NABU-Stellungnahme zu den Ergebnissen der Abgas-Messungen bei Pkw Ökologie Verbraucherberatung 23. April 2016 Miller: Messungen widerlegen das Märchen vom sauberen Diesel endgültig (WK-intern) - Berlin – Im Zuge des Abgasskandals bei Volkswagen hat das Kraftfahrtbundesamtes (KBA) auch die Abgaswerte bei anderen Autoherstellern geprüft. Zu den heute veröffentlichten Untersuchungsergebnissen erklärt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Die Messungen des KBA widerlegen das Märchen vom sauberen Diesel endgültig. Wenn 56 von 58 Fahrzeugen die Grenzwerte überschreiten, läuft ganz grundsätzlich etwas falsch. Diesel-Fahrzeuge können nur dann eine Zukunft haben, wenn sie auf der Straße gleiche Abgasgrenzwerte einhalten wie Benziner. So wie es derzeitig läuft, belastet die Automobilindustrie die Umwelt in unverantwortlicher Weise mit viel zu hohen Stickoxidemissionen.“ Angesichts der jetzt bekannt gewordenen tatsächlichen
Umweltdaten zum Tagebau Nochten müssen herausgegeben werden Ökologie Verbraucherberatung 22. April 2016 Verwaltungsgericht Dresden gibt Klage der GRÜNEN LIGA statt (WK-intern) - Das Verwaltungsgericht Dresden hat heute einer Klage der Umweltgruppe Cottbus stattgegeben und den Landkreis Görlitz zur Herausgabe von Umweltdaten über ein vom Braunkohletagebau Nochten zerstörtes Naturschutzgebiet verpflichtet. Cottbus/Dresden - Der Tagebaubetreiber Vattenfall hatte über Jahre versucht, die Herausgabe mit Verweis auf angebliches Urheberrecht zu verhindern. „So sehr wir das klare Urteil begrüßen, so erschreckend ist es, dass Vattenfall die selbstverständliche Transparenz von Umweltdaten über Jahre blockiert hat. Offenbar versucht das Unternehmen zu verbergen, wie groß die vom Tagebau angerichteten Schäden sind. Wir werden die Daten entsprechend gründlich auswerten, sobald sie uns vorliegen.“ sagt
Pariser Klimaabkommen beginnt zu wirken Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 22. April 2016 Germanwatch sieht in heutiger Unterzeichnung starkes Signal der Weltgemeinschaft (WK-intern) - Pariser Abkommen zeigt Wirkung in der Wirtschaft - Bundesregierung noch zu zögerlich Bonn/Berlin - Als "starkes Signal der Weltgemeinschaft" stuft die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die heutige Unterzeichnungszeremonie des Pariser Klimaabkommens in New York ein. "Über 165 Staaten werden vertreten sein, mehr als 60 Staats- und Regierungschefs werden erwartet - das ist Weltrekord. Es haben noch nie so viele Staaten am ersten Tag der Unterzeichnungsperiode einen völkerrechtlichen Vertrag unterschrieben", sagt Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. "Damit ist die Unterzeichnung mehr als ein formaler Akt. Die Staatengemeinschaft betont eindrucksvoll die große Bedeutung,
Wiederholter Kontrollverlust in deutschen AKWs Aktuelles Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 21. April 2016 Korrosion an weiterem Fass im Kernkraftwerk Brunsbüttel – Ursache wird untersucht (WK-intern) - Im Kernkraftwerk Brunsbüttel (KKB) sind bei Untersuchungen Korrosionserscheinungen an einem weiteren Fass mit schwach radioaktiven Abfällen festgestellt worden. Das für den Abtransport vorgesehene Fass befand sich unter insgesamt 171 vergleichbaren Fässern in der Transportbereitstellungshalle 1 (TBH1), in der schwach- bis mittelradioaktive Abfälle untergebracht sind. Dies teilte die Atomaufsicht heute (21. April 2016) mit. Unter Lackaufblähungen waren etwa münzgroße Korrosionsstellen entdeckt worden. Gesundheitsgefährdende Strahlung geht von dem Fass nicht aus. Die Ortsdosisleistung an dessen Oberfläche ist deutlich geringer als 1 Mikrosievert pro Stunde. Ähnliche Befunde sind auch an weiteren Fässern zu erwarten. Die
Für höhere Bürgerakzeptanz: Nordex bietet bedarfsgerechte Flugbefeuerung für seine Turbinen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 21. April 2016 Mit der Markteinführung seiner Lösung für bedarfsgerechte Flugbefeuerung geht Nordex einen wesentlichen Schritt voran, die Akzeptanz von Anwohnern gegenüber Windparks zu erhöhen. (WK-intern) - Am 4. März 2016 haben Nordex und sein Entwicklungspartner die Zertifizierung für ihre Lösung zur bedarfsgerechten Flugbefeuerung erhalten. Ab dem 4. Quartal plant Nordex die Serienreife, zunächst für den deutschen Markt, mittelfristig auch für weitere internationale Kernmärkte. Die bedarfsgerechte Flugbefeuerung beruht auf einer Zusammenarbeit mit dem dänischen Radarspezialisten Terma A/S. Das auf Aktivradar basierende System kann den Luftraum mit einem Radius von 18 Kilometern überwachen. Solange sich kein Flugobjekt in diesem Luftraum befindet, ist die Beleuchtung der Windenergieanlagen abgeschaltet.
