Online-Nutzern die Möglichkeit bieten, Umweltstrategien gemeinsam zu entwickeln Forschungs-Mitteilungen 4. November 2013 (WK-intern) - WEB-INTELLIGENZ GEGEN KLIMAWANDEL: EU-PROJEKT SENSIBILISIERT "CROWD" FÜR NACHHALTIGE LEBENSWEISE MODUL University Vienna, WWF Schweiz und NOAA für CO2-Reduktion Wien - Nicht Verbot & Vorschrift, sondern Impuls & Initiative könnten die Bevölkerung zukünftig zu einer nachhaltigen Lebensweise motivieren. Das ist das Ziel eines jetzt begonnenen EU-Projekts, in dem Tausende von Usern zur Entwicklung eines kollektiven Umweltbewusstseins animiert werden. Das Projekt eines prominenten internationalen Teams rund um die MODUL University Vienna entwickelt und nutzt neueste Web-Technologien. Eine Online-Plattform verwendet "Games with a Purpose", um Informationen zum Umweltverhalten weltweiter User zu erfassen, auszuwerten und zur Motivation für eine nachhaltigere Lebensweise zu nutzen. Einen besonderen
Studie: Windenergieanlagen haben nur geringe Auswirkungen auf die Anwohner Forschungs-Mitteilungen Windenergie Windparks 2. November 2013 (WK-news) - Bern - Die Mehrheit (78%) der Anwohner von Windenergiepärken in der Schweiz befürwortet die Windenergie. Ein vergleichbar grosser Anteil (76%) gibt an, dass die Windkraftanlagen keine oder nur geringfügige Auswirkungen auf das Wohlbefinden hätten. Umgekehrt sind 6% der Anwohner stark belästigt. Das sind die Resultate einer Meinungsumfrage, die Forscherinnen und Forscher der deutschen Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen durchgeführt haben. Die Studie ist heute an einer Medienkonferenz des Bundesamtes für Energie vorgestellt worden. Forscherinnen und Forscher der deutschen Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität St. Gallen haben 467 Anwohner befragt, die im Umkreis von höchstens fünf
DBU-Tagung: Von der Kultur- zur Energielandschaft Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 2. November 2013 (WK-intern) - Von der Kultur- zur Energielandschaft? DBU-Tagung „Energiewende und Archäologie“ 5. und 6. November im ZUK der DBU in Osnabrück Osnabrück - Die Energiewende stellt auch die Archäologie vor neue Herausforderungen: unter- und oberirdische Trassen, die den Strom durchs Land transportieren, auf historischen Flächen aufgestellte Solar- und Windparks, der verstärkte Anbau von „Energiepflanzen“ wie Mais und Raps mit Belastungen für die Böden und Gefährdung des sich dort befindlichen Kulturguts. „Wir brauchen zukunftsfähige Erhaltungs- und Entwicklungskonzepte, damit Kulturlandschaften nicht zu Energielandschaften umgebaut werden. Viele bodengelagerte Denkmäler könnten sonst unwiederbringlich zerstört werden“, sagt Dr. Paul Bellendorf, Referent für Umwelt und Kulturgüterschutz bei der Deutschen
82 % der Deutschen wünschen sich einen Ausstieg aus der Kohleverstromung Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 1. November 2013 (WK-intern) - Greenpeace-Aktivisten warnen bei Koalitionsverhandlungen vor neuen Kohlesubventionen und fordern schnellere Energiewende Berlin – Für den Ausbau Erneuerbarer Energien und gegen weitere Kohlesubventionen demonstrieren heute Greenpeace-Aktivisten während der Koalitionsverhandlungen. Die Umweltschützer haben vor dem Umweltministerium fünf Kohle-Loren aufgestellt, aus denen von Kohlebriketts verschüttete Windräder ragen. Weitere Subventionen für Kohlekraftwerke, wie sie bei den Koalitionsverhandlungen besprochen werden, wären der Totengräber der Energiewende. Gleichzeitig erinnern die Aktivisten die künftige Regierung an den Willen des Volkes: 82 Prozent der Deutschen wünschen sich einen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis zum Jahr 2040, so das Ergebnis einer Emnid-Umfrage im Auftrag von Greenpeace. „Die nächste Regierung hat den
