Polens Einstieg in die Atomenergie birgt hohe Risiken auch für umliegende Länder Mitteilungen Ökologie 11. März 2014 Polens Atompläne gefährden Deutschland Hamburg – Polens Regierung gefährdet mit ihrem Plan, in die Atomenergie einzusteigen, auch die deutsche Bevölkerung. Premierminster Donald Tusk befürwortet den Bau eines Atommeilers bei Danzig. (WK-intern) - Die Universität Wien hat im Auftrag von Greenpeace erstmals errechnet, wie sich die Radioaktivität bei einem Unfall in diesem Reaktor verteilen würde. Dabei zeigt sich, dass der Fallout bei bestimmten Wetterlagen auch große Teile Deutschlands unbewohnbar machen würde. „Der deutsche Atomausstieg ist ein wichtiger Schritt, aber er kann nur ein Anfang sein. Spätestens seit Fukushima muss jedem klar sein: Es gibt keine sichere Atomenergie. Bundeskanzlerin Merkel muss sich jetzt für einen europäischen
Die Politik hat in Sachen Atommüll jegliches Vertrauen der Bevölkerung verspielt Ökologie Verbraucherberatung 10. März 2014 Umfrage-Ergebnis zur Atommüll-Kommission: Atomkritiker genießen größtes Vertrauen 76 Prozent vertrauen atomkritischen Wissenschaftlern, 72 Prozent den Umweltverbänden, 20 Prozent der Wirtschaft und 17 Prozent der Politik: "Die Politik hat in Sachen Atommüll jegliches Vertrauen der Bevölkerung verspielt" (WK-intern) - Eine im Auftrag der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt durchgeführte repräsentative Emnid-Umfrage zeigt, wem die Menschen in Sachen Atommüll vertrauen. Die Fragestellung lautete: „Eine Kommission soll in den nächsten zwei Jahren den Umgang mit Atommüll neu regeln. In dieser Kommission arbeiten Vertreter unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen mit. Für wie vertrauenswürdig halten Sie die folgenden Gruppen im Hinblick auf das Thema Atommüll?“ Das Ergebnis: 76 Prozent halten atomkritische Wissenschaftler für "sehr
Atomkraft soll exorbitante Förderung erhalten Erneuerbare & Ökologie Ökologie 8. März 20148. März 2014 Förderung für AKW Hinkley Point Gestern wurde das Beihilfenprüfverfahren der EU Kommission für die Förderung des Atomkraftwerkes Hinkley Point in Großbritannien veröffentlicht. (WK-intern) - Dem Atomkraftwerksbetreiber soll eine Abnahmegarantie für den Strom für 11,17 Cent/kWh inflationsgesichert für 35 Jahre garantiert werden. Binnen eines Monats ist es möglich gegen diese exorbitante Förderung der Atomkraft eine Stellungnahme abzugeben. Heute wurde die Aufforderung zur Stellungnahme betreffend des Behilfenprüfungsverfahrens der Europäischen Kommission zum Investitionsvertrag für das Atomkraftwerk Hinkley Point/UK im Amtsblatt der EU veröffentlicht. In Großbritannien ist geplant, mit dem Betreiber EDF für das Atomkraftwerk Hinkley Point einen Abnahmevertrag für den Strom über 35 Jahren mit einem Preis
Subventionen für Atomkraft: EU-Politik droht erneuerbare Energien im Strommarkt auszubremsen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 8. März 2014 NABU: Immer noch zu viele Subventionen für Atomkraft in Europa Miller: EU-Politik droht erneuerbare Energien im Strommarkt auszubremsen (WK-intern) - Berlin – Als es vor gerade mal drei Jahren in Fukushima zur Kernschmelze kam, war das beherrschbare Restrisiko der zivilen Atomenergienutzung endgültig Geschichte. „Der Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima sollte uns alle daran erinnern, wie teuer uns die Nutzung der Atomkraft zu stehen kommt, wenn wir nicht auf wirklich nachhaltige Alternativen für unsere Energieversorgung setzen“, warnte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller auch angesichts der weiter ungelösten Frage der Endlagerung hochradioaktiver Abfälle und der steigenden Stromerzeugung aus klimaschädlichen Kohlekraftwerken. In Deutschland verkündete die Bundesregierung im Eiltempo
