Klimaziele: Wir müssen mit neuer staatlicher Förderung CCS im Meeresboden versenken Behörden-Mitteilungen Ökologie 28. Februar 2024 Habeck will den Einsatz von CCS ermöglichen: „Ohne CCS können wir unmöglich die Klimaziele erreichen.“ (WK-intern) - BMWK legt Eckpunkte einer Carbon Management Strategie und den Entwurf zur Änderung des Kohlendioxidspeicherungsgesetzes vor Einleitung: Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck hat heute die Eckpunkte für eine Carbon Management-Strategie und einen darauf basierenden Gesetzentwurf zur Änderung des Kohlendioxid- Speicherungsgesetzes vorgelegt. Demnach sollen die Anwendung von CCS/CCU, der Transport und die Offshore-Speicherung in Deutschland ermöglicht werden. Meeresschutzgebiete werden ausgeschlossen. Der strategische Fokus für den Einsatz von CCS liegt dabei auf schwer oder nicht vermeidbaren Emissionen. CCS (Carbon Capture and Storage) steht für die Abscheidung und Speicherung von
Bundesnetzagentur sucht wieder Anleger für neue Offshore Windparks Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 28. Februar 2024 Bundesnetzagentur startet weitere Ausschreibungen für Offshore Windenergie (WK-intern) - 5.500 MW auf drei zentral voruntersuchten Flächen werden zum 1. August 2024 ausgeschrieben Die Bundesnetzagentur hat heute eine weitere Ausschreibung für Windenergieanlagen auf See gestartet. Sie umfasst insgesamt 5.500 MW auf drei zentral voruntersuchten Flächen in der Nordsee. Ausschreibungen zentral voruntersuchter Flächen Die drei Flächen mit zusammen 5.500 MW vorgesehener Erzeugungsleistung liegen ca. 110 km nordwestlich von Borkum am Rande der Grenze zur niederländischen ausschließlichen Wirtschaftszone. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hat die Flächen im Auftrag der Bundesnetzagentur voruntersucht. Dabei wurden wesentliche Informationen – etwa über die Meeresumwelt, den Baugrund und die wind- und ozeanographischen
Anpassungen der Höchstwerte für Biomasseausschreibungen Behörden-Mitteilungen Bioenergie 26. Februar 2024 Festlegung der Höchstwerte der Ausschreibungen für Biomasse- und Biomethananlagen (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Höchstwerte für die Ausschreibungen der Biomasse- und Biomethananlagen der kommenden zwölf Monate festgelegt. Der Höchstwert für neue Biomasseanlagen beträgt nun 19,43 ct/kWh, der für bestehende Biomasseanlagen 19,83 ct/kWh. Für Biomethananlagen können nunmehr bis zu 21,03 ct/kWh geboten werden. "Mit der Festlegung des Höchstwerts für bestehende Biomasseanlagen sorgen wir für stabile und verlässliche Bedingungen. Die Erhöhung der Höchstwerte für neue Biomasseanlagen und Biomethananlagen trägt der in diesen Bereichen in den letzten Ausschreibungen geringen Anzahl an Geboten und höheren Stromgestehungskosten Rechnung", sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Anpassungen der Höchstwerte
Bundestag verzögert Solarpaket 1 und verursacht unnötige Kosten Behörden-Mitteilungen Solarenergie 26. Februar 202426. Februar 2024 Der Bundestag wird das „Solarpaket 1“ frühestens im März verabschieden. (WK-intern) - Diese weitere Verzögerung führt unter anderem zu Unsicherheiten bei Unternehmen sowie unnötigen Kosten. VDI-Experte Stefan Müller von Enerparc ordnet diese Meldung ein. SPD und Grüne wollen Resilienzboni für den Erhalt der heimischen Solarindustrie in die EEG-Novelle einbauen. Daran scheitert aktuell eine Einigung innerhalb der Regierungskoalition. Der VDI spricht sich für eine schnellere Verabschiedung aus, denn die Solarbranche und ebenso die Eigentümer landwirtschaftlicher Flächen brauchen Klarheit. Verzögerungen führen zu unnötigen Kosten „Die weitere Verzögerung beim Solarpaket ist sehr bedauerlich. Die Unternehmen hatten sich darauf eingestellt, dass das Gesetz wie geplant am 1. Januar in
