DIW erstaunt: Bauvolumen wächst trotz Corona-Krise kräftig – Preise schießen 2022 weiter in die Höhe Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 12. Januar 2022 DIW Bauvolumenrechnung: Umsätze im Bausektor werden weiter kräftig wachsen Wohnungsneubau erweist sich als besonders krisenfest Wirtschaftsbau und öffentliche Hand dürften aufholen Rapide steigende Produzentenpreise bleiben Herausforderung Konkrete mittel- und langfristige Investitionsplanung der neuen Bundesregierung könnte Perspektiven für Baugewerbe verbessern (WK-intern) - Die deutsche Bauwirtschaft erweist sich gegenüber den wirtschaftlichen Ausschlägen der Corona-Pandemie als weitgehend resistent und bleibt auf Wachstumskurs. Die Nachfrage insbesondere nach Wohnraum bleibt ungebrochen, obwohl die Preise für Bauleistungen nach oben schießen. Der Preisanstieg trug maßgeblich dazu bei, dass das nominale Bauvolumen nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) im abgelaufenen Jahr um rund zehn Prozent auf einen historischen Höchstwert von 488 Milliarden
EU-Taxonomie: Mehr als 20 Demonstranten mit Masken ziehen vor das Bundeskanzler*innenamt Kooperationen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 11. Januar 2022 Das haben wir davon, Europarecht bricht Landesrecht (was ja nicht stimmt, nur das GG hat keine Rechtskraft mehr ...) (WK-intern) - Bündnis bringt seinen erfolgreichen Appell mit mehr als 20 Teilnehmern gegen die Taxonomie-Pläne der EU-Kommission zum Bundeskanzler*innenamt Über 220.000 Bürger*innen haben innerhalb von nur vier Tagen den Eil-Appell “Nein zu Atom und Gas” unterschrieben. Sie sprechen sich damit gegen die Pläne der EU-Kommission aus, Atomenergie und Erdgas in die Liste der nachhaltigen Wirtschaftsaktivitäten aufzunehmen. Die Bündnispartner BUND, Campact, Deutsche Umwelthilfe, Bürgerbewegung Finanzwende, Greenpeace, IPPNW, NABU, Umweltinstitut München und Uranium Network verwiesen am Dienstagmorgen mit einer Aktion vor dem Bundeskanzler*innenamt auf das eindrucksvolle
tragbare Stromaggregate: EcoFlow verdreifacht den Umsatz im Jahr 2021 im zweiten aufeinanderfolgenden Jahr Dezentrale Energien Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 10. Januar 2022 Das Unternehmen erzielt einen Jahresumsatz von 200 Millionen Euro und baut seine Marktanteile aus (WK-intern) - EcoFlow, ein Anbieter von tragbaren Stromversorgungs- und erneuerbaren Energielösungen, gab diese Woche bekannt, dass sein Jahresumsatz im Jahr 2021 200 Millionen Euro erreicht und damit im Vergleich zum Vorjahr um 275 % gestiegen ist. Weltweit hat EcoFlow seinen Umsatz im zweiten Jahr in Folge mehr als verdreifacht und damit die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) des globalen Marktes für tragbare Stromaggregate von 42 % übertroffen. Vor allem in Europa hat sich der Umsatz von EcoFlow im Vergleich zum Vorjahr verzehnfacht. „Das beeindruckende Umsatzwachstum lässt sich auf mehrere Faktoren
EU Green Taxonomy setzt Erdgas im Wärmemarkt Grenzen Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 10. Januar 2022 Übergangstechnologie Erdgas nötig für flexible Stromproduktion (WK-intern) - Eine gute Stunde vor Mitternacht an Silvester versendete die EU-Kommission ihren Vorschlag, zumindest übergangsweise die Stromproduktion durch Kern- und auch Erdgaskraftwerke als „nachhaltig“ zu klassifizieren, um so Investitionen in diese Techniken als grüne Investitionen anerkennen zu können. Heizungshersteller Stiebel Eltron hält zumindest die Erdgas-Thematik für nachvollziehbar – der Standpunkt des Unternehmens: Natürlich wäre es wünschenswert, nur noch Strom aus erneuerbaren Energien zu nutzen. Leider ist das angesichts des schleppenden Ausbaus der Erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung in den letzten Jahren kurzfristig nicht umsetzbar. Langfristig muss und wird jede Regierung dieses Manko beheben – die Treibhausgasneutralität bis
