Weltbiodiversitätsrat IPBES veröffentlicht unerwartet Wege aus Biodiversitäts- und Erderwärmungskrise Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. Dezember 2024 Özdemir/Lemke überrascht: „Weltbiodiversitätsrat zeigt Wege aus Biodiversitäts- und Klimakrise“ (WK-intern) - Weltbiodiversitätsrat IPBES veröffentlicht plötzlich und vollkommen unerwartet zwei neue Berichte für eine gerechte und nachhaltige Welt Der Weltbiodiversitätsrat IPBES hat zwei Berichte verabschiedet und nun veröffentlicht, mit einer einzigartigen Bandbreite an ganzheitlichen Handlungsoptionen zur Überwindung der globalen Krisen von Artensterben, Verschmutzung und Erderwärmung. Der Nexus-Bericht befasst sich mit Erkenntnissen über die Zusammenhänge zwischen den fünf Bereichen Biodiversität, Wasser, Nahrung, Gesundheit und Klimawandel. Der IPBES-Bericht zu transformativem Wandel legt dar, wie dringlich ein grundlegender Systemwandel in Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft hin zu einer nachhaltigen und gerechten Welt ist und wie er gelingen kann.
Der EU-Rat fordert einen europäischen Aktionsplan für Geothermie Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 19. Dezember 2024 Am Montag haben die Energieminister im EU-Energierat Schlussfolgerungen zur Förderung der Geothermie angenommen. Dies ist ein entscheidender Moment für die Geothermie in Europa. (WK-intern) - Der Rat fordert die EU-Kommission auf, einen europäischen Aktionsplan für Geothermie mit konkreten Maßnahmen zur Beschleunigung des Einsatzes der Geothermie auszuarbeiten. Der Rat fordert die Mitgliedstaaten außerdem auf: Genehmigungsverfahren zu rationalisieren, um schnellere Prozesse zu ermöglichen. Den Zugang zu Finanzierungen zu verbessern, um die hohen Vorabinvestitionskosten zu bewältigen. Maßnahmen zu ergreifen, um die Zahl der Arbeitskräfte im Geothermiesektor zu erhöhen. „Die Schlussfolgerungen unterstreichen die Rolle der Geothermie, um einen reibungslosen Übergang zu einem kohlenstofffreien Europa zu gewährleisten, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken
Investitionsentscheidung: Ampelregierung will heimische Elektrolysekapazität bis 2030 auf 10 GW ausbauen Behörden-Mitteilungen Wasserstofftechnik 18. Dezember 2024 Der Nationale Wasserstoffrat (NWR) begrüßt das Ziel der Bundesregierung, die heimische Elektrolysekapazität bis 2030 auf 10 GW auszubauen. (WK-intern) - Aus Sicht des NWR ist die Förderung von systemdienlichen Elektrolyseuren ein zentraler Baustein für eine erfolgreiche Energiewende. Durch die Einführung gezielter Förderinstrumente und die Beibehaltung bzw. Neueinführung weiterer Anreize können Investitionsentscheidungen für systemdienliche Elektrolyseure unterstützt werden. Der NWR unterstützt die Pläne der scheidenden Bundesregierung, eine Förderrichtlinie für systemdienliche Elektrolyseure einzuführen und gibt Handlungsempfehlungen für diese gezielte Förderung sowie für weitere Anreizinstrumente für die heimische Elektrolyse. Dies wäre auch ein Appell an eine neue Bundesregierung. Ein Fördersystem für systemdienliche Elektrolyseure kann durch ein Ausschreibungsmodell
In Bayern ist die Windenergie nach der Öffnung der 10h-Regel vor zwei Jahren auf dem Vormarsch Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Windenergie Windparks Wirtschaft 17. Dezember 2024 Die Zahl der Anträge auf Windenergieanlagen hat sich in diesem Jahr auf 180 verdreifacht. (WK-intern) - 72 Genehmigungen wurden erteilt - viermal so viel wie im MÜNCHEN - In Bayern setzt sich der positive Trend bei der Windkraft fort. Im laufenden Jahr wurden bis Ende Oktober bereits Genehmigungsanträge für 180 Windräder gestellt. 72 Windenergieanlagen (WEA) sind bereits genehmigt worden. 2023 wurden 64 Genehmigungsanträge gestellt und 17 WEA genehmigt. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger: „Der bedarfsgerechte Ausbau von Erneuerbaren Energien ist wichtig für unsere künftige Energieversorgung. Bei der Windenergie hatten wir noch Nachholbedarf. Die Trendumkehr haben wir aber durch die Öffnung der 10h-Regel erfolgreich gemeistert.
