Deutschland verteilt wieder Preise für zukunftsweisendes ökologisches Design Behörden-Mitteilungen Ökologie 23. Januar 2023 Bundespreis Ecodesign 2023: Wettbewerb der Bundesregierung für ökologisches Design erneut ausgelobt (WK-intern) - Bis zum 17. April 2023 können sich europaweit Unternehmen aller Branchen und Größen, Gestalter*innen und Studierende mit ihren Arbeiten um den Bundespreis Ecodesign bewerben. Gesucht werden innovative Ideen und Projekte, die herausragend gestaltet und zukunftsweisend sind. Dies schließt neben marktreifen Produkten und Dienstleistungen auch konzeptionelle und studentische Arbeiten mit ein. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Bundesumweltministerin Steffi Lemke (BMUV): „Gutes Design und umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen sind wichtige Innovationstreiber, um unsere Umweltkrisen zu lösen. Das beweisen die Preisträgerinnen und Preisträger des Bundespreises Ecodesign immer wieder. Designer und Gestalterinnen, die
PIK-Studie: Der Klimawandel verstärkt die Schere zwischen Arm und Reich und verstärkt Migration weltweit Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. Januar 2023 Zu arm, um zu gehen – Klimawandel behindert Migration durch Schwächung des Wirtschaftswachstums in Herkunftsländern (WK-intern) - Der Klimawandel verstärkt Migration weltweit. In den vergangenen 30 Jahren wurde dieser Effekt aber stark verringert, weil der Klimawandel das Wirtschaftswachstum in den Ländern des globalen Südens schwächt. Das haben Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) herausgefunden, indem sie die beobachteten Migrationsströme mit einem Szenario ohne die Auswirkungen des Klimawandels verglichen haben. „Der Klimawandel verringert das Wirtschaftswachstum in fast allen Ländern der Welt“, erläutert Jacob Schewe, Leiter des PIK FutureLabs Sicherheit, ethnische Konflikte und Migration und einer der Autoren der Studie, die in der Fachzeitschrift Environmental Research
Colorado Springs – USA: juwi baut größten Solarpark seiner Firmengeschichte Mitteilungen Solarenergie 23. Januar 2023 JUWI baut 223-MW-Solarpark für Duke Energy (WK-intern) - Mit dem Projekt Pike Solar im US-Bundesstaat Colorado realisiert JUWI den größten Solarpark seiner Unternehmensgeschichte. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Die Inbetriebnahme ist bis zum Jahresende 2023 geplant. Vor den Toren von Colorado Springs am östlichen Rand der Rocky Mountains werden in den nächsten Monaten 414.000 Solarmodule auf einer Fläche von rund 530 Hektar installiert. Derzeit werden sowohl die Fläche hergerichtet als auch bereits die ersten Gestelle installiert. Während der Bauphase werden voraussichtlich bis zu 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Solarpark-Baustelle arbeiten. Die Inbetriebnahme ist bis zum Jahresende 2023 geplant. Anschließend werden sowohl JUWI als
Verkehrswacht veröffentlicht Maßnahmenpapier zur e-Scooter-Sicherheit E-Mobilität Mitteilungen Technik 23. Januar 2023 Maßnahmen zur verkehrssicheren Nutzung von Elektrotretrollern (WK-intern) - Unfallentwicklung Seit Inkrafttreten der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) im Sommer 2019 ist die Zahl der im Einsatz befindlichen eScooter schnell auf einen hohen Bestand von derzeit schätzungsweise 900.000 Fahrzeugen gestiegen, insbesondere durch die Flotten von Verleihanbietern in größeren Städten. Im Jahr 2021 registrierte das Statistische Bundesamt 5.535 eScooter-Unfälle mit Personenschaden, fünf Menschen starben. Die Unfälle ereigneten sich fast ausschließlich in (Groß-)Städten. Bei von der Polizei registrierten Fehlverhalten von eScooter-Nutzern war das Fahren unter Alkoholeinfluss sowie die falsche bzw. unzulässige Nutzung von Fahrbahn oder Gehwegen mit Abstand am häufigsten. Die Verkehrswachtorganisation hat nach der eKFV-Einführung sehr schnell reagiert und
