Elektromobilität und Carsharing im Alltagstest E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 22. Januar 2015 Fahren auf Zeit: Uni Hildesheim nutzt Elektroautos (WK-intern) - Seit einem Jahr erprobt die Universität Hildesheim die Alltagstauglichkeit von Carsharing mit Elektroautos. Nach Feierabend und am Wochenende können Unimitarbeiter die Autos privat nutzen, tagsüber greifen weitere 85 Mitarbeiter auf die Fahrzeuge zurück. Auf den Erfahrungen aus dem „innerbetrieblichen Carsharing" können Pflegedienste, Taxiunternehmen oder Nachbarschaftsverbünde im ländlichen Raum aufbauen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Hildesheim können Elektroautos nutzen – und teilen. Geplant ist, eine Flotte von zehn Fahrzeugen aufzubauen. Derzeit sind fünf Autos – verteilt auf drei universitäre Standorte – im Einsatz. Jeweils eine Person (Tandem-Partner) nutzt das Fahrzeug für den Weg zur Arbeit sowie
Statuskolloquium zum Stand der Bioökonomie im Spitzencluster Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 22. Januar 2015 Nachwachsende Rohstoffe für die mitteldeutsche Chemie, Leichtbau mit Naturfasern und Biokunststoffen, Laubholz für die Bauwirtschaft: (WK-intern) - Am 3. und 4. Februar 2015 lädt der Spitzencluster BioEconomy zu seinem 1. Statuskolloquium nach Halle/Saale ein. Die Clusterakteure stellen den aktuellen Stand der laufenden und geplanten Projekte im Rahmen der Spitzenclusterförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vor. Ebenso möchten sie mit Unternehmen der Region sowie Vertretern aus Wissenschaft und Politik ins Gespräch über die Etablierung einer biobasierten Wirtschaft in Mitteldeutschland kommen. Das Statuskolloquium des Spitzenclusters BioEconomy findet im Konferenzsaal des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien IAMO in Halle/Saale statt. Die Teilnahme an dem
Windparks für die meisten Anwohner keine Lärmbelästigung Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 22. Januar 2015 Die Geräusche von Windparks stören deutlich weniger Anwohner als häufig angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die von 2011 bis 2014 durch die Arbeitsgruppe Umweltpsychologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) im niedersächsischen Wilstedt durchgeführt wurde. Der Abschlussbericht liegt nun vor. Gemeinsam mit dem Deutschen Windenergie-Institut (DEWI) haben die Wissenschaftler Wirkungen des örtlichen Windparks unter stresspsychologischen und akustischen Aspekten analysiert. Die Mehrheit der befragten Anwohner nahm den Windpark nicht als Geräuschbelastung wahr, sie war ihm gegenüber sogar positiv eingestellt. Sie sollen rauschen, fauchen und viele Anwohner um ihren Schlaf bringen: Windparks gelten als häufige und lästige Lärmquelle. Die Studie der beiden MLU-Umweltpsychologen Prof.
Bundesnetzagentur empfiehlt Anpassungen für energiewendetaugliches System Behörden-Mitteilungen 22. Januar 201522. Januar 2015 Bundesnetzagentur empfiehlt Anreizregulierung 2.0 (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute den für das Bundeswirtschaftsministerium erstellten Bericht zur Evaluierung der Anreizregulierung veröffentlicht. Die Anreizregulierung hat bisher die zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit notwendigen Investitionen in die Netze ermöglicht. Dennoch empfiehlt die Bundesnetzagentur aufgrund der erforderlichen Um- und Ausbaumaßnahmen eine Anreizregulierung 2.0, die Anpassungen für ein weiterhin energiewendetaugliches System umfasst. Die deutschen Strom- und Gasnetze unterliegen dem System der Anreizregulierung. Das bedeutet, dass die Erlöse, die die Netzbetreiber erwirtschaften dürfen, durch die Bundesnetzagentur oder die Landesregulierungsbehörden festgelegt werden. Den Netzbetreibern steht ein festes jährliches Budget zur Verfügung, aus dem sie Erhalt, Ausbau und Betrieb der Netzinfrastruktur bestreiten