Weltfrauentag: Schon lange sind die forstlichen Berufe keine Männerdomäne mehr Mitteilungen Ökologie 8. März 2014 „Weltfrauentag“ am 8. März Frauen von heute für den Wald von morgen Nachhaltige Forstwirtschaft bietet gute berufliche Chancen für Frauen (WK-intern) - Berlin - Schon lange sind die forstlichen Berufe keine Männerdomäne mehr. Doch könnte nach Ansicht des Deutschen Forstwirtschaftrates (DFWR) der Anteil der Frauen als Försterinnen und als Waldarbeiterinnen höher sein. Vor allem in Führungspositionen ist der Frauenanteil deutlich zu gering. „Die deutsche Forstwirtschaft braucht hochmotivierte und hervorragend ausgebildete junge Frauen. Sie bringen zusätzliche Qualitäten und Ideen in die nachhaltige Waldbewirtschaftung ein, die sich seit nunmehr 300 Jahren zum Ziel gesetzt hat, den Wald in seiner ganzen Vielfalt als grünes Erbe zu sichern“,
Greenpeace-Aktionen bei Uralt-AKWs – sechs Länder, eine Mission Ökologie Veranstaltungen 7. März 20146. März 2014 Aktion beendet: Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten setzen ein klares Zeichen für ein Europa ohne Uralt-Reaktoren Rund 100 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten in der Schweiz und 240 europaweit haben heute mit Bannern, Projektionen und Gleitschirmen «The End» der Uralt-Reaktoren gefordert. Die friedliche Protestaktion beim ältesten Reaktor der Welt in Beznau dauerte den ganzen Tag, am Abend verliessen auch die letzten Kletterer das Gelände des Atomkraftwerkes: zum Teil freiwillig, zum Teil wurden sie geräumt. (WK-intern) - Es ist kurz vor sieben Uhr, 100 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten aus neun europäischen Ländern starten eine Protestaktion vor dem ältesten AKW der Welt: im Herzen Europas, in der Schweiz, in
Gebündeltes Know-how rund um Klimaschutz und Energie Erneuerbare & Ökologie Ökologie 7. März 20146. März 2014 „Wissensbausteine“: 180 Seiten gebündeltes Know-how rund um Klimaschutz und Energie Klima- und Energiefonds veröffentlicht Nachschlagewerk zu Technologien, Marktdaten und internationalen Vorgaben Gratis-Download unter www.klimafonds.gv.at (WK-intern) - Die „Wissensbausteine“ sind eine umfassende und detaillierte Daten- und Faktensammlung des Klima- und Energiefonds zum Thema Energie und Klimaschutz in Österreich. Neben aktuellen Informationen zu Technologien und Marktdaten werden internationale Vorgaben, nationale Pläne und globale Energieentwicklungen übersichtlich präsentiert. Weiterführende Links regen zu einer vertieften Auseinandersetzung mit den Themen an. Das Nachschlagewerk steht unter www.klimafonds.gv.at/service/broschueren und www.klimaundenergiemodellregionen.at/wissensbausteine zum Download zur Verfügung und wird laufend aktualisiert. Ursprünglich als Nachschlagewerk für Klima- und Energie-ModellregionsmanagerInnen gedacht, stellt der Klima- und Energiefonds die
Studie, Uralt-AKW Grafenrheinfeld ist für die Stromversorgung komplett überflüssig Mitteilungen Ökologie 6. März 2014 AKW Grafenrheinfeld schon heute überflüssig Studie belegt: Weder das AKW noch die „Thüringer Strombrücke“ noch der Neubau eines Gaskraftwerks sind für eine sichere Stromversorgung nötig (WK-intern) - Zur seit Wochen andauernden Diskussion um ein angebliches Junktim zwischen der Fertigstellung der „Thüringer Strombrücke“ und der Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Die Fertigstellung der ‚Thüringer Strombrücke‘ ist keineswegs Voraussetzung für die Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld. Weder das AKW, noch die Höchstspannungsleitung sind für eine stabile Stromversorgung in Bayern nötig. Das belegt eine aktuelle Studie der Arepo Consult im Auftrag von .ausgestrahlt. Demnach stehen bereits heute ausreichend wetterunabhängige Kraftwerkskapazitäten und