Kann Klimapolitik Umweltungleichheit reduzieren? Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. Januar 2023 Umweltungleichheit ist nicht gleich verteilt (WK-intern) - Ob ich neben einer Grünfläche oder einer rauchenden Fabrik wohne, ist nicht einfach nur Zufall oder einkommensabhängig. Ein Forschungsprojekt hat die Zusammenhänge von „Umweltungleichheit“ in der EU untersucht und zeigt dabei die „Co-Benefits“ von Klimaschutz auf. Es mag ein wenig überraschen, aber offiziell ist Wien zu über 50 Prozent grün. Zumindest am Boden. Etwa jeder zweite Quadratmeter der Bundeshauptstadt ist eine Grünfläche. Wer in einem Innenstadtbezirk wie Alsergrund oder Margareten wohnt, sieht davon allerdings nicht so viel. Was zeigt: Umweltqualität ist, ähnlich wie die Umweltbelastung, nie gleich verteilt. Für dieses Phänomen gibt es einen Begriff –
Hanns-Christoph Saur ist neuer Ländervertreter im Vorstand des Maritimen Clusters Norddeutschland Behörden-Mitteilungen Kooperationen Offshore Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 23. Januar 2023 Wechsel der Ländervertretung im Vorstand des Maritimen Clusters Norddeutschland (MCN): auf Johannes Hartwig aus dem Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein folgt Hanns-Christoph Saur aus dem Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern. (WK-intern) - Damit übernimmt das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern zum zweiten Mal die jährlich wechselnde Vertretung der fünf Küstenbundesländer im Vorstand des MCN e. V. sowie den Vorsitz im Länderkoordinierungsgremium. "Das MCN ist ein Leuchtturmprojekt für die Zusammenarbeit in den fünf norddeutschen Bundesländern. Zur nachhaltigeren Aufstellung des Clusters stehen in diesem Jahr spannende Herausforderungen an. Die Strukturänderung des MCN wird ein zentrales Thema sein, bei dem wir die länderseitige Unterstützung durch Hanns-Christoph Saur sehr
„Brauchen einen Plan“ Florian Hahn (CSU) im Interview mit der Wochenzeitung „Das Parlament“ Behörden-Mitteilungen 21. Januar 2023 Der verteidigungspolitische Sprecher Florian Hahn meldet der Öffentlichkeit: Wir haben keinen Plan! (WK-intern) - Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Florian Hahn (CSU), spricht sich mit Blick auf die Militärhilfen für die Ukraine für eine langfristige Strategie aus. „Wir sehen am Beispiel des Flugabwehrpanzers Gepard, dass allein die Lieferung eines Systems nicht ausreichend ist“, betonte Hahn im Interview mit der Wochenzeitung „Das Parlament“ (Erscheinungstag 23. Januar 2023). Es müsse auch sichergestellt werden, dass es dauerhaft mit Munition versorgt werden könne. Der Gepard habe praktisch keine Munition mehr, und der Schweizer Hersteller verweigere aus rechtlichen Gründen den Nachschub. „Das zeigt: Die Dinge müssen
Offshore-Netzanbindungssysteme LanWin1 und LanWin3 werden zu BalWin1 und BalWin2 Mitteilungen Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 21. Januar 2023 Systeme sollen früher in Betrieb gehen (WK-intern) - Die Amprion Offshore GmbH benennt die beiden Offshore-Netzanbindungssysteme LanWin1 und LanWin3 um. Grund dafür ist eine Änderung bei den Windparkflächen in der Nordsee. Die Projekte werden zukünftig unter den Namen BalWin1 und BalWin2 geführt. Sie sollen zwei beziehungsweise drei Jahre früher als zunächst geplant fertiggestellt werden. Der kürzlich veröffentlichte Flächenentwicklungsplan des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie sieht vor, BalWin1 (ehem. LanWin1) bereits 2029 statt 2031 in Betrieb zu nehmen, BalWin2 (ehem. LanWin3) bereits 2030 statt 2033. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung einen deutlich schnelleren Ausbau der Offshore-Windenergie anstrebt als ursprünglich geplant. So
