Nicht die Armen, sondern die Reichen verursachen die größten Risiken für unseren Planeten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. Juni 2015 Klimaforscher Schellnhuber spricht im Vatikan: “Risiko für die Menschheit” (WK-intern) - Papst Franziskus’ lang erwartete Enzyklika „Laudato Si“ zu Ungleichheit und Umweltschutz spiegelt nicht nur religiöse Einsichten sondern auch die Erkenntnisse der Klimawissenschaft. „Nicht die Armen, sondern die Reichen verursachen die größten Risiken für unseren Planeten, und letztlich für die Menschheit“, sagte Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, heute im Vatikan bei der Vorstellung der Enzyklika. „Gerade die Armen, die am wenigsten profitiert haben von der Ausbeutung der fossilen Ressourcen und die am wenigsten beitragen zum weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen, werden von den Folgen der globalen Erwärmung am härtesten
Stärkere Bürgerbeteiligung bei Effizienzwende dringend geboten Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 18. Juni 2015 Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) im Auftrag von BUND und Bündnis Bürgerenergie zeigt Potenzial bürgerschaftlichen Engagements beim Energiesparen. (WK-intern) - Das gemeinschaftliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger für Effizienzprojekte, das Energiesparen „in Bürgerhand“, kann ein wesentlicher Faktor für die Energiewende sein und bringt darüber hinaus eine Vielzahl gesamtgesellschaftlicher Vorteile. Berlin - Politische Entscheidungsträger der Bundesregierung, der Bundesländer und der Kommunen sollten im eigenen Interesse den großen Potentialen der Bürger-Effizienzwende Rechnung tragen und private oder genossenschaftliche Initiativen durch geeignete Förderung, klare rechtliche Regelungen, Risikoabsicherungen und einen verstärkten Wissenstransfer begünstigen. So sollte beispielsweise auch der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz bestehende Hemmnisse für
Praktikable Bioverordnung sichert Zukunft der Biolandwirtschaft Behörden-Mitteilungen Ökologie 18. Juni 2015 EU-Agrarminister einigen sich auf Kompromiss (WK-intern) - Lettische Präsidentschaft suchte Rat in Österreich Nach langwierigen Verhandlungen haben sich die EU-Agrarminister auf einen Kompromiss bei der Bioverordnung geeinigt. Für Bundesminister Andrä Rupprechter ist die Neuregelung ein wichtiger Schritt, um die Zukunft der biologischen Landwirtschaft abzusichern. "Das ist eine Bio- Zukunftsverordnung. Die Einigung auf eine praktikable Regelung war dringend notwendig, da die Bäuerinnen und Bauern bereits stark verunsichert waren. Jetzt sind verlässliche Rahmenbedingungen garantiert", betont der Minister. Niederösterreichs Agrarlandesrat Stephan Pernkopf, der als Vorsitzender der Landesagrarreferentenkonferenz an der Sitzung in Brüssel teilnahm, begrüßt die Einigung: "In den letzten Wochen konnten vor allem bei der Frage nach
Offizieller Auftakt für neues Netzwerk WVM plus Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 18. Juni 2015 Bundesumweltministerin Hendricks: Initiative Energieeffizienz-Netzwerke wichtiger Baustein zum Erreichen der Klimaziele (WK-intern) - Bis zum Jahr 2020 soll es deutschlandweit 500 neue Energieeffizienz-Netzwerke geben - in Berlin hat am Vormittag eines der ersten mit der Arbeit begonnen. Im Beisein von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks fand dort die Auftaktveranstaltung des neuen Netzwerks WVM plus der WirtschaftsVereinigung Metalle statt. "Unsere Branche setzt seit Jahren auf mehr Energieeffizienz und gehört deshalb auch zu den ersten, die im Rahmen der Initiative so ein Netzwerk auf die Beine gestellt hat", sagte Franziska Erdle, Hauptgeschäftsführerin der WirtschaftsVereinigung Metalle. Die Nichteisen-Metallindustrie werde sich auch weiter eigenverantwortlich für mehr Energieeffizienz engagieren. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks
Göteborg Energi, Volvo und Siemens bauen 100-Prozent-Ökostrom-Buslinie in Göteborg auf E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 18. Juni 2015 100-Prozent-Ökostrom-Buslinie in Göteborg mit Siemens-Technik (WK-intern) - In Göteborg, Schweden, hat die neue Elektrobuslinie 55 den Betrieb aufgenommen. Sie verbindet die Stadtteile Lindholmen und Chalmers/Johanneberg. Siemens hat zusammen mit dem lokalen Energieversorgungsunternehmen Göteborg Energi zwei Schnellladestationen HPC (High Power Charger) installiert, die sich jeweils an den Endstationen befinden. Das komplette Schnellladesystem stammt ebenfalls von Siemens. Die Batterien der Busse werden ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern gespeist. Erstmals haben wir hier eine Ladestation in einem Gebäude installiert. Statt an einem Mast, befindet sich der Pantograf an der Decke. Im Bild: Der vollelektrische Bus verlässt die Station im Gebäude des Campus Johanneberg des Chalmers Forschungsparks. PM: Siemens
Huge benefits to purchasing clean, green electricity for large customers Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 18. Juni 2015 Arizona Green Power LLC („AGP“), a subsidiary of Solar Wind Energy Tower, Inc. (OTCQB: SWET), the inventor of large Solar Wind Downdraft Tower structures capable of producing abundant, inexpensive electricity, today is pleased to announce the official launch of its new website www.arizonagreenpower.com solely focused on marketing its economical, long-term „Green“ Power Purchase Agreements (PPAs) to California-based utilities, and large commercial and industrial customers looking to increase their green-energy initiatives and reduce their carbon footprint. Electricity sourced from the AGP proprietary, hybrid solar-wind tower facility in San Luis, Arizona, scheduled to be deliverable in 2019, has been „Pre-certified Eligible for California‘s
Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen veröffentlicht Energieverbrauch in Deutschland – Daten für das 1. Quartal 2015 Mitteilungen 18. Juni 201518. Juni 2015 Der Bericht knüpft an die Pressemitteilung der AGEB vom 29. Mai 2015 zur Entwicklung des Energieverbrauchs im ersten Quartal 2015 an. (WK-intern) - Er liefert eine aktuelle, verlässliche und umfängliche Zusammenstellung aller wichtigen Informationen. Mit vorläufigen Daten ist jetzt abrufbar: http://www.ag-energiebilanzen.de/20-0-Berichte.html PM: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V.
Forscher suchen Unternehmen, die ihre Baustellenfertigung optimieren wollen Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! 17. Juni 2015 Knappe Flächen besser nutzen: XXL-Montage soll produktiver werden (WK-intern) - Sondermaschinen, Kräne oder Gasturbinen: Große Produkte ließen sich wesentlich produktiver fertigen, wenn die Hersteller den Platz in ihren Fabriken besser ausnutzen würden. Davon sind Wissenschaftler des Instituts für Integrierte Produktion Hannover (IPH) überzeugt. In einem Forschungsprojekt entwickeln sie derzeit einen Algorithmus, der die Baustellenfertigung optimieren soll. Für einen ersten Praxistest suchen sie noch Unternehmen, die ihre Produktivität steigern möchten. Knappe Flächen besser nutzen: Von diesem Forschungsvorhaben profitieren vor allem Hersteller von XXL-Produkten. Denn während sich Alltagsprodukte wie Handys oder auch Autos äußerst effizient am Fließband fertigen lassen, ist die XXL-Fertigung noch verhältnismäßig
