DNR kritisiert Infrastruktur-Zukunftsgesetz als Freibrief für mehr Umweltzerstörung Mitteilungen Ökologie 26. Juni 2026 Der Bundestag hat das Infrastruktur-Zukunftsgesetz verabschiedet, das die Genehmigung und den Bau von Infrastrukturvorhaben vereinfachen und beschleunigen soll. (WK-intern) - Den Beschluss kommentiert Florian Schöne, Geschäftsführer des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring (DNR): „Das Gesetz stellt einen Frontalangriff auf materielle und verfahrensrechtliche Regelungen zum Schutz von Natur und Umwelt dar. Mit der Gießkanne sollen undifferenziert Infrastrukturvorhaben wie der Bau von Autobahnen mit einem überragenden öffentlichen Interesse priorisiert werden, auch wenn damit erhebliche Schäden für Natur und Umwelt verbunden sind. Zudem sieht das Gesetz weitreichende Änderungen des Verfahrensrechts wie Genehmigungsfiktionen, Ausnahmen von der Umweltverträglichkeitsprüfung oder die Ausweitung vorläufiger Anordnungen vor. Diese Änderungen erhöhen das Risiko irreversibler
Prysmian: Kabeltrommeln für SuedLink im Kabelzwischenlager eingelagert Erneuerbare & Ökologie Technik Techniken-Windkraft Windenergie 23. März 202324. März 2023 Prysmian hält das Tempo bei Produktion und Lieferung: Erste Kabeltrommeln für SuedLink im Kabelzwischenlager in Zeven eingelagert (WK-intern) - Mailand – Der weltweit tätige Kabelhersteller Prysmian Group hat die ersten Kabel für SuedLink im Kabelzwischenlager Zeven angeliefert. SuedLink ist mit rund 700 Kilometern Länge und vier Gigawatt Übertragungskapazität das größte Infrastrukturvorhaben der Energiewende in Deutschland. Im Rahmen einer Eröffnungsveranstaltung am 23. März informierten sich Vertreter der regionalen Politik im niedersächsischen Zeven (Landkreis Rotenburg) über die Fortschritte. Die Einlagerung der ersten Kabeltrommeln mit einem Gewicht von jeweils rund 100 Tonnen und einer Kabellänge von jeweils bis zu zwei Kilometern ist ein wichtiger Meilenstein für
Handelskammer Bremen zum Baustopp für den Offshore Terminals Bremerhaven Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 20. Mai 201619. Mai 2016 Die Handelskammer Bremen - IHK für Bremen und Bremerhaven bedauert die Entscheidung des Bremer Verwaltungsgerichts, den Baubeginn des Offshore Terminals Bremerhaven vorerst auszusetzen. (WK-intern) - Der Baustopp, so die Kammer, sei ein herber Schlag für den Offshore-Standort Bremerhaven. Man müsse zur Kenntnis nehmen, dass Infrastrukturvorhaben in Deutschland aufgrund der komplexen Planverfahren und des Klagerechts der Umweltverbände kaum noch berechenbar sind. Nach Auffassung der Handelskammer bleibt der OTB ein wichtiger Baustein für die wirtschaftliche Entwicklung Bremerhavens. Deshalb steht sie auch weiterhin zu dem Projekt und hofft, dass in dem anstehenden Hauptverfahren noch eine Wende zugunsten des OTB erreicht wird. Die Handelskammer betont, dass die