Studie: Elektrizitäts-Spitzenlast in Europa verlagert sich durch den Betrieb von Klimaanlagen in den Sommer Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. August 2017 Steigende Temperaturen durch den Klimawandel werden den Elektrizitätsverbrauch in Europa grundlegend verändern. (WK-intern) - Wie sich der ungebremste Klimawandel auf den europäischen Elektrizitätsbedarf auswirkt, hat ein Wissenschaftlerteam aus Deutschland und den USA nun untersucht: Die Tagesspitzenlast wird demnach in Südeuropa ansteigen und der Gesamtbedarf sich wohl von Norden nach Süden verlagern. Zudem wird in einem Großteil der Länder die jährliche Spitzenlast im Sommer statt im Winter auftreten. Das bedeutet zusätzlichen Druck auf Europas Energieversorgungsnetze, wie die jetzt im renommierten US-Fachjournal Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) veröffentlichte Studie nahelegt. „Es ist faszinierend, dass die Reaktion auf Temperaturveränderungen beim Elektrizitätsverbrauch quer durch Europa
Der Energiekostenindex für die Industrie fällt weiter um 11,3 Prozent Forschungs-Mitteilungen 29. August 201729. August 2017 Die Belastung der deutschen Industrie mit Energiekosten hat trotz der gestiegenen EEG-Umlage und uneinheitlicher Preistrends für Brennstoffe im März 2017 ein neues Mehrjahrestief erreicht. (WK-intern) - Gegenüber März 2016 fiel der Energiekosten-Index (EKI) um 11,3 Prozent. Das war der niedrigste Stand seit Beginn der Berechnungen Anfang 2010. Dies ergab die jüngste Auswertung des Index durch das Öko-Institut und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im Auftrag der European Climate Foundation. Der EKI bildet die Belastung der deutschen Industrie mit Energiekosten ab. Dafür legen die Expertinnen und Experten aktuelle Energiepreis- und Konjunkturerhebungen sowie historischen Strukturdaten zugrunde. Der EKI zeigt die Energiekostensituation der Industrie auf
Urbane Fußabdrücke: Wie Städte Verantwortung für Klima- und Ressourcenschutz übernehmen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Videos 26. August 2017 Urbane Infrastrukturen und Lebensstile verursachen den Großteil weltweiter Treibhausgasemissionen und Ressourcenverbräuche. (WK-intern) - Sie hinterlassen globale Fußabdrücke. Die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten, bis zum Jahr 2050 ist ein Anstieg auf etwa zwei Drittel zu erwarten. Dabei sind Städte als Orte der Innovation nicht nur Teil des Problems, sondern auch Teil der Lösung im Klima- und Ressourcenschutz. Ein Forschungsprojekt der Rechtswissenschaftlerin Dr. Cathrin Zengerling an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) erkundet verantwortliche Steuerungsmodelle ökologischer Fußabdrücke in acht Städten weltweit.Gefördert wird sie durch ein Freigeist-Fellowship der VolkswagenStiftung. Der Klimawandel und die voranschreitende Ausbeutung natürlicher Ressourcen stellen die gesamte Welt vor enorme Herausforderungen. Internationale
Chemischen Energiespeicherung: Umwandlung von CO2 und überschüssigem Solar- und Windstrom zu Methanol Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 24. August 2017 Ludwigshafen / Leipzig - BASF und bse Engineering unterzeichnen Entwicklungsvereinbarung für die Umwandlung von CO2 und überschüssigem Strom zu Methanol (WK-intern) - Neues Verfahren in kleinen, dezentralen Produktionsanlagen ermöglicht die wirtschaftliche Umwandlung von überschüssigem Strom und CO2 in chemischen Energiespeicher BASF wird bse Engineering mit für den neuen Prozess maßgeschneiderten Katalysatoren versorgen - Partnerschaft wird zur Einführung eines nachhaltigen Prozesses für die Nutzung von CO2 und überschüssigen Strom beitragen. BASF und bse Engineering haben heute eine exklusive gemeinsame Entwicklungsvereinbarung unterzeichnet, wonach BASF einen maßgeschneiderten Katalysator für ein neues Verfahren zur chemischen Energiespeicherung bereitstellen wird. Dieses Verfahren wird die wirtschaftlich sinnvolle Umwandlung von überschüssigem