Energiebörse EEX erweitert Zuständigkeit um Herkunftsnachweise, Stromderivate sowie Kurzfrist-Futures Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 17. Dezember 2024 EEX erweitert Portfolio für Stromderivate zur Förderung der Integration erneuerbarer Energien (WK-intern) - Leipzig - Die European Energy Exchange (EEX) wird im Februar weitere Stromkontrakte einführen, welche die Integration der erneuerbaren Energien unterstützen. Es handelt sich um sogenannte „Mon-Sun Peak Power Futures“ – ein einzigartiges Angebot für den spanischen Markt – sowie Kurzfrist-Futures für den griechischen Strommarkt. Beide neuen Kontraktarten werden ab dem 24. Februar 2025 zum Handel verfügbar sein. Entwickelt in enger Abstimmung mit den Handelsteilnehmern, adressieren die neuen „Mon-Sun Peak Futures“ die durch Photovoltaik-Erzeugung beeinflussten Stromspotpreise während der Tagesstunden, unabhängig vom Wochentag. Diese Kontrakte decken die Spitzenlastzeiten von 8:00 bis 20:00 Uhr
Nicht gewählter EU-Rat stimmt für EU-Verpackungsverordnung und verpflichtet Bevölkerung der EU-Staaten Behörden-Mitteilungen Ökologie 16. Dezember 2024 Heute hat der Energie- und Transportrat der Europäischen Union der Europäischen Verpackungsverordnung zugestimmt. (WK-intern) - Dazu können Sie Bundesumweltminister*in Steffi Lemke wie folgt zitieren: „Europa verbraucht von Jahr zu Jahr mehr Verpackungen. Es ist längst Zeit für eine Trendumkehr. Angesichts der weltweiten Verschmutzungskrise kann die EU-Verpackungsverordnung einen sinnvollen Beitrag leisten. Alle Mitgliedsstaaten sind nun verpflichtet, ihren Verpackungsverbrauch zu verringern. Hierzu sollen künftig unter anderem mehr Mehrwegverpackungen EU-weit im Supermarktregal stehen. „Ambitionierte Recyclingquoten und Rezyklateinsatzquoten stärken EU-weit den Markt für Hersteller von Verpackungen und einheitliche Kriterien für die Recyclingfähigkeit von Verpackungen werden etabliert. In absehbarer Zeit soll in der EU nur noch Verpackung auf
Kommentar zu den Reaktionen auf die Beiträge von ZDF und DW zum Klimaschaden verursacht durch den Betrug an UER-Projekten: Aktuelles Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 16. Dezember 2024 „Das wahre Ausmaß des Schadens offenbart sich erst allmählich“ (WK-intern) - Der Bericht von ZDF Frontal zu den gefälschten Klimazertifikaten hat medial hohe Wellen geschlagen. Insbesondere wird auch über die 1,2 Mrd. Euro Schaden für die Verbraucher diskutiert, die das DIW in einem Gutachten im Auftrag des ZDF ermittelt hatten. U.a. die Frankfurter Allgemeine Zeitung beschrieb Zweifel an dieser Zahl; Umweltminister*in Steffi Lemke vertritt die Auffassung, die gefälschten Zertifikate seien gar billiger gewesen als realer Klimaschutz. Die Initiative Klimabetrug Stoppen kommentiert: „Die Berechnung von 1,2 Mrd. Euro Schaden repräsentiert allenfalls einen Zwischenstand und bezieht sich auf die vom UBA bereits als gefälscht eingestuften 45
Bioökonomiestrategie: Bayrische Staatsregierung feiert Patent auf Stroh-Isolierung als radikal nachhaltig und gut wie Styropor Behörden-Mitteilungen Bioenergie Ökologie 16. Dezember 202416. Dezember 2024 Radikal nachhaltig: Stroh statt Styropor (WK-intern) - Die patentierte Landbox® aus dem bayerischen Alling ist weltweit die erste kompostierbare Isolierverpackung, die sich mit Styropor messen kann. Hinter dem Produkt stehen zwei entschlossene Unternehmer, die die Vision einer klimaneutralen Wirtschaft leben. Die Bayerische Staatsregierung engagiert sich auf einer übergeordneten Ebene mit der Bioökonomiestrategie für eine nachhaltige Zukunft. München - Täglich werden stoß- und temperaturempfindliche Produkte wie Lebensmittel, Medikamente, Impfstoffe und Enzyme in großen Mengen durch die Welt transportiert. Dabei hat sich Styropor über Jahrzehnte als zuverlässig schützendes Verpackungsmaterial etabliert – trotz des Bewusstseins für die schädlichen Folgen der wachsenden Plastikflut. Die Gründer der Landpack