Berliner Tagebau-Beschluss ist Zäsur für Brandenburgische Braunkohlenplanung Mitteilungen Ökologie 21. Januar 2015 Erstmals Einberufung der gemeinsamen Landesplanungskonferenz wegen einem Tagebau (WK-intern) - Der Umweltverband GRÜNE LIGA wertet den Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses gegen den Tagebau Welzow-Süd II als historische Zäsur für Brandenburgs Braunkohlenplanung. Cottbus - „Damit schaltet sich Berlin erstmals in der fast zwanzigjährigen Geschichte der gemeinsamen Landesplanung in die Braunkohlenplanung Brandenburgs ein. Dass dieses Vorgehen zudem von Politikern aller Parteien im Abgeordnetenhaus unterstützt wird, zeigt die zunehmende Isolierung der Brandenburger Braunkohlenpolitik.“ bewertet René Schuster, langjähriger Vertreter der Umweltverbände im Brandenburger Braunkohlenausschuss, den Beschluss. „Die eilige Einladung zu einer gemeinsamen Ausschusssitzung beider Parlamente zeigt, dass die Narrenfreiheit der Potsdamer Regierenden vorbei ist. Brandenburg muss sich daran
Entwicklung eines innovativen Hybridfachwerkturmes für Windanlagen Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 21. Januar 2015 Fachwerk für Windenergieanlagen (WK-intern) - Die „Entwicklung eines innovativen Hybridfachwerks“ für Windenergieanlagen ist Ziel eines Forschungsprojekts an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Projektleiter Prof. Dr. Jens Minnert vom Gießener Fachbereich Bauwesen kooperiert dabei mit dem Oberhessischen Spannbetonwerk in Nidda. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit 400.000 Euro. Die Wirtschaftlichkeit von Windenergieanlagen im Binnenland hängt von deren Höhe ab. Der Stromertrag steigt pro Meter um etwa ein Prozent. Bauten von 100 Metern und mehr haben sich deshalb durchgesetzt. Freitragende Stahlrohrtürme waren in der Vergangenheit Standard. Ihr Nachteil: Man kann sie nicht beliebig aufstocken. Eine kostengünstige Alternative sind Betonkonstruktionen, mit denen sich aus Fertigbauteilen sehr hohe
Biomasseforschungszentrum ist Mitglied im Forschungsverbund Erneuerbare Energien Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 21. Januar 2015 Mit dem 1. Januar 2015 ist das Deutsche Biomasseforschungszentrum festes Mitglied des Forschungsverbundes Erneuerbare Energien (FVEE). (WK-intern) - Mit der Aufnahme des DBFZ soll das Kompetenzprofil des FVEE im Bereich Bioenergie weiter ausgebaut und die Bioenergie mit den anderen Komponenten im Energiesystem intelligent verknüpft werden. Prof. Dr. Michael Nelles, wissenschaftlicher Geschäftsführer des DBFZ und Inhaber des Lehrstuhls für Abfall- und Stoffstromwirtschaft der Universität Rostock wird das Leipziger Forschungsinstitut darüber hinaus im Direktorium des FVEE vertreten. Der Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE) ist eine bundesweite Kooperation von verschiedenen Forschungsinstituten. Die insgesamt 13 Mitglieder erforschen und entwickeln Technologien für erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiespeicherung und das optimierte
Ministerpräsident Albig zum OVG-Urteil: Der Ausbau der Windenergie in Schleswig-Holstein wird fortgesetzt Behörden-Mitteilungen Windenergie Windparks Wirtschaft 21. Januar 2015 Die Entscheidung führt im Ergebnis zu mehr Windenergie Es wird keinen Planungsstopp geben. Das Urteil stärkt die Investoren, denn wir haben jetzt mehr Flächen für Windkraftanlagen zur Verfügung. Wie Albig weiter sagte, habe die Landesplanung in den vergangenen Jahren in den Verfahren zur Ausweisung der Windeignungsflächen großen Wert auf Akzeptanz in der Bevölkerung gelegt. "Ziel der Landesregierung war ein ehrgeiziger, aber besonders im Hinblick auf den Umweltschutz auch behutsamer Ausbau der Windenergienutzung sowie eine bürgernahe Landes- und Regionalplanung", sagte er. Dies habe das Gericht in diesem Umfang nicht als rechtlich zulässig erachtet. Die Landesregierung respektiere die vom Gericht getroffene Entscheidung. "Wir werden das Urteil
