Planungs- und Genehmigungsverfahren von Windkraftanlagen verständlicher machen Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 6. Januar 2014 Weniger Konflikte um Windräder und Biomasse-Anlagen Die Energiewende stockt vor Ort – Windräder und Biomasse-Anlagen haben oft nur so lange eine hohe Akzeptanz, bis sie vor der eigenen Haustür geplant werden. (WK-intern) - Ein Projekt der Universität Kassel entwickelt nun Maßgaben, um Planungs- und Genehmigungsverfahren verständlicher und offener zu machen. Das im April 2013 gestartete Forschungsprojekt trägt den Namen „Entscheidungen über dezentrale Energieanlagen in der Zivilgesellschaft (Dezent Zivil)“. Es verfolgt das Ziel, die Entwicklung von Konflikten um dezentrale Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien zu verstehen und Ansatzpunkte zu finden, sie konstruktiv auszutragen oder in ihren Auswirkungen zu minimieren. „Die im Rahmen der Energiewende
Testlabor für intelligenten Stromnetze auf dem Prüfstand Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 31. Dezember 2013 Wie die intelligenten Stromnetze (Smart Grids) in Zukunft funktionieren, das testet die globale Siemens-Forschung Corporate Technology (CT) in einem speziellen Labor in Erlangen. (WK-intern) - Wie das Forschungsmagazin „Pictures of the Future“ berichtet, können die Forscher in ihrer 170 Quadratmeter großen Halle fast jedes Smart Grid nachbilden - denn neben den Schränken mit Batterien, einem Blockheizkraftwerk, einem Notstromaggregat, einem regelbaren Ortsnetztransformator, verschiedenen Lasten und den Umrichtern stehen ihnen auch zwei Kältemaschinen und eine Trinkwasseraufbereitungsanlage zur Verfügung. Das Team kann die verschiedensten intelligenten Netze im Kleinformat nachbauen. Der Dieselgenerator kann auch die Rolle eines Gas- und Dampfkraftwerkes oder eines Biomassereaktors spielen, wobei das
Neue Klimamodelle zeigen: Gletscher werden dramatisch zurückgehen, Georisiken zunehmen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. Dezember 2013 Das zunehmende Schwinden der Gletscher im 21. Jahrhundert wird weltweit zu massiven Veränderungen führen und das potenzielle Risiko von Naturgefahren, wie Überschwemmungen und Erdrutschen, erhöhen. Zu diesem Ergebnis kam ein Forschungsteam aus Österreich und Schweden in Zusammenarbeit mit Zentralasien im Rahmen eines zweijährigen EU-Projekts. (WK-intern) - Hermann Häusler, Umweltgeowissenschafter an der Universität Wien, modellierte mit seinem Team die Gletscherentwicklung im Tien-Shan-Gebirge in Kirgisien bis zum Jahr 2050. An dem CIRCLE-2 MOUNTain Projekt (Climate Impact Research & Response Coordination for a Larger Europe) sind WissenschafterInnen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, der Tschechischen Republik, Schweden, Kirgisien, Kasachstan, Usbekistan und den USA beteiligt. „Ziel war es, das
Fraunhofer CSP entwickelt neues Verfahren zur Riss-Untersuchung bei Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 27. Dezember 2013 Winterzeit – Kältezeit: Solarmodule auf Dächern oder Feldern müssen Belastungen und Umwelteinflüsse wie Wind- und Schneelasten aushalten. Dabei kann es zu Schäden kommen. Untersuchungen haben gezeigt, dass vor allem Risse in Solarzellen in der alltäglichen Praxis ein häufig auftretendes Problem sind. (WK-intern) - Sie beeinträchtigen die Modulleistung und können im schlimmsten Fall zu Kurzschlüssen führen. Am Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP wurde nun ein Verfahren entwickelt, mit dem die Rissentstehung während der Belastung und unter definierten Randbedingungen untersucht werden kann. Das neuartige Verfahren zur systematischen Untersuchung von Rissen in verkapselten Solarzellen wurde im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes im
