Kobalt statt Iod macht Solarzellen umweltfreundlicher Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 6. August 2013 (WK-news) - Forschende der Universität Basel konnten in Farbstoffsolarzellen auf Kupferbasis das seltene Iod durch das weit häufigere Kobalt ersetzen. Damit gelingt ihnen ein weiterer Schritt in Richtung einer umweltfreundlichen Energiegewinnung. Die Fachzeitschrift «Chemical Communications» hat die Resultate zu den sogenannten Cu-Co-Zellen veröffentlicht. Farbstoffsolarzellen oder DSC (Dye-sensitized Solar Cells) verwandelt Licht in Elektrizität. Sie bestehen aus einem Halbleiter, auf dem ein Farbstoff verankert ist. Dieser fängt Sonnenlicht ein, und durch einen Elektronentransferprozess entsteht eine elektrische Spannung. Für den Ladungstransport innerhalb der Farbstoffsolarzelle sorgen Elektrolyte. Als Elektrolyt wird üblicherweise Iod und Iodid verwendet. Chemikern der Universität Basel ist es nun gelungen, dieses iodbasierte
Online-Befragung: die Energiewende braucht ein Energieministerium Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 6. August 2013 (WK-news) - Forderung an die Energiepolitik: Strom muss bezahlbar bleiben Frankfurt/Main – Bezahlbarer Strom ist für 70 Prozent der Deutschen aktuell mit Abstand die wichtigste energiepolitische Herausforderung. 43 Prozent der Bundesbürger meinen zudem, dass für das Gelingen der Energiewende ein Energieministerium erforderlich ist. Das belegen die Ergebnisse der repräsentativen Online-Befragung "Energiekompetenz der Bundestagsparteien" des Energiedienstleisters Ensys AG. Faire und annehmbare Strompreise sind für die Mehrheit der Deutschen derzeit die wichtigste Aufgabe der Energiepolitik. Erst an zweiter Stelle folgt mit großem Abstand von 26 Prozentpunkten die sichere Energieversorgung. Platz drei belegen mit jeweils 39 Prozent gleichzeitig drei Aspekte: der rasche Ausbau der erneuerbaren
Sonderausstellung: Bewegung.Zukunft – e-Mobilität begreifen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 2. August 2013 (WK-intern) - Bewegung.Zukunft – Sonderausstellung zur Elektromobilität geht in die Schlussrunde Nürnberg / Erlangen – Noch bis zum 25. August 2013 ist im Museum Industriekultur Nürnberg die Sonderausstellung „Bewegung.Zukunft – e-Mobilität begreifen“ zu sehen. Bewegung.Zukunft ist ein gemeinsames Projekt des Museums Industriekultur und des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen. Die Ausstellung gibt einen anschaulichen Überblick über die technischen und historischen Hintergründe, den Entwicklungsstand und die Möglichkeiten der Elektromobilität. Elektrofahrzeuge existieren seit mehr als 130 Jahren, aber im Individualverkehr sind sie bisher nur in sehr kleiner Anzahl zu finden, hier dominiert der Verbrennungsmotor. Die Verknappung fossiler Brennstoffe,
Nachschlagewerk: Die Energiewende aus Länderperspektive Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 2. August 20132. August 2013 (WK-intern) - Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht umfangreiches Nachschlagewerk zu Erneuerbaren Energien in den Bundesländern Berlin - Mit dem aktuellen Jahresreport Föderal-Erneuerbar bietet die Agentur für Erneuerbare Energien einen umfassenden Überblick zum Fortgang der Energiewende auf Länderebene. Daten und Fakten zum Ausbaustand Erneuerbarer Energien, Interviews mit den Umwelt- und Energieministern der Länder, Best-Practice-Beispiele und ein Überblick zu den energiepolitischen Landeszielen machen den Report zum wichtigen Nachschlagewerk für alle Energiewendepraktiker und -interessierten. Die öffentliche Diskussion über die Energiewende wird hauptsächlich auf Bundesebene geführt. Dabei kommt den Bundesländern eine wichtige Schlüsselrolle zu: Einerseits bestimmen sie durch eigene Ziele und Gesetze, wie schnell der Umbau
