Klima- und umweltschonende Technologie: Ammoniak als nachhaltiger Energieträger Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 11. Februar 202011. Februar 2020 Ein bisschen Wasser, etwas Stickstoff aus der Luft, und Strom aus dem Windpark: (WK-intern) - Ammoniak besteht aus leicht verfügbaren Rohstoffen, und es wird als grüner Energieträger gehandelt. Hocheffizient kann aus Ammoniak wiederum Wasserstoff hergestellt werden, um nutzbare Energie zu erzeugen. Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Zentrums für BrennstoffzellenTechnik GmbH (ZBT) entwickeln dafür eine innovative Anlage: den Ammoniak-Cracker. NH3toH2, in Worten "Ammoniak zu Wasserstoff" lautet der Name des bis 2022 laufenden Projekts, an dessen Ende ein möglichst effizienter Cracker stehen soll, der direkt mit einer Brennstoffzelle gekoppelt werden kann. Im Labor des ZBT wird er entwickelt, Wissenschaftler des UDE-Lehrstuhls "Energietechnik" unterstützen dabei.
Nachruf auf Prof. em. Eberhard Wassermann: Trauer um Spezialisten für magnetische Materialien Forschungs-Mitteilungen Technik 11. Februar 2020 Magnetismus zu erforschen und die wissenschaftliche Diskussion (nicht nur) zu diesem Thema waren seine Leidenschaft: (WK-intern) - Als Urgestein der damaligen Gerhard-Mercator Gesamthochschule Duisburg, der heutigen Universität Duisburg-Essen (UDE), blieb Professor Eberhard Friedrich Wassermann dieser von 1976 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2002 treu. Ende Januar verstarb der Experte für Tieftemperaturphysik mit 82 Jahren. "Als Mensch und Wissenschaftler war Eberhard Wassermann eine große Persönlichkeit, stets voller Energie, Tatendrang und Durchsetzungskraft, manchmal rau und kontrovers, aber auch von mitreißender Begeisterung für die Forschung und immer dem Wohle des Magnetismus und der Festkörperphysik verbunden. Wir verlieren einen großartigen Forscher und einen wunderbaren Menschen", sagt
Schreddern statt Schmelzen: Verbessertes Recycling von Lithium-Ionen-Batterien E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 10. Februar 2020 Lithium-Ionen-Batterien sind heute in fast allen modernen Elektrogeräten verbaut. (WK-intern) - Bisher ist das Recycling der Akkus aber nicht optimal. Im Verbundprojekt „InnoRec“ forscht die TU Bergakademie Freiberg gemeinsam mit vier Partnern an einem energie- und stoffeffizienten Wiederverwertungsansatz. Ob in Smartphones, Notebooks, E-Autos oder Elektrorollern – Sie halten die moderne Elektrowelt am Laufen. Doch auch Lithium-Ionen-Akkus haben nur eine begrenzte Lebenszeit. In ihnen stecken aber wertvolle Rohstoffe wie Kobalt, Nickel, Kupfer und Lithium. Die Europäische Union hat sich ein Recycling-Ziel von 50 Prozent gesetzt. Um diese Zahl zu erhöhen, forscht die TU Bergakademie Freiberg im Verbundprojekt „InnoRec“ an weiteren Möglichkeiten zur mechanischen Aufbereitung. Bisher