Anwenderzentrum unterstützt beim Optimieren von Windenergieanlagen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft 1. November 2013 (WK-intern) - Neues Zentrum für Windenergie-Messungen -im Feld- eröffnet Auf dem Campus der Hochschule Bremerhaven hat das Fraunhofer Anwenderzentrum für Windenergie-Feldmessungen (AWF) im Oktober seine Pforten geöffnet. Unter Federführung des Fraunhofer IWES und des Instituts für Windenergie der Hochschule Bremerhaven fk-wind: bietet das Zentrum mechanische Beanspruchungsmessungen an. Diese Daten liefern Know-how zur Optimierung von Windenergieanlagen und deren Komponenten. Bremerhaven - Der weltweite Wettbewerb um die leistungsstärksten Windenergieanlagen (WEA) und die kostengünstigste Stromproduktion ist hart. Mit technologischen Innovationen können Hersteller und Betreiber ihren Vorsprung sichern. Vor allem die immer leistungsstärkeren Anlagen erfordern neue Konzepte, da mit Zunahme der Leistung auch die Lasten auf
Studie: Großes Interesse an Elektromobilität im Tourismus- und Hotelgewerbe E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 30. Oktober 2013 (WK-intern) - EIGHT untersucht Motive und Anforderungen von Gastronomen und Hoteliers Die Unternehmen der Tourismus- und Gastronomiebranche gehören in Deutschland zu den größten Interessenten an Produkten und Lösungen aus dem Bereich der Elektromobilität. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Hochschule Pforzheim in Zusammenarbeit mit der EIGHT GmbH und Co. KG. Demnach kann sich über die Hälfte der befragten Gastronomen und Hoteliers vorstellen, in den kommenden Jahren eine Solarladestation für Elektrofahrzeuge zu kaufen. Dabei ist die Zahlungsbereitschaft in der Branche überdurchschnittlich hoch. „Grundsätzlich sind deutsche Unternehmen sehr offen, was das Thema Elektromobilität betrifft. Einer der Gründe liegt sicher darin, dass für 80 Prozent
Neue Wege zur Biowasserstoffproduktion – die Energie der Zukunft Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 29. Oktober 2013 (WK-intern) - Mülheim/Bochum - Hydrogenasen sind Weltmeister in der Produktion von Wasserstoff. Unter optimalen Bedingungen kann ein einziges Hydrogenase-Enzym in einer Sekunde 9.000 Wasserstoff-Moleküle herstellen. Hydrogenasen spielen in vielen einzelligen Lebewesen sowie Bakterien oder Grünalgen eine wichtige Rolle im Energiehaushalt. Für uns könnten sie dazu beitragen, einen sauberen Energieträger herzustellen, denn Wasserstoff verbrennt zu reinem Wasser. Biologen und Chemiker arbeiten daher schon seit Jahren daran, diese Enzyme und seine chemischen Blaupausen industriell nutzbar zu machen – als günstiges und umweltfreundliches Material für neuartige Brennstoffzellen oder sogar zur direkten Herstellung von Wasserstoff aus Sonnenenergie mittels artifizieller Photosynthese. Das aktive Zentrum der sogenannten
Kurzreport zur Studie – Kommunikation von EE-Firmen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 28. Oktober 2013 (WK-intern) - Köln - Nur knapp jedes fünfte Unternehmen der Erneuerbaren-Energien-Branche kommuniziert professionell. Weniger als eine von 100 Kommunikationsbotschaften wird von der Zielgruppe wiedererkannt. Das sind die zwei wichtigsten Ergebnisse der Studie „Kommunikation von Biomasse-, Solar- und Windfirmen“, die die PR-Agentur Krampitz Communications am 2.12. veröffentlicht. Ein kostenloser Kurzreport ist ab heute auf Deutsch und Englisch erhältlich. „Mit der Studie wollten wir unsere Erfahrungen aus knapp 10 Jahren Pressearbeit für die Erneuerbare-Energien-Branche wissenschaftlich belegen, dass aussagekräftige Botschaften oftmals fehlen und die Kommunikationsarbeit willkürlich und wenig strategisch erfolgt“, sagt Agenturleiterin Iris Krampitz. Interviews mit Unternehmen und Journalisten Die Ergebnisse basieren auf zwei getrennten Befragungen.