Vortragsreihe: Die grüne Transformation der Ökonomie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 27. Dezember 2013 Vortragsreihe Umwelt: „Die grüne Transformation der Ökonomie“ - FH Frankfurt am Main (WK-intern) - Die Veranstaltungsreihe „Die Umwelt von morgen – Lösungsvorschläge der Denkfabriken“ im Wintersemester 2013/14 an der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) gibt eine Zwischenbilanz der globalen Diskussion über entscheidende Umweltthemen; Veranstalter sind die FH FFM, Fachbereich 3: Wirtschaft und Recht, und das Umweltforum Rhein-Main e.V.; Eintritt ist frei Letzter Termin im Januar 2014: Mittwoch, 8.1.2014, 18-20 Uhr: „Die grüne Transformation der Ökonomie“: Sven Giegold, Europaabgeordneter und Mitbegründer von ATTAC, fragt nach Chancen für eine grüne Ökonomie, jenseits von Wachstum und Profit. Kontakt: Umweltforum Rhein-Main e.V., Hans-Georg Dannert, Telefon: 069/212-39476, E-Mail:
Haifischhautlack macht Windenergieanlagen leiser und wirkt leistungssteigernd Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 27. Dezember 2013 Haifischhautlack aus dem Fraunhofer IFAM beflügelt Windenergieanlagen – leistungssteigernd und leise Untersuchungen des Einflusses des im Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, entwickelten Riblet-Lacksystem auf die aerodynamischen Eigenschaften eines Modells eines Windenergieanlagen-Rotorblatts hat zu erfolgsversprechenden Ergebnissen hinsichtlich Leistungssteigerung und reduzierten Lärmemissionen bei Windenergieanlagen geführt. PM: Fraunhofer IFAM
Supraleitung mit Magnetfeld eingeschaltet Forschungs-Mitteilungen 23. Dezember 2013 Meist sieht man Supraleitung und Magnetfelder als Konkurrenten – sehr starke Magnetfelder zerstören in der Regel den supraleitenden Zustand. Physiker des Paul Scherrer Instituts PSI haben nun gezeigt, dass in dem Material CeCoIn5 ein neuartiger supraleitender Zustand erst bei starken externen Magnetfeldern entsteht und dann durch Veränderung des Feldes manipuliert werden kann. (WK-intern) - Das Material ist auch schon bei schwächeren Feldern supraleitend, bei starken Feldern entsteht aber ein zusätzlicher zweiter supraleitender Zustand, so dass gleichzeitig im selben Material zwei unterschiedliche supraleitende Zustände existieren. Das Material CeCoIn5 ist bei sehr niedrigen Temperaturen supraleitend. Bei sehr starken Magnetfeldern wird die Supraleitung wie erwartet zerstört
Universität Würzburg forscht Energie in Diamanten zu speichern Forschungs-Mitteilungen 23. Dezember 2013 Diamanten als Energiespeicher Diamanten zum Speichern von Energie? Das klingt zunächst überraschend. Doch genau diesen Ansatz verfolgen Forscherinnen des Bayerischen Zentrums für Angewandte Energie e.V. (ZAE Bayern) und der Universität Würzburg in einem jüngst bewilligten Projekt im Rahmen des Projektverbundes UMWELTnanoTECH. (WK-intern) - Dabei sollen sogenannte Nanodiamanten helfen, elektrische Energiespeicher noch effizienter zu machen. Rund 3 Millionen Euro Euro Förderung gibt es für den Projektverbund vom Bayerischen Staatsmi-nisterium für Umwelt und Verbraucherschutz. Keine Energiewende ohne effiziente Speichermedien Die umweltverträgliche Energieversorgung der Zukunft ist eine der zentralen Herausforderungen dieser Zeit. Dabei kommt der Speicherung elektrischer Energie eine besondere Bedeutung zu, wie der Bayerische Minister für