Planfeststellungsbeschluss für Höchstspannungsleitung zwischen Deutschland und Österreich Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Technik 21. Januar 2023 TenneT: Nächstes Netzausbauprojekt in Bayern geht in die Umsetzung Regierung von Niederbayern genehmigt mit Planfeststellungsbeschluss vom 18.01.2023 ersten Abschnitt des Ersatzneubaus Altheim – St. Peter Im Abschnitt zwischen den Umspannwerken Simbach und St. Peter in Österreich beginnt TenneT nun umgehend mit dem Bau Eine der wichtigsten bayerischen Verbindungen erhöht Versorgungssicherheit und stärkt Austausch von bayerischem Grünstrom mit österreichischen Pumpspeicherkraftwerken (WK-intern) - Am 18.01.2023 hat die Regierung von Niederbayern dem Bayreuther Netzbetreiber TenneT den Planfeststellungsbeschluss für den ersten Teil der neuen 380 Kilovolt (kV) Stromleitung zwischen den Umspannwerken Ersatzneubaus Altheim (Landshut) und St. Peter am Hart in Oberösterreich erteilt. Mit der Genehmigung hat die Regierung von
#StudyGreenEnergy bietet erneut Infoveranstaltung am 26. Januar Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 21. Januar 2023 Hochschulen aus dem deutschsprachigen Raum werben für Studiengänge im Bereich der erneuerbaren Energien (WK-intern) - Die technischen Hintergründe von regenerativen Energien wie Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie kennenlernen und im Beruf einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten – das macht ein Studium der Umwelt-, Energie- und Verfahrenstechnik möglich. Um Interessierte für die verschiedenen Studiengänge zum Thema erneuerbare Energien zu begeistern, hat sich aus verschiedenen Hochschulen – darunter auch der Hochschule Düsseldorf – das Netzwerk #StudyGreenEnergy gebildet. Beim nächsten digitalen Infotag am 26. Januar um 16 Uhr stellt das Team Studienangebote und Berufsaussichten vor. Abrufbar ist der Livestream unter https://www.studygreenenergy.eu/. „Wir bieten an der Hochschule Düsseldorf
AKW Emsland geht vom Netz – Weiterbetrieb ist überflüssig und riskant Mitteilungen Ökologie Technik 20. Januar 2023 Die Abschaltung des AKW macht Platz für Windstrom im Stromnetz (WK-intern) - Angebliche Gründe für den Weiterbetrieb sind weggefallen Politik schützt erneut die Interessen von RWE Zum angekündigten Herunterfahren des AKW Emsland am Samstagabend (21.1.) erklärt Armin Simon von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Das AKW Emsland ist überflüssig wie ein Kropf und gefährlich dazu. Es verstopft die Leitungen, die für Windstrom benötigt werden. Selbst der Chef der Bundesnetzagentur hat inzwischen bestätigt, dass die AKW überflüssig sind. Damit ist auch die letzte Rechtfertigung für den per Kanzler-Machtwort angeordneten Streckbetrieb der Reaktoren entfallen. Es gibt keinen Grund mehr, das Atom-Risiko im Emsland auch nur um einen Tag noch
Bundesnetzagentur zu neuen LNG-Terminals Behörden-Mitteilungen 20. Januar 2023 Zu den aktuellen Meldungen stellt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, fest: (WK-intern) - „Wir brauchen die geplanten LNG-Terminals, um uns weiter unabhängig von russischen Gas zu machen. Deshalb hat die Bundesnetzagentur den Ausbau in den letzten Monaten mit allen Kräften unterstützt. Wir werden im Sommer die Speicher für den Winter 2023/2024 wieder auffüllen müssen. Das wird ohne Flüssiggas und zusätzliche Importe nicht gelingen. Und wenn es im Winter sehr kalt ist, werden die Terminals auch ausgelastet sein. Schließlich müssen wir uns auch für einen Fall vorbereiten, dass ein Terminal oder eine Pipeline ausfallen, und Deutschland hat eine Gas-Transitfunktion für seine Nachbarn, die über