirtschaftssektoren CO2-neutral weiterzuentwickeln. Je nach Szenario rechnet der NWR in den späten 2040er-Jahren mit einem Gesamtbedarf von 275 bis 555 TWh Wasserstoff und Wasserstoffderivaten, das entspricht rund 8,25 Mio.