BGR gibt neues Faltblatt zur Endlagerung von hoch radioaktiver Abfälle heraus Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 17. Dezember 201416. Dezember 2014 Neues Faktenblatt zur Ton- und Tonsteinforschung (WK-intern) - Das Faktenblatt gibt einen Kurzüberblick über die Ton- und Tonsteinforschung der BGR für die Endlagerung radioaktiver Abfälle. Warum erforscht die BGR Tonstein für die Endlagerung? Welche Eigenschaften zeichnen es als Wirtsgestein besonders aus? Wie wird das Gestein „unter die Lupe“ genommen? Diese und weitere Fragen werden verständlich in dem neuen Faktenblatt „Ton- und Tonsteinforschung“ beantwortet. Die BGR erforscht seit den 1990er Jahren die Eignung von Tonstein als geologische Barriere zur Endlagerung hoch radioaktiver Abfälle. Neben dem Wirtsgestein Tonstein untersucht die BGR auch das Langzeitverhalten von geotechnischen Tonbarrieren (Bentonit), die dazu dienen, die radioaktiven Abfälle zu
Hendricks täuscht das Volk – grünes Licht für Fracking geplant Mitteilungen Ökologie 17. Dezember 201416. Dezember 2014 Nach dem nun vorliegenden Gesetzentwurf bleibt nicht mehr viel von den Beteuerungen der Umweltministerin Hendricks. (WK-intern) - In den vergangenen Tagen widersprach bereits ihr Pressesprecher zentralen Punkten aus ihren Beschwichtigungsinterviews vom Wochenanfang. Nun bestätigt sich schwarz auf weiß, dass die Bundesregierung aus CDU und SPD den Kniefall vor der Frackinglobby anstrebt. Vorgesehen ist: Tightgas-Fracking in Sandgestein tiefer 3000m: generell erlaubt. Tightgas-Fracking in Sandgestein flacher 3000m: generell erlaubt. Schiefergas tiefer 3000m: generell erlaubt. (hier verortet die BGR 2/3 ihrer Schiefergas-Schätzung) Schiefergas flacher 3000m: Mit Zustimmung der Komission erlaubt (auch kommerziell!). Schieferöl-Fracking: generell erlaubt. Kohleflözgas tiefer 3000m: generell erlaubt Kohleflözgas flacher 3000m: Mit Zustimmung der Komission erlaubt (auch kommerziell!). Fracking in anderen
Erdgasförderung löste Erdbeben in Niedersachsen aus Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 16. Dezember 201416. Dezember 2014 Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe im GEOZENTRUM HANNOVER stellt Zusammenhang des Erdbebens in Niedersachsen her. (WK-intern) - Das Erdbeben vom 01.05.2014 um 10:30 Uhr MESZ bei Syke mit der Stärke 3,1 im Flachland von Niedersachsen wurde durch die Erdgasförderung in diesem Gebiet ausgelöst. Zu diesem Schluss kommen Mitarbeiter des Fachbereichs Seismologisches Zentralobservatoriums, einer Einrichtung innerhalb der oben genannten BGR, die für Deutschland auch die Einhaltung des Kernwaffenteststoppabkommens(CTBT) seismologisch überwacht. Siehe Links PM: Anonymous
Angekündigte CO2-Reduktionen sind ein wichtiger Schritt – aber erreichen nicht das Zwei-Grad-Ziel Aktuelles Ökologie Videos 16. Dezember 2014 Die von China, Europa und den USA angekündigte Verringerung von Treibhausgas-Emissionen sind ein wichtiger Schritt, aber zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf maximal zwei Grad sind umfassendere Anstrengungen nötig. (WK-intern) - Internationale Klimafinanzierung könnte Investitionslücken beim weltweiten Klimaschutz schließen und für einen Lastenausgleich sorgen, wie eine neue Studie zeigt. Die Analyse untersucht einige der zentralen Verhandlungspunkte auf dem Weg vom Klimagipfel in Lima zu dem in Paris 2015. Die Forscher haben damit eine der bisher umfassendsten Abschätzungen vorgelegt zu Mengen und Zeitabläufen von Treibhausgasemissionen, welche die großen Wirtschaftsmächte in verschiedenen Szenarien noch ausstoßen könnten. Zu diesen Szenarien zählen solche ohne Klimapolitik, solche