Forscher*innen entwickeln Notfallkonzepte für flächendeckende Stromausfälle Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 8. Januar 2022 Die Bergische Universität Wuppertal hat im Dezember 2021 mit SISKIN (Großflächiger Stromausfall – Möglichkeiten zur Teilversorgung von kritischen Infrastrukturen) ein neues Forschungsprojekt begonnen. (WK-intern) - Es untersucht Blackouts und entwickelt vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl dezentraler Erzeugungsanlagen und zusätzlicher Automatisierungstechnik neuartige Notfallkonzepte, die auch auf andere Netze übertragbar sind. „Damit wären die Netzbetreiber in Zukunft in der Lage, drohende Blackouts besser zu beherrschen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek vom Wuppertaler Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgungstechnik. Das Land NRW fördert das Projekt mit ca. zwei Millionen Euro. „Unsere Gesellschaft ist mehr denn je von einer funktionierenden Stromversorgung abhängig. Immer mehr Prozesse in der Wirtschaft,
EUGH: Deutsche Staatsanwälte dürfen EU-Haftbefehl nicht mehr ausstellen Aktuelles Behörden-Mitteilungen News allgemein Verbraucherberatung Verschiedenes 6. Januar 2022 Der Europäische Gerichtshof (EUGH) entschied kürzlich, dass Staatsanwaltschaften in Deutschland nicht befugt sind, Europäische Haftbefehle auszustellen. (WK-intern) - Die Richter am EUGH begründen die Entscheidung damit, dass es "keine hinreichende Gewähr für (die) Unabhängigkeit gegenüber der Exekutive" gäbe. Anders als in anderen europäischen Ländern besteht in Deutschland gegenüber den Staatsanwälten eine Weisungsbefugnis durch Justizminister. Zum Weiterlesen: https://www.lto.de/recht/justiz/j/eugh-europaeischer-haftbefehl-deutsche-staatsanwaelte-nicht-unabhaengig/ Die Neue Richtervereinigung fordert umgehend eine Reform der Justizstrukturen in Deutschland: https://rsw.beck.de/aktuell/meldung/neue-richtervereinigung-fordert-reform-der-justizstrukturen-in-deutschland PM: DBH-Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik
Gutachten: Berlin hat keine Gesetzgebungskompetenz – HU reicht Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht ein Aktuelles Forschungs-Mitteilungen News allgemein Verbraucherberatung Verschiedenes 6. Januar 2022 HU reicht Beschwerde gegen Berliner Hochschulgesetz beim Bundesverfassungsgericht ein (WK-intern) - Karlsruher Richterinnen und Richter sollen klären, ob das Land seine Kompetenzen überschreitet Vertreten durch ihre Präsidentin hat die Humboldt-Universität zu Berlin am 30. Dezember 2021 Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gegen eine Vorschrift des neuen Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG) eingereicht. Damit soll höchstrichterlich geklärt werden, ob das Land Berlin mit § 110 Abs. 6 dieses Gesetzes seine Gesetzgebungskompetenz überschritten hat. Das am 25. September 2021 in Kraft getretene Gesetz sieht in § 110 Abs. 6 Satz 2 vor, dass mit promovierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern auf haushaltsfinanzierten Qualifikationsstellen eine Anschlusszusage zur unbefristeten Beschäftigung vereinbart werden
Studie zur Wirtschaftlichkeit von Energieversorgern durch verfehlte Energiepolitik Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 5. Januar 2022 Das Center für kommunale Energiewirtschaft stellt die aktualisierte Studie zur Wirtschaftlichkeit von Energieversorgern vor. (WK-intern) - Das Ergebnis der Analyse zeigt eine durchwachsene Umsatz- und Ergebnisentwicklung der vier großen Energieversorger Nach Angaben der AGEB ist der Energieverbrauch in Deutschland im laufenden Jahr voraussichtlich um 2,6 Prozent gegenüber 2020 angestiegen. Dies war aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung auch zu erwarten. Dabei zeigen sich deutliche Auswirkungen der verfehlten Energiepolitik. Statt einem Rückgang der CO 2 Emissionen wird für 2021 mit einem Zuwachs von 4 % gerechnet. Während der Verbrauch an Steinkohle im abgelaufenen Jahr um 17,9 % und der von Braunkohle um 18 %, als Folge der
