Gasmangel im Winter? Behörden halten Inbetriebnahme des LNG-Terminals auf Rügen im Winter für unwahrscheinlich Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 3. November 2023 Neue Recherchen belegen Verzögerungen bei LNG-Projekt vor Rügen DUH-Auswertung interner Dokumente belegt, dass weder Genehmigungsbehörden noch Betreiber mit einer Inbetriebnahme des LNG-Terminals Rügen im Winter rechnen Entgegen der Behauptung der Bundesregierung wird das Terminal demnach keinen Beitrag zur Versorgungssicherheit im Winter leisten können Damit entfällt auch die Notwendigkeit einer beschleunigten Genehmigung und die Anwendbarkeit des LNG-Beschleunigungsgesetzes DUH fordert, laufende Bauarbeiten an der Anschlusspipeline sofort zu stoppen und reguläres Genehmigungsverfahren durchzuführen (WK-intern) - Weder die zuständigen Genehmigungsbehörden in Mecklenburg-Vorpommern noch die Betreiberfirmen Regas und Gascade rechnen offenbar mit einer Inbetriebnahme des geplanten LNG-Terminals Mukran auf Rügen im anstehenden Winter. Dies geht aus Unterlagen hervor, die die DUH
DUH-Rechtsgutachten: Städte können jetzt kommunale Verpackungssteuer bedenkenlos einführen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 3. November 2023 Rechtsgutachten der DUH belegt Vereinbarkeit mit nationalem Einwegkunststofffonds Neues Rechtsgutachten belegt: Kommunale Verpackungssteuer und Einwegkunststofffonds führen nicht zu Doppelbesteuerung Einwegkunststofffonds zur Entsorgung von Einweg-Plastikmüll greift zu kurz und kann kommunale Maßnahmen zur Müllvermeidung nicht ersetzen Weitere 400 Anträge eingereicht: DUH fordert alle Kommunen auf, mit eigenen Steuern Druck auf Lemke für bundesweite Einweg-Abgabe zu erhöhen (WK-intern) - Eine kommunale Verpackungssteuer steht dem nationalen Einwegkunststofffonds rechtlich nicht entgegen und kann von Kommunen bedenkenlos eingeführt werden. Zu diesem Ergebnis kommt ein von der DUH in Auftrag gegebenes DUH-Rechtsgutachten. Während Hersteller von Einweg-Plastikprodukten in einen Einwegkunststofffonds einzahlen müssen, wird die kommunale Einwegsteuer von Gastronomen erhoben, die ihre Speisen und
Österreichs Energiekonzerne mit Rekordgewinnen auf Kosten der Konsumenten Mitteilungen Verbraucherberatung 3. November 2023 Völliges Regierungsversagen bei Energiepreisregulierung (WK-intern) - Bereits im Jahr 2022 konnte der Verbund einen Rekordgewinn verbuchen. Auf diesen Rekordgewinn gibt es, wie heute bekannt wurde, heuer nochmals einen kräftigen Gewinnsprung um rund 85 Prozent auf bis zu 2,5 Milliarden Euro. „Falls die Österreicherinnen und Österreicher sich fragen, warum in ihren Brieftaschen gähnende Leere herrscht – sie bezahlten damit unter anderem die Rekordgewinne der Energiekonzerne“, erklärte SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter am Donnerstag. Schuld daran ist eine untätige Regierung, die die Energiepreise nicht reguliert, die Übergewinne nicht ordentlich besteuert und generell nichts gegen die Inflation unternimmt. **** Die von der Regierung eingeführte, zahnlose Besteuerung von Übergewinnen hat
NRW-Wirtschaftsminister*in Neubaur sieht plötzlich keine Erdbebengefahr mehr für Jülicher Castor-Lager Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 2. November 2023 Wende im Jülicher-Castor-Streit? NRW-Atomaufsicht und BASE: Keine Erdbebengefahr mehr für Jülicher Castor-Lager! Unverzügliche Räumungsanordnung nun hinfällig Montag, 6.11., Proteste in Jülich / Ahaus gegen Castor-Probetransport (WK-intern) - Bei einem Gespräch mit Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbänden teilte NRW-Wirtschaftsminister*in Neubaur mit, dass in Bezug auf die Lagerung der 152 Castorbehälter mit 300 000 hochradioaktiven Brennelementen im Jülicher Zwischenlager der Punkt Erdbebengefahr als Verfahrenshindernis inzwischen ausgeräumt werden konnte. Das hatte zuvor auch das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) mitgeteilt. Damit entfällt der Hauptgrund, warum 2014 die unverzügliche Räumung des Jülicher Zwischenlagers angeordnet worden war. Die Anordnung durch die NRW-Atomaufsicht diente vor allem als vorrangiges Argument für den