Bedrohte Dörfer laden zum achten Sternmarsch gegen neue Braunkohlentagebaue ein Ökologie Veranstaltungen 15. Dezember 2014 Die Ortsbürgermeister und die Agenda 21 der vom Braunkohlentagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer laden zum traditionellen Sternmarsch am 4. Januar nach Grabko, Kerkwitz und Atterwasch ein. (WK-intern) - "Der Einstieg in den Ausstieg aus der Kohleverstromung ist nötig und muss gerade auch in der Lausitz stattfinden. Dafür werden wir mit dem Sternmarsch zum achten Mal in Folge ein Zeichen setzen und laden alle Unterstützer herzlich ein.“ erklärt Organisatorin Silvia Borkenhagen aus Grabko. Grabko/Kerkwitz/Atterwasch - Borkenhagen weiter: „Die Diskussion um die Braunkohleverstromung hat durch die Verkaufspläne des Konzerns Vattenfall und die Klimaschutzbeschlüsse der Bundesregierung neuen Zündstoff erhalten. Ein stures „Weiter so“, wie es große
Die Auswirkung von Flutsperren bei Hochwasser kann jetzt in kürzerer Zeit noch besser beurteilt werden Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. Dezember 2014 NEUESTE VISUELLE ANALYSE ERHÖHT SCHUTZMÖGLICHKEITEN GEGEN HOCHWASSER (WK-intern) - Die Auswirkung von Flutsperren bei Hochwasser kann jetzt in kürzerer Zeit noch besser beurteilt werden. Das erlaubt die aktuelle Weiterentwicklung eines ausgeklügelten Visuelle Analyse-Systems, das Einsatzkräften bei akutem Hochwasser wichtige Entscheidungshilfen bietet. Die Weiterentwicklung – genauso wie das Visuelle Analyse-System – wurde unter anderem mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF möglich und wird jetzt in einem internationalen Fachjournal vorgestellt. Einsatzkräften erlaubt diese Innovation den effizienten Einsatz knapper Zeit- und Computer-Ressourcen und so verbesserte Schutzmaßnahmen. Computersimulationen sind eine effiziente Möglichkeit, Entscheidungen zu optimieren. Damit auch Einsatzkräfte diese nutzen können, befasst sich ein Team um Prof. Eduard
Germanwatch: Klimagipfel in Lima ist eine verpasste Gelegenheit Ökologie 14. Dezember 2014 Klima-Selbstverpflichtungen ohne ernsthafte Überprüfung reichen nicht (WK-intern) - Die heute zu Ende gegangene Weltklimakonferenz in Lima (Peru) bewertet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch als verpasste Gelegenheit, einige entscheidende Fragen zur Zukunft des internationalen Klimaschutzes schon jetzt zu klären. Lima - "Das Ergebnis sorgt nicht für die notwendige Dynamik auf dem Weg zu einem neuen Klimaabkommen, das in einem Jahr in Paris verabschiedet werden soll", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „In Lima wurden zwar einige Fragen auf dem Weg nach Paris geklärt. Doch die Regierungen haben die Gelegenheit verpasst, hier schon die Weichen zu einem ehrgeizigen Abkommen in Paris zu stellen, das
Treibhausgasemissionen im EU-Verkehrsbereich hinken Zielen hinterher Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Dezember 2014 Zu viele Emissionen im Straßenverkehr (WK-intern) - Die EU wird ihr Ziel, die Treibhausgasemissionen im Verkehrsbereich bis 2050 um 60 Prozent zu verringern, womöglich verfehlen. Das geht aus dem aktuellen TERM-Bericht der Europäischen Umweltagentur (EEA) hervor. Laut Bericht ist der Treibhausgasausstoß im europäischen Verkehrsbereich 2012 um 3,3 Prozent gesunken und lag somit trotzdem noch 20,5 Prozent über den Vergleichswerten von 1990. Da dies jedoch hauptsächlich auf einen Rückgang des Transportaufkommens und individueller Reisen durch die Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrisen zurückzuführen sei, ist es den AutorInnen zufolge unklar, ob die Reduktion ein längerfristiger Trend bleibt. Außerdem machen sie eine Verlagerung der Mobilitätsmuster aus: Während EuropäerInnen