Neues Energie-Label für Pkw: Kurze Frist und mehr Bürokratie Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 26. Februar 2024 Die neue Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) stellt den Automobilhandel vor extrem sportliche Herausforderungen: (WK-intern) - Seit 23.02.2024 müssen alle neu ausgestellten Label und Aushänge im Autohaus und jede neu gestaltete Werbung den neuen Vorschriften entsprechen. "Die Betriebe haben keine Übergangsfrist, um neue Fahrzeuge mit dem geänderten Energie-Label auszuzeichnen und die notwendigen Änderungen in den Systemen vorzunehmen, sprich bei der Online-Werbung auf der eigenen Website oder auf den Fahrzeug-Plattformen", sagt ZDK-Rechtsexperte Ulrich Dilchert. Das neue Energie-Label umfasst jetzt nicht mehr nur die Verbrauchs- und Emissionswerte. Hinzu kommen Angaben zu den Energiekosten bei 15.000 Kilometer Jahresfahrleistung, die Höhe der Kraftfahrzeugsteuer sowie mögliche CO2-Steuer über die nächsten zehn
Novelle der Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungs-Verordnung tritt in Kraft Einleitung Behörden-Mitteilungen Bioenergie E-Mobilität Verbraucherberatung 24. Februar 2024 Die novellierte Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungs-Verordnung (Pkw-EnVKV) ist gestern in Kraft getreten. (WK-intern) - Die Pkw-EnVKV regelt, wie Verbraucher von Händlern und Herstellern über technische und ökonomische Fakten eines Pkw-Neuwagens und seines Betriebs informiert werden müssen. Das Ziel der Novelle ist eine deutlich verbesserte und um weitere wichtige Angaben ergänzte Verbraucherinformation. Bundesminister*in für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck: Die verbesserte Kennzeichnung von neuen Pkw bringt mehr Transparenz beim Autokauf. Künftig müssen die absoluten Verbrauchs- und Emissionswerte auf Basis des realitätsnäheren WLTP-Prüfmessverfahrens angegeben werden. Das neue Pkw-Label informiert zudem über die Energiekosten und erstmals auch über die CO₂-Kosten der Fahrzeuge. Die verbesserte Kennzeichnung ermöglicht eine informierte Kaufentscheidung,
Investitionen in erneuerbare Energien in Indien Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Kooperationen 22. Februar 2024 Deutschland und Indien wollen Privatkapital mobilisieren (WK-intern) - Entwicklungsstaatssekretär*in Flasbarth arbeitet mit indischen Partnern gemeinsam an einer internationalen Investorenkonferenz für erneuerbare Energien. Am Rande der hochrangigen multilateralen außen- und sicherheitspolitischen Konferenz „Raisina Dialogue“ in Neu-Delhi diskutiert er heute und morgen mit der indischen Regierung sowie indischen und internationalen Wirtschaftsvertretern Strategien zur Mobilisierung von Privatkapital für den Klimaschutz. Indien und Deutschland wollen dazu im Rahmen der nächsten traditionellen indischen RE-INVEST-Konferenz ein indisch-deutsches Forum für Investitionen in die globale Energiewende durchführen. Dazu sollen Partner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, internationalen Finanzierungsinstitutionen und Zivilgesellschaft zusammenkommen, um Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien in Indien zu verstärken. Entwicklungsstaatssekretär Flasbarth:
Ergebnisse der Flächenvoruntersuchung für die Errichtung von Offshore Windparks in der Nordsee Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Offshore Windenergie Windparks Wirtschaft 22. Februar 2024 BSH erlässt 4. WindSeeV und veröffentlicht Ergebnisse der Flächenvoruntersuchung für die Errichtung von Offshore Windparks in der Nordsee (WK-intern) - Hamburg - Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat die 4. Verordnung zur Durchführung des Windenergie-auf-See-Gesetzes (4. WindSeeV) erlassen. Sie enthält die Ergebnisse der Flächenvoruntersuchung für die Errichtung von Offshore Windparks auf 3 Flächen in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der Nordsee. Die Ergebnisse sind spätestens zum 1. März 2024 über das BSH-Datenportal PINTA abrufbar. BSH-Präsident Helge Heegewaldt führt hierzu aus: „Durch das Inkrafttreten der 4. WindSeeV gibt das BSH der Offshore-Wirtschaft Planungs- und Rechtssicherheit für den Bau von 3 Windparks