Nicht Atomenergie und Kohlekraft, sondern erneuerbare Energien müssen unterstützt werden Erneuerbare & Ökologie Ökologie 5. März 2014 Erneuerbare Energie Österreich und Kleinwasserkraft Österreich: EU‐Vorschlag Energiebeihilfen nicht akzeptabel Umfrage zeigt große Unterstützung für Erneuerbaren‐Ausbau und Ablehnung für EU‐Kurs (WK-intern) - Wien – der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich nimmt heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Umweltorganisation GLOBAL2000 und dem Lebensministerium Stellung zur aktuellen EU‐Energiepolitik. Anlass sind die europäischen Pläne für eine Neuregelung der Beihilfen für Umweltschutz und erneuerbare Energien. „Wir machen uns Sorgen über die drohenden Verschlechterungen in der europäischen Klima‐ und Energiepolitik“, so EEÖ‐Präsident Josef Plank. „Nicht Atomenergie und Kohlekraft, sondern erneuerbare Energien müssen unterstützt werden.“ Bereits vor einigen Wochen hat die EU‐Kommission im Vorschlag zu den 2030‐Zielen gezeigt, in
Umweltschutz entwickelt sich zu einem treibenden Wirtschaftsfaktor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. März 2014 Laut einer Studie des Bundesumweltamtes (UBA) zum Thema „Wirtschaftfaktor Umweltschutz“ die dem Handelsblatt vorliegt, hat sich der Umweltschutz zu einem treibenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Deutschland sei mit einem Umsatz von 85 Milliarden Euro in diesem Wachstumsmarkt heute die weltweit führende Volkswirtschaft. (WK-intern) - Erstellt wurde die Studie vom niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung und dem Fraunhofer –Institut für System- und Innovationsforschung. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass in diesem Wirtschaftssektor noch Steigerungspotenzial besteht. Die globalen umweltpolitischen Herausforderungen wiesen auf eine expansive Marktentwicklung hin. Die 200 Seiten umfassende Studie liefere nach Ansicht des UBA starke Argumente für die Politik, um Umweltinvestitionen durch eine entsprechende Zielsetzung
Weltkulturerbe durch Klimawandel bedroht Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. März 2014 Von der Freiheitsstatue in New York über den Tower of London bis hin zum Opernhaus in Sydney - vom Anstieg des Meeresspiegels sind nicht nur Siedlungsräume großer Teile der Weltbevölkerung an den Küsten betroffen, sondern auch zahlreiche Stätten des UNESCO Weltkulturerbes. (WK-intern) - Das zeigt eine aktuelle Studie von Ben Marzeion von der Universität Innsbruck und Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. „Die physikalischen Prozesse, die den weltweiten Anstieg der Weltmeere erzeugen, sind langsam - aber werden noch sehr lange anhalten“, sagt der Klimaforscher Ben Marzeion. „Davon wird auch das Weltkulturerbe betroffen sein.“ Für einen Zeitraum von 2000 Jahren haben die Wissenschaftler
EEG fördert weder Klimaschutz noch Innovationen – die These und ihre Inhalte Erneuerbare & Ökologie Ökologie 5. März 2014 Die Schlagzeilen, die EFI mit der These eines unwirksamen EEG erzielt hat, stehen leider in keinem Verhältnis zu der mageren Ausarbeitung und der schlechten Datenbasis, welcher dieser Aussage zu Grunde liegt. (WK-intern) - Letzte Woche schaffte es die These „EEG fördert weder Klimaschutz noch Innovationen“ der bis dato eher unbekannten „Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)“ auf die Titelseite vieler Tages- und Wochenzeitungen. Nimmt man das Medienecho als Maßstab, könnte man meinen, dass es sich bei dem Jahresbericht der Expertenkommission um eine großangelegte Studie zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) handelt. In Wirklichkeit wird das EEG aber auf gerade einmal zwei Seiten behandelt. Einige Hintergründe zur vermeintlich