Siemens, Hamburg Energie und TU Hamburg-Harburg stellen Wärmespeicher für überschüssige Windenergie vor Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 23. August 2017 Siemens entwickelt sparsame Speichertechnologie Hochwirtschaftliches Konzept aufgrund bewährter Hauptkomponenten Forschungsprojekt FES mit Hamburg Energie und TU Hamburg-Harburg Gefördert von Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (WK-intern) - Gemeinsam mit der Technischen Universität Hamburg Harburg (TUHH) und dem städtischen Energieversorger Hamburg Energie forscht das Technologieunternehmen in der Hansestadt an einer Speicherlösung, die künftig Maßstäbe bei der Wirtschaftlichkeit setzen soll. Überschüssige Windenergie lagert dabei in Wärme umgewandelt in einer Steinschüttung, die mit einem Isoliermantel geschützt ist. Bei zusätzlichem Strombedarf wandelt eine Dampfturbine die Wärmeenergie zurück in Strom. Das einfache Prinzip dieses Speichers verspricht einen äußerst kostengünstigen Aufbau. Das Projekt erhält deshalb eine Forschungsförderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Aktuell
Perspektiven des 3D-Drucks für die maritime Wirtschaft in Norddeutschland Forschungs-Mitteilungen Technik 23. August 2017 Studie des Maritimen Clusters Norddeutschland (WK-intern) - Ende 2016 veranstaltete das Maritime Cluster Norddeutschland einen Workshop zum Thema 3D-Druck in der maritimen Wirtschaft. Aufgrund der großen Resonanz und des steigenden Interesses an den hiermit verbundenen Technologien, gab das MCN die Studie „Perspektiven des 3D-Drucks für die maritime Wirtschaft in Norddeutschland“ in Auftrag. Am 25. August 2017 wird die Studie veröffentlicht. Der Einsatz von 3D-Druck-Technologie im maritimen Bereich steht noch am Anfang seiner Möglichkeiten. Zukünftig dürfte das additive Produktionsverfahren an Bedeutung gewinnen, denn es ermöglicht eine flexible, schnelle und unabhängige Produktion und Aufarbeitung von Kleinserien sowie Einzelstücken. Auf Basis von digitalen Konstruktionsdaten wird ein
Gesteinsabbau durch Mikrowellen schont Ressourcen Forschungs-Mitteilungen Technik 21. August 201721. August 2017 In einem vom Wissenschaftsfonds FWF finanzierten Projekt untersuchten Forschungsgruppen aus Leoben, wie Abbaumethoden für hartes Gestein durch Einstrahlung von Mikrowellen verbessert werden können, um klassische, mechanische Verfahren zu erleichtern und Energie zu sparen. (WK-intern) - Der Abbau von hartem Gestein wie Granit ist ein langwieriger, energieintensiver Prozess, egal ob im Bergbau oder im Tunnelbau. Dabei wird in mehreren Schritten vorgegangen: Zuerst müssen Risse im kompakten Fels erzeugt werden, wobei einzelne Brocken entstehen, die dann herausgelöst und abtransportiert werden können. In der Geschichte des Bergbaus wurde Ersteres oft mit Feuer gemacht – die Hitze sprengt das Gestein. Ein vom Wissenschaftsfonds FWF gefördertes, interdisziplinäres Projekt
Eigenstromnutzung: Ziel ist es, den teuren Netzausbau zu vermeiden Dezentrale Energien E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 21. August 2017 Das spart Geld: VDE schafft Lösungen für erfolgreiche Netzintegration (WK-intern) - Eine neue Arbeitsgruppe im VDE erarbeitet Grundlagen für die Entwicklung standardisierter Lastmanagementlösungen. Ziel ist es, den teuren Netzausbau zu vermeiden und so den Geldbeutel der Stromkunden zu schonen. Die Lösung führt über Eigenstromnutzung. Wir stecken mitten in der Energiewende: Die Anzahl der Elektrofahrzeuge steigt potentiell, Erzeugungsanlagen, Wärmepumpen und Batteriespeicher halten Einzug in die Haushalte. Damit ändert sich das Lastprofil in der Verteilnetzebene fundamental. Die Netzbetreiber müssen auf unvorhersehbare Lastspitzen dynamisch reagieren, um kritische Netzzustände zu vermeiden. Eine Lösung hierfür wäre ein über höhere Netzentgelte finanzierter, teurer Netzausbau; dies ist jedoch nicht die