Schrumpfende Wirtschaft, Energieverbrauch fällt auf Rekordtief Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 2. November 2023 Prognose für 2023: Die schrumpfende Wirtschaftsleistung ist wichtigste Ursache für den geringeren Energieverbrauch (WK-intern) - Der Energieverbrauch in Deutschland wird 2023 voraussichtlich auf ein Rekordtief fallen. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) rechnet gegenüber dem Vorjahr mit einem Rückgang um knapp 8 Prozent auf 10.784 Petajoule (PJ) oder 367,9 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Damit läge der Verbrauch um knapp 28 Prozent unter dem bisherigen Höchststand im Jahre 1990, als 14.905 PJ erreicht wurden. Die AG Energiebilanzen erstellt ihre Jahresprognose auf der Grundlage von vorliegenden Daten des laufenden Jahres. Der Energieverbrauch in Deutschland wird 2023 insbesondere von der wirtschaftlichen Entwicklung geprägt. Die diesjährige wirtschaftliche
Gebäudeenergiegesetz: Hohe Geldbußen stehen für falsches Heizen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. November 20231. November 2023 Bußgelder bis 50.000 Euro bei Verstößen gegen neues Heizungsgesetz (WK-intern) - Wer sich als Hausbesitzer keine neue Heizung, z.B. Wärmepumpe, leisten kann, wir enteignet. Hier ein Link zum Gebäudeenergiegesetz Ein Video: JETZT werden wir ARM: Gebäudeenergiegesetz | Prof. Dr. Christian Rieck Prof. Dr. Christian Rieck Videobild: Gebäudeenergiegesetz: Hohe Geldbußen stehen für falsches Heizen
IEP: Der Kampf um die Versorgung der Erdbevölkerung hat begonnen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 1. November 2023 Angesichts der zunehmenden Nahrungsmittel- und Wasserknappheit und des Inflationsdrucks steigt das Konfliktrisiko, berichtet das Institut für Wirtschaft und Frieden (IEP) (WK-intern) - Heute wird der jährliche Bericht über die ökologische Bedrohung (Ecological Threat Report) vorgestellt, der vom Institut für Wirtschaft und Frieden (Institute for Economics & Peace, IEP) erstellt wird. Wichtigste Erkenntnisse: Ökologische Bedrohungen wie das rasche Bevölkerungswachstum, die Gefährdung der Wasserversorgung und die Ernährungsunsicherheit werden durch den Klimawandel noch verschärft und führen zu Massenvertreibungen und Konflikten. Ein Anstieg der Ernährungsunsicherheit um 25 % erhöht das Risiko eines Konflikts um 36 % In ähnlicher Weise erhöht ein Anstieg der Zahl der Menschen ohne Zugang zu
Deutschland ist gut auf den Winter 2023/24 vorbereitet glauben die Befragten vom BDEW Mitteilungen Verbraucherberatung 1. November 2023 Energieversorgung: Vier von fünf Befragten sehen Deutschland gut auf den kommenden Winter vorbereitet (WK-intern) - Die Mehrheit der Bevölkerung blickt grundsätzlich optimistisch auf die Energieversorgung im kommenden Winter, ist sich aber der weiterhin angespannten Lage bewusst. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des BDEW. Auf die Frage, wie sie die Energieversorgung im kommenden Winter bewerten, antworteten 18 Prozent der Befragten, die Versorgungssituation in Deutschland sei sehr entspannt und Deutschland werde problemlos durch den Winter kommen. Rund 64 Prozent sehen die Versorgungsituation zwar immer noch als schwierig an, zeigen sich dennoch zuversichtlich, dass Deutschland ohne größere Probleme durch den Winter kommen wird. Nur 14 Prozent
