Hungersnot und Bauernsterben: Green Deal bewirkt landwirtschaftliche Produktionsrückgänge von bis zu 26 % Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 20. Januar 2022 Innovationen entscheidend für Erfolg des europäischen Green Deal (WK-intern) - Universität Wageningen veröffentlicht komplette Studie zu Folgen der Farm to Fork-Strategie der EU Die niederländische Wageningen University & Research (WUR) legte heute in Brüssel ihre im Herbst vergangenen Jahres angekündigte komplette Studie zu den Folgen der Farm to Fork-Strategie (F2F) vor, die auch spezifische Daten für die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugerländer der EU enthält. Für Deutschland werden dabei trotz erwarteter Anpassungen der Anbausysteme Produktionsrückgänge von 15 Prozent bei Weizen, Raps und Zuckerrüben sowie 26 Prozent bei Hopfen geschätzt. Ausgeglichen würden diese durch höhere Netto-Importmengen. "Diese Produktionsverlagerung ist gleichbedeutend mit einer Verlagerung der Umwelteffekte wie Biodiversitätsverluste
Entwicklungen in der Offshore-Windenergie und der maritimen Raumordnung Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 20. Januar 2022 BSH legt Ergebnisse 2021 vor (WK-intern) - Das erste Einsatzjahr des Vermessungs-, Wracksuch-und Forschungsschiffes (VWFS) ATAIR, die Große Sommeraufnahme, Weiterentwicklungen im Bereich der automatisierten Navigation und Schiffssteuerung, Kooperation zur Abwehr von Cyberangriffen und anderen äußeren Gefahren im maritimen Bereich, Entwicklungen in der Offshore-Windenergie und der maritimen Raumordnung sowie das neue Seekartennull sind einige Themen, die das BSH 2021 beschäftigten. „Auch im zweiten Corona-Jahr in Folge hat das BSH seine gesetzlichen Aufgaben uneingeschränkt wahrgenommen“, betonte die Präsidentin, des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie, Dr. Karin Kammann-Klippstein, anlässlich der Vorstellung wesentlicher Ergebnisse aus der Arbeit der zentralen maritimen Behörde im vergangenen Jahr. Dies belegen unter
ZSW gibt den Startschuss für leichte und sichere Lithium-Ionen-Batterien für elektrisches Fliegen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 20. Januar 2022 ZSW und Unternehmen beginnen Forschungsprojekt (WK-intern) - Die Mobilität und somit auch der Luftverkehr verursachen einen großen CO2-Fußabdruck. Um diesen zukünftig deutlich verkleinern zu können, werden leichte, sichere und kostengünstige Hochenergiebatterien benötigt. Und diese sollten möglichst nur ressourcenschonende und umweltverträgliche Materialen enthalten. Ein Forschungsprojekt des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) mit drei Industrieunternehmen setzt genau hier an. In dem Vorhaben werden neue Aktivmaterialien mit hoher spezifischer Energie und Sicherheit entwickelt sowie die Prozesse, um sie zu Batterieelektroden zu verarbeiten. Kritische und teure Materialien sollen substituiert werden. Sowohl Anode als auch Kathode werden statt mit dem schädlichen Lösungsmittel NMP wässrig prozessiert. Die
International wettbewerbsfähiges Elektrolysesysteme geht in Baden-Württemberg in Serie Forschungs-Mitteilungen Technik 19. Januar 2022 Die Elektrolyse geht in Serie - Erste Serienproduktion von Elektrolysesystemen in Baden-Württemberg (WK-intern) - Um die Wasserstofftechnologie nachhaltig zukunftsfähig zu machen, ist eine Industrialisierung der Elektrolysetechnik und der rasche Aufbau von Fertigungskapazitäten erforderlich. Das geht besonders effizient, wenn Industrie und Forschung ihre Kompetenzen bündeln. Mit dem Projekt „EcoLyzer BW“, das im Januar startet, planen das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und das Unternehmen Ecoclean, ein international wettbewerbsfähiges Elektrolysesystem in Serie zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Weltweit agieren derzeit etwa zehn Unternehmen am Markt, die kommerzielle Elektrolysesysteme im Megawatt-Maßstab entwickeln und anbieten. Bislang existiert jedoch kein industrieller Anbieter von Elektrolysesystemtechnik