Pläne der Bundesregierung gefährden Investitionen in die Verteilnetze Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 17. Juni 2015 Offener Brief von BDEW, VKU und 440 Verteilnetzbetreibern: Berlin - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und rund 500 Geschäftsführer und Vorstände aus 440 Verteilnetzunternehmen haben heute einen offenen Brief zu den Plänen der Bundesregierung im Verteilnetz-Bereich veröffentlicht. Darin appellieren sie an die Bundesregierung, endlich die auch im Koalitionsvertrag angekündigten investitionsfreundlichen Rahmenbedingungen für den dringend notwendigen Aus- und Umbau der Verteilnetze zu schaffen. Es besteht ein breiter Konsens über den massiven Investitionsbedarf in den Verteilnetzen. Sie spielen für das Gelingen der Energiewende eine entscheidende Rolle, denn mehr als 90 Prozent des Erneuerbare-Energien-Stroms werden in eben diese
Energieaudits für viele Unternehmen notwendig Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 17. Juni 2015 ISPEX AG: Bis zu 100.000 Unternehmen sind betroffen (WK-intern) - Bis zu 100.000 Unternehmen in Deutschland müssen bis zum Stichtag 5. Dezember ein Energieaudit durchgeführt haben. Bayreuth - Alternativ müssen sie nachweisen, dass Sie ein Energie- oder Umweltmanagementsystem installiert oder zumindest mit der Umsetzung begonnen haben. Zunächst war man nur von rund 50.000 betroffenen Unternehmen ausgegangen. Darauf weist der Energiedienstleister ISPEX AG hin. Mit der Novellierung des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) setzt die Bundesregierung die EU-Vorgaben aus der Energieeffizienz-Richtlinie in deutsches Recht um. Das Energiedienstleistungsgesetz verpflichtet diese Unternehmen dazu, regelmäßig und erstmalig bis zum Stichtag 5. Dezember 2015 für alle Unternehmensteile und Standorte ein umfassendes
Hydrophile Zeolithe verfügen über nahezu ideale Eigenschaften für den Einsatz in Wärmespeichern Forschungs-Mitteilungen Technik 17. Juni 2015 Neues Zeolith kann mehr Wärme speichern (WK-intern) - Material ohne Binder hergestellt und beliebig formbar Sie speichern die Wärme fast verlustfrei, sind umweltfreundlich und kostengünstig. Das BINE-Projektinfo „Wärmespeicher in Form gebracht“ (07/2015) stellt ein optimiertes Herstellungsverfahren für einen Zeolith-Wärmespeicher vor. Er überzeugt durch eine höhere Energiedichte, Leistungsdichte und Zyklenfestigkeit. Wie ein Schwamm lagern mikroporöse Zeolithe an ihren großen inneren Oberflächen Wasserdampf ein. Dabei wird Wärme frei. Umgekehrt wird das Wasser wieder abgegeben, wenn Wärme zugeführt wird. Energieverluste treten nur beim Ein- und Auslagern auf, aber in der Zwischenzeit funktioniert dieser thermochemische Speicher ohne Verluste. Das dabei eingesetzte 100 % reine Zeolith erreicht eine
Spiegelkonzentrierte Sonnenenergie läßt Aluminium schmelzen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 17. Juni 201517. Juni 2015 Deutsche und südafrikanische Forscher entwickeln neues Verfahren (WK-intern) - Südafrika hat Sonnenenergie im Übermaß und gleichzeitig eine große Anzahl an aluminiumverarbeitenden Industriebetrieben. Im Projekt SOLAM (Solares Schmelzen von Aluminium in einem direkt bestrahlten Drehrohrofen) erarbeiten Wissenschaftler und Unternehmen ein Verfahren, wie Aluminium-Gießereien Sonnenenergie zum Schmelzen des Metalls einsetzen können. Damit können die Betriebe ihren Stromverbrauch und den Ausstoß von CO2 deutlich reduzieren. In dem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) koordinierten Projekt arbeiten Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen aus Südafrika und Deutschland zusammen. Großes Potential für CO2-Einsparungen Südafrika verfügt über große Rohstoffvorkommen, die Energieversorgung erfolgt noch zu über 90 Prozent aus heimischer Kohle. Das Land