Deutsche Politiker*innen betreiben Greenwashing bei Flugreisen Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 16. Dezember 2024 Erfolgreiche Klimaklage jetzt auch gegen Greenwashing bei Flugreisen (WK-intern) - DUH setzt Verbot irreführender Werbung mit vermeintlich CO2-neutralen Flugreisen vor dem Oberlandesgericht durch Deutsche Politiker*innen gleiche ihre Flüge mit dem dreifachen Äquivalent an CO2-Zertifikaten aus Erfolg gegen Greenwashing: Gericht weist Berufung von Fluggesellschaft zurück Fluggesellschaft informiert nur unzureichend über Betankung ihrer Flugzeuge mit SAFs Fluggesellschaft muss verbrauchertäuschende Werbeaussage künftig unterlassen DUH fordert stattdessen Engagement für echten Umwelt- und Klimaschutz Die DUH hat heute vor dem Oberlandesgericht Köln einen weiteren Erfolg gegen irreführende Werbung mit Umweltaussagen erzielt: Die Fluggesellschaften dürfen ihre Flüge nicht länger in irreführender Weise mit der Aussage "CO2-neutral reisen. Zusammen machen wir das Fliegen nachhaltiger: CO2 -Emissionen ausgleichen
EU-Kommission führt Anpassung der Produkthaftungsregeln an digitales Zeitalter und Kreislaufwirtschaft verbindlich ein Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 14. Dezember 2024 Die Produkthaftungsregelung der EU wurde 1985 eingeführt, um diejenigen zu entschädigen, die durch ein defektes Produkt körperliche Verletzungen oder Sachschäden erlitten haben. Dafür wird im Gegenzug jegliche politische Haftung ausgeschlossen Produktsicherheit in der EU wird nach fast 40 Jahren auf eine Schadensersatzpflicht transformiert EU passt Produkthaftungsregeln an digitales Zeitalter und Kreislaufwirtschaft an (WK-intern) - Seitdem haben technologische Entwicklungen, neue Kreislaufwirtschaftsmodelle und immer mehr globale Lieferketten das Updaten der Regeln für unerlässlich gemacht. Die neuen Regeln decken jetzt auch noch explizit Produkte wie Software, KI-Systeme oder produktbezogene digitale Dienstleistungen ab. Diese Veränderungen kommen sowohl Verbrauchern als auch Herstellern zugute. Die Verbraucher werden es leichter haben, vor Gericht
Habeck bricht sein Versprechen: Keine Zukunftsperspektive für die Biogasbranche mit dem „Biogas-Paket“ Behörden-Mitteilungen Bioenergie 13. Dezember 2024 Das Bundeskabinett das vom BMWK am vergangenen Freitag vorgelegte „Biogas-Paket“ mit einer nur geringfügigen Änderung beim Ausschreibungsvolumen durchgepeitscht. (WK-intern) - Der Kabinettsentwurf, der auf Änderungen am Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) abzielt, könnte somit im Januar 2025 im Bundestag beraten werden. Die Bioenergieverbände im Hauptstadtbüro Bioenergie (HBB) lehnen den Gesetzesentwurf nach wie vor ab und appellieren nun an Bundesrat und Bundestag, diesem nicht zuzustimmen. Sandra Rostek, Leiterin des HBB, zeigt wenig Verständnis für die heutige Entscheidung des Bundeskabinetts das desaströse „Biogas-Paket“ zu unterstützen und findet deutliche Worte: „Warum das Bundeskabinett heute den bereits von der gesamten Branche abgelehnten Entwurf durchgewunken hat, bleibt uns schleierhaft. Der Vorschlag
Robert Habeck feiert die erfolgreiche Leistung der Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Veranstaltungen 13. Dezember 202411. März 2026 10 Jahre Netzwerkinitiative: Fortsetzung bis 2030 in Planung 15 Terawattstunden Energie eingespart (WK-intern) - Seit 10 Jahren unterstützen Energieeffizienz-Netzwerke Klimaschutz und Energieeffizienz in Unternehmen. Die Träger haben die grundsätzliche Absicht, die Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke bis 2030 zu verlängern. Die Netzwerkinitiative mit über 440 Unternehmensnetzwerken in Deutschland zeigt eindrucksvoll, wie viel durch zehn Jahre freiwilliges Engagement erreicht werden kann. Bis 2030 können durch die Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke (IEEKN) mehr als 15 Terawattstunden Energie eingespart werden. Dies ist einer der Gründe, warum Deutschland im European Energy Efficiency Scoreboard 2023 den zweiten Platz unter den EU-Ländern in der Kategorie Energieeffizienz in der Industrie belegt. Die Innovationskraft