Bürgerwerke gewinnen Deutschen Nachhaltigkeitspreis Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Veranstaltungen Verbraucherberatung 31. Oktober 2023 Deutscher Nachhaltigkeitspreis geht an Ökostromversorger Bürgerwerke eG (WK-intern) - Die Bürgerwerke eG treibt seit 2013 als Ökostromversorger und Bürgerenergie-Netzwerk mit über 100 Genossenschaften und mehr als 50.000 Menschen die Energiewende in Deutschland voran. Dieser Einsatz überzeugte die Fachjury: Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement geht dieses Jahr an die Bürgerwerke. In Zusammenarbeit mit der DIHK, dem Bundesumweltministerium und anderen Partnern zeichnet der Deutsche Nachhaltigkeitspreis in diesem Jahr erstmals Unternehmen aus 100 Branchen aus und kürt die Bürgerwerke eG zum Siegerunternehmen in der Kategorie „Energieerzeugung und -handel”. Die Auszeichnung ist ein bedeutendes Zeichen für eine Energiewende, an der alle teilhaben können. Trotz starker
Neues Minikraftwerk für den Balkon mit ansprechendem Design noch einfacher installiert Solarenergie Verbraucherberatung 30. Oktober 2023 Neu in Deutschland: Balkonsolaranlage vom französischen Marktführer Sunology (WK-intern) - Balkonsolaranlagen erzeugen klimafreundlichen Strom aus Sonnenlicht, sparen teureren Netzstrom und schonen die Umwelt. Inzwischen befinden sich bereits rund 300.000 der Minikraftwerke in Deutschland in Betrieb – Tendenz steigend. Für Wohnungsnutzer, die auf ein ansprechendes Design und eine einfache Montage setzen, hat das Unternehmen Sunology jetzt sein Balkonkraftwerk „City“ auf den deutschen Markt gebracht. Das Produkt des Marktführers in Frankreich besteht aus zwei Modulen und einem Wechselrichter. Die Minisolaranlage rechnet sich laut Hersteller in rund fünf Jahren. Installiert ist die Anlage in fünf Minuten. „Bewohnerinnen und Bewohner können mit unserem Produkt ganz einfach von
DUH geht ins Hauptverfahren gegen LNG-Pipeline Rügen Ökologie Verbraucherberatung 30. Oktober 2023 Gericht muss endlich Argumente prüfen, die Rechtswidrigkeit des Megaprojekts belegen Anbindungspipeline für LNG-Terminal auf Rügen: Akteneinsicht der DUH offenbart unbelegte und unplausible Angaben von Betreiber und Behörde DUH kritisiert fehlende Umweltprüfung und macht auf Sicherheitsbedenken aufmerksam; rechtliche Grundlage für beschleunigtes Verfahren nicht gegeben DUH geht ins Hauptverfahren, damit Bundesverwaltungsgericht alle Argumente endlich eingehend prüft und unnötiges fossiles Megaprojekt stoppt (WK-intern) - Das Verfahren gegen die LNG-Pipeline vor Rügen geht in die nächste Runde: DUH hat beim Bundesverwaltungsgericht eine ausführliche Klagebegründung gegen die Genehmigung des ersten Seeabschnitts der LNG-Anbindungspipeline eingereicht. Nun muss das Gericht die Argumente der DUH eingehend prüfen, nachdem bisher lediglich eine summarische Prüfung im
Nur jeder Fünfte kennt den eigenen CO2-Fußabdruck Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 30. Oktober 202330. Oktober 2023 TÜV-Verband gibt Tipps zur Bestimmung des persönlichen CO2-Fußabdrucks. (WK-intern) - Für Berechnung Zeit einplanen und Informationen einholen. Verbraucher:innen brauchen für einen nachhaltigen Konsum mehr Transparenz und Orientierung durch Hersteller und Händler Den persönlichen Ressourcenverbrauch bestimmen und seine Wirkung für Umwelt und Klima einordnen – dafür ist die Berechnung des eigenen CO2-Fußabdrucks sinnvoll. Er gibt an, wie viele Treibhausgas-Emissionen eine Person durch ihren Lebensstil in einem bestimmten Zeitraum verursacht. Dabei werden verschiedene Lebensbereiche wie Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsumverhalten berücksichtigt. Derzeit kennen nur 22 Prozent der Bundesbürger:innen ihren persönlichen CO2-Fußabdruck. Das hat eine repräsentative Ipsos-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.000 Personen ab 16