Wirkungsgrad von Solarzellen durch neue Beschichtungen erhöhen, an der Schnittstelle von Silizium-Photonik und Photovoltaik Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 21. Januar 2015 Mehr aus Licht herausholen – Hallenser Forscher arbeiten an der Schnittstelle von Silizium-Photonik und Photovoltaik (WK-intern) - Den Wirkungsgrad von Solarzellen durch neue Beschichtungen erhöhen und die optische Datenübertragung in der Mikroelektronik verbessern, das ist das Ziel des Zentrums für Innovationskompetenz ZIK SiLi-nano. Zum Jahresbeginn übergibt das Zentrum die Führung der Nachwuchsgruppe Light2Silicon an den Physiker Dr. Dominik Lausch vom Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP. Während elektronische Schaltkreise in Mikro- und Leistungselektronik detailliert erforscht sind, besteht für die Integration von optischen Bauteilen noch Forschungsbedarf. Insbesondere die Umwandlung von Licht in elektrischen Strom und Mikro-Lichtquellen für optische Computer sind derzeit für die Wissenschaft interessant. Hier
Marktorientierte Fördermechanismen für erneuerbare Energien in Deutschland und Frankreich Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 21. Januar 2015 DFBEE und EPEX SPOT veröffentlichen gemeinsames Papier zur Direktvermarktung erneuerbarer Energien (WK-intern) - Eine Analyse marktorientierter Fördermechanismen in Deutschland und Frankreich Paris / Berlin - Das Deutsch-französische Büro für erneuerbare Energien (DFBEE) hat in Zusammenarbeit mit der Europäischen Strombörse EPEX SPOT ein Hintergrundpapier zur Direktvermarktung der erneuerbaren Energien veröffentlicht. Das Papier analysiert marktorientierte Fördermechanismen für Erneuerbare Energien in Deutschland und Frankreich. Eine französische Version ist ebenfalls abrufbar. Die Förderung der Direktvermarktung besteht in Deutschland seit der Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) von 2012 und ist ein zentrales Element der Reform des EEG 2014. Es soll ebenfalls eines der Leitmotive des französischen Gesetzes zur Energiewende werden,
Oliver Wyman-Studie zur Energiewende in Deutschland Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 20. Januar 2015 Energieversorger müssen Kundenverständnis stärken (WK-intern) - Die Energiewende stößt in Deutschland auf breite Zustimmung. Mehr als drei Viertel der von Oliver Wyman befragten Privathaushalte, Energieversorger und Industrieunternehmen bewerten die Neuausrichtung des Energiesektors und die Vorreiterrolle Deutschlands positiv. Mehr als 75 Prozent der Befragten befürworten die deutsche Energiewende Investitionsbereitschaft von Privathaushalten und Industrieunternehmen bleibt abhängig von Förderhöhe Um erfolgreich partizipieren zu können, müssen Energieversorger die Kundenbedürfnisse besser verstehen Einfache, maßgeschneiderte Lösungen sind unverzichtbar Bei der Umsetzung aber sind noch einige Hürden zu nehmen. So wollen Haushalte und Industrieunternehmen ohne entsprechende Förderung nur bedingt in eigene, aber notwendige Kapazitäten zur Energieerzeugung investieren. Die Energieversorger wiederum sprechen sich insbesondere für stabilere
Erneuerbare Energien: Gabriels Absage an Kapazitätsmärkte greift zu kurz Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 20. Januar 2015 Wolfgang Steiger: Erneuerbare Energien müssen zuvor Verantwortung für Versorgungssicherheit übernehmen (WK-intern) - Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf, erneuerbare ebenso wie fossile Energien bei der Versorgungssicherheit in die Pflicht zu nehmen. "Die Ablehnung von Kapazitätsmärkten greift zu kurz. Damit erneuerbare Energien künftig das Rückgrat der Energieversorgung in Deutschland und Europa darstellen können, müssen diese zügig in den Markt integriert werden. Solange Erneuerbare nicht in die Verantwortung genommen werden, muss auch weiterhin über europäische, technologieoffene Kapazitätsmechanismen und ähnliche Instrumente zur Sicherung der Energieversorgung nachgedacht werden", mahnt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V. Die Ankündigung des Bundeswirtschaftsministers muss ein Startschuss