Elektromobilität: Forschungsprojekt für flächendeckend verfügbaren Ladestrom E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 23. Dezember 2013 BMBF fördert Forschungsprojekt für flächendeckend verfügbaren Ladestrom Das „Henne-Ei-Problem“ der Elektromobilität überwinden (WK-intern) - Eine der größten Herausforderungen der Elektromobilität ist die flächendeckende Verfügbarkeit von Ladestrom. Lücken im Versorgungsnetz hindern viele Autofahrer daran, auf Elektromobilität umzuschwenken – etwa, wenn das Auto in der Nähe des Arbeitsplatzes nicht geladen werden kann. Die flächendeckende Errichtung von Ladepunkten erfordert allerdings immense Investitionen, die sich für Versorgungsunternehmen nur bei großer Nachfrage rentieren. „Es kommt zum klassischen Henne-Ei-Problem.“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg Becker, Wirtschaftsinformatiker an der WWU Münster. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert nun das Forschungsprojekt „CrowdStrom“, um diese Starre zu überwinden. „Wir nutzen
REpower MM92 steht als Testwindenergieanlage für Fachhochschule Flensburg zur Verfügung Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 19. Dezember 2013 Denker & Wulf AG: Minister Habeck weiht Forschungswindenergieanlage ein Am 9. Dezember 2013 weihte Energiewendeminister Dr. Robert Habeck die Forschungs- und Testwindenergieanlage REpower MM92 in Eggebek ein. (WK-intern) - Sehestedt - Dank der DENKER & WULF AG steht das 146 m hohe Windrad auf dem Gelände des Eggebeker Energie- und Technologieparks den wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden des „Wind Energy Technology Institute“ (WETI) der Fachhochschule Flensburg ab sofort für Test- und Forschungszwecke zur Verfügung. Über das Forschungsnetzwerk der Hochschulen können sich darüber hinaus auch andere Forschungseinrichtungen aus Schleswig-Holstein in die Vorhaben einbringen. Das Engagement des Sehestedter Windparkentwicklers DENKER & WULF AG, welcher zu den
Solarstromspeicher in Privathaushalten können Stromnetz entlasten Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 19. Dezember 2013 Führende Experten diskutieren Potenziale von Solarstromspeichern Speicher in Privathaushalten können attraktives Geschäftsmodell werden (WK-intern) - Berlin – Das Angebot an Batteriespeichern für Photovoltaikanlagen wächst dynamisch und wird seit diesem Jahr von der Bundesregierung gefördert. Welchen Nutzen diese Speicher für die Betreiber von Solaranlagen und für das ganze Energiesystem haben, diskutierten führende Solar- und Speicherexperten am 2. Dezember 2013 in Frankfurt am Main. Ihr Fazit: Dezentrale Solarstromspeicher in privaten Haushalten könnten auf absehbare Zeit eines der wenigen funktionierenden Geschäftsmodelle für stationäre Batteriespeicher sein. Zu dem Expertenworkshop hatte das Forschungsprojekt „PV-Nutzen“ der RWTH Aachen und des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) eingeladen, das vom
Erstmals Lichtstreuung bereits bei der Produktion von PV-Zellen charakterisiert Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 17. Dezember 201317. Dezember 2013 Neues Messsystem für Lichtstreuung in Photovoltaik-Dünnschichtmodulen Förderprojekt ALPHA entwickelt industrietaugliches Messsystem für Licht streuende TCOs (Transparent Conducting Oxides) in Siliziumdünnschicht-Modulen Jetzt Qualitätskontrolle der Licht streuenden Kontaktschichten im laufenden Produktionsprozess möglich (WK-intern) - Das Projekt ALPHA der Innovationsallianz Photovoltaik hat für die Qualitätskontrolle bei der Herstellung von Siliziumdünnschicht-Modulen mit transparenten, Licht streuenden Frontkontaktschichten, so genannten TCOs (Transparent Conducting Oxides) einen wichtigen Meilenstein erreicht. Erstmals ist es mit einer neuen Messvorrichtung gelungen, die Lichtstreuung bereits im Produktionsprozess schnell und detailliert zu charakterisieren. Der im Projekt ALPHA entwickelte Labor-Prototyp ist einsatzbereit. Dafür kamen Kompetenzen quer durch die Bundesrepublik zusammen: Forscher vom Forschungszentrum Jülich (Nordrhein-Westfalen), der LayTec in-line