Sektorenkopplung: Fraunhofer UMSICHT arbeiten an der Gestaltung integrierter Energiesysteme Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Windenergie 10. Februar 2020 Stromnetze stabilisieren, eine Abregelung Erneuerbarer-Energien-Anlagen vermeiden und die Dekarbonisierung vorantreiben – all das soll durch die Sektorenkopplung erreicht werden. (WK-intern) - Für die praktische Umsetzung gibt es allerdings kein Standardrezept. Im Gegenteil: Jede Region braucht eine eigene Lösung – abhängig von Faktoren wie geografischem Kontext, Netzinfrastrukturen und Verbraucherzusammensetzung sowie Interaktion mit benachbarten Gebieten. Modelle zur Entwicklung von spezifischen Strategien für eine erfolgreiche Sektorenkopplung entstehen im Projekt »IntegraNet II«. Basis der Projektpartner – das Gas- und Wärme-Institut Essen e.V. und das Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT – sind Ergebnisse aus dem Vorgängerprojekt »IntegraNet«. Dabei wurden lokale wie nationale Möglichkeiten und Potenziale der
Geht die Energiewende besser ohne politische planwirtschaftliche Gestaltung und Eingriffe? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 10. Februar 2020 Das Fraunhofer Symposium »Geschäftsmodell Energiewende« stellt 2020 die Frage »Energiewende ohne Politik?« in den Mittelpunkt. (WK-intern) - Zusammen mit hochrangigen Stakeholdern wollen die Fraunhofer Energieexperten am 25. und 26. März in Berlin diskutieren, wie sich die Transformation des Energiesystems insbesondere in Deutschland, aber auch international, erfolgreich weiterführen lässt. Das Symposium bietet einen spannenden Diskurs mit Vertretern und Vertreterinnen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Ziel ist es herauszufinden, in welchen Bereichen die Energiewende ohne regulatorische Eingriffe vorankommt und in welchen sie aktive politische Gestaltung benötigt. Das zweitägige Symposium gliedert sich in vier Sessions mit verschiedenen Schwerpunkten: Investment Energiewende: Wie sehen Finanzlösungen und Risikofaktoren der Finanzwirtschaft
Förderzusage für Entwicklung einer Mobilitätskette mit umweltschonender autonomer Bus- und Fährverkehre Forschungs-Mitteilungen 10. Februar 2020 Eines von 16: „CAPT“ nimmt nächste Hürde auf dem Weg zum Zukunftscluster (WK-intern) - Am Mittwoch, 5. Februar, gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Finalisten im Wettbewerb um die Innovationsnetzwerke der Zukunft bekannt. Von 137 Bewerbungen wählte die Jury 16 Projekte aus, die in die letzte Auswahlrunde vorrücken, bevor es in die Umsetzung geht. Unter ihnen ist „CAPT – Clean Autonomous Public Transport“, das unter Leitung von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und in Kooperation mit der Fachhochschule Kiel eingereicht wurde. Am Mittwoch, 5. Februar, gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Finalisten im Wettbewerb um die Innovationsnetzwerke der
Die Hochschule Karlsruhe erhält 1,3 Millionen Euro für Stiftungsprofessure für Radverkehr Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 10. Februar 2020 Hochschule Karlsruhe rollt Radverkehr neu auf (WK-intern) - Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft erhält eine von sieben Stiftungsprofessuren für Radverkehr, die das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert. Der Förderbescheid über rund 1,3 Millionen Euro wurde heute in Berlin übergeben. Am Donnerstag, 6. Februar 2020, erfolgte die offizielle Übergabe des Förderbescheids durch Verkehrsminister Andreas Scheuer zur Einrichtung einer Stiftungsprofessur Radverkehr mit dem Schwerpunkt Radverkehrsplanung an der Hochschule Karlsruhe. Bundesminister Andreas Scheuer: „Wir stärken Radfahrern den Rücken! Radverkehr muss als gleichberechtigtes Verkehrsmittel von Anfang an mitgedacht werden – sei es in der Gesetzgebung, in der Verkehrsplanung oder in der Innovationsforschung.