Hilfe für Flutopfer Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 5. Januar 20225. Januar 2022 Stiftung Technisches Hilfswerk spendet 600 Heizungen an Bewohner und Bewohnerinnen in Flutgebieten in NRW und Rheinland-Pfalz (WK-intern) - Heizungsversorgung für Flutopfer im Winter sichergestellt. Zukunftsfähige Investition dank moderner Heizpaneele der NANOO GmbH. Die Stiftung Technisches Hilfswerk spendet im Rahmen der Fluthilfe energieeffiziente Heizungen der NANOO GmbH an Bewohner/innen in den Flutgebieten von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Dadurch kann die Heizungsversorgung für 600 Menschen im Winter sichergestellt werden. Tief Bernd – eine Jahrhundertkatastrophe Das Tiefdruckgebiet Bernd hat im Sommer extreme Schäden verursacht und viele Menschen um sämtliches Hab und Gut gebracht. Die überwältigende Spenden- und Hilfsbereitschaft zugunsten der Flutopfer und der THW-Einsatzkräfte erreichte auch die Stiftung
enormen Verteuerungen: Deutlich mehr Einnahmen aus der Energie- und Stromsteuer Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 5. Januar 2022 1,4 Milliarden Euro Mehreinnahmen aus Energiesteuern erwartet Kraftstoffsteuer Energiesteuer Stromsteuer Heizölsteuer (WK-intern) - Linksfraktionschef*innen fordert: Staatliche Preistreiberei beenden Osnabrück. Bundesfinanzminister*innen (FDP) kann im laufenden Jahr mit deutlich mehr Einnahmen aus der Energie- und Stromsteuer kalkulieren. Die Gesamteinnahmen werden im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um rund 1,4 Milliarden Euro auf 45,12 Milliarden Euro steigen, wie das Bundesfinanzministerium auf Anfrage von Linksfraktionschef*innen mitteilte. Die Antwort liegt der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vor. Das Ministerium stützt sich dabei auf die Steuerschätzung vom November vergangenen Jahres. Vor allem Autofahrer werden demnach stärker zur Kasse gebeten. Die Energiesteuereinnahmen durch den Verkauf von Kraftstoffen werden der Prognose zufolge um 1,339 Milliarden Euro auf 34,425 Milliarden
eingetragener Verein Germanwatch sieht Signalwirkung einer grüngewaschenen EU-Taxonomie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 3. Januar 2022 EU droht durch „Greenwashing“ Glaubwürdigkeit bei Umsetzung des European Green Deal zu untergraben (WK-intern) - Atomenergie und fossiles Erdgas für eine Übergangszeit als „nachhaltige“ Aktivitäten? Germanwatch kritisiert den am Silvesterabend versendeten Kommissionsentwurf zur Taxonomie Die Ampel-Koalition muss nun schnell klare und einheitliche Position auf EU-Ebene vertreten Die im Entwurf der EU-Kommission angekündigte Aufnahme von Atomenergie und Erdgas als „nachhaltige“ Investitionen in die EU-Taxonomie ist aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ein grober Fehler. „Es ist ein Etikettenschwindel, Atomkraft und Erdgas in der nun vorgeschlagenen Form als nachhaltige Aktivitäten zu kennzeichnen,“ kommentiert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. Neben diesem grundsätzlichen Webfehler seien auch wichtige
Neujahrs-Herausforderung von Vattenfall: Kein Schwein gehabt Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 3. Januar 20223. Januar 2022 Neujahrs-Challenge: Vattenfall macht mit beim "Veganuary" (WK-intern) - Sich zum Jahreswechsel gute Vorsätze vorzunehmen ist weit verbreitet. Wieder mehr Sport machen, sich gesünder ernähren, etwas für die Umwelt tun – das sind die Klassiker. Vattenfall nutzt diese Aufbruchsstimmung für eine Neujahrs-Challenge und ruft sowohl Kund:innen als auch Mitarbeiter:innen auf, einfach mal einen Monat lang Fleisch & Co vom Speiseplan zu streichen und stattdessen genussvolle Alternativen auszuprobieren. Der Energieversorger ist nämlich beim #Veganuary dabei und hat sich dafür etliches einfallen lassen. „Veganuary“ setzt sich aus den Wörtern vegan und January – auf deutsch Januar – zusammen. Die Idee dahinter ist es, sich im Januar teilweise