EWS startet Massenbeschwerde gegen milliardenschwere Atom-Beihilfen aus Brüssel Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung Videos 11. Dezember 201411. Dezember 2014 Die Elektrizitätswerke Schönau haben eine offizielle Beschwerde an die Generalsekretärin der EU-Kommission übersandt. (WK-intern) - Die Beschwerde richtet sich gegen den Beschluss der EU Kommission, mit dem staatliche Beihilfen für ein neues Atomkraftwerk im englischen Hinkley Point genehmigt werden, obwohl diese klar gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstoßen. Gleichzeitig starten die EWS mit dem heutigen Tag eine öffentliche Massenbeschwerde-Aktion. Mit der Kampagne „Kein Geld für Atom – Stoppt Brüssel!“ können Tausende Menschen sich der Beschwerde der EWS anschließen, um den skandalösen Beschluss der EU-Kommission anzufechten. Trotz erheblicher drohender Wettbewerbsverzerrungen hat die EU-Kommission noch kurz vor Ende ihrer Amtszeit im Oktober massive staatliche Subventionen Großbritanniens für
Neues AEE-Hintergrundpapier zur internationalen Energiewende-Berichterstattung Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Dezember 2014 Wie die Welt auf die Energiewende schaut (WK-intern) - Während die UN-Klimakonferenz in Lima auf ihren Abschluss zusteuert, wird die Energiewende in Deutschland vor allem als ein nationales Infrastrukturprojekt thematisiert. Berlin - Dabei eröffnet der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland aus internationaler Sicht wesentliche Perspektiven für den Klimaschutz. Wie die deutsche Energiewende im Ausland gesehen wird, zeigt ein neues Hintergrundpapier der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). „Die Energiewende hierzulande wird auch international mit großem Interesse verfolgt“, sagt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der AEE. „Zahlreiche Medien im Ausland greifen das deutsche Projekt als Modellfall auf, um den Umstieg der Energieversorgung von fossil-nuklearen Rohstoffen auf
Lima, Peru: UNDP calls for governments Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 10. Dezember 2014 UNDP calls for governments, businesses and communities to boost collaboration for a new climate and development era (WK-intern) - Tackling climate change requires serious collaboration between the public and private sectors, engagement with civil society, and having strong and transparent institutions, UN Development Programme (UNDP) Administrator Helen Clark said, wrapping up three-days at the UN Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) Conference of the Parties (COP) in Lima today. “We are on the cusp of creating a new era of action on climate change—here in Lima and with the vital adoption of a new climate agreement in Paris next year. Moreover,
Schwer beschädigte Fässer: Sachverständige und Atomaufsicht prüfen Bergungskonzept Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. Dezember 2014 Kernkraftwerk Brunsbüttel: Auch in Kaverne VI schwer beschädigte Fässer – „Mol-Fässer“ werden analysiert (WK-intern) - Bei der Inspektion der Kavernen im Kernkraftwerk Brunsbüttel sind weitere Fässer mit schweren Korrosionsschäden entdeckt worden. BRUNSBÜTTEL/KIEL. - Wie die Atomaufsicht am 8. Dezember 2014 mitteilte, steigt die Gesamtzahl der schwer beschädigten Fässer von 136 auf 154 von insgesamt 573 bislang inspizierten Fässern. Die Untersuchung der zuletzt geöffneten Kaverne VI musste der Betreiber des Kernkraftwerks, Vattenfall, allerdings unterbrechen, weil ein Teil der Fässer nicht zugänglich ist. Diese lassen sich erst im Zuge der Bergung der Fässer begutachten. Ursprünglich war geplant, die Kaverne erst vollständig zu inspizieren und dann