Energiekennwerte-Studie: Wärmeverbrauch deutlich gestiegen Forschungs-Mitteilungen News allgemein 21. August 201721. August 2017 Geringster Wärmeverbrauch 2016 in Bottroper Wohnungen (WK-intern) - Weiterhin hoher Wärmeverbrauch in Städten Schleswig-Holsteins Eschborn. Der Energieverbrauch für Heizwärme ist in deutschen Mehrfamilienhäusern auch im Vorjahr erneut angestiegen, wie eine aktuelle Auswertung durch den Energiedienstleister Techem zeigt. Ursache dürfte unter anderem die kühlere Witterung in den Wintermonaten 2016 sein. Im untersuchten Wohngebäudebestand lag der Durchschnittswärmeverbrauch für Erdgas bei 125 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter (m2) Wohnfläche und Jahr, für Heizöl bei 126 kWh / m² und für Fernwärme bei 102 kWh / m². Im Vergleich zu 2015 ist der Erdgasverbrauch damit um fünf Prozent, der Fernwärmeverbrauch um etwas über sechs Prozent und der Heizölverbrauch
Hendricks fördert Forschungsprojekte im Bauwesen mit 11 Millionen Euro Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. August 2017 Anträge sind bis 30. November 2017 möglich (WK-intern) - Das Bundesbauministerium und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) starten eine neue Förderrunde für die Forschungsinitiative „Zukunft Bau“. Anträge für Forschungsvorhaben im Bauwesen können bis zum 30. November 2017 eingereicht werden. Bewerben können sich alle Institutionen und Unternehmen, die sich mit innovativen Projekten auf dem Gebiet des Bauwesens befassen. Insgesamt stehen für die Förderrunde 2017 Mittel in Höhe von rund 11 Millionen Euro zur Verfügung. Die Themen decken ein breites Spektrum ab: Sie reichen vom kostengünstigen Wohnungsbau über energieeffizientes, ressourcenschonendes und klimagerechtes Bauen bis hin zu Mehrwerten von Architektur, Stadtraum und Gestaltungsqualitäten. Seit der
Forschungsprojekt DELTA: Strom „tanken“ – aber sicher E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 19. August 2017 Die PTB entwickelt Messsystem, das Ladevorgänge von Elektroautos überwacht – Präsentation beim Tag der offenen Tür im Bundeswirtschaftsministerium am 26./27. August (WK-intern) - Wer sein Auto betankt, vertraut darauf, dass nur so viel Treibstoff berechnet wird, wie auch in den Tank geflossen ist. Und das Vertrauen ist berechtigt, denn die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) hat die Zapfsäule geprüft und zugelassen, und die Eichämter kontrollieren regelmäßig, ob die gesetzlichen Vorgaben in der Praxis eingehalten werden. Doch wie sieht das beim Laden eines Elektrofahrzeugs aus? Im Prinzip genauso. Denn sowohl für Zapfsäulen als auch für E-Ladesäulen gelten die Regeln des Mess- und Eichrechts. Doch während die
Akzeptanz von Elektromobilität bei deutschen Urlaubern auf Mallorca E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 19. August 2017 Hochschulstudie zur Akzeptanz und Nutzung von Elektrofahrzeugen im Urlaub am Beispiel der Baleareninsel Mallorca (WK-intern) - Die Themengebiete Elektromobilität und Akzeptanz von Elektroautos sind seit einigen Jahren angesichts der klimaschädlichen Emissionswerte von konventionellen Fahrzeugen und immer knapper werdenden Erdölvorkommen ein hochdiskutiertes Thema in Wirtschaft und Gesellschaft. Die Vorteile eines klimaschonenden Verkehrssystems und der Nachhaltigkeit durch die Nutzung erneuerbarer Energien liegen dabei auf der Hand. Dennoch gleicht das von der aktuellen Bundesregierung ausgerufene Ziel, bis 2020 im Rahmen der Verkehrswende eine Millionen Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen zu bewegen, angesichts der momentanen Entwicklungen eher einer Utopie. Den staatlichen Fördermaßmaßnahmen und dem hohen Potential wirken aktuell