WFC: Abgeordnete fordern 100% Erneuerbare Energien für Deutschland Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 21. April 201621. April 2016 Die Kosten erneuerbarer Energien sinken, die Technologien werden immer ausgereifter: (WK-intern) - Jetzt ist der Zeitpunkt, die Weichen auf eine schnelle Umstellung unserer Energieversorgung auf 100% Erneuerbare Energien zu stellen, gerade auch in Deutschland. In einem flammenden Appell fordern Politiker/innen aus Bundestag, Landtagen sowie dem EU Parlament nun, dem bewussten Ausbremsen Erneuerbarer Energien ein Ende zu setzen. Nur so können auch die existenziell wichtigen Klimaschutzziele des Pariser Übereinkommens erreicht werden. Deutschland droht, seine Vorreiterrolle bei Klimaschutz und Energiewende zu verspielen. Sowohl die öffentlichen Investitionen als auch die der deutschen Unternehmen sinken, der technische Vorsprung des Landes wird immer geringer. Doch es kommt zu eklatantem
Deutsche Autolobby verhindert Aufklärung des Abgasskandals E-Mobilität Ökologie Verbraucherberatung 20. April 2016 Aufklärung im Abgasskandal und strengere Umweltauflagen für Neuwagen verhindert die deutsche Autoindustrie mit einer wirkungsvollen Lobbystrategie. (WK-intern) - Deren Mechanismus entlarvt das heute von Greenpeace veröffentliche „Schwarzbuch Autolobby“ mit 33 Portraits aus dem Geflecht zwischen Politik und Autoindustrie. Die Branche wirbt gezielt hochrangige Funktionäre aus dem Kanzleramt und Vertraute von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ab. Diese alten Verbindungen nutzen die Konzerne, um die Ziele der Industrie politisch durchzusetzen. „Die Einflüsterer der Autolobby steuern den Verkehrssektor mit ihren politischen Kontakten in den toten Winkel der Umweltpolitik“, sagt Greenpeace-Verkehrsexperte Tobias Austrup. „Auch die mangelnde Aufklärung des Abgasskandals ist das Ergebnis der gut geölten Drehtür zwischen
Atommüll-Kosten: Ratenzahlung nur gegen schnelleres Abschalten der AKW Ökologie Verbraucherberatung 18. April 201617. April 2016 Verschärftes Nachhaftungsgesetz ist in jedem Fall nötig, damit die AKW-Betreiber sich nicht auch noch um die Abrisskosten für ihre Reaktoren drücken (WK-intern) - Zum Angebot der Atom-Finanz-Kommission (KFK) an die AKW-Betreiber, ihre Milliarden-Zahlungen an den geplanten Atommüll-Fonds in Raten abzustottern (vgl. Spiegel vom 16.4.), erklärt Armin Simon von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Eine Ratenzahlung der Atom-Konzerne an den Fonds ist zwar denkbar, aber nur, wenn diese im Gegenzug die weitere Produktion von Atommüll stoppen. Davon unabhängig ist der Risikoaufschlag, über den die Kommission diskutiert, lächerlich niedrig. Selbst der offizielle Stresstest des Bundeswirtschaftsministeriums (Warth&Klein, Okt. 215, Anlage 9) macht einen Fehlbetrag von 39 Milliarden Euro