Batterie-Schnelltester soll Ladezustand von Batterien angeben Aussteller Forschungs-Mitteilungen Saarland Technik 28. Oktober 201328. Oktober 2013 (WK-intern) - Wie viel Saft steckt noch in der Batterie? Den Ladezustand von Batterien anzugeben ist schwierig, besonders wenn es in Echtzeit im Volllastbetrieb geschehen soll. Optimale Versuchsplanung und nichtlineare Batteriemodelle der TU Wien machen das aber möglich. Ein "Batterie-Schnelltester" wird auf der internationalen Fachmesse sps ipc drives ab 26.November in Nürnberg nun erstmals vorgestellt. Dass Batterie-Ladezustandsanzeigen nicht immer besonders zuverlässig sind, erlebt man jeden Tag – etwa beim Handy oder bei der Fotokamera. Bei großen Batterien, bei denen die Belastung zeitlich stark variiert, beispielsweise in Hybrid- oder Elektro-Fahrzeugen, ist dieses Problem noch viel schwerwiegender. Für genaue Ladezustandsanzeigen benötigt man ein mathematisches
Stuttgart: ZSW stellt Weltrekord-Solarzelle her Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 28. Oktober 2013 (WK-intern) - Dünnschicht-Photovoltaik überholt mit 20,8 Prozent Wirkungsgrad multikristalline Siliziumtechnologie Im Wettlauf um eine höhere Stromausbeute von Solarzellen hat das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) einen neuen Weltrekord erzielt. Das Stuttgarter Institut verbesserte den Wirkungsgrad für CIGS-Dünnschichtsolarzellen auf 20,8 Prozent. Der Rekordwert für die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie übertrifft erstmals auch die Effizienz der im Markt vorherrschenden multikristallinen Siliziumsolarzellen. Die neuen Forschungsergebnisse aus Baden-Württemberg sollen die Kosten für Solarstrom künftig noch weiter senken. PM: ZSW
Windkraft lässt sich auch in Städten nutzen! Forschungs-Mitteilungen Kleinwindanlagen 28. Oktober 201328. Oktober 2013 (WK-intern) - HTW Berlin erstellt praktischen Leitfaden Wissenschaftler untersuchen das urbane Potenzial der Windenergie – Tipps für Nutzer und Genehmigungsbehörden Auf hoher See und entlang von bundesdeutschen Autobahnen geben sie längst ein gewohntes Bild ab: in regelmäßigen Abständen verteilte Windkraftanlagen. Weniger bekannt ist, dass auch Windströmungen über Stadtgebieten genutzt werden können, um den Anteil regenerativer Energien an der Stromerzeugung zu erhöhen. Einschlägige Handlungsempfehlungen hat jetzt eine Arbeitsgruppe an der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin) in einem Leitfaden zusammengefasst, der online zur Verfügung steht. Ihr Fazit: Auch kleine Windenergieanlagen können sich lohnen, wenn auch nur unter bestimm- ten Randbedingungen. Das sogenannte
Speichertechnologie: Was wird aus den stillgelegten Kernkraftwerken? Forschungs-Mitteilungen Technik 28. Oktober 2013 (WK-intern) - Die Zukunft für stillgelegte Kernkraftwerke Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 hat die Bundesregierung den Entschluss gefasst, bis 2022 endgültig aus der Atomenergie auszusteigen. Diese Entscheidung bedeutet nicht nur die Notwendigkeit nach dem Ausbau erneuerbarer Energien, sondern wirft weitere Fragen auf. Was passiert mit den stillgelegten Kernkraftwerken (KKW)? Wie können diese sinnvoll rückgebaut werden und mit welchen Mitteln? Aber auch: Welche Technologien eignen sich am besten zur Speicherung der alternativ gewonnen Energie? Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP sowie das Energiespeicherunternehmen Gravity Power GmbH sehen großes Potenzial in der gemeinsamen Beantwortung dieser Fragen. Deshalb haben sie sich nun zu einer