Infodienst zur Bundestagswahl gegen Energieverschwendung gestartet Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 1. August 2013 (WK-intern) - Infodienst zur Bundestagswahl gegen Energieverschwendung gestartet: www.energieverschwendung-halbieren.de Stimmt es, dass Deutschland jetzt schon Weltmeister im Energiesparen ist? Bremst Energieeffizienz das Wachstum? Oder wie viel Energie, Geld und CO2 könnte man jährlich noch einsparen? Was versprechen die Parteien in ihren Wahlprogrammen zum Thema Energieeffizienz? Und was muss nach den Bundestagswahlen passieren, um die Kosten der Energiewende wirklich zu reduzieren? www.energieverschwendung-halbieren.de Das größte Projekt der Bundesregierung, die Energiewende, kann ohne eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz nicht gelingen – soweit sind sich alle Experten einig. Dennoch verschwenden wir über die Hälfte unserer Energie. Dadurch wird der Umbau des Energiesystems auf großem Fuß unnötig
Uni Wien: INiTS-unterstütztes Hightech-Start-up lässt Wände blühen statt glühen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 31. Juli 201331. Juli 2013 (WK-intern) - SMARTE BEWÄSSERUNG ERFRISCHT WIENER STADTLUFT & BEGRÜNT FASSADEN Wien - Kühleffekte, die energiefressende Klimaanlagen in den Schatten stellen, sind dank einem intelligenten Bewässerungssystem für Fassadenbegrünungen möglich. Kernstück des Systems sind modernste Mess- und Steuerungseinheiten mit der Möglichkeit zum drahtlosen und internetfähigen Datenaustausch. Die Entwicklung der komplexen Technologie gelang dabei dem Wiener Start-up-Unternehmen Adaptivia. Dessen Gründer konnten dank der Unterstützung des INiTS bereits während der technischen Entwicklungsphase eine betriebswirtschaftlich solide Basis schaffen - und auch ohne Bankkredite eine überzeugende Ökobilanz erreichen. Grünes kennt die MA48 nicht nur aus der Biotonne. Das Bürogebäude der Wiener Magistratsabteilung für Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark am
Holger Hennings: Von einem der auszog, den Wind zu fangen Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 31. Juli 2013 (WK-intern) - Dr. Holger Hennings gehörte zu den Windkraft-Interessierten der ersten Stunde. Er hat verfolgt, wie das wissenschaftliche Großprojekt Growian scheiterte und die Windkraftanlagen dann doch einen überraschenden Siegeszug antraten. Heute arbeitet Hennings im DLR Göttingen daran, Windkraftanlagen betriebssicher und effizienter zu machen. "Das Gefühl für Wind und auch Wasser habe ich aus meiner Kindheit. Ich bin in Dithmarschen an der Nordseeküste aufgewachsen, elf Kilometer vom Deich entfernt." Holger Hennings ist auf den ersten Blick ein ruhiger und besonnener Mensch, liebt die offene, klare Landschaft in Norddeutschland. Ab dem Alter von neun Jahren schon hatte er den Nordseewind beim Segeln um
Laserprojektoren verdoppeln Produktionsgeschwindigkeit bei CFK-Teilen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 31. Juli 201331. Juli 2013 (WK-intern) - Projektorsystem COMPOSITE PRO von LAP optimiert Produktion beim tschechischen CFK-Experten LA composite Lüneburg - „Schluss mit Verschwendung in unserer Composite-Produktion!“ sagt Petr Prucha, Development Manager bei LA composite. Diese ambitionierte Forderung hat die LA composite s.r.o. aus dem tschechischen Prag mit COMPOSITE PRO von LAP erfolgreich erfüllt. LAP, Hersteller hochgenauer Laserprojektionssysteme, hat damit nun einen weiteren Kunden in der Luft- und Raumfahrtindustrie. LA composite spart mit den Hochleistungsprojektoren gleich doppelt: Ausschuss in der Fertigung drastisch reduziert, mehr als 50 Prozent Arbeitszeitersparnis bei der Herstellung von CFK-Teilen. Prucha: „Wir wollten eine bewährte Technologie. LAP hat alle unsere Anforderungen erfüllt. Die