Vattenfall-Tagebaue drohen weiteres Milliardengrab für die brandenburgische Steuerzahler zu werden Ökologie Verbraucherberatung 15. April 201614. April 2016 Bergbehörden haben Möglichkeit der Sicherheits-leistung nicht genutzt (WK-intern) - Wie das brandenburgische Wirtschaftsministerium in der heutigen Sitzung des Braunkohlenausschusses in Cottbus einräumen musste, könnten die Rekultivierungskosten der Tagebaue bei einem Verkauf an die tschechische EPH letztlich vom brandenburgischen Steuerzahler bezahlt werden. „Die Möglichkeit die Rekultivierung über Sicherheitsleistungen abzusichern, haben die Landesbehörden systematisch missachtet. Mit der politischen Unterstützung eines Verkaufes an EPH droht die Brandenburgische Landesregierung nun endgültig das Vermögen der Steuerzahler in Milliardenhöhe zu verschleudern. Wir haben es hier mit einem Versagen der Landespolitiker zu tun, das dem Skandal um den Pannenflughafen BER in nichts nachsteht.“ sagt René Schuster, Braunkohle-Experte des Umweltverbandes GRÜNE
Atommüll-Kosten: Kinder müssen für ihre Eltern haften! Ökologie Verbraucherberatung 12. April 2016 Eon-Aufspaltung droht Haftungsmasse für Atom-Folge-Kosten zu verkleinern. (WK-intern) - Atom-Finanz-Kommission muss dringend verbessertes Nachhaftungsgesetz einfordern Zum heutigen Treffen der Vorsitzenden der Atom-Finanz-Kommission (KFK) mit den Vorstandschefs von Eon, RWE, EnBW und Vattenfall erklärt die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Atom-Finanz-Kommission und Wirtschaftsministerium dürfen sich von den AKW-Betreibern nicht länger auf der Nase herumtanzen lassen. Sie müssen die unbegrenzte Haftung der Atomkonzerne für die Atom-Folge-Kosten festschreiben ? und zugleich verhindern, dass ein Konzern nach dem anderen seine Haftungsmasse verkleinert. Eon etwa will auf der Hautversammlung am 8. Juni seine Aufspaltung in zwei Unternehmen ? Uniper und Eon ? vollziehen. Das Konzernvermögen und Eigenkapital von Eon wird so drastisch schrumpfen.
Atomausstieg heißt: Hamburger Hafen für Urantransporte sperren Ökologie Verbraucherberatung 9. April 2016 Protest gegen Uranzug: (WK-intern) - Zwei Anti-Atom-Aktivistinnen haben sich in der Nacht an einer Fußgängerbrücke im Bahnhof Buchholz abgeseilt Mehrere AtomkraftgegnerInnen aus ganz Deutschland, darunter auch AktivistInnen von ROBIN WOOD, protestieren heute Nacht gegen einen Transport von Uranerzkonzentrat von Hamburg in die südfranzösische Atomfabrik Narbonne/Malvésie. Zwei Aktivistinnen haben sich gegen Mitternacht von einer Fußgängerbrücke im Bahnhof Buchholz abgeseilt und dort ein Banner entrollt mit der Aufschrift "Urantransporte stoppen! Sofort!". Der Zug mit der radioaktiven Fracht wurde gestoppt und steht zurzeit (00:30 Uhr, 8.4.16, *kurzes Update am Ende der PM) zwischen Maschen und Buchholz. Uranerzkonzentrat wird für die Herstellung von Brennelementen für Atomkraftwerke verwendet.
Bayerns Export schützen – TTIP ablehnen Aktuelles Ökologie Verbraucherberatung 5. April 2016 Zu den Einschätzungen von Europaministerin Merk zum Fortgang der TTIP-Verhandlungen erklärt Sigi Hagl, Landesvorsitzende der Grünen Bayern: (WK-intern) - „Wie blauäugig ist Europaministerin Merk eigentlich? Die Bürgerinnen und Bürger haben sehr wohl etwas zu befürchten von TTIP. Nicht ohne Grund wächst die Anzahl der Kritiker und Skeptiker täglich. Hunderte von Unternehmen, Tausende von Bürgerinnen und Bürgeren, immer mehr Organsiationen und Vereine versammeln sich hinter der Kritik an TTIP. Gerade weil Handelsabkommen für Bayern wichtig sind, müssen die Verhandlungen transparent, fair und offen verlaufen. Die Farce um die Regularien der Einsichtnahme für Bundestagsabgeordnete zeigt doch überdeutlich, dass hinter verschlossenen Türen eben nicht zum Wohl