Das einzig Beständige ist der Wandel, das erzeugt neue Ängste, aber nicht genug in Deutschland Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. Januar 2022 CxO Sustainability Survey 2022: Das Nachhaltigkeitsbewusstsein ist weltweit in bisher unerreichtem Maße gestiegen, aber die Umsetzung stockt besonders in Deutschland Fast zwei Drittel der weltweit befragten Vorstände sind zunehmend besorgt über den Klimawandel, in Deutschland jedoch weniger stark als im weltweiten Vergleich Zugleich hat der weltweite Optimismus bei Executives zugenommen, die Folgen des Klimawandels einzudämmen Deutsche Firmen u.a. aus regulatorischen Gründen noch zögerlich das Kerngeschäft zu transformieren, trotz steigendem Druck der Stakeholder (WK-intern) - Weltweit zeigen Vorstände zwar ein starkes Bewusstsein für die Herausforderungen des Klimawandels, sind aber - insbesondere in Deutschland - zögerlich in der Klimawandel-Umsetzung. Dennoch wächst auch der Optimismus, die Herausforderungen der Klimawandel-Umsetzung
Forschungsgruppe Gender Economics: Deutsche Wirtschaft wird durch wachsenden Frauenanteil immer erfolgreicher Forschungs-Mitteilungen 19. Januar 2022 Manager*innen-Barometer: Zahl der Vorständ*innen in großen Unternehmen steigt deutlich (WK-intern) - Forscher`*innen von DIW Berlin und FU Berlin nehmen erneut etwa 500 große Unternehmen, darunter die 200 größten, in Deutschland unter die Lupe – Frauenanteile in Vorständen steigen vielerorts stark, Dynamik in Aufsichtsrät*innen verhaltener – Gesetzliche Mindestbeteiligung in Vorständ*innen wirft positiven Schatten voraus Nachdem es jahrelang höchstens in kleinen Schritten voranging, haben große Unternehmen der Privatwirtschaft in Deutschland zuletzt deutlich mehr Frauen in ihre Vorstände berufen. Dem neuesten Manager*innen-Barometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge gab es im vierten Quartal des Jahres 2021 in den 200 umsatzstärksten Unternehmen 139 Vorständinnen, 38
Metastudie liefert Basis zur Umsetzung effizienter Energienutzung und -versorgung in Binnenhäfen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 19. Januar 2022 Mehr als 170 Binnenhäfen gibt es in Deutschland. (WK-intern) - Ihre Besonderheit: Sie vereinen Gütertransport und Logistikunternehmen auf der einen, Gewerbe- und Wohngebiete auf der anderen Seite. Wie sich solche Quartiere mit Blick auf Herausforderungen der Energiewende weiterentwickeln lassen, beantworten das Fraunhofer UMSICHT und die Duisburger Hafen AG (duisport) im Projekt »enerPort«. Eines ihrer Ergebnisse: eine Metastudie, die sowohl eine Kategorisierung von Binnenhäfen als auch eine Übersicht zu bisherigen Forschungs- und Umsetzungsprojekten liefert. Herz der Metastudie ist das so genannte Hafenquartett. Es spiegelt die Vielfalt der deutschen Binnenhäfen wider und zeigt am Beispiel von 31 Häfen die zu berücksichtigende Bandbreite energetisch bedeutsamer Charakterisierungsmerkmale –
Studie: Grüner Wasserstoff aus Nordafrika oder dem Mittleren Osten ist kein verlässliches Patentrezept Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 18. Januar 2022 Energieimporte aus Sonnenstaaten sind kein Selbstläufer Von einer fossilen Abhängigkeit in die nächste Power-to-X (WK-intern) - Viele Regierungen und auch die Europäische Kommission streben die Klimaneutralität für das Jahr 2050 oder früher an. Ein Baustein in vielen Plänen ist der Import von grünem Wasserstoff und Methan aus Nordafrika oder dem Mittleren Osten, wo der verlässliche Sonnenschein geringe Stromkosten für den Betrieb von Elektrolyseuren verspricht. Synthetische Kraftstoffe und Heizöl oder-gas aus Strom hätte den Charme, viel bestehende Technik und Infrastruktur einfach klimaneutral weiter zu betreiben. Doch noch ist unklar, wie Regierungen den internationalen Handel mit grünen Kraftstoffen initiieren und wirtschaftlich gestalten können. Eine Studie unter
TU Berlin bereitet die klimapolitische Legitimation für drastische Nahrungsmittelpreiserhöhung vor Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 18. Januar 2022 TU Berlin: Ohne eine Steuer auf Fleisch wird es nicht gehen (WK-intern) - Der Umweltökonom Prof. Dr. Linus Mattauch über den wahren Preis für ein Kilo Rindfleisch Umweltbelastungs-Steuer Viehzucht-Steuer weltweit Treibhausgasneutralität-Steuer Nach Untersuchungen von Franziska Funke und Prof. Dr. Linus Mattauch bildet der Fleischpreis nicht die Umweltbelastungen ab, die die Viehzucht weltweit verursacht. Fleisch sei zu billig, so die Wissenschaftlerin und der Wissenschaftler vom Fachgebiet „Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen“ an der TU Berlin. Wären die Umweltbelastungen der Viehzucht wie Nitratbelastung, Zerstörung der Biodiversität, aber auch die Auswirkungen auf das Tierwohl und die negativen Folgen für die menschliche Gesundheit im Fleischpreis „eingepreist“, dann würde ein Kilogramm Rind,
Mehr Sicherheit bei der Wartung von Offshore-Windenergieanlagen: Unter Wasser beschichten Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 17. Januar 2022 Wellengang, Salz und UV-Strahlung sind starke Belastungen für maritime Strukturen. (WK-intern) - Das Fraunhofer IGP untersucht im Rahmen der Forschungsgruppe Fraunhofer Smart Ocean Technologies SOT wie Korrosionsschutz Unterwasser aufgetragen werden kann. Rostock. Wie wichtig Korrosionsschutz für Offshore-Windenergieanlagen ist, zeigt sich, wenn maritime Strukturen längere Zeit Belastungen auf dem offenen Meer ausgesetzt sind. Die Instandhaltung von Offshore-Parks verursacht hohe Kosten, denn sie ist wetterabhängig und erfolgt vor Ort über und unter der Wasseroberfläche. Das ist nicht nur teuer, sondern zum Teil aufgrund der äußeren Umstände auch gefährlich. Das Fraunhofer-Institut für Großstrukturen in der Produktionstechnik IGP forscht im Projekt »Unterwasser-Instandhaltung« an einem Verfahren zum sicheren
FH Münster ermöglicht: Die Energiewende mitgestalten Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Veranstaltungen Windenergie 17. Januar 2022 Netzwerk #StudyGreenEnergy wirbt für Studiengänge zum Thema erneuerbare Energien / Infoveranstaltung am 27. Januar (WK-intern) - Münster/Steinfurt - Die technischen Hintergründe von regenerativen Energien wie Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie kennenlernen und im Beruf einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten – das macht ein Studium der Umwelttechnik möglich. Um Interessierte für die verschiedenen Studiengänge zum Thema erneuerbare Energien zu begeistern, hat sich aus verschiedenen Hochschulen – darunter auch die FH Münster – das Netzwerk #StudyGreenEnergy gebildet. Bei einem digitalen Infotag am 27. Januar stellt das Team seine Arbeit vor. „Ingenieurinnen und Ingenieure mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien gestalten die Energiewende aktiv mit“, ist sich Prof.
Netto-Null-Roadmap kann die Stromkosten in Deutschland um ein Drittel senken, so Wärtsilä Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 17. Januar 2022 Durch den Kohleausstieg im Jahr 2030 kann Deutschland deutliche Reduzierungen in Emissionen und Stromkosten erreichen Die Netto-Nullpunkt-Modellierung von Wärtsilä (WK-intern) - Deutschland muss jedoch einen klaren Plan für den Ausbau erneuerbarer Energien und den Umstieg auf nachhaltige Brennstoffe haben, um Netto-Null zu erreichen, heißt es in einem neuen Whitepaper von Wärtsilä. Die in Wärtsiläs neuem Whitepaper „Achieving net zero power system in Germany by 2040“ veröffentlichte Modellierung vergleicht den aktuellen Plan zum Ausstieg aus Kohle bis 2030 und Gas bis 2045 mit einem beschleunigten Plan, bei dem Gas bis 2040 aus dem Verkehr gezogen wird. Falls der Weg zum Netto-Nullpunkt beschleunigt wird, kann Deutschland