Deutschland muss als Modellregion in der Elektromobilität vorangehen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 29. Juli 201329. Juli 2013 (WK-intern) - Weltpremiere des BMW i3. „Deutschland muss als Modellregion in der Elektromobilität vorangehen“ Interview mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Rektor sowie Inhaber des Stiftungsfonds Deutsche Bank Lehrstuhls für Innovationsmanagement und Entrepreneurship an der HHL Leipzig Graduate School of Management, zu der Premiere des BMW i3 sowie zu den Voraussetzungen für die Elektromobilität in Deutschland. BMW präsentiert heute in New York, Peking und London den ersten Wagen seiner Elektromarke BMWi. Der i3 soll im November bei den Händlern stehen – und ist für BMW ein wichtiger Hoffnungsträger. Entwicklung und Produktion des neuen Elektroautos erfolgen maßgeblich am Leipziger Standort von BMW. BMW wagt mit
KIT-Fernstudienzentrum bietet Weiterbildung für die Energiebranche Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 29. Juli 2013 (WK-intern) - Weiterbildung am KIT: Fit für die Energiebranche Die Energiewende stellt neue Herausforderungen – auch an den Arbeitsmarkt. Es gilt, sowohl den aktuellen wissenschaftlichen Stand zu vermitteln, als auch auf den Bedarf eines sich ausdifferenzierenden Berufsfelds zu reagieren. „Erneuerbare Energien“ und „Energy English“ sind zwei der neuen wissenschaftlichen Weiterbildungsangebote, die das Fernstudienzentrum des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) für Fach- und Führungskräfte entwickelt hat. Die Reihe startet im November 2013, Anmeldungen sind ab sofort möglich. Auf dem Energiesektor stehen künftig verstärkt unterschiedliche Ziele wie Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, gleiche Zugangschancen sowie Umwelt- und Klimaverträglichkeit nebeneinander. Um sie zu erreichen, arbeiten verschiedene Disziplinen wie
Durchbruch bei Solarer Wasserstoffproduktion Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 29. Juli 201329. Juli 2013 (WK-intern) - Das Beste aus zwei Welten: Durchbruch bei Solarer Wasserstoffproduktion Mit einer einfachen Solarzelle und einer Photo-Anode aus Metalloxid konnten Forscher aus dem HZB und der TU Delft fast fünf Prozent der Solarenergie chemisch in Form von Wasserstoff speichern. Dies ist ein Durchbruch, weil die verwendete Solarzelle deutlich einfacher aufgebaut ist, als die sonst eingesetzten Hochleistungs-Zellen, die aus „triple junctions“ von dünnen, amorphen Siliziumschichten oder teuren III-V-Halbleitern bestehen. Die Photo-Anode aus dem Metalloxid Wismut-Vanadat (BiVO4) wurde – versetzt mit zusätzlichen Wolfram-Atomen – einfach aufgesprüht und mit einem preisgünstigen Kobalt-Phosphat Katalysator beschichtet. „Wir haben hier das Beste aus zwei Welten kombiniert“, sagt Prof.
Hochschule Bochum und ThyssenKrupp stellen solarbetriebens Auto vor E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 29. Juli 201329. Juli 2013 (WK-intern) - Hochschule Bochum und ThyssenKrupp Steel Europe stellen neuartiges Solarauto mit Herz aus Stahl vor Monatelang haben Studierende der Hochschule Bochum montiert, erprobt und lackiert – jetzt wurde das Ergebnis der Entwicklungsarbeit in Bochum erstmals der Öffentlichkeit vorstellt: Das mit Elektroband von ThyssenKrupp Steel Europe ausgestattete Fahrzeug „PowerCore SunCruiser“ – ein solarbetriebenes High-Tech Auto neuester Generation. Seine Besonderheit: Das Solarauto ist alltagstauglich, sieht beinahe aus wie ein gängiger Pkw, rollt auf vier Rädern, bietet bis zu drei Personen Platz und verfügt sogar über einen Kofferraum. Das in dieser Form weltweit einmalige Fahrzeug wird seine Bewährungsprobe auf einer internationalen Solarcar-Rallye im