Uni Rostock: Verlängerung des Forschungsprogramms zur Ozeanversauerung Forschungs-Mitteilungen 11. August 20126. November 2012 (WK-intern) - Die Universität Rostock ist wieder mit einem wichtigen Teilprojekt beteiligt Kohlendioxid lässt nicht nur die Temperaturen in der Atmosphäre steigen, sondern auch die Ozeane saurer werden. Erst seit einigen Jahren sind Meereswissenschaftler auf diese Entwicklung aufmerksam geworden. Die weit reichenden Folgen für Organismen – von winzigen Einzellern über Korallen und Fischen bis hin zu Walen – werden nun fieberhaft erforscht. Mit BIOACID übernahm Deutschland 2009 eine Vorreiterrolle in der internationalen Meeresforschung. Federführend für das Projekt ist das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel. Die Universität Rostock war mit einem wichtigen Teilprojekt über Mikroalgen auf Sedimenten der Ostsee beteiligt. BIOACID - der Name
FH-Frankfurt: Erholungsgebiet im ErneuerPark, Erneuerbare Energien erlebbar machen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 11. August 2012 (WK-intern) - Ein Abendessen auf dem Windrad: Studierende der FH FFM wollen Erneuerbare Energien erlebbar machen Studierende des Bachelor-Studiengangs „Geoinformation und Kommunaltechnik“ der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) haben ein Erholungsgebiet, den „ErneuerPark“, entworfen. Ziel des Projekts war es, Erneuerbare Energien erlebbar zu machen und dadurch die ländliche Entwicklung und den dortigen Tourismus zu stärken. Betreut wurden sie von Prof. Dr. Martina Klärle vom Fachbereich 1: Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik der FH FFM. Kooperationspartner waren der Main-Kinzig-Kreis und SPESSARTregional e.V. Die Studierenden präsentierten den anwesenden Vertreter/innen des Main-Kinzig-Kreises ihr Konzept. „Wir wollen Erneuerbare Energien für die Bevölkerung zugänglich machen. Die Vorschläge der Studierenden fanden
HTW Berlin und Elektro-Innung eröffnen Plusenergiehaus für Studium und Events Berlin Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 10. August 2012 (WK-intern) - Es hat inzwischen schon Geschichte geschrieben: das von Studierenden und Professor(inn)en der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin konzipierte Plusenergiehaus. 2009 auf dem Campus in Oberschöneweide errichtet, danach für den Wettbewerb Solar Decathlon Europe 2010 in Einzelteilen nach Madrid transportiert und dort wieder aufgebaut, anschließend erneut zerlegt und nach Berlin zurückgebracht, ist das ökologische Musterhaus in den letzten Monaten dank vieler tatkräftiger Hände und mit Unterstützung der Berliner Elektro-Innung auf deren Grundstück neu entstanden. Zur Fast-Fertigstellungsfeier am 16. August 2012 laden Hochschule und Innung nun gemeinsam ein. Für das 74 Quadratmeter große Haus wurden ökologisch nachhaltige Materialien verwendet. Innen- wie
Universität Halle: Sommerschule für Photovoltaik: Forschung, Praxis, Kontakte Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 10. August 2012 (WK-intern) - Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr findet an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vom 10. bis 14. September die zweite „Solarvalley Sommerschule für Photovoltaik“ statt. Sie richtet sich sowohl an Bachelor- und Masterstudierende als auch an Doktoranden. Innerhalb der Sommerschule halten in- und ausländische Dozenten Vorträge, dazu gibt es Seminare, Firmenbesichtigungen und Laborpraktika. Gespräche mit Experten aus der Solarbranche und dem Spitzencluster „Solarvalley Mitteldeutschland“ sind ebenso inklusive wie eine Kontaktbörse. Im Programm der Sommerschule werden Erkenntnisse über die universitären Lehrinhalte hinaus diskutiert und aktuelle Forschungsthemen aufgegriffen. Zu den Themen gehören die wissenschaftlichen Fortschritte in den Bereichen: „kristalline Solarzellen“ „anorganische Dünnschicht-Solarzellen“ „organische Photovoltaiksysteme“ „Modul- und Systemintegration“ „Lichtmanagement und innovative Wirkprinzipien“. Neben der