Biodiversität rechnet sich Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. Februar 2020 Wenn Landwirte die Artenvielfalt auf ihren Wiesen und Weiden fördern, können sie höhere Umsätze erzielen. Zu diesem Schluss kommt ein interdisziplinäres Forschungsteam aus den Agrarwissenschaften, der Ökologie und der Ökonomie an der ETH Zürich und weiteren Universitäten. Viele Bauern verbinden Artenvielfalt im Grasland mit unergiebigen Erträgen und finanziellen Einbussen. «Biodiversität gilt oft als nicht rentabel, aber wir zeigen: doch, sie kann sich rechnen», sagt Nina Buchmann, Professorin für Graslandwissenschaften der ETH Zürich. In einer interdisziplinären Studie an der Schnittstelle zwischen Agrarwissenschaften, Ökologie und Ökonomie haben Buchmann und ihre Kolleginnen und Kollegen die ökonomischen Mehrwerte der Artenvielfalt in einem Grasland-Experiment für verschiedene Bewirtschaftungsintensitäten quantifiziert.
Toyota und Panasonic arbeiten zusammen, um die Batterieentwicklung weiter voranzutreiben E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 9. Februar 2020 Der Autohersteller Toyota hat die Mehrheit an einem Joint Venture mit dem Elektronikunternehmen Panasonic zur Herstellung von Autobatterien übernommen. (WK-intern) - Toyota and Panasonic team up to advance solid-state Car manufacturer Toyota has taken the controlling stake in a joint venture with electronics company Panasonic to make car batteries. The Japan-based companies have formed Prime Planet Energy & Solutions, which will take on 5,100 employees, including 2,400 in China. It will focus on the development and manufacture of prismatic lithium-ion batteries, as well as solid-state and “next-generation” batteries. GlobalData’s power technology writer, Matthew Farmer, says: “This joint venture has been in development since 2017,
Mobile Messboje für Offshore-Windanlagen erfasst Wind in Stufen bis in 250 m Höhe Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie Windenergie 6. Februar 2020 BSH und Fraunhofer IWES bringen mobile Messboje aus (WK-intern) - Hamburg - Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES haben mit Unterstützung des Mehrzweckschiffes Neuwerk des Wasser- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven eine Monitoring-Messboje westlich der Forschungsplattform FINO 3 ausgebracht. Sie soll meteorologische und ozeanographische Daten erheben. Die 2,5 Meter breite und zirka 11 Meter hohe Boje ist mit einem sogenannten LiDAR (Light Detection And Ranging)-Windmessgerät ausgestattet, das mit Laserstrahlen den Wind in Stufen bis in 250 m Höhe erfasst. An der Sensorkette, die unten an der Boje angebracht ist und bis knapp über den Meeresboden reicht, erfassen weitere
EU-Projekt: Fernüberwachung bei Optimierung von Offshore-Windkraftanlagen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 6. Februar 2020 DOCC-OFF aims to demonstrate the impact of sensing and remote monitoring in the critical subsystems in offshore wind turbines (WK-intern) - The European project “Digitalization Of Critical Components in OFFshore wind turbines” (DOCC-OFF) aims to demonstrate the impact of sensing and remote monitoring in the optimization of the design, the increase of the performance and the reduction of maintenance costs of critical subsystems in offshore wind turbines DOCC-OFF, lead by the Basque Energy Cluster, has a budget of €1M and it is financed by the European Union´s Maritime and Fisheries Fund. The project kicked off last 21st of January at HINE facilities
Mit dem Rasterelektronenmikroskop Solarzellen besser erforschen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Videos 4. Februar 2020 Tiefere Einblicke in das Innenleben von Solarzellen (WK-intern) - ZSW nimmt neues Rasterelektronenmikroskop in Betrieb Mit einem neuen Rasterelektronenmikroskop können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) Solarzellen künftig besser erforschen. Das im Januar 2020 vollständig in Betrieb genommene Gerät kann Strukturen mit einer Größe von wenigen Nanometern sichtbar machen – eine doppelt so hohe Auflösung wie bisher. Zudem sind nun äußerst präzise geglättete Querschnitte von Schichten dank eines zugehörigen fokussierten Ionenstrahls möglich. Mit dem Fokus auf die Nanometerebene soll ein besseres Verständnis des Aufbaus und der Grenzflächen von Dünnschichtsolarzellen erreicht werden. Ziel der Forschenden ist es, Defekte genauer