SuedLink wird eine Hauptschlagader des deutschen Stromnetzes, das Herz ist die Konverterstation Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Offshore Technik Windenergie Windparks Wirtschaft 21. Februar 2024 Baustart für den SuedLink-Konverter in Brunsbüttel (WK-intern) - „SuedLink wird eine Hauptschlagader des deutschen Stromnetzes. Damit kommt der Strom vom Norden in den Süden“, sagt Energie-Staatssekretär*in Knuth BRUNSBÜTTEL. Ein Bauhelm zum Baustart – den überreichten Energie-Staatssekretär*in Knuth und TenneT-Projektleiter Stefan Mirschel heute an Jörgen Krömeke von der ausführenden Baufirma Siemens Energy. Anlass war der Baubeginn für die neue Stromrichterstation (Konverter) in Brunsbüttel, dem nördlichen Ende von SuedLink. Diese Hochspannungs-Gleichstrom-Erdkabelverbindung (HGÜ) soll eine der beiden großen Nord-Süd-Stromtrassen werden, mit der der erneuerbare Strom vom Norden in den Süden der Republik gelangt. „SuedLink wird eine der Hauptschlagadern des deutschen Hochspannungs-Gleichstromnetzes. Der Baustart für den Konverter in
Bundesnetzagentur veröffentlicht digitalisiert Daten aus Monitoringberichten Energie Behörden-Mitteilungen 20. Februar 2024 Die Bundesnetzagentur veröffentlicht interaktive Daten aus den Monitoringberichten auf der Transparenzplattform www.smard.de. (WK-intern) - Die Monitoring-Aufgaben der Bundesnetzagentur sind im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) festgelegt. Dies sieht eine jährliche Befragung von Unternehmen auf dem Energiemarkt vor. Die Ergebnisse werden in Form des Monitoringberichts seit 2006 veröffentlicht. Nun sind einige davon nicht nur online verfügbar, sondern auch im bekannten SMARD-Stil als Visualisierungen auf der Website zu finden. Damit kommen weitere Daten zum Strommarkt zu den bereits veröffentlichten hinzu. Erstmals sind auch Daten zum Gasmarkt und Verbraucherdaten von Privathaushalten auf der Website verfügbar. Der neue Seitenbereich „Energiedaten kompakt“ zeigt einen Teil der erhobenen Daten in übersichtlicher Form grafisch
BMI und BMWK beauftragen dena Datenaustauschprozesse in der Energiewirtschaft zu verbessern Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 19. Februar 2024 dena unterstützt Aufbau des Dateninstituts der Bundesregierung mit Branchenumfrage (WK-intern) - Digitales und flexibles Energiesystem benötigt solide Datenbasis und -infrastruktur. Future Energy Lab der Deutschen Energie-Agentur (dena) startet im Rahmen des Aufbaus des Dateninstituts der Bundesregierung mit einer Branchenumfrage zu Datenaustauschprozessen in der Energiewirtschaft. Für zahlreiche Anwendungen im zunehmend digitalisierten, flexiblen Energiesystem sind eine solide Dateninfrastruktur und -basis zentral, wobei Daten an geeigneten Stellen miteinander geteilt werden sollten. Dabei können große ökonomische und gemeinwohlorientierte Chancen im Datenaustausch innerhalb und zwischen den Wertschöpfungsstufen entstehen. Um diese zu fördern, analysiert die Deutsche Energie-Agentur (dena) in den kommenden gut zwei Jahren im Auftrag des Bundesministeriums für
EU erlaubt Förderung von Wasserstoffprojekten in Hamburg Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Wasserstofftechnik 19. Februar 2024 Entscheidung der EU-Kommission: Gasnetz Hamburg erhält Förderung für Wasserstoff-Industrie-Netz HH-WIN EU-Kommission stimmt Förderung ausgewählter Wasserstoffprojekte zu Gasnetz Hamburg erhält europäische Genehmigung für HH-WIN Wichtiger Schritt für die Finanzierung des klimaneutralen Gasnetzes (WK-intern) - Hamburg. Gestern hat die EU-Kommission bekannt gegeben, welche Wasserstoff-Infrastrukturprojekte gefördert werden dürfen: Das geplante Hamburger Wasserstoff-Industrie-Netz HH-WIN von Gasnetz Hamburg steht auf der Liste und hat somit eine wichtige Hürde genommen. Die wegweisende Entscheidung der Europäischen Union ist Voraussetzung dafür, dass der städtische Netzbetreiber Fördermittel für den Bau der ersten 40 Kilometer von HH-WIN erhalten kann. Jens Kerstan, Senator für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: "Ich freue mich, dass die EU-Kommission zwei wichtige Hamburger