Flüssigkristallforschung: Flüssigkristallen in organischen Halbleitern und flexiblen Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Tagungen 10. August 2012 (WK-intern) - Internationales Treffen von Wissenschaftlern der Flüssigkristallforschung in Mainz 24. Internationale Flüssigkristallkonferenz findet vom 19. bis 24. August in der Rheingoldhalle statt. Die weltweit bedeutendste Tagung der Flüssigkristallforschung findet nach über 20 Jahren wieder in Deutschland statt. Rund 800 Wissenschaftler aus aller Welt werden vom 19. bis 24. August 2012 in Mainz auf der 24. International Liquid Crystal Conference (ILCC) zusammentreffen. Die Veranstaltung in der Rheingoldhalle wird von Prof. Dr. Harald Pleiner vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung und Prof. Dr. Rudolf Zentel von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) organisiert. Als Schirmherrin der Konferenz fungiert die
DLR forscht an leistungsstarken und emissionsarmen Turbinen Forschungs-Mitteilungen 9. August 2012 (WK-intern) - Investition in die Zukunft der Turbinenforschung Am Standort Köln des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) schreitet der Ausbau der Infrastruktur für die Erforschung und Entwicklung moderner Gasturbinen weiter voran. An derzeit fünf Prüfständen wird an leistungsstarken und emissionsarmen Turbinen geforscht. Kernstück der Anlagenerweiterung ist der neue Hochdruckluftverdichter HD5, der am 9. August 2012 angeliefert und montiert wurde. Kein Test ohne Luft Um die Komponenten von Flugantrieben und Kraftwerksturbinen möglichst realistisch testen zu können, müssen die späteren Betriebsbedingungen in den Prüfständen möglichst gut simuliert werden. Neben den richtigen Brennstoffkompositionen muss auch die Luft auf das richtige Temperatur- und Druckniveau und in
Perspektiven für Brennstoffzellenfahrzeuge im Serieneinsatz Forschungs-Mitteilungen 9. August 2012 (WK-intern) - Gemeinsam mit der Daimler AG, ThyssenKrupp, dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung und dem Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST Braunschweig erforscht das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden Technologien zur Herstellung hocheffizienter metallischer Bipolarplatten für Brennstoffzellenfahrzeuge. Das im Juni 2012 gestartete Projekt „Metallische bipolare Platten aus beschichteten Hochleistungswerkstoffen - miniBIP“ hat ein Gesamtbudget von 5,15 Mio. € und eine Laufzeit von 42 Monaten. Wie kann unsere Gesellschaft angesichts von Ressourcenverknappung, Umweltverschmutzung und Klimawandel auch in Zukunft mobil bleiben? Können elektrisch angetriebene Fahrzeuge die Lösung sein? Rein batteriebetriebene Fahrzeuge besitzen derzeit nur eine geringe Reichweite, die Ladezeiten sind vergleichsweise lang. Wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge
Biogasanlagen können Strom mit rund 70% weniger Emissionen erzeugen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 8. August 2012 (WK-intern) - 70% weniger Emissionen durch Strom aus Biogas Biogasanlagen können Strom im Vergleich zum gegenwärtigen Strommix mit rund 70% weniger Emissionen erzeugen und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Emissionsminderung im Energiesektor. Wissenschaftler des DBFZ haben im Rahmen eines Verbundprojektes mit der gewitra GmbH und dem Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) die tatsächlich auftretenden Emissionen von zehn Biogasanlagen im Praxisbetrieb gemessen und bewertet. Anhand der Emissionsmessungen der Biogasanlagen konnten als wesentlichen Quellen für Emissionen nicht gasdicht abgedeckte Gärrestlager, die Blockheizkraftwerke (BHKWs) sowie die Beschickungseinrichtungen in den Anlagen identifiziert werden. Auf der Basis der Ergebnisse wurden Szenarien für die Darstellung der durchschnittlichen
TU Clausthal: Umweltschutz nachhaltig gestalten Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 8. August 20127. August 2012 (WK-intern) - Forum Nachhaltigkeit 17. - 19.09.2012 an der TU Clausthal Die Hochschul-Informations-System GmbH und die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH) veranstalten vom 17. bis 19.09.2012 an der TU Clausthal gemeinsam eine Arbeitstagung mit praxisorientiertem Erfahrungsaustausch zu nachhaltiger Entwicklung im Betrieb von Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Das Forum Nachhaltigkeit thematisiert die Organisation des betrieblichen Umweltschutzes und erstmals auch den Aufbruch zur nachhaltigen Entwicklung in verschiedenen Handlungsfeldern und bietet Praxishilfen und Entscheidungsgrundlagen. Angesprochen sind Praktiker, die mit unterschiedlichen Methoden Umweltmanagement gestalten und eine nachhaltige Entwicklung ihrer Einrichtungen im Fokus haben. Drei thematische Blöcke befassen sich mit operativen und strategischen Aufgaben bei der nachhaltigen Entwicklung: Vorstellung
Startschuss für den Energie-Campus Hamburg der HAW Forschungs-Mitteilungen Windenergie 7. August 2012 (WK-news) - Die Energiewende und der Ausbau der Erneuerbaren Energien bieten ein enormes ökonomisches Potenzial. Dieses soll mit dem neuen Technologiezentrum „Energie-Campus Hamburg“ der HAW Hamburg, das heute im Hamburger Rathaus vorgestellt wurde, künftig noch besser genutzt werden. Ab 2013 wird im Hamburger Stadtteil Bergedorf zunächst mit dem Bau eines Forschungs- und Ausbildungslabors für Windenergie und intelligente Stromnetze, sogenannte Smart Grids, begonnen. Der Senat unterstützt das 6,8 Mio. Euro teure Projekt mit 3,7 Mio. Euro. Für den restlichen Betrag von 3,1 Mio. Euro kommt der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) auf. Das Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (CC4E)
Die Gefährlichkeit von Dieselruss wird neu eingestuft Forschungs-Mitteilungen 7. August 2012 (WK-intern) - Empa-Röntgenexperte «entschlüsselt» Dieselruss Seit Juni 2012 ist es amtlich: Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft Dieselruss als Erreger von Lungenkrebs ein. Artur Braun, Physiker an der Empa und Experte für Röntgenspektroskopie, hat massgeblich dazu beigetragen, Struktur und Zusammensetzung von Russpartikeln zu analysieren. Feinstaub ist gefährlich – diese Erkenntnis ist nicht neu. Doch was macht am Feinstaub die Gefahr aus? Ist es nur der Dieselruss aus Motoren? Kommt die Gefahr auch vom holzgefeuerten Cheminée im Ferienhaus? Oder gar vom fettqualmenden Fritteusendunst aus dem Restaurant nebenan? Diese nahe liegenden Fragen waren lange Zeit eine rechte Knacknuss für die Wissenschaft. Wohl liess sich russiger Feinstaub in
CO2 kann Ausgangsstoff für neue Produkte und als Wasserstoffspeicher genutzt werden Forschungs-Mitteilungen 7. August 2012 (WK-intern) - Doppelrolle für CO2 Kontinuierliche Hydrierung von Kohlendioxid zu reiner Ameisensäure in überkritischem CO2 Um den Verbrauch fossiler Rohstoffe zu reduzieren und gleichzeitig die CO2-Bilanz von Kraftstoffen und chemischen Produkten zu verbessern könnte die Verwendung von Kohlendioxid als Kohlenstoffquelle eine attraktive Option sein. Deutsche Wissenschaftler stellen in der Zeitschrift Angewandte Chemie nun eine neue Methode vor, mit der Kohlendioxid katalytisch zu Ameisensäure hydriert wird. Dabei ist Kohlendioxid nicht nur Ausgangsstoff, sondern dient, in überkritischem Zustand, gleichzeitig als Lösungsmittel für die Abtrennung des Produkts. Mit diesem integrierten Verfahren lässt sich erstmals in einem einzigen Prozessschritt freie Ameisensäure direkt als Produkt